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Die Geisterkatze Roman - 12 Jahrzehnte, 9 Leben, 1 Kater – ein außergewöhnliches Buch nicht nur für Katzen-Fans.

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18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6255

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/13,2/3,2 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Ozeanblau / Messing

Originaltitel

The Ghost Cat – 12 Decades, 9 Lives, One Cat

Übersetzt von

Andreas Decker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7645-0972-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6255

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/13,2/3,2 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Ozeanblau / Messing

Originaltitel

The Ghost Cat – 12 Decades, 9 Lives, One Cat

Übersetzt von

Andreas Decker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7645-0972-9

Herstelleradresse

Blanvalet Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Samtpfoten durch die Epochen 

    „Die Geisterkatze“ war für mich wie eine Schachtel feiner Pralinen – jedes Kapitel ein kleiner Genuss, den ich mir ganz bewusst auf der Seele habe zergehen lassen. Nachdem der Hauskater Grimalkin 1902 in Edinburgh stirbt, erhält er acht weitere Leben als Geist: zwei weitere als Haustier, drei als Streuner, drei als Spieler. Am Ende jedes Kapitels bzw. jeder Epoche gibt es eine kurze Zusammenfassung zur Inneneinrichtung, den Menschen, denen er begegnet ist, neuen Technologien und dem jeweiligen Monarchen/der jeweiligen Monarchin – ein schönes Detail, das die Zeitreisen noch greifbarer macht. Der geistreiche, unterhaltsame Erzählstil, die lebendige Atmosphäre der verschiedenen Epochen (1902–2022), die treffenden Schilderungen typischer Katzeneigenheiten und die herzerwärmenden Momente haben mich begeistert. Grimalkin wirkte auf mich wie ein vorwitziges, kluges Kind: gutherzig, verspielt, aber durchaus bereit, „seine Krallen zu zeigen“, wenn er etwas beobachtet, das ihm gegen den Strich geht. Die Epochen, in denen er als „Poltergeist“ Unfug treiben, helfen und für Gerechtigkeit sorgen konnte, haben mir am besten gefallen. Als Katzenliebhaberin habe ich oft das Gefühl, dass Katzen wissende Wesen sind, die viel zu erzählen hätten, wenn sie sprechen könnten – dieses Buch kommt dem für mich sehr nahe. Grimalkins kluge, manchmal freche Gedanken über den Zeitgeist, die Menschen, denen er begegnet, und seine Interaktionen mit ihnen sowie anderen Katzen sind bewegend, lustig und immer „katzenlogisch“. Die Kapitel funktionieren wie abgeschlossene Kurzgeschichten, gleichzeitig ziehen sich mehrere rote Fäden durch Grimalkins Geisterdasein. Das bittersüße, leicht mysteriöse Ende passt wunderbar zur vorherigen Handlung und hinterlässt ein rundes, stimmiges Gefühl.

  • Rain

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kater reist durch die Zeit

    Wir schreiben das Jahr 1902. Ein gesitteter und wohlsituierter Hauskater, der auf den Namen Grimalkin hört, stirbt in seinem geliebten Haus nach 15 schönen Jahren. Doch er landet bei einer Sith-Katze in einer Zwischenwelt, die ihm gewährt, seine verbliebenen Leben ihm doch noch als Spukkater zu gewähren. Grimalkin möchte nicht einfach so sang- und klanglos verschwinden und entscheidet sich, das Angebot der unheimlichen Katze anzunehmen. Und so durchwandert er 120 Jahre, immer eingefasst in kleine Kurzgeschichten, die sich miteinander verbinden. Dabei blickt der Kater teils schwermütig und doch amüsant auf die Menschheitsgeschichte, bei der ich selbst reflektierte, dass sich so viel verändert hat. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Grimalkin sorgt für einige Lacher, ist urkomisch, ohne das zu merken und spiegelt die Charaktereigenschaften einer stolzen Katze mit einer Leichtigkeit wider, die sehr unterhaltsam ist. Als Baby wurde er von der Eilidh gerettet, die damals selbst noch ein Kind war, und die auch in dem Haus, in dem er residierte, arbeitet. Man spürt schon auf den ersten Seiten, wie sehr die beiden aneinander hängen. Die Geschichte ist somit auch eine Liebeserklärung zwischen Haustier und Mensch. Der Autor hat die Eigenarten einer Katze perfekt eingefangen. Zudem gelingt es ihm, die Errungenschaften der Menschheit (mit kleinen Fußnoten belegt, sodass man noch das Wissen auffrischen kann), in Kürze einzufangen. Er verbindet Realität mit Fiktion, ohne zu viel aufzutragen. Und selbst mit den Anschnitten in verschiedene Epochen ist alles detailreich beschrieben und geistig vorstellbar. Und auch Dinge, die es lieber nicht geben sollte, wie Krieg, finden Erwähnung. Zudem erinnerte mich die mächtige Sith-Katze an Animes, in denen solche Katzengötter immer wieder für weise Worte und Unruhe sorgen. Bittersüß erzählt Alex Howard aus dem Leben und dem Herumgeistern einer Katze, die versucht, sich die Wärme zurückzuholen, die sie einst umgab, aber die am Ende zugeben muss, dass nicht alles umkehrbar ist.  Nur der Moment zählt. Zu Herzen gehend, historisch spannend, witzig und außergewöhnlich. 5 Katzenpfoten-Sterne.

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    9 Leben einer Katze und 120 Jahre britische Geschichte

    9 Leben einer Katze und 120 Jahre britische Geschichte   Grimalkin ist ein ganz normaler Kater im viktorianischen London im Jahr 1902. Er hat seinen Platz im Leben gefunden - und auch den Platz, an dem er sterben wird. Doch etwas klappt nicht ganz wie es soll und so wird er von einem übermächtigen Katzengott vor die Wahl gestellt: ewiger Friede und Schlaf? Oder zurückkehren in die Welt und in alle 9 Katzenleben hineinschnuppern - als „Geisterkatze“?   Da sich Grimalkin nach seiner Menschin (der Hausangestellten Eilidh) sehnt, wählt er die zweite Option - und wird zurückgeschickt in die Wohnung am Marchmont Crescent in Edinburgh. Er erlebt, wie das viktorianische Zeitalter zu Ende geht. Er lernt interessante Personen, zum Beipspiel eine gewisse Mrs Rockefeller, kennen. Er muss bei Bombenalarm in einen Luftschutzkeller flüchten. Er erlebt, wie eine junge Prinzessin in den 1950er Jahren zur Königin gekrönt wird (und täuscht sich ein wenig, als er konstatiert, dass sie sowieso nicht länger herrschen wird als „seine“ Königin Viktoria). Er erlebt, wie Menschen auf den Mond landen, wie eine weltweite Bankenkrise Leute ins Unglück stürzt und wie schließlich am 04.09.2022 die Regierungszeit von Elizabeth II. tatsächlich endet… nach über 70 Jahren.   Als Leser begleitet man Grimalkin bei seinen kurzen Abenteuern in wichtigen Jahren der britischen Geschichte. Zwar wird die Geschichte nicht in der Ich-Perspektive erzählt, trotzdem ist man quasi in Grimalkins Kopf und erlebt erstaunliche technische Fortschritte und zum Teil besorgniserregende soziale Entwicklungen. So gesehen ist dieser Roman ein sehr klug konstruiertes Buch, das den Lesern die jüngere Geschichte (und ihre mitunter sehr merkwürdigen Begleiterscheinungen) auf eine verspielte Katzen-Art näherbringt.   Ich persönlich musste mich erst ein wenig einlassen auf das Buch, das ich mir irgendwie doch ein wenig anders vorgestellt hatte - und das mich aber schließlich doch gefangen nehmen konnte. Man sollte wissen, dass der Roman wohl hauptsächlich für das britische Publikum konzipiert ist, denn die erzählten Anekdoten haben ihren eindeutigen Fokus in Großbritannien. Trotzdem ist es auch für deutsche Leser interessant - denn viele der gewählten markanten Zeitpunkte und Ereignisse sind auch deutschen Lesern vertraut.   Mir hat Grimalkins Witz und kätzische Abgeklärtheit gefallen. Er ist ein intelligenter Vertreter seiner Spezies und fällt trotzdem ab und zu in genetisch bedingtes, typisches Katzen-Verhalten zurück - so konnte ich ihn einerseits lieb gewinnen, andererseits auch öfters über ihn schmunzeln.   Fazit: Für Tierfreunde. Für Geschichtsinteressierte. Für Großbritannien-Fans. Und für alle, die überzeugt sind, dass Katzen wirklich 9 Leben haben :-)   PS.: Wer jetzt denkt - sind es nicht eigentlich nur 7 Leben? Ja. In Deutschland ist das die gängige Redensart. Im englischen Sprachraum jedoch sind es üblicherweise „the 9 lives of a cat“.

  • Ursula G.

    4/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Spaziergang durch die letzten 120 Jahre aus der Sicht eines Katers

    Grimalkin, ein Hauskater der viktorianischen Epoche lebt in Edinburgh. Nach seinem Tod darf er nach acht Mal als Geisterkatze während der folgenden über 100 Jahren für eine kurze Zeit seiner alten Umgebung weiterleben. Er entdeckt den Fortschritt der Technik, aber auch die Entwicklung der Menschen, in der ihm wohlbekannten Wohnung in dem einst prachtvollen Haus in 7/7 Marchmont Crescent entsetzt ihn größtenteils. Die Idee, die hinter diesem Buch, steht das Leben der vergangenen 120 Jahre aus der Sicht eines Katers zu beschreiben, finde ich außergewöhnlich. Da wird einem erst so richtig bewusst, welche Fortschritte die Technik gemacht hat, aber leider auch, wie sehr sich der Lebensstil der Menschen und vor allem ihre Sprache verändert hat. Diese Veränderungen sehe ich, genau wie Grimalkin, nicht unbedingt alle als positiv. Den Schreibstil fand ich so entspannend, dass ich während der ersten Kapitel oft eingeschlafen bin. Auch fand ich die Umsetzung der Idee nicht immer so ganz gelungen. Bei manchen Kapiteln hätte ich mir mehr Tiefe und etwas längere Erzählungen gewünscht. Dieses Buch ist etwas anderes als viele Katzengeschichten und ich würde es weiterempfehlen, vor allem wegen des geschichtlichen Hintergrunds.

  • Bewertung

    4/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Katze auf Zeitreise durch die Geschichte

    Die Geisterkatze hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Am Anfang habe ich allerdings einen Moment gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen und alles richtig zu verstehen. Auch an den Schreibstil musste ich mich zunächst etwas gewöhnen. Sobald ich aber einmal drin war, hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich das Konzept mit den Zeitsprüngen. Jedes Mal, wenn die Geschichte in ein neues Jahrzehnt springt, fühlt es sich ein bisschen wie eine kleine Geschichtsstunde an. Dabei werden immer wieder Ereignisse und Entwicklungen aufgegriffen, die für die jeweilige Zeit relevant waren. Dadurch bekommt die Geschichte einen schönen Bezug zur tatsächlichen Geschichte und die verschiedenen Zeitepochen wirken noch lebendiger. Auch die Geschichte rund um die Katze fand ich richtig süß und kreativ. Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen und fand es deshalb besonders schön, die Welt aus der Perspektive des Katers zu erleben. Gerade seine Wahrnehmung der verschiedenen Jahrzehnte und wie er die Veränderungen um sich herum erlebt, fand ich sehr interessant. Besonders schön fand ich auch die Verbindung zu seiner ehemaligen Besitzerin Edith. Ohne zu viel vorwegzunehmen, gab es gerade in diesem Zusammenhang einige sehr schöne und gleichzeitig traurige Momente, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Insgesamt hatte die Geschichte für mich eine schöne Mischung aus humorvollen, emotionalen und teilweise auch traurigen Momenten. Gerade das Ende fand ich sehr passend und irgendwie einfach schön. Es hat für mich gut zu der gesamten Geschichte gepasst und einen gelungenen Abschluss geschaffen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten bin ich letztendlich sehr gut in die Geschichte hineingekommen und fand das Buch wirklich besonders. Gerade die Kombination aus Katze, verschiedenen Jahrzehnten und historischen Ereignissen hat mir sehr gut gefallen und war definitiv mal etwas anderes.

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