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Sandra Lüpkes

1. Ein Ort, der bleibt

Ein Ort, der bleibt

Gesprochen von
107

18,69 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2441

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

239

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422227

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2441

Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

239

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422227

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Leonie

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Botanischer Garten

    "Ein Ort, der bleibt" ist ein historischer Familienroman, der teils auf historischen Fakten beruht. Alfred Heilbronn ist jüdischer Herkunft und muss daher 1933 vor den Nazis in Deutschland fliehen. Zusammen mit seiner Frau Magda verschlägt es den Botaniker daher nach Istanbul. Anhand von drei Frauen schlägt Autorin Sandra Lüpkes eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart: Magda hat mit ihrer Entwurzelung zu kämpfen, Mephare sucht als Wissenschaftlerin ihren Platz in der männlich geprägten Welt und Sradtplanerin Imke ist kennzeichnend für die Gegenwart. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der botanische Garten, der dem Roman eine besonders atmosphärische Stimmung verleiht. Der Schreibstil ist niveauvoll und modern. Trotzdem lässt sich der Roman flüssig lesen und hat mir trotz der Zeitsprünge sehr gefallen. Die Pflanzen und die blumige Beschreibung Istanbuls lässt die lebendige Atmosphäre der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes aufblühen und hat mir sehr gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreissende Geschichte...

    man lebt regelrecht in der Geschichte und möchte die beschriebenen Orte sofort aufsuchen... einfach wunderbar geschrieben! Die Autorin versteht es hervorragend Tatsachen zu recherchieren. Menschen, die etwas bewirkt haben verdienen es so tatsachengetreu verewigt zu werden... eine Geschichte, die sich wirklich lohnt zu lesen.

  • Amke

    aus Erfurt

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das bleibt

    Was verbindet das beschauliche Münster mit dem geschichtsträchtigen Istanbul? Diese Frage beantwortet Sandra Lüpkes in ihrem Buch „Ein Ort, der bleibt“. Anhand der Schicksale dreier Frauen erzählt sie von der barbarischen Willkür des 3. Reichs, den Anfeindungen gegenüber jüdischen Wissenschaftlern und den Ideen des großen türkischen Reformators Atatürk, unter dessen Führung das Land am Bosporus sich in die Moderne aufmacht. Da ist zunächst Magda – die Frau des Professors Alfred aus Münster, deren Leben aus den Fugen gerät, als ihr Mann 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft seine Professur verliert und schließlich in die Emigration geht – gemeinsam mit der ganzen Familie und besonderen Pflanzensamen im Gepäck. Gefolgt von Mehpare, einem wissbegierigen Mädchen aus Istanbul, das der engen Welt ihrer Eltern entflieht und sich zu einer resoluten Wissenschaftlerin entwickelt. Die dritte im Bunde ist Imke. Eine junge Frau des 21. Jahrhunderts aus Münster, die sich treiben lässt und eher durch Zufall am Ende ihres Studiums als Assistentin eines Stadtplaners über die Zukunft des Botanischen Gartens in Istanbul mitentscheiden soll, den einst Prof. Alfred Heilbronn aus Münster – Magdas Ehemann anlegte, als sich ihm als vertriebenem Wissenschaftler in den 1930er-Jahren die Chance bot, die moderne Universität in Istanbul mit aufzubauen. Sandra Lüpkes entwickelt in ihrem leisen tiefsinnigen Buch eine besondere Atmosphäre, die ohne großes Tamtam auskommt und dennoch sehr deutlich die Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts erzählt – in leisen Tönen, Nebensätzen ohne Getöse, Feinsinnigkeiten zwischen den Zeilen. Dabei wird der Botanische Garten zu einem Symbol für Beständigkeit und Wandel, für Aufbruch und Tradition, für den Weg in eine neue Zeit. Ganz nebenbei streut Lüpkes ein großes botanisches Wissen ein, das beeindruckt ohne zu belehren, sensibilisiert, ohne ein einziges Mal zu langweilen und ihre große Liebe zur Natur offenbart. Gleichzeitig ist es eine Geschichte der Frauen, die Lüpkes da erzählt, von Emanzipation, aber auch von Resignation, von Schmerz und Kampf und dem Willen, sich in einer Männerwelt zu behaupten. Vergangenheit und Gegenwart greifen in dem Roman auf faszinierende Weise ineinander und zeigen, wie intensiv historische Ereignisse nachwirken können. Für mich: Ein Buch, das bleibt.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Garten voller Geschichte, Hoffnung und Herz

    Manchmal braucht ein Buch keine lauten Knalleffekte, um richtig tief zu gehen. Ein Ort, der bleibt macht das eher auf die feine Art. Still, klug, warmherzig und plötzlich sitzt man da, liest von einem Botanischen Garten in Istanbul und denkt sich: Na toll, jetzt hänge ich emotional an Pflanzen, Menschen und Orten, die ich vorher gar nicht kannte. Sandra Lüpkes erzählt von drei Frauen, drei Generationen und einem Ort, der mehr ist als nur Kulisse. Magda, die mit ihrer Familie Deutschland verlassen muss, weil ihr Mann Alfred 1933 als Jude seine Stelle verliert. Mehpare, die im Botanischen Garten arbeitet und dabei nicht nur Pflanzen sortiert, sondern auch ihr eigenes Gefühlschaos irgendwie in den Griff bekommen muss. Und Imke, die viele Jahre später nach Istanbul kommt und merkt, dass Vergangenheit nie einfach brav im Archiv liegen bleibt. Besonders schön ist, wie ruhig der Roman erzählt ist. Nicht langweilig ruhig, sondern eher wie ein Garten am frühen Morgen. Da raschelt es, da wächst etwas, da merkt man erst nach ein paar Seiten, wie viel Leben eigentlich zwischen den Zeilen steckt. Historisch wirkt das Ganze sehr sauber recherchiert, aber zum Glück nie wie eine Geschichtsstunde mit erhobenem Zeigefinger. Danke dafür, mein innerer Schulmuffel hat erleichtert aufgeatmet. Ein kleiner Punkt Abzug bleibt, weil das Erzähltempo stellenweise schon sehr gemächlich ist. Da hätte ich mir ab und zu einen kleinen Schubs gewünscht. Aber emotional, atmosphärisch und thematisch hat mich das Buch absolut bekommen. Ein Roman über Heimat, Verlust, Neubeginn und die Frage, wo man eigentlich Wurzeln schlägt, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Leise, berührend und definitiv ein Buch, das bleibt.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Verbindung von Fakten und Fiktion

    Ein bezaubernder Ort an dem Pflanzen aus aller Welt gedeihen ist der botanischen Garten Istanbuls, der verbindendes Element der beiden Erzählebenen dieses wunderbaren Romans ist. Dabei wird das unkonventionelle Leben dreier ganz unterschiedlicher Frauen, die es teilweise tatsächlich gab, zu einer bewegenden Geschichte verwoben. 1933 wird „die Türkei … Exilland, zumindest für die akademische Elite“ (S. 263) und somit auch für Magda, die mit ihrem jüdischen Mann Professor Alfred Heilbronn und den gemeinsamen Kindern Deutschland aufgrund der erstarkenden braunen Gesinnung verlässt. Im Gepäck ein paar Samen aus der Heimat, die in den neu anzulegenden Gärten wurzeln sollen. Ob sich auch Magda, die ebenfalls promovierte Wissenschaftlerin ist, in der Fremde verankern kann? Im der Universität angegliederten botanischen Garten lernen sie Mehpare kennen, eine Studentin der Botanik, die diesem besonderen Ort zu wissenschaftlichem Ruhm verhelfen möchte und ihr Leben der Forschung widmet. Die Dritte im Bunde ist Städteplanerin Imke, die im heutigen Istanbul für den Erhalt dieses mittlerweile dem Untergang geweihten Ortes kämpft…. Drei Frauen aus drei Generationen, die oft ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen um Großes zu bewirken, die Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten suchen und über sich und ihr Schicksal hinauswachsen müssen. Der Autorin gelingt es, Vergangenes und fast Vergessenes in einer mitreißenden Geschichte lebendig werden zu lassen und Fakten und Fiktion stimmig zusammzufügen. Berührt verfolgt man die wechselvollen Leben mit ihren Höhen und Tiefen und die menschlichen Verstrickungen, die nicht vorauszusehen waren. Ein Roman, der reale Vergangenheit lebendig werden lässt und authentisch mit der Gegenwart verbindet, der die Verwurzelung und Verpflanzung von Menschen metaphorisch mit dem Gedeihen der üppigen Pflanzenwelt auf dieser Erde vergleicht und liebenswerten Charakteren Leben einhaucht. Große Leseempfehlung für diese besondere Geschichte über Generationen und ihre Verdienste und Verluste, ihre Liebe, Hoffnungen und Erwartungen.

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