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Drei Jahre im Wald Wie ich überlebte und echten Frieden fand

10

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Edel Adventure - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe GmbH

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

14/21,5 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Dunkelbraun / Olive

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-65010-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Edel Adventure - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe GmbH

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

14/21,5 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Dunkelbraun / Olive

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-65010-0

Herstelleradresse

Edel Verlagsgruppe GmbH
Neumühlen 17
22763 Hamburg
DE
kontakt@edelverlagsgruppe.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut lesenswert – ehrlich, tiefgründig und bewegend

    Dass der Autor überlebt hat und nicht zu Staub im Schwarzwald zerfallen ist, grenzt an ein Wunder! Es ist wohl die schonungsloseste autobiografische Schilderung, die ich je gelesen habe. Ein hochsensibler Mensch, der die Traumata vieler Generationen seiner Familie mit sich trägt. Als seine Träume zerplatzen, sein berufliches Leben zusammenbricht und er zunehmend die Kontrolle über sich selbst verliert, trifft er am Tiefpunkt seiner körperlichen und seelischen Erschöpfung eine schwere Entscheidung. Für mich gleicht er einem schwer verwundeten Menschen, an dessen Körper unzählige Zündschnüre befestigt sind. Um zu verhindern, dass die Explosionen Unschuldige verletzen, beschließt er, allein in den Wald zu gehen und die Zündschnüre Stück für Stück zu entschärfen. Doch der Wald ist kein sanfter Zufluchtsort. Unter dem Abgrund tut sich ein noch tieferer auf. Im Wald, wo Hunger, Kälte und völlige Einsamkeit zum Alltag werden, gibt es kein Entkommen mehr vor den eigenen Gefühlen: Scham, Gier, Wut, Angst, Scheitern, Ohnmacht und Verbitterung gegenüber der Welt. Im Schlamm, auf dem gefrorenen Boden liegend, fragt er sich: Was bleibt von mir übrig, wenn selbst der letzte Funke Selbstachtung erloschen ist? Der Atem. Einatmen… Ausatmen… Was darin verborgen liegt, lässt sich wohl nur erahnen, wenn man dieses Buch selbst liest. Durch die Hölle gehen, um ins Leben zurückzufinden. „Der Wald nahm mir alles – und gab mir mich selbst zurück.“ Der Autor stellt sich seiner eigenen Innenwelt, um den Wurzeln seines Leidens auf den Grund zu gehen und einen Weg zur Heilung zu finden. Danke, dass er den Mut hatte, diese außergewöhnliche, kaum vorstellbare Lebenserfahrung niederzuschreiben und die Erkenntnisse, die er daraus gewonnen hat, mit der Welt zu teilen. Ich kann dieses erschütternd ehrliche und zutiefst persönliche Lebenszeugnis nur wärmstens empfehlen.

  • Fabian

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut!

    Ich kann die vielen Bewertungen, die dieses Buch im Wesentlichen darauf reduzieren, dass der Autor seinen Sohn „im Stich gelassen“ habe, ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Die Situation war doch eine andere: Der Sohn lebte bereits bei seiner Mutter, die Eltern waren getrennt. Der Autor hat sich nicht einfach von seinem Kind verabschiedet, sondern sich bewusst zurückgezogen, um mit sich selbst und seinen Problemen klarzukommen – mit dem Ziel, danach wieder ein besserer und belastbarer Vater sein zu können. Natürlich kann und darf man diese Entscheidung kritisch sehen. Aber das gesamte Buch deshalb darauf zu reduzieren, wird meiner Meinung nach seinem eigentlichen Inhalt überhaupt nicht gerecht. Mich hat das Buch persönlich sehr berührt, weil ich mich in vielen der beschriebenen Gedanken und Zustände wiedererkannt habe. Es hat mir zunächst einmal ein Gefühl gegeben, das ich gar nicht so leicht beschreiben kann: Ich bin damit nicht allein. Andere Menschen kennen diese innere Unruhe, diese Überreizung, dieses ständige Denken und das Gefühl, irgendwie nicht richtig abschalten zu können, offenbar ebenfalls. Noch wichtiger fand ich aber, dass das Buch nicht bei dieser Erkenntnis stehen bleibt. Es hat mir das Gefühl vermittelt: Da kann man etwas tun. Man ist dem nicht einfach ausgeliefert. Die Erfahrungen des Autors haben mir neue Denkanstöße und konkrete Möglichkeiten gegeben, selbst etwas zu verändern. Genau das ist für mich die größte Stärke dieses Buches: Es hat mir Verständnis für mich selbst gegeben, mir das Gefühl genommen, mit bestimmten Problemen alleine zu sein, und gleichzeitig Hoffnung vermittelt, dass man aktiv etwas daran verändern kann. Für mich deshalb ein wirklich lesenswertes und persönliches Buch. Die Entscheidung des Autors kann man diskutieren – aber ich finde, man sollte deshalb nicht vergessen, worum es in diesem Buch eigentlich geht.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buchenempfehlung

    Ein wunderbares und sehr nachdenkliches Buch. Die eigentliche Botschaft ist für mich nicht, dass man sich drei Jahre im Wald zurückziehen sollte. Vielmehr zeigt Michael Wulf, wie wichtig es sein kann, einmal aus dem alltäglichen Trott herauszutreten, zur Ruhe zu kommen und sich bewusst mit seinen eigenen Ängsten und Sorgen auseinanderzusetzen. Der Rückzug in den Wald ist dabei eher ein extremes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man Abstand von seinem bisherigen Leben gewinnt. Es geht darum, sich seinen Problemen zu stellen, statt vor ihnen davonzulaufen, und anschließend zu lernen, mehr Ruhe und Gelassenheit in den eigenen Alltag mitzunehmen.

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ehrlicher Weckruf gegen das Hamsterrad der Leistungsgesellschaft!

    Dieses Buch ist ein absoluter Lichtblick und viel tiefgründiger, als es manche voreiligen Kritiker im Netz darstellen. Michael Wulf beschreibt schonungslos ehrlich seinen totalen psychischen Zusammenbruch, der durch das Scheitern seiner Erfindung ausgelöst wurde an die er so sehr glaubte. Seine Zeit in der Erdhöhle war kein bloßes Davonlaufen, sondern ein überlebensnotwendiges Reset. Er hat dort gelernt sein Nervensystem radikal herunterzuregulieren, das in seinem biologischen Nervensystem komplett zusammenbrach. Seine Erfahrungen brechen absolut und komplett mit den Zwängen unserer modernen Leistungsgesellschaft. Oft haben Menschen Angst vor solchen Wegen, (Existenzangst in einer Leistungsgesellschaft und dann schafft es einer auf Umwegen wieder ins Leben)es klingt unglaublich, was dieser Mensch durchgemacht hat, oder man reagiert mit Neid oder bewertet negativ. Wie damals bei Archimedes, den man auch für verrückt erklärte, als er euphorisch aus der Badewanne sprang: Heureka! Heute lebt Michael wieder mitten unter uns und möchte uns mit seiner „Peaceflow-Methode“ einen mentalen Reset-Knopf für den Alltag an die Hand geben. Ein mutiges, gefühlvolles und inspirierendes Buch, das zeigt, wie man nach einem Systemabsturz inneren Frieden findet. Und da einige schreiben, es wäre nicht mutig, sein Kind zu verlassen: Es ist nicht dieser oberflächliche Mut nachdem man sich stolz fühlt. Sondern wie: Absoluter Kollaps in dem man sich gar nicht mehr um das Wohl anderer kümmern kann. Das eigene System versagt völlig. Der Mut, den er anspricht ist das was er geschafft hat: Den Kollaps und die 3 Jahre überlebt zu haben. Jeder Mensch hat das Recht ganz eigene Wege zu ergründen. Solche, die für ihn wichtig sind oder bessergesagt, das was das Nervensystem brauchte und wollte. Für jeden Elternteil wäre so eine Abgrenzung schmerzhaft..genauso wie für das Kind. Aber die Herzen waren auch da verbunden und das beste ist, dass er für ihn wieder da sein kann. Absolute Kaufempfehlung! Dankeschön!

  • Bewertung

    1/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Egotrip eines Besuchspapas

    Der Mann hat seinen Sohn - der ihn und sein Nervensystem an den Besuchswochendnen total gestresst hat, weil er ihm alles erzählen wollte was ihm wichtig ist- im Stich gelassen. Alle Verantwortung bei seiner Ex abgeladen und versucht das jetzt als toll und Paradebeispiel für Durchhaltevermögen darzustellen. Einfach schwach. Ein Vorbild, ein Mann, ein Vater hätte sich seiner Verantwortung gestellt, den Kontakt zu seinem Sohn gehalten und eine Therapie begonnen.

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