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Ein tadelloses Glück Der junge Thomas Mann und der Preis des Erfolgs - »Näher kann man Thomas Mann nicht kommen.« Dennis Scheck

4

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3,4 cm

Gewicht

373 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11495-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3,4 cm

Gewicht

373 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11495-6

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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Guter Einstieg zum Thomas Mann-Jubiläum 2025

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 12.06.2025

Bewertungsnummer: 2514316

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Film- und TV-Autor Heinrich Breloer, der ein ausgezeichneter Thomas Mann-Kenner ist, hat zum diesjährigen Thomas Mann-Jubiläum (150. Geburtstag) mit „Ein tadelloses Glück“ eine weitere Publikation vorgelegt, in der er die Anfangsjahre des Jahrhundertautors und besonders die Beziehung von Thomas Mann und Katja Pringsheim beleuchet. In Breloers biografischen Roman geht es um den späteren Literaturnobelpreisträger, der nach seinem Erfolg mit dem Roman „Buddenbrooks“ eine Familie gründet. Die Ehe mit der Millionärstochter Katia Pringsheim ermöglichte Thomas Mann den gesellschaftlichen Aufstieg – und war gewissermaßen die Vorbedingung für sein literarisches Werk. Nach umfangreichem Quellenstudium und jahrzehntelanger Recherche zeichnet Breloer mit viel Detailwissen Thomas Manns Kampf um Katia Pringsheim nach. Außerdem konnte er noch mit lebenden Zeitzeugen sprechen. Breloer nähert sich hier dem jungen Thomas Mann vor dem Ersten Weltkrieg, der hier noch ein Zweifler und Getriebener ist, der auf der Suche nach einem geordneten Leben und Alltag ist. Außerdem wirft der Autor einen Blick auf das Umfeld der Familie Mann. Katia dagegen gab ihre berufliche Karriere auf, um die Rolle an der Seite eines erfolgreichen Schriftstellers einzunehmen. „Ein tadelloses Glück" ist ein sorgsam recherchierter und mit viel Münchner Lokalkolorit unterhaltsam gestalteter Einstieg in den literarischen Kosmos von Thomas Mann.

Guter Einstieg zum Thomas Mann-Jubiläum 2025

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 12.06.2025
Bewertungsnummer: 2514316
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Film- und TV-Autor Heinrich Breloer, der ein ausgezeichneter Thomas Mann-Kenner ist, hat zum diesjährigen Thomas Mann-Jubiläum (150. Geburtstag) mit „Ein tadelloses Glück“ eine weitere Publikation vorgelegt, in der er die Anfangsjahre des Jahrhundertautors und besonders die Beziehung von Thomas Mann und Katja Pringsheim beleuchet. In Breloers biografischen Roman geht es um den späteren Literaturnobelpreisträger, der nach seinem Erfolg mit dem Roman „Buddenbrooks“ eine Familie gründet. Die Ehe mit der Millionärstochter Katia Pringsheim ermöglichte Thomas Mann den gesellschaftlichen Aufstieg – und war gewissermaßen die Vorbedingung für sein literarisches Werk. Nach umfangreichem Quellenstudium und jahrzehntelanger Recherche zeichnet Breloer mit viel Detailwissen Thomas Manns Kampf um Katia Pringsheim nach. Außerdem konnte er noch mit lebenden Zeitzeugen sprechen. Breloer nähert sich hier dem jungen Thomas Mann vor dem Ersten Weltkrieg, der hier noch ein Zweifler und Getriebener ist, der auf der Suche nach einem geordneten Leben und Alltag ist. Außerdem wirft der Autor einen Blick auf das Umfeld der Familie Mann. Katia dagegen gab ihre berufliche Karriere auf, um die Rolle an der Seite eines erfolgreichen Schriftstellers einzunehmen. „Ein tadelloses Glück" ist ein sorgsam recherchierter und mit viel Münchner Lokalkolorit unterhaltsam gestalteter Einstieg in den literarischen Kosmos von Thomas Mann.

»Katia, manchmal denke ich, glücklich zu sein, das kommt für mich gar nicht infrage.«

Bewertung aus Bamberg am 25.10.2024

Bewertungsnummer: 2324986

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Katia, manchmal denke ich, glücklich zu sein, das kommt für mich gar nicht infrage.« Als Thomas Mann die acht Jahre jüngere Katia, Tochter des angesehenen Mathematikprofessors und Millionärs Alfred Pringsheim, zum ersten Mal sah, wusste er es bereits: diese oder keine! Doch Katias Interesse an den stürmischen Liebesbekundungen des aufstrebenden Schriftstellers hielt sich in Grenzen und selbstbewusst wie sie war, sagte sie ihm das, ganz ohne Umschweife. Und doch gab sie ihm, nach langem Zögern, ihr Ja als Ehefrau und lebenslange Unterstützung. Ohne sie wäre Thomas Mann nicht der geworden, als den wir ihn heute kennen. Heinrich Breloer, der sich seit über vierzig Jahren mit den „Manns“ beschäftigt, schildert das Auf und Ab dieser Werbungsphase und versucht hinter die Fassade zu blicken. Dabei nähert er sich den portraitierten Figuren mit viel Fachwissen, lässt Tagebucheinträge und Briefe einfließen und ergänzt, um der Anschaulichkeit willen, fiktive Dialoge. Dieses Buch definiert das Spiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit, welches nicht nur Thomas, sondern auch Heinrich, grandios inszenierte. So widmet sich der Autor ferner autobiografisch beeinflussten Werken, u.a. dem Roman „Königliche Hoheit“, welcher eben diese ersten Begegnungen bis zur Hochzeit literarisiert. Bezogen auf Breloers Fernseh-Dreiteiler „Die Manns“, der sich mit der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigt, bildet dieses Buch eine passende Ergänzung. Schließlich beschäftigt es sich primär mit der Brautwerbungsphase, Thomas‘ ersten literarischen Erfolgen und den Umgang mit seinen homoerotischen Neigungen. Dabei ermöglichen Breloers genaue, in die Tiefe gehenden Beschreibungen ein einzigartiges Portrait des späteren Nobelpreisträgers und dessen Frau Katia. Zusätzlich zeichnen diese das Leben zur damaligen Zeit, besonders die gesellschaftlichen Rollenverteilung von Mann und Frau, charakteristisch nach. Breloers Buch läutet auf äußerst gelungene Weise den Auftakt einer Vielzahl an Neuerscheinungen zu Thomas Manns 150. Geburtstag im kommenden Jahr ein.

»Katia, manchmal denke ich, glücklich zu sein, das kommt für mich gar nicht infrage.«

Bewertung aus Bamberg am 25.10.2024
Bewertungsnummer: 2324986
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Katia, manchmal denke ich, glücklich zu sein, das kommt für mich gar nicht infrage.« Als Thomas Mann die acht Jahre jüngere Katia, Tochter des angesehenen Mathematikprofessors und Millionärs Alfred Pringsheim, zum ersten Mal sah, wusste er es bereits: diese oder keine! Doch Katias Interesse an den stürmischen Liebesbekundungen des aufstrebenden Schriftstellers hielt sich in Grenzen und selbstbewusst wie sie war, sagte sie ihm das, ganz ohne Umschweife. Und doch gab sie ihm, nach langem Zögern, ihr Ja als Ehefrau und lebenslange Unterstützung. Ohne sie wäre Thomas Mann nicht der geworden, als den wir ihn heute kennen. Heinrich Breloer, der sich seit über vierzig Jahren mit den „Manns“ beschäftigt, schildert das Auf und Ab dieser Werbungsphase und versucht hinter die Fassade zu blicken. Dabei nähert er sich den portraitierten Figuren mit viel Fachwissen, lässt Tagebucheinträge und Briefe einfließen und ergänzt, um der Anschaulichkeit willen, fiktive Dialoge. Dieses Buch definiert das Spiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit, welches nicht nur Thomas, sondern auch Heinrich, grandios inszenierte. So widmet sich der Autor ferner autobiografisch beeinflussten Werken, u.a. dem Roman „Königliche Hoheit“, welcher eben diese ersten Begegnungen bis zur Hochzeit literarisiert. Bezogen auf Breloers Fernseh-Dreiteiler „Die Manns“, der sich mit der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigt, bildet dieses Buch eine passende Ergänzung. Schließlich beschäftigt es sich primär mit der Brautwerbungsphase, Thomas‘ ersten literarischen Erfolgen und den Umgang mit seinen homoerotischen Neigungen. Dabei ermöglichen Breloers genaue, in die Tiefe gehenden Beschreibungen ein einzigartiges Portrait des späteren Nobelpreisträgers und dessen Frau Katia. Zusätzlich zeichnen diese das Leben zur damaligen Zeit, besonders die gesellschaftlichen Rollenverteilung von Mann und Frau, charakteristisch nach. Breloers Buch läutet auf äußerst gelungene Weise den Auftakt einer Vielzahl an Neuerscheinungen zu Thomas Manns 150. Geburtstag im kommenden Jahr ein.

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Ein tadelloses Glück

von Heinrich Breloer

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