Produktbild: Wer sich der Wahrheit stellt
Band 3

Wer sich der Wahrheit stellt

Aus der Reihe Eine starke Liebe
8

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26626

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,2 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71977-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26626

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,2 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71977-2

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  • B. Waligora

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Entscheidungen

    Renate und Matthias treten endlich ihre Hochzeitsreise nach New York zu Onkel Rudi an. Was sie dort erleben verändert sie, aber am Ende zieht es sie zurück in ihr Hamburg. Renate wird auf der Arbeit hart gefordert, muss sie sich doch wieder mit Dr. Kleinschmidt herumschlagen, der nicht immer zum Wohl der Patientinnen handelt. Und auch bei Onkel Heinrich gibt es Veränderungen im Leben, die nicht nur ihn, sondern auch Renate und Matthias betreffen werden. und immer wieder stellen die beiden sich die Frage: Bleiben oder gehen? Einfach wird ihnen die Entscheidung nämlich nicht gemacht. Wir sind wieder mit der Familie Studt unterwegs. Renate ist nun ein Teil davon und sie und Matthias sind gut eingebunden in die familiären und freundschaftlichen Netzwerke, was beiden immer wieder zu gute kommt. Ich freue mich immer wieder in diese Welt einzutauchen. Melanie Metzenthin bringt uns mit liebgewordenen Charakteren die damalige Zeit nahe. Es geht um die Behandlungsmethoden in der Psychiatrie, in der sich in dieser Zeit viel tut. Dabei ist Dr. Kleinschmidt die personifizierte Vergangenheit, der nie den Menschen sondern nur die eigene Störung seines Arbeitsumfeldes sieht. Renate dagegen vertritt die Zukunft, ist an den neuesten Methoden und Medikamenten interessiert und versucht sich hier immer wieder durchzusetzen. Aber auch gesellschaftliche Themen spielen eine Rolle. Heinrich muss sich wieder gegen Ermittlungen wehren und Matthias wird wegen seiner verdienenden Frau und seines Alters wegen im Studium gemobbt. Doch solche Hindernisse werden immer wieder mit geschickten psychologischen Tricks und den Netzwerken gelöst, die sich Renate und Matthias aufgebaut haben. Ich mochte das Buch wieder sehr gerne. Es ist immer ein bisschen wie nach Hause kommen. Und die Gemeinschaft, die die Autorin hier aufgebaut hat gefällt mir ausgesprochen gut. Daher freue ich mich auf den vierten Band der Reihe am Ende des Jahres.

  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wohl leider der letzte Teil...

    Mit diesem Roman setzt Melanie Metzenthin ihre historische Reihe um die junge Ärztin Renate Studt eindrucksvoll fort. Vor dem Hintergrund des Hamburgs der 1960er-Jahre verbindet die Autorin persönliche Schicksale mit gesellschaftlichen Themen wie Gleichberechtigung, beruflicher Selbstbestimmung und den Herausforderungen der psychiatrischen Medizin. Besonders überzeugend ist die authentische Darstellung der Protagonistin. Renate ist eine starke, kluge und mitfühlende Frau, die sich sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben gegen Widerstände behaupten muss. Ihre inneren Konflikte und ihre Entschlossenheit machen sie zu einer Figur, mit der man schnell mitfiebert. Melanie Metzenthin schreibt gewohnt flüssig und mit viel Gespür für historische Details. Die medizinischen und gesellschaftlichen Hintergründe wirken hervorragend recherchiert und fügen sich harmonisch in die Handlung ein, ohne den Lesefluss zu bremsen. Die Spannung entsteht dabei weniger durch spektakuläre Ereignisse als durch die emotionalen Entscheidungen der Figuren und die Frage, welchen Weg Renate letztlich einschlagen wird. Auch die Nebenfiguren sind glaubwürdig gezeichnet und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Themen wie Loyalität, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben ziehen sich wie ein roter Faden durch den Roman und regen zum Nachdenken an. Wer sich der Wahrheit stellt ist ein berührender und atmosphärischer historischer Roman, der starke Charaktere, authentische Zeitgeschichte und emotionale Tiefe miteinander verbindet. Ich würde mich riesig über einen weiteren Teil freuen, da mir die Figuren doch sehr ans Herz gewachsen sind.

  • clematis

    5/5

    14.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dinge zum Abschluss bringen

    Nach der Hochzeitsreise nach New York und dem Besuch von Tante Gloria und Onkel Rudi widmet sich Renate Studt wieder ganz ihren Patienten in der psychiatrischen Klinik am Ochsengrund und kann sogleich ihre neuen Erkenntnisse nutzen. Allerdings gefällt das dem eingesessenen Oberarzt Dr. Kleinschmidt ganz und gar nicht, weshalb er abermals mit hässlichen Machtspielchen daherkommt. Renate überlegt, in Amerika von vorne zu beginnen, entsinnt sich aber dann doch, die Dinge in Deutschland ordentlich zu Abschluss zu bringen. Ein Ausflug nach New York leitet diesen dritten Band rund um die entschlossene Psychiaterin Dr. Renate Studt ein, um dann wieder in die Heimat Hamburg zurückzukehren. Der Zeitgeist und die gesellschaftspolitischen Umstände sind dank Metztenthins akribischer Recherche bestens dargestellt und durch viele Einzelheiten im Text spürbar, die Schwierigkeiten, mit welchen einige Figuren zu kämpfen haben, durchaus realistischen Schicksalen nachempfunden. Geschickt verwebt die Autorin Fiktives mit historischen Tatsachen und spannenden medizinischen Details, und das stets so, dass auch Laien mühelos verstehen, worum es geht. Wer die sympathische Hauptfigur und deren Wegbegleiter bereits kennt, freut sich über die weitere gemeinsame Zeit, aber auch für Neueinsteiger gibt es genug Informationen, um der Handlung gut folgen zu können. So stellt sich am Ende nur noch die Frage, ob das denn nun ein Abschluss ist oder Renate irgendwann wiederkehren wird. Ein sehr schön zu lesender Band 3 dieser Reihe, der den Kampf für Recht und Gerechtigkeit gut widerspiegelt und die Zeit der 1960er-Jahre lebendig werden lässt. Empfehlung!

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    09.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekter Abschluss der Reihe

    Renate und Matthias folgen der Einladung ihres Onkels und fliegen nach Amerika. Dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So viele Deutsche schwärmten davon und sahen den fernen Kontinent tatsächlich als Paradies an. Onkel Rudi floh rechtzeitig aus Deutschland und ist mittlerweile auch in USA als erfolgreicher Rechtsanwalt tätig. Seine umtriebige Frau gönnte dem jungen Paar kaum Ruhe und wollte ihnen alles zeigen, was an Amerika sehenswert ist. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und schon bald steht die Heimreise an. Kurz davor macht Rudi den beiden ein Angebot, das sie eigentlich nicht ausschlagen können. Für mich ist dieser dritte Band der Reihe um Renate und Matthias der beste und zugleich der krönende Abschluss. Amerika war nach dem Zweiten Weltkrieg bei vielen Deutschen ein Sehnsuchtsland. Viele wollten sich dort eine neue Existenz aufbauen und das hat die Autorin perfekt in „Wer sich der Wahrheit stellt“ dargestellt. Sie verschweigt allerdings auch nicht die Schwierigkeiten, die so manchen Traum der Emigranten zum Platzen brachte. Spannend fand ich auch die Probleme, welche Renate in der Klinik hatte. Leider war es damals nicht üblich, dass auch eine Frau als gute Ärztin ihren Weg gehen konnte. Ein Buch, das sich flüssig lesen ließ. Aber nicht nur das. Der Rundgang durch die nie schlafende Stadt New York und das Misstrauen von „Weißen“ gegenüber den Slums dieser Stadt, war visuell imponierend. Klare Empfehlung von mir.

  • Jürg K.

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    In den Bann ziehende Fortsetzung

    Beim Lesen wird man sofort wieder in Renate Studts Welt gezogen. Eine Welt, in der Mut nicht laut ist, sondern sich im Alltag zeigt, in Entscheidungen, die niemand sieht, und in Kämpfen, die man oft allein austrägt. Renate ist für mich eine dieser seltenen Romanfiguren, die gleichzeitig stark und verletzlich wirken. Ihre Reise nach New York öffnet einen kurzen Blick in ein mögliches anderes Leben, ein Leben voller Chancen, Freiheit und Neuanfang. Doch genau diese Hoffnung macht die Rückkehr nach Hamburg umso schmerzhafter. Der Klinikalltag trifft sie mit voller Wucht. Die psychiatrische Abteilung ist kein Ort, an dem man einfach funktioniert. Sie verlangt Empathie, Geduld und eine innere Stabilität, die Renate nach all den Belastungen kaum noch aufbringen kann. Besonders bedrückend fand ich den Machtmissbrauch durch Dr. Kleinschmidt. Seine Intrigen, seine Arroganz, sein Versuch, Renate einen fatalen Fehler anzuhängen, zeigen, wie gefährlich ein System wird, wenn die Falschen darin Macht besitzen. Gleichzeitig spürt man Renates Zerrissenheit. Die Sehnsucht nach einem Neuanfang in Amerika, die Loyalität zu ihren Patientinnen, die Verantwortung gegenüber ihrem eigenen Leben. Der Roman stellt die Frage, die viele kennen, Kämpfe ich weiter, oder gehe ich endlich meinen eigenen Weg? Für mich ein bewegender, kraftvoller Roman über Selbstbehauptung, über die Last von Erwartungen und über den Mut, sich selbst nicht zu verlieren. Renates Weg bleibt noch lange im Herzen.

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