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Neu

Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte Zwanzig zamonische Flabeln

27

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4413

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Abbildungen

40 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/1,7 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11473-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4413

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Abbildungen

40 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/1,7 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11473-4

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Ste

    5/5

    29.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Sammlung für eingefleisch…

    Eine Sammlung für eingefleischte Zamonien-Fans „Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte“ ist eine zamonische Flabel-Sammlung von Walter Moers. Wer Walter Moers kennt, weiß, dass er sich in seinem zamonischen Oeuvre an Gattungen der Weltliteratur abarbeiten: Dieses Mal hat er sich – wie der Titel nahelegt – mit der Gattung der Fabel beschäftigt, die er hier persifliert. Wie bereits in anderen Zamonien-Romanen bedient sich Moers hier einer Autorfiktion: Moers gibt sich nur als Übersetzer der Flabeln aus, die eigentlich der große zamonische Dichter Hildegunst von Mythenmetz geschrieben hat. Die Flabeln thematisieren unterschiedliche Figuren aus dem zamonischen Kosmos: Neben Einhörnchen treten Ubufanten, Birkenfüchse oder Musiktiere auf. Behandelt werden kleine Episoden der Figuren, die fabel-haften Charakter besitzen: Ein Biber und ein Kristallskorpion befinden sich in einer ausweglosen Situation, ein Ubufant will fliegen, ein Werwolf ist auf der Sinnsuche und eine fleischfressende Pflanze will vegetarisch leben. Gerade in den Moralen der Geschichten (ja, das ist die Mehrzahl von „Moral“, was ich bis eben auch nicht wusste), die nicht unbedingt so enden, wie man von Fabeln gewohnt ist, findet sich immer eine Spur Gesellschaftskritik. Wie von Moers gewohnt werden die Flabeln mit viel Wortwitz erzählt. Ein Highlight ist vor allem Moers‘ Nachwort, das eine poetologische Reflexion über Arten des Humors beinhaltet. Die Flabelsammlung hat einen Umfang von ca. 150 Seiten; zudem finden sich wieder Moers-typische Illustrationen, die dieses Mal recht raumgreifend sind und auch ganze Seiten in Anspruch nehmen. Dementsprechend ist das Lesevergnügen eher kurz (bei gemütlichem Lesen kann man die Flabeln an einem Abend durchlesen). Für mich ist „Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte“ daher insgesamt eher ein Moers für zwischendurch: Ein netter Ausflug nach Zamonien, der aber natürlich – bedenkt man allein schon den Umfang – nicht an „Rumo“, „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“, „Die 13 ½ Leben des Käpt‘n Blaubär“ herankommen kann (und ich denke: auch gar nicht will). Für eingefleischte Zamonien-Fans definitiv ein Muss; die Lesenden, die noch Fans werden möchten, sollten erstmal zu einem anderen Roman aus dem Zyklus greifen.

  • Maily

    5/5

    01.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flabeln aus Zamonien

    „Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte“ von Walter Moers beinhaltet zwanzig Kurzgeschichten aus der Welt Zamonien. Bei diesen Kurzgeschichten handelt es sich um sogenannte Lachfabeln, die mit Flabeln abgekürzt werden. Diese Flabeln über Tiere aus Zamonien sind humorvoll und kurzweilig, teilweise aber auch sehr brutal und düster geschrieben. Viele Wendungen habe ich nicht kommen sehen. Vorwissen zu den anderen Zamonien-Büchern ist von Vorteil, da man ansonsten manche Anspielungen nicht ganz verstehen könnte. Im Vergleich zu klassischen Fabeln enthalten diese Flabeln allerdings keine Moral am Ende. Wenn man jedoch genauer zwischen den Zeilen liest, kann man einige aktuelle oder bekannte Themen unserer Welt herauslesen. Der Schreibstil von Walter Moers ist absolut einzigartig. Mit seinem typischen Humor und den kreativen Wortspielen konnte mich auch dieses Buch wieder sehr gut unterhalten. Die beschriebenen Tiere und deren Handlungen konnte ich mir bildhaft vorstellen. Abgerundet werden die Flabeln mit wunderschönen Illustrationen des Autors. „Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte“ von Walter Moers ist ein Buch mit speziellem Humor, das mich persönlich wieder begeistern konnte. Ich freue mich schon auf weitere Bücher aus Zamonien. Bewertung: 5/5 ⭐️

  • library_of_dennis

    aus Berlin

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Kurzgeschichten

    Dieses Buch ist eine Kurzgeschichtensammlung mit 20 Flabeln, die in der Welt von Zamonien spielen. "Flabeln? Ich kenn nur Fabeln!", werden sich sicher jetzt einige denken. Nun in gewisser Weise ist es das Gleiche, nur, dass diese Geschichten von Moers keine Moral am Ende der Geschichte aufweisen, dafür aber sehr humoristisch sind, also Lachfabeln: Flabeln. Mal davon abgesehen, dass hier keine tatsächlich existierenden Tiere vorkommen, sondern von Walter Moers selbst erdachte tierische Bewohner aus seinem Universum von Zamonien. Es handelt sich auch tatsächlich um das erste Buch, was im Universum von Zamonien spielt, welches ich von Walter Moers lese. Aus dem Grund bin ich komplett ohne Erwartungen reingegangen. Und es hat mir sehr gefallen! Fast alle Geschichten handeln im Groben davon, dass unterschiedliche Bewohner Zamoniens eine Identitätskrise haben. Das Einhörnchen will rückwärts laufen, der Werwolf will ein Wiewolf sein, die fleischfressende Pflanze will Vegetarierin werden, usw. Es ist sehr humorvoll, zum Teil auch sehr schwarzhumorisch geschrieben und auch etwas düster und sogar brutal. Erwartet hier definitiv keine Happy Ends! Das Buch lädt dazu ein, mehrmals gelesen zu werden, denn es ist nicht unübersehbar, dass Moers uns zwischen den Zeilen vielleicht nicht doch eine Botschaft (eine Moral) mit auf den Weg geben möchte. Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen den Figuren und natürlich die Zeichnungen, mit denen Walter Moers absolut nicht gegeizt hat. Die Geschichten sind zwischen 4 und 10 Seiten lang und daher sehr kurzweilig und auch immer was für Zwischendurch. Ich habe nun auf jeden Fall richtig Lust auf weitere Bücher von Walter Moers bekommen, die in Zamonien spielen. 4,5 von 5 / 9 von 10 ️️️️️️️️️

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein tolles Buch

    Wieder ein sehr schönes Buch, mit tollen phantastischen Geschichten. Hinter den phantastischen kleinen Geschichten kann man immer wieder Altägliche Probleme anderer erkennen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu Lesen.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    25.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch voll mit Zamonischem Humor und 20 interessanten Flabeln

    Der Autor greift hier wieder äußerst tief in seine Trickkiste und beschert uns mit zwanzig wunderbaren Flabeln. Ja, FLabeln, mit L, denn nach Zamonischen Lesegeschmack sind normale Fabeln unlustig. Und hier wurde Zamonischer Humor hineingepackt, darum das L in Flabeln. Ein Humor, denn der Rest der Welt natürlich sehr genüsslich missinterpretiert und das Ganze eher dem Makaberen zuweist. Aber dennoch – herrlich erzählte Geschichten, wie es bei Fabeln und Flabeln so ist, meistens lehrreich. Zumindest was die Zamonische Artenvielfalt anbelangt. Und auch dem Tun und Handeln der beschriebenen Geschöpfe kann man einen gewissen pädagogischen Ansatz nicht abstreiten, denn am Ende weiß man zumindest, wie man es nicht macht. So ein Rückwärtsleben wie es das Einhörnchen wollte kann dann schon auch Grenzen haben. Und auch Werwölfe haben so ihre Probleme, wenn sie lieber Wiewölfe sein möchten und von Latein so ziemlich null Ahnung haben. Für den Ubufanten, der nur noch donnerstags sein wollte, endete sein Wunsch auch nicht gerade so, wie er es sich vorgestellt hatte. Aber immerhin donnerstags … Und dann treffen wir zum Beispiel noch Vampirgeier, Silberne Witwen, oder yhollische Trollbluthunde. Und natürlich die allseits liebenswerte Buchlinge in ihrer abgeschlossenen Ledernen Grotte. Nur Wudlik Jelzer Fohnemaz wollte die Welt neu erfinden, und dachte sich da was mit Herz und so aus. Nunja ... welcome to real life. Walter Moers hat die Geschichten wieder wunderbar übersetzt, und dieser Hildegunst strotz gerade so vor Einfallsreichtum. Ihn hat das Orm (Zamonienliebhaber wissen was gemeint ist) wirklich und wahrlich durchströmt. In Summe sind es sehr amüsante (obwohl, das mit dem Humor …) Geschichten, und das Buch mit zahlreichen Zeichnungen und Illustrationen, ist ruckzuck gelesen. Apropos Humor: im Nachwort von Walter Moers wird noch etwas genauer darauf eingegangen. Von mir eine ganz große Leseempfehlung für alle Zamonienfans und solche, die es noch werden wollen.

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