Produktbild: Die neuen Leiden des jungen W
Gebraucht Band 39

Die neuen Leiden des jungen W

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

85337

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2004

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

17,5/11,3/1 cm

Gewicht

112 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004145895

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

85337

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2004

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

17,5/11,3/1 cm

Gewicht

112 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004145895

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ulrich Plenzdorf - Legende vom Glück ohne Ende

BücherBummler am 11.07.2022

Bewertungsnummer: 1745606

Bewertet: Hörbuch (CD)

Als Paul und Paula sich kennenlernen und verlieben, sind die Bedingungen alles andere, als ideal. Paul ist mit einer zwar wunderschönen, aber nicht sehr intelligenten Frau verheiratet, und hat ein Kind. Paula hat sogar zwei. Von zwei Männern. Und überlegt gerade, dem Werben eines Verehrers nachzugeben, um endlich ein bequemeres und geregeltes Leben führen zu können. Trotzdem kommt es zu einer geradezu unvermeidlichen Annäherung zwischen den beiden, die aber abrupt endet, als eine Tragödie über Paula hereinbricht. Sie sperrt Paul vollständig aus ihrem Leben aus, aber der bleibt hartnäckig, bis er schließlich Paulas Mauer durchbrechen kann. Einem Happy End scheint nichts im Wege zu stehen, bis Paula schwanger wird und bei der Geburt des Kindes stirbt. So weit ist die Geschichte allen bekannt, die den Film „Die Legende von Paul und Paula“ gesehen haben, aber im Buch geht es noch weiter. Hier lernt Paul Laura kennen, ein Ebenbild von Paula, und beschließt, zu glauben, dass Paula in Laura zu ihm zurückgekehrt ist. Für eine Weile scheint es eine Möglichkeit für einen guten Ausgang der Geschichte zu geben. Doch dann erfährt Paul etwas, das alles ändert. (Und nein, ich spoilere nicht wie besessen, das alles ist auch auf dem Cover zu lesen). Von Ulrich Plenzdorf habe ich bisher nur vor vielen Jahren mit Begeisterung „Die neuen Leiden des jungen W.“ gelesen, vermutlich sein bekanntestes Buch. Von seinen Filmen kenne ich gar keinen und nachdem ich „Legende vom Glück ohne Ende“ gehört habe, habe ich das Gefühl, dass da noch eine große kulturelle Lücke ist, die geschlossen werden will. Vorneweg sei gesagt, dass mir das Hörbuch hervorragend gefallen hat. Was mich aber verwirrt, ist, dass ich immer wieder lese, was für eine wunderschöne Liebesgeschichte das sei. Ich fände das Wort „besondere“ angemessener. Alleine was Paul teilweise aufführt, um Paula für sich zu gewinnen, ist eigentlich nichts anderes, als grenzübergreifendes Stalking. Durch den lockeren und faktischen Ton der Erzählung fällt es vielleicht nicht so ins Gewicht, aber ich persönlich würde über einen Mann und den Umgang mit ihm sehr genau nachdenken, wenn er ein solches Verhalten an den Tag legen würde. Und ich fand es erstaunlich, wie wenig dieser Aspekt thematisiert wurde. Vielleicht eine Frage der Entstehungszeit. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass Plenzdorf im Sinn hatte, einen Roman über Belästigung zu verfassen, aber auf eine einfache Liebesgeschichte kann man ihn nicht reduzieren, dafür sind die Charaktere viel zu komplex und grenzwertig in ihrem Handeln und Denken. So oder so fand ich es ausgesprochen intelligent, als Erzähler einen Bekannten/eine Bekannte einzusetzen, die nah an dem Paar dran ist, aber auch die ganzen Gerüchte über die beiden mitbekommt. Wunderbar, wie sich durch Gerede die namengebenden Legenden wild um Paul und Paula ranken, während man gleichzeitig als Leser befriedigender Weise erfährt, wie es wirklich war. Diese Bekannte wird im Hörbuch perfekt von Cornelia Heyse gesprochen. Es ist so ein Vergnügen, ihr zuzuhören. Wie sie immer den richtigen Ton trifft, die Figuren charakterlich genau erfasst und zum Leben erweckt… Ich könnte es mir nicht besser vorstellen. Die „Legende vom Glück ohne Ende“ ist ein Hörerlebnis, das Spaß macht, aber auch nachdenklich, das einen amüsiert und weinen lässt. Und einen Hauch von DDR-Nostalgie mit sich bringt. Eine klare Hörempfehlung.

Ulrich Plenzdorf - Legende vom Glück ohne Ende

BücherBummler am 11.07.2022
Bewertungsnummer: 1745606
Bewertet: Hörbuch (CD)

Als Paul und Paula sich kennenlernen und verlieben, sind die Bedingungen alles andere, als ideal. Paul ist mit einer zwar wunderschönen, aber nicht sehr intelligenten Frau verheiratet, und hat ein Kind. Paula hat sogar zwei. Von zwei Männern. Und überlegt gerade, dem Werben eines Verehrers nachzugeben, um endlich ein bequemeres und geregeltes Leben führen zu können. Trotzdem kommt es zu einer geradezu unvermeidlichen Annäherung zwischen den beiden, die aber abrupt endet, als eine Tragödie über Paula hereinbricht. Sie sperrt Paul vollständig aus ihrem Leben aus, aber der bleibt hartnäckig, bis er schließlich Paulas Mauer durchbrechen kann. Einem Happy End scheint nichts im Wege zu stehen, bis Paula schwanger wird und bei der Geburt des Kindes stirbt. So weit ist die Geschichte allen bekannt, die den Film „Die Legende von Paul und Paula“ gesehen haben, aber im Buch geht es noch weiter. Hier lernt Paul Laura kennen, ein Ebenbild von Paula, und beschließt, zu glauben, dass Paula in Laura zu ihm zurückgekehrt ist. Für eine Weile scheint es eine Möglichkeit für einen guten Ausgang der Geschichte zu geben. Doch dann erfährt Paul etwas, das alles ändert. (Und nein, ich spoilere nicht wie besessen, das alles ist auch auf dem Cover zu lesen). Von Ulrich Plenzdorf habe ich bisher nur vor vielen Jahren mit Begeisterung „Die neuen Leiden des jungen W.“ gelesen, vermutlich sein bekanntestes Buch. Von seinen Filmen kenne ich gar keinen und nachdem ich „Legende vom Glück ohne Ende“ gehört habe, habe ich das Gefühl, dass da noch eine große kulturelle Lücke ist, die geschlossen werden will. Vorneweg sei gesagt, dass mir das Hörbuch hervorragend gefallen hat. Was mich aber verwirrt, ist, dass ich immer wieder lese, was für eine wunderschöne Liebesgeschichte das sei. Ich fände das Wort „besondere“ angemessener. Alleine was Paul teilweise aufführt, um Paula für sich zu gewinnen, ist eigentlich nichts anderes, als grenzübergreifendes Stalking. Durch den lockeren und faktischen Ton der Erzählung fällt es vielleicht nicht so ins Gewicht, aber ich persönlich würde über einen Mann und den Umgang mit ihm sehr genau nachdenken, wenn er ein solches Verhalten an den Tag legen würde. Und ich fand es erstaunlich, wie wenig dieser Aspekt thematisiert wurde. Vielleicht eine Frage der Entstehungszeit. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass Plenzdorf im Sinn hatte, einen Roman über Belästigung zu verfassen, aber auf eine einfache Liebesgeschichte kann man ihn nicht reduzieren, dafür sind die Charaktere viel zu komplex und grenzwertig in ihrem Handeln und Denken. So oder so fand ich es ausgesprochen intelligent, als Erzähler einen Bekannten/eine Bekannte einzusetzen, die nah an dem Paar dran ist, aber auch die ganzen Gerüchte über die beiden mitbekommt. Wunderbar, wie sich durch Gerede die namengebenden Legenden wild um Paul und Paula ranken, während man gleichzeitig als Leser befriedigender Weise erfährt, wie es wirklich war. Diese Bekannte wird im Hörbuch perfekt von Cornelia Heyse gesprochen. Es ist so ein Vergnügen, ihr zuzuhören. Wie sie immer den richtigen Ton trifft, die Figuren charakterlich genau erfasst und zum Leben erweckt… Ich könnte es mir nicht besser vorstellen. Die „Legende vom Glück ohne Ende“ ist ein Hörerlebnis, das Spaß macht, aber auch nachdenklich, das einen amüsiert und weinen lässt. Und einen Hauch von DDR-Nostalgie mit sich bringt. Eine klare Hörempfehlung.

Paul und Paula und was danach noch passiert ist

Bewertung aus St. Andrä-Wördern am 08.07.2022

Bewertungsnummer: 1743988

Bewertet: Hörbuch (CD)

Ich glaube ich habe mich in das Hörbuch verliebt gleich als ich den Titel gelesen habe. „Legende vom Glück ohne Ende“ klingt so warmherzig, man kann ihn nur lieben. Das Hörbuch habe ich sehr schnell gehört, wobei ich nicht sagen kann, ob das an die wunderbare Stimme der Sprecherin Cornelia Heyse lag oder an die Geschichte selbst. Obwohl die Geschichte von Paul und Paula sehr bekannt ist, für mich war sie neu. Umso mehr habe ich sie gemocht. Paula und Paul sind sehr unterschiedlich, vielleicht deshalb passen doch so gut zusammen. Wie sehr sie sich geliebt haben, spürt man durch die Zeilen und Straßen. Das nächste Mal, wenn ich Berlin besuchen werde, werde ich sicher an Paul und Paula denken. Das Buch ist in zwei Teile gebaut, der erster Teil ist witzig, optimistisch und voller Liebe. Paul und Paula sind zusammen aufgewachsen, dann sind eine Weile auf unterschiedlichen Wege gegangen, treffen sich wieder, verlieben sich ineinander, trennen sich und kommen wieder zusammen nachdem Paul Paula seine Liebe prüfen musste. Dieser Teil endet leider tragisch. Wenn man glaubt schlimmer geht es nicht, zeigt uns der Autor Ulrich Plenzdorf, oh, doch, schlimmer geht's immer. Den zweiten Teil habe ich noch trauriger gefunden. Ist so herzzerreißend zu sehen, wie das Leben Paul noch eine Chance gegeben und wieder genommen hat. Ich habe die Fortsetzung mit Paul und Laura sehr interessant gefunden. Die meisten Liebesgeschichten, die tragisch enden, enden einfach dort. Man weiß meistens nicht, wie dem geht, der überlebt hat. Wie Paul glaubt, dass Laura Paula ist, zeigt noch mehr, wie Paul Paula geliebt hat. Im zweiten Teil sieht man ein noch stärkeren Paul, der um sein eigenes Leben kämpft. Die Reise in Berlin der 70er Jahre war sehr interessant, wie die Menschen gelebt haben, welche Regeln in der Gesellschaft waren usw. Das ist ein Hörbuch, das mir lange in Erinnerung bleiben wird und das ich sehr gerne weiterempfehlen werde: eine herzzerreißende Liebesgeschichte, wunderbar einfühlsam gesprochen und eine nostalgische Stadt, die an unseren Kindheit erinnert. Was kann man sich mehr wünschen?!

Paul und Paula und was danach noch passiert ist

Bewertung aus St. Andrä-Wördern am 08.07.2022
Bewertungsnummer: 1743988
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ich glaube ich habe mich in das Hörbuch verliebt gleich als ich den Titel gelesen habe. „Legende vom Glück ohne Ende“ klingt so warmherzig, man kann ihn nur lieben. Das Hörbuch habe ich sehr schnell gehört, wobei ich nicht sagen kann, ob das an die wunderbare Stimme der Sprecherin Cornelia Heyse lag oder an die Geschichte selbst. Obwohl die Geschichte von Paul und Paula sehr bekannt ist, für mich war sie neu. Umso mehr habe ich sie gemocht. Paula und Paul sind sehr unterschiedlich, vielleicht deshalb passen doch so gut zusammen. Wie sehr sie sich geliebt haben, spürt man durch die Zeilen und Straßen. Das nächste Mal, wenn ich Berlin besuchen werde, werde ich sicher an Paul und Paula denken. Das Buch ist in zwei Teile gebaut, der erster Teil ist witzig, optimistisch und voller Liebe. Paul und Paula sind zusammen aufgewachsen, dann sind eine Weile auf unterschiedlichen Wege gegangen, treffen sich wieder, verlieben sich ineinander, trennen sich und kommen wieder zusammen nachdem Paul Paula seine Liebe prüfen musste. Dieser Teil endet leider tragisch. Wenn man glaubt schlimmer geht es nicht, zeigt uns der Autor Ulrich Plenzdorf, oh, doch, schlimmer geht's immer. Den zweiten Teil habe ich noch trauriger gefunden. Ist so herzzerreißend zu sehen, wie das Leben Paul noch eine Chance gegeben und wieder genommen hat. Ich habe die Fortsetzung mit Paul und Laura sehr interessant gefunden. Die meisten Liebesgeschichten, die tragisch enden, enden einfach dort. Man weiß meistens nicht, wie dem geht, der überlebt hat. Wie Paul glaubt, dass Laura Paula ist, zeigt noch mehr, wie Paul Paula geliebt hat. Im zweiten Teil sieht man ein noch stärkeren Paul, der um sein eigenes Leben kämpft. Die Reise in Berlin der 70er Jahre war sehr interessant, wie die Menschen gelebt haben, welche Regeln in der Gesellschaft waren usw. Das ist ein Hörbuch, das mir lange in Erinnerung bleiben wird und das ich sehr gerne weiterempfehlen werde: eine herzzerreißende Liebesgeschichte, wunderbar einfühlsam gesprochen und eine nostalgische Stadt, die an unseren Kindheit erinnert. Was kann man sich mehr wünschen?!

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