Produktbild: Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten
Band 1 - 50%

Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten

Aus der Reihe Die Elbinsel-Saga
65
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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

33

Erscheinungsdatum

01.08.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

3692 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023307

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Verkaufsrang

33

Erscheinungsdatum

01.08.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

3692 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023307

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  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    14.08.2026

    eBook (ePUB)

    Gegen alle Widerstände

    Kea findet nach dem Tod ihrer Mutter Halt in dem alten Apfelgarten. Dort verbringt sie viel Zeit und verfolgt ihren eigenen kleinen Traum. Sie möchte einen besonderen Apfel züchten. Dieser Wunsch verbindet sie mit ihrer Mutter und wird im Laufe der Geschichte immer wichtiger. Als der junge Sämling auf der anderen Seite der Grenze wächst, beginnen für Kea die Schwierigkeiten. Denn dort liegt das Land der Rentfelds, mit denen ihre Familie seit Jahren zerstritten ist. Bei einem heimlichen Besuch trifft sie auf Kristen. Was zunächst nur eine zufällige Begegnung ist, entwickelt sich nach und nach zu etwas, das Kea nicht mehr loslässt. Kea lässt sich nicht einfach sagen, was sie zu tun hat. Ihr Vater hat längst eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft und auch die Verbindung zu Tamme Rentfeld ist für sie nicht das, was sie sich selbst wünschen würde. Gerade diese Situationen machen deutlich, wie wenig Platz eine junge Frau damals für eigene Entscheidungen hatte. Kea versucht trotzdem, nicht einfach alles hinzunehmen. Die Zeit, in der die Geschichte spielt, wird ebenfalls spürbar. Finkenwerder und die Grenze zwischen Hamburg und Preußen gehören fest zur Handlung. Als die Cholera ausbricht, verschärft sich die Lage zusätzlich. Plötzlich wird aus einer ohnehin schwierigen Situation eine echte Bedrohung. Das bringt noch einmal eine ganz andere Spannung in die Geschichte. Kea und Kristen haben es nicht leicht. Ihre Gefühle füreinander stehen von Anfang an unter keinem guten Stern. Gerade deshalb habe ich ihre Entwicklung gerne verfolgt. Es gibt schöne Momente zwischen den beiden, aber auch Entscheidungen, die nicht einfach sind. Kea muss dabei immer wieder überlegen, was ihr wichtiger ist und welchen Preis sie für ihre eigenen Wünsche zu zahlen bereit ist. Auch das Ende passt gut zum Auftakt des Zweiteilers. Nicht alle Fragen werden beantwortet und manches bleibt offen. Dadurch war bei mir sofort die Neugier da, wie es mit Kea, Kristen und den beiden Familien weitergeht. Die Geschichte verbindet Liebe, Familienkonflikte und historische Ereignisse auf eine angenehme Weise. Dazu kommt die norddeutsche Kulisse, die dem Roman seinen eigenen Charakter gibt. Keas Weg hat mich beschäftigt und an einigen Stellen auch berührt. Insgesamt waren es für mich schöne Lesestunden, deshalb vergebe ich fünf Sterne.

  • Anna

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner Schmöker

    1892: Die Mutter tot, der Vater verhärtet, findet die junge Kea Trost im alten Apfelgarten ihrer Familie in Finkenwerder. Voller Leidenschaft züchtet sie eine neue Apfelsorte und lernt dabei den Knecht ihrer verfeindeten Nachbarn kennen. Zwischen ihr und Kristen entsteht sofort eine innige Verbindung. Doch diese Liebe ist unmöglich, oder? Reiches Fräulein liebt armen Schlucker. Dieses Motiv ist nicht neu und doch hier so klasse umgesetzt, dass ich dieser Amour fou schnell verfallen war. Sie brilliert durch Spannung, hohe Emotionen und jeder Menge Widrigkeiten. So soll Kea schnellstmöglich standesgemäß verlobt werden, Kristen fährt zur See und die Cholera bricht aus. Voller Empathie werden die Charaktere geschildert. Insbesondere Kea, die Rebellin, die immer wieder Schlupflöcher findet, um dem Dominanzgebaren ihres Vaters zu entkommen. Die Sprache fließt, die Spannung steigt, und immer wenn man denkt, noch schlimmer kann es nicht kommen, legt Rebekka Eder noch eine Schippe drauf. Insgesamt ein klasse Schmöker mit viel Herzschmerz. Der Cliffhanger zum Schluss ist gemein und lässt den zweiten Band herbeisehnen.

  • NiniSte

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, mitreißend und voller Gefühle

    Als ich entdeckt habe , daß es von Rebekka Eder mit ,, Der geheime Apfelgarten -Getrennte Welten “ einen neuen historischen Roman gibt, war ich schon ganz hibbelig, bis ich ihn endlich in den Händen halten konnte. Schon mit ihrem Romanen ,, Der Duft von Zimt ”, ,, Die Schokoladenfabrik “ und ,, Hyanzinthenschwestern” , sowie den unter Rebecca Frank erschienen Romanen hat sie mich absolut begeistert. Diesmal geht es von 1887 bis 1892 auf die Elbinsel Finkenwerder. Mittendrin verläuft die Grenze zwischen Preußen und Hamburg. Auf der preußischen Seite lebt Kea Loop mit ihrem Vater . Als Vollhöfner eine angesehene und wohlhabende Familie. Kea ist eine sympathische, energiegeladene junge Frau, die mit ihren 15 Jahren lieber im Pferdestall ist oder herumstreift, als sich im Sticken zu üben. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter , die sie bereits vor vielen Jahren verloren hat, zieht sie immer wieder heimlich in den verlassenen verwilderten Apfelgarten ihrer Mutter. Dort träumt sie davon , den Lieblingsapfel ihrer Mutter mit dem besonderen Duft und Geschmack der unbeschwerten Kindheit zu züchten. Und tatsächlich entdeckt sie diesen. Verlockend hängt er am Baum, doch leider auf der falschen Seite der Grenze. Nämlich auf dem Grund der Hamburger Familie Rentfeld , mit der ihr Vater Jakob verfeindet ist. Schwups, schon ist sie mal eben über den Zaun hinüber, um ihn zu holen. Leider wird sie dabei von dem Knecht Kristen Focke erwischt. Statt sie zu verraten, bietet er seine Hilfe an. Beim gemeinsamen heimlichen Arbeiten kommen zarte Gefühle auf. Gefühle, die nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten nicht sein dürfen. Um Kea ,,angemessenes Verhalten " zu lehren , kommt ihre Cousine Rosa auf den Hof. Kann Kea ihr kleines geheimes Projekt vor ihr geheim halten? Besonders schwierig wird es, als die Cholera auf der Insel Einzug hält und jeder Grenzübertritt mit dem Tode bestraft werden kann. Kann Schon nach den ersten Sätzen hat mich die Geschichte um Kea , Kristen und den Apfelgarten so gefesselt, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe. Der bildhafte Schreibstil ist großartig zu lesen, die Beschreibungen der Personen und der Landschaft so hervorragend gelungen, daß ich augenblicklich alles direkt vor mir gesehen habe. Mit Kea habe ich den Duft der Äpfel, das Rauschen der Blätter im Wind , das Fell ihres Ponys Charlotte genossen, bin mit ihr auf Stelzen auf dem Deich an der Elbe entlang gelaufen. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Kea, Kristen und Rosa erzählt, die Spannung ist dadurch unglaublich hoch und steigert sich außerdem zusehends, bis hin zum Schluß. Die ( meisten ) Charaktere sind sympathisch ausgearbeitet und mir mit jedem Kapitel mehr ans Herz gewachsen. Nicht nur Kea , auch die anderen , haben ihre Eigenarten, Ecken und Kanten, kleine Geheimnise und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das macht sie umso authentischer. Ich habe so sehr mit ihnen mitgefiebert, gebangt und gehofft, ihre Träume und Ängste hautnah gespürt. Besonders beeindruckt hat mich Kea, die willensstark für ihre Zukunftsträume kämpft. Rebekka Eder hat das Leben auf dieser Elbinsel , mit den politischen und gesellschaftlichen Regeln , Gesetzen , Pflichten und Herausforderungen hervorragend recherchiert und dargestellt. Eine absolut spannende Zeitreise, bei der mir die Schicksale der Menschen in den Zeiten der Cholera besonders nahe gingen. Im sehr interessanten Nachwort erfährt man noch mehr über die unruhigen Zeiten auf Finkenwerder und über die Inspiration Rebekka Eders, die sie zum Schreiben dieser großartigen Dilogie veranlasst hat. Von mir kann es nur eine hundertprozentige Leseempfehlung und volle Sternezahl geben. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, den zweiten Teil ,, Getrennte Träume " lesen zu können, um Kea und ihren Weg weiter zu begleiten. Am 16. April 2027 wird es soweit sein.

  • Bewertung

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Apfelgarten auf der Grenze

    „Der geheime Apfelgarten“ hat mir sehr gut gefallen. Rebekka Eder beschreibt sehr bildhaft und lebendig. Vor meinem geistigen Auge hat sie durch ihre Szenen Bilder entstehen lassen: Atmosphäre, Landschaft, dem Haus und Garten. Manche Szenen las ich ungläubig, musste schmunzeln, fieberte mit. Ich mochte Kea und Kristen und hätte gern verstanden, warum Keas Vater so geworden ist und sich zugunsten von Tamme entscheidet. Auch Keas Cousine Rosa lernte ich zu mögen und dann auch zu bedauern. Die Hausangestellte Trino ist außergewöhnlich, nicht nur der Name, auch ist sie eine gute Kameradin und Verbündete. Durch den Roman habe ich von der besonderen Lage von Finkenwerder erfahren. Die ehemalige Elbinsel, nun bekannt für Obstplantagen und Airbusmontagewerk war bis 1937 unterteilt. Ein Teil gehörte zum Königreich Preußen (Provinz Hannover), der andere zu Hamburg. Die Lektüre stiftet mich auch ein wenig an, Frances Hodgson Burnetts Kinderbuchklassiker „Der geheime Garten“ erneut zu lesen. Die Hommage ist gelungen. Auch war ich versucht, gleich noch ein weiteres Apfelgartenbuch von meinem SUB zu befreien. Äpfel sind ein schönes Thema, ein schön und oft unterschiedlich aussehende und schmeckende Frucht. Ein Obst, welches überall positiv assoziiert wird, oder nicht? Diesem Band folgt noch eine Fortsetzung, als Dilogie ist diese kleine Reihe geplant. Ich kann mit dem Cliffhanger leben und freue mich sehr auf die Fortsetzung im Frühjahr 2026. Damen mit Rückenansicht auf einem Buchcover abzubilden, ist ein beliebtes Motiv seit einigen Jahren. Mir gefällt das Buchcover sehr gut, es zeigt Kea in ihrem geheimen Apfelgarten. Ich mag die Hochglanzveredelung. Ich habe seit einigen Jahren von Rebekka Eder „Die Schokoladenfabrik/ Band 1“ zuhause liegen, der Seitenumfang 600 Seiten hat bisher vor dem Lesen noch abgeschreckt. Da lese ich lieber erst einmal 400 Seiten von einer mir bisher unbekannten Autorin. Ich kann mein erstes gelesenes Buch von Rebekka Eder sehr empfehlen. Es ist ein Buch, wie eine warme Decke.

  • clematis

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Hamburg und Preußen

    Die Elbinsel Finkenwerder besteht im Jahre 1892 aus zwei Welten, nämlich Hamburg und Preußen, aber dazwischen liegt noch ein verborgenes Kleinod, ein verlorener Apfelgarten. Hierhin zieht es die junge Vollhöfnerin Kea Loop immer wieder, wenn sie an ihre verstorbene Mutter denkt und deren einzigartige Äpfel nachzüchten möchte. Allerdings wächst der heiß ersehnte Sämling jenseits des Zaunes, auf der Seite der verfeindeten Rentfelds. Als Kea dem dort dienenden Häusling Kristen begegnet, zeigt sich, dass auch zwischen den Menschen auf Finkenwerder trennende Welten existieren. Voller Liebe für Details und mit viel Gefühl schreibt Rebekka Eder diesen wunderbaren Roman, der tatsächlich auf einigen wahren Tatsachen beruht, auch wenn Kea und Kirsten ihrer Phantasie entsprungen sind. Die historischen Gegebenheiten samt der schrecklichen Choleraepidemie hat es wahrlich so gegeben, die Erzählung rund um die überaus interessanten geschichtlichen Informationen ist bestens darum herum gewoben. Schnell findet sich der geneigte Leser mitten im Geschehen wieder, was wohl an der bildhaften und fesselnden Schreibweise der Schriftstellerin liegt. Die Klassenunterschiede zwischen Kea und Kirsten könnten größer nicht sein, die Schwierigkeiten scheinen immer mehr zu werden, bis Kea auf ein altes Geheimnis stößt. Die Spannung steigt weiter an – und endet mit einem bösen offenen Ende, sodass ich sicher nicht die Einzige bin, die sich eine baldige Fortsetzung dieses Zweiteilers wünscht. Wer sich gerne in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lässt und herbe Elbluft atmen möchte, der wird sich hier so richtig wohlfühlen! Leseempfehlung!

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