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Alex Capus

1. Querfeldein

Querfeldein

Gesprochen von
33

21,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557213

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557213

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

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  • Frankenfrosch

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleiner Grenzverkehr

    Immer, wenn ich einen neuen Alex-Capus-Roman in den Händen halten darf, spüre ich ein freudiges Kribbeln. Und auch dieses Mal kribbelte es nicht umsonst. In seinem Roman 'Querfeldein' erzählt er wieder poetisch, eindringlich und fesselnd von Menschen mit kleinen liebenswerten Besonderheiten, von Regionen, die dem Einen vielleicht unbekannt, der Anderen vielleicht lieb und teuer sind. Wir lernen Anton, sein Gasthaus, seine Familie, Gäste und sein Leben in einem kleinen Grenzort in der Schweiz kennen. Seine älteste Tochter ist ein wenig ungewöhnlich und auch der Mann, den sie als Liebsten wählt, ist alles andere als durchschnittlich. Alex Capus verwebt auf seine wunderbare Art, eine historisch belegte Person mit einer lesenswerten Familien- und Liebesgeschichte. Denn für Hermann Weber, der Liebste, um den es im Roman geht, hat einen Stolperstein in Singen. Es macht wieder ungemein Spaß sich von Alex Capus durch die Zeit und die Bodenseeregion führen zu lassen. So liebevoll zeichnet er seine Charaktere, so bildhaft beschreibt er die Landschaft. Ich habe z. B. noch nie so eine schöne Beschreibung über Kastanienbäume gelesen. Mein einziger Kritikpunkt, das Buch endet bei knapp 260 Seiten. Es hätten gerne noch mehr sein dürfen. Definitiv eines meiner Lesehighlights 2026!

  • gst

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gasthaus zur Moskau

    Der junge Arnold war ein unruhiger Geist, der Ende des 18.Jahrhunderts geboren wurde. Er hielt es maximal hundert Tage bei einer Anstellung aus, erlernte viele Fertigkeiten und mit Glück kam er auch zu Geld. Das reichte ihm, um ein schönes Gasthaus zu bauen und sesshaft zu werden. Den Namen „zur Moskau“ wählte er nur, um den Witzbolden seines Heimatortes den Wind aus den Segeln zu nehmen. Gerne beobachtete er die Menschen, die den nahen Grenzübergang zu Deutschland überquerten. Eines Tages kam Betty auf einem stattlichen Pferd vorbei und blieb. Clara, die älteste Tochter, wurde ein Konglomerat der abenteuerlustigen Eltern und zeigte lange Zeit kein Interesse an einer festen Beziehung. Dann tauchte Hermann auf und veränderte alles. Alex Capus hat diesen Bericht mit einem Augenzwinkern geschrieben und mit Ausschnitten aus offiziellen Schreiben ergänzt. Der 1961 in der Normandie geborene Autor ist bekannt dafür, in seinen Büchern Fakten mit Fiktion verschmelzen zu lassen. Seine lakonische Berichterstattung hat mich immer wieder laut auflachen lassen. Dabei charakterisiert er sein Personal nicht durch viele Beschreibungen, sondern indem er sie agieren lässt. Er zeigt sie, wie sie sich in ihrem Alltag verhalten, so dass sich die inneren Beweggründe erahnen lassen. Entstanden ist ein ruhiger Roman, der sich wunderbar lesen lässt und mein Herz erfreut hat. Gleichzeitig ist er ein Stück schweizerisch-deutscher Geschichte. Fazit: Alex Capus kann’s!

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Amüsant

    Mit Querfeldein entführt Alex Capus seine Leser in ein Schweizer Grenzdorf des Jahres 1933, nur wenige Meter von Deutschland entfernt. Dort eröffnet der junge Arnold eine Gastwirtschaft. Als Betty mit einigen Fohlen hoch zu Ross vorbeikommt, beginnt eine große Liebesgeschichte. Gemeinsam gründen sie eine Familie und bekommen acht Kinder. Im Mittelpunkt steht jedoch ihre älteste Tochter Clara, die schon früh ihren eigenen Kopf hat und unbeirrt ihren eigenen Weg geht. Als sie dem Schmuggler Herrmann begegnet, erkennt sie in ihm einen Seelenverwandten. Doch die Schmuggelei kann auf Dauer nicht ohne Folgen bleiben. Alex Capus begeistert einmal mehr mit seiner außergewöhnlichen Erzählkunst. Mit viel Wärme und feinem Humor zeichnet er nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die zahlreichen Nebencharaktere so lebendig, dass selbst die schrägsten Gestalten sofort ans Herz wachsen. Seine ruhige, unaufgeregte Sprache verleiht der Geschichte eine Leichtigkeit, die selbst ernste und dramatische Ereignisse nie bedrückend wirken lässt. Stattdessen bleibt stets das Gefühl, dass das Leben trotz aller Widrigkeiten weitergeht. Querfeldein ist ein wunderbarer Roman voller liebenswerter Figuren, stiller Weisheit und menschlicher Wärme. Für mich war das einzige Manko, dass das Buch mit seinen 286 Seiten viel zu schnell zu Ende war. Ich hätte diese Menschen gerne noch länger begleitet.

  • Herbstrose

    5/5

    21.07.2026

    eBook (ePUB)

    Querfeldein über die Grenze

    Nach unruhigen Wanderjahren erfüllt sich der junge Arnold mit dem Geld, das er im Casino beim Roulette gewonnen hat, einen Traum. Er eröffnet in der Schweiz an der Grenze zu Deutschland ein Gasthaus, das er „Zur Moskau“ nennt. Seine Gäste sind Bewohner des Dorfes und gelegentlich Schmuggler, die nachts heimlich die Grenze überqueren. Eines Tages erscheint hoch zu Ross eine Fremde namens Betty, die ‚Richtige‘ für Arnold. Er heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Die Jahre ziehen dahin bis 1933 der Schmuggler Hermann Weber, der auf der Flucht vor den Grenzbeamten ist, bei Arnold Zuflucht sucht. Clara, die älteste Tochter, verliebt sich in den wagemutigen Burschen und bald ist Hermann in der Familie nicht mehr wegzudenken. Als jedoch eines Nachts ein Trupp der SA Hermann entführt, über die Grenze nach Deutschland verschleppt und in Singen inhaftiert, bricht im Dorf eine Welle der Empörung los, die ihre Ausläufer bis in die Landeshauptstadt hat … Alex Capus, geb. 1961 in Mortagne-au-Perche/Frankreich, ist ein Schweizer Schriftsteller mit doppelter Staatsbürgerschaft. Er schrieb bisher mehrere erfolgreiche Romane und wurde für sein literarisches Schaffen 2020 mit dem Solothurner Kunstpreis ausgezeichnet. Capus ist verheiratet, Vater von fünf Söhnen und lebt heute als freier Schriftsteller in Olten. Mit seinem Roman „Querfeldein“ (2026, Hanser-Verlag) ist es dem Autor großartig gelungen, eine Person aus der Vergangenheit (Hermann Weber, dem in Singen ein Stolperstein gewidmet ist) wieder zum Leben zu erwecken und ein Stück Deutsch/Schweizer Zeitgeschehen eindrucksvoll zu beschreiben. In seinem gewohnt flüssigen und gut verständlichen Schreibstil, in dem ab und zu eine gute Portion Humor durchblitzt, erzählt er von den damaligen Ereignissen. Seine Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen beschreibt er so lebendig, dass man den Eindruck hat, diesen schon begegnet zu sein und sie schon lange zu kennen. Neben dörflichen und familiären Begebenheiten erfahren wir auch einiges über das politische Geschehen vor 100 Jahren. Ausdrucksstarke Beschreibungen der Landschaft um den Bodensee bereichern die Geschichte und machen das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Fazit: Ein lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    21.07.2026

    eBook (ePUB)

    Was ein kleiner Gasthof alles erzählen kann

    Der Gasthof von Arnold ist schnell mehr als nur ein Ort zum Einkehren. Dort kommen die Menschen aus dem Dorf zusammen, dort werden Neuigkeiten weitererzählt und dort kreuzen sich die unterschiedlichsten Lebenswege. Mit jeder Seite wurde das Dorf ein Stück vertrauter. Als Betty auf ihrem Pferd durch den Schnee ins Dorf kommt, verändert sich vieles. Aus einer Begegnung entsteht eine Familie, deren Leben über viele Jahre begleitet wird. Später rückt mit Clara eine neue Generation in den Mittelpunkt. Ihre Liebe zu Hermann bringt Unruhe in ein Leben, das bisher von festen Regeln und Gewohnheiten geprägt war. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, den Menschen einfach ein Stück ihres Lebens zu folgen. Besonders interessant fand ich, wie selbstverständlich die Grenze zum Alltag der Menschen gehört. Der Gasthof wird zum Treffpunkt für ganz unterschiedliche Personen. Schmuggler, Reisende und die Bewohner des Dorfes begegnen sich dort. Dabei zeigt sich, dass hinter jeder Begegnung eine eigene Geschichte steckt. Nach und nach verändert sich die Stimmung. Die politischen Entwicklungen bleiben nicht irgendwo weit entfernt, sondern erreichen auch diesen kleinen Ort. Gerade dieser Gegensatz zwischen dem vertrauten Dorfleben und den schwierigen Zeiten, die auf die Menschen zukommen, macht die Geschichte besonders. Der Schreibstil ist ruhig und unkompliziert. Die Seiten lassen sich leicht lesen und trotzdem bleibt genug Raum für die Figuren in der Geschichte. Beim Lesen bekommt man ein gutes Gefühl für die Menschen im Buch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen und auch ihre Eigenheiten machen sie sehr nahbar. Schön fand ich auch, dass nicht nur die historischen Ereignisse im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem die Menschen mit ihren Hoffnungen, Sorgen und Entscheidungen. Dadurch entsteht das Bild einer Familie und eines Dorfes, deren Wege eng miteinander verbunden sind. Als die letzte Seite erreicht war, hatte es sich angefühlt, als würde man Leute zurücklassen, die einen eine ganze Weile begleitet haben. Die Verbindung aus Familiengeschichte, Dorfleben und geschichtlichem Hintergrund wirkt stimmig und glaubhaft. Für mich sind das verdiente fünf Sterne.

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Bewertungen (33)

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