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Produktbild: Das Erbe
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Das Erbe Die Geschichte meiner Südtiroler Familie

2

9,07 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2013

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/3 cm

Gewicht

523 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Eredità

Übersetzt von

Franziska Kristen

Sprache

Deutsch

EAN

2710004102683

Beschreibung

Rezension

„Lilli Gruber gelingt es auf faszinierend einfache Art, die Familienereignisse, den Ablauf der politischen Geschichte und ihre eigenen Erfahrungen zu einer Erzählung zu verknüpfen.“

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2013

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/3 cm

Gewicht

523 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Eredità

Übersetzt von

Franziska Kristen

Sprache

Deutsch

EAN

2710004102683

Herstelleradresse

Droemer
Landsberger Str. 346
80687 München
Deutschland
Email: vertrieb@droemer-knaur.de
Url: www.droemer-knaur.de
Telephone: +49 89 92710

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Ein Mitbringsel aus Meran

BeaB aus Erding am 09.03.2025

Bewertungsnummer: 2433474

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Beim letzten Urlaub in Südtirol, machte ich einen Rundgang durch den örtlichen Bücherladen. In der Ecke der lokalen Autoren bin ich dann auf dieses Buch gestoßen. Ganz generell interessiert mich die Zeit der Epoche, die in dem Buch das Erbe beschrieben wird. Südtirol. Für mich einer der schönsten Flecken und doch habe ich sehr wenig über die Geschichte gewusst, besser gesagt, gar nichts. Umso interessanter war es, zu verfolgen, wie es der Familie damals erging, z.B. Entscheidungen treffen zu müssen, von denen die Menschen damals nicht wussten, wie sie sich auswirken würden. Hin und hergerissen zwischen den einen und anderen Machthabern. Ich war perplex zu lesen, dass 1000e von Südtirolern ihre Heimat verlassen haben, in der Hoffnung, das Beste für sich und die Familien zu tun. Kriegszeiten, sie hören wohl nie auf. Kann das Buch sehr empfehlen.

Ein Mitbringsel aus Meran

BeaB aus Erding am 09.03.2025
Bewertungsnummer: 2433474
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Beim letzten Urlaub in Südtirol, machte ich einen Rundgang durch den örtlichen Bücherladen. In der Ecke der lokalen Autoren bin ich dann auf dieses Buch gestoßen. Ganz generell interessiert mich die Zeit der Epoche, die in dem Buch das Erbe beschrieben wird. Südtirol. Für mich einer der schönsten Flecken und doch habe ich sehr wenig über die Geschichte gewusst, besser gesagt, gar nichts. Umso interessanter war es, zu verfolgen, wie es der Familie damals erging, z.B. Entscheidungen treffen zu müssen, von denen die Menschen damals nicht wussten, wie sie sich auswirken würden. Hin und hergerissen zwischen den einen und anderen Machthabern. Ich war perplex zu lesen, dass 1000e von Südtirolern ihre Heimat verlassen haben, in der Hoffnung, das Beste für sich und die Familien zu tun. Kriegszeiten, sie hören wohl nie auf. Kann das Buch sehr empfehlen.

Sehr eindrucksvoll! Warum Hella zu Elena und Jakob zu Giacomo werden sollten.

Eberhard Landes am 19.10.2015

Bewertungsnummer: 894545

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anlässlich eines bevorstehenden Südtirolaufenthalts war ich auf der Suche nach Literatur über dieses wunderschöne und - wie ich dann eingängig erfuhr - auch so geschichtsträchtige - Stück Erde. So wie das Land jenseits des Brenner, so sollte das Buch jenseits der üblichen Bildbände und Wanderführer (weil ich davon schon eine ganze Reihe im Regal stehen habe) liegen. Dabei stieß ich auf "Das Erbe" von Lilli Gruber. Mit zunehmender Begeisterung über den Erzählstil und für die Familie, die den Mittelpunkt der Handlung darstellt und aus den unmittelbaren Vorfahren der Autorin besteht, wollte ich auch mehr über die Schriftstellerin wissen. Erst dann erfuhr ich, dass Dietlinde (so ihr richtiger Vorname) Gruber zum Einen eine in Italien und darüber hinaus sehr bekannte Journalistin, Fernsehmoderatorin und Auslandskorrespondentin und zum anderen erfolgreiche (bei den Wahlen zum Europäischen Parlament konnte sie in der italienischen Hauptstadt Rom das Duell ihrer Partei, des Linksbündnisses L’Ulivo, gegen Berlusconis Forza Italia klar für sich entscheiden) Europapolikterin ist. Sehr gute Grundvoraussetzung dafür bringt sie mit; zu nennen sind zum Einen ihre Vita (geboren 1957 in Bozen, Muttersprache deutsch, perfekt viersprachig, Literaturstudium in Venedig, verheiratet mit einem in Paris lebenden Franzosen und selbst wohnhaft in Rom und Brüssel) und nach meinem Eindruck zum Zweiten die Gene ihrer Urgroßmutter Rosa sowie deren Töchter incl. der Großtante Hella, zwei der Hauptdarstellerinnen des Buches. Sehr nachvollziehbar schildert Lilli Gruber deren Schicksal, den italienischen Faschismus zum Einen, den deutschen Nationalsozialismus zum Anderen, die Unterschiede zwischen Beiden, die Zerrissenheit der Südtiroler, deren Orte auf Druck "der Welschen" von Brixen zu Bressanone, von Kurtatsch zu Cortaccia und die selbst gar auf behördliche Anordnung von Hella zu Elena, von Jakob zu Giacomo wurden, was schließlich in der von Hitler und Mussolini aufgezwungenen Option gipfelte. Das alles erzählt Lilli Gruber und unterstreicht es durch Hinzuziehen von Originaldokumenten wie Rosas Tagebuch, zahlreichen Briefen der Familenmitglieder und schriftlicher Darlegungen Anderer. Sehr schön abgerundet wird das Buch durch eine Ahnentafel und Originalfotos der Familienmitglieder. "Das Erbe" animiert zum Lesen auch von "Der Sturm" (erschienen im September 2015).

Sehr eindrucksvoll! Warum Hella zu Elena und Jakob zu Giacomo werden sollten.

Eberhard Landes am 19.10.2015
Bewertungsnummer: 894545
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anlässlich eines bevorstehenden Südtirolaufenthalts war ich auf der Suche nach Literatur über dieses wunderschöne und - wie ich dann eingängig erfuhr - auch so geschichtsträchtige - Stück Erde. So wie das Land jenseits des Brenner, so sollte das Buch jenseits der üblichen Bildbände und Wanderführer (weil ich davon schon eine ganze Reihe im Regal stehen habe) liegen. Dabei stieß ich auf "Das Erbe" von Lilli Gruber. Mit zunehmender Begeisterung über den Erzählstil und für die Familie, die den Mittelpunkt der Handlung darstellt und aus den unmittelbaren Vorfahren der Autorin besteht, wollte ich auch mehr über die Schriftstellerin wissen. Erst dann erfuhr ich, dass Dietlinde (so ihr richtiger Vorname) Gruber zum Einen eine in Italien und darüber hinaus sehr bekannte Journalistin, Fernsehmoderatorin und Auslandskorrespondentin und zum anderen erfolgreiche (bei den Wahlen zum Europäischen Parlament konnte sie in der italienischen Hauptstadt Rom das Duell ihrer Partei, des Linksbündnisses L’Ulivo, gegen Berlusconis Forza Italia klar für sich entscheiden) Europapolikterin ist. Sehr gute Grundvoraussetzung dafür bringt sie mit; zu nennen sind zum Einen ihre Vita (geboren 1957 in Bozen, Muttersprache deutsch, perfekt viersprachig, Literaturstudium in Venedig, verheiratet mit einem in Paris lebenden Franzosen und selbst wohnhaft in Rom und Brüssel) und nach meinem Eindruck zum Zweiten die Gene ihrer Urgroßmutter Rosa sowie deren Töchter incl. der Großtante Hella, zwei der Hauptdarstellerinnen des Buches. Sehr nachvollziehbar schildert Lilli Gruber deren Schicksal, den italienischen Faschismus zum Einen, den deutschen Nationalsozialismus zum Anderen, die Unterschiede zwischen Beiden, die Zerrissenheit der Südtiroler, deren Orte auf Druck "der Welschen" von Brixen zu Bressanone, von Kurtatsch zu Cortaccia und die selbst gar auf behördliche Anordnung von Hella zu Elena, von Jakob zu Giacomo wurden, was schließlich in der von Hitler und Mussolini aufgezwungenen Option gipfelte. Das alles erzählt Lilli Gruber und unterstreicht es durch Hinzuziehen von Originaldokumenten wie Rosas Tagebuch, zahlreichen Briefen der Familenmitglieder und schriftlicher Darlegungen Anderer. Sehr schön abgerundet wird das Buch durch eine Ahnentafel und Originalfotos der Familienmitglieder. "Das Erbe" animiert zum Lesen auch von "Der Sturm" (erschienen im September 2015).

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