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Hitze Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2020

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/1,8 cm

Gewicht

216 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

La Chaleur

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

EAN

2710004089632

Beschreibung

Rezension

»Hier flirrt die Luft. Ein kurzes, atemloses Buch für den Sommer.« Susanne Birkner, NDR Kultur, 23.06.2022 Susanne Birkner NDR Kultur 20220623

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2020

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/1,8 cm

Gewicht

216 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

La Chaleur

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

EAN

2710004089632

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstr. 52
8004 Zürich
Schweiz
Email: info@keinundaber.ch
Url: www.keinundaber.ch
Telephone: +41 44 2971233
Fax: +41 44 2971230

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  • Klaus Effing

    aus Köln

    5/5

    11.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Unsicherheit und Erwachsenwerden

    In Hitze lässt Victor Jestin uns einen Sommer lang durch die Augen des 15-jährigen Leo schauen – einen Jungen, der sich zwischen Campingplatz-Soziologie, Erwartungen von außen und seinem eigenen Fremdsein bewegt. Als Leo eines Nachts einen Selbstmord beobachtet, den er vielleicht hätte verhindern können, beginnt ein intensives Ringen mit Schuld, Gewissen und der Frage, wie man mit einer Last lebt, für die man keine Worte hat. Der Roman erzählt aber auch ehrlich und ungeschönt von Sex unter Jugendlichen, vom Stolpern zwischen Lust und Begehren, Unsicherheit und dem tastenden Versuch, erwachsen zu werden. Jestin braucht nur 156 Seiten, um diese dichte, glühende Coming-of-Age-Geschichte zu entfalten – geschrieben hat er sie selbst noch ganz jung, mit Mitte 20. Vielleicht trifft das Buch deshalb so unmittelbar: Es brennt, es zögert, es sucht – genau wie seine Figuren. Ein Sommer, der nachglüht.

  • MarieOn

    5/5

    05.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein hitziges, meisterhaft gelungenes Debüt

    Léonard verbringt die Ferien mit seiner Familie auf dem Campingplatz in Südfrankreich. Die Nächte bleibt er allein in einem Zelt unweit seiner Eltern, die Tage treibt er sich am Strand rum. Es ist ein Jahrhundertsommer, dessen Affenhitze keiner entkommt. Die coolen Jungs in seinem Alter laufen mit blankem Oberkörper und lassen ihre Bizeps zucken. Leo lässt lieber den Schweiß an sich herunterrinnen, als sein Shirt auszuziehen, so groß ist die Scham, den Blicken der anderen nicht gerecht zu werden. Während sein jüngerer Bruder Adrien Mädchen küsst und seine Eltern ausgelassen Bingo und Tanzabende genießen, hält Leo sich bedeckt im Hintergrund. Am abendlichen Strand ist immer Party. Leo möchte wie die anderen tanzen können, möchte so selbstsicher wie Oscar, die scharfe Luce küssen. Leo entscheidet sich, von der Party in sein Zelt zu schleichen, macht auf dem Kinderspielplatz Halt, weil er eine einsame Gestalt auf einer der Schaukeln sitzen sieht. Er erkennt Oscar, der seinen Kopf in die Seile der Schaukel gesteckt hat und sich jetzt dreht. Leo steht wie festgewachsen da, schaut Oscar fasziniert bei seinem Treiben zu. Sein Blick trifft den Oscars und er spürt mehr als dass er sieht, wie Oscar sein Leben ausatmet. Sein Körper wird schlaff, die Schaukel dreht sich zurück. Oscar rutscht auf den Boden, kippt nach vorne und bleibt mit dem Gesicht im Sand liegen. Bald fährt Leo wieder nach Hause. Die letzten vierundzwanzig Stunden versucht er niemandem aufzufallen, drückt sich im Waschhaus herum und spült akribisch das Familiengeschirr, aber dann wird die Lust auf ein Mädchen gewaltig. Fazit: Was für eine Szenerie, die Welt dieser jungen fast Erwachsenen, die Victor Jestin erschaffen hat. Ich spüre die tiefe Unsicherheit, die den Protagonisten und sein Umfeld quält. Leo möchte den anderen gerecht werden aber es scheint ihm nicht zu gelingen. Er bleibt in seinem selbst gewählten Schneckenhaus und wird zunehmend aggressiv. Die Eltern nerven ihn mit Erwartungen an einen „normalen“Jungen. Leos Überforderung mit sich, den anderen und seiner besonderen Situation hält ihn in seinen Obsessionen gefangen. Der Autor hat den Verhaltenscodex junger Menschen so gut eingefangen. Die Vorstellung sexuell performen zu müssen oder sich als Versager*in zu fühlen und der Häme aller ausgesetzt zu sein, erinnert mich schmerzlich an meine eigene Jugend. Die Sprache hat mich mitgenommen. Hier ist kein Wort zuviel, keine Szene überflüssig. Ein wirklich hitziges, meisterhaft gelungenes Debüt.

  • Bewertung

    5/5

    31.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    wahnsinnig - erwachsen werden - ergreiffend

    Léonard ist ein Aussenseiter. Er kann nichts anfangen mit wilden Partys und Saufgelagen. Diese Sommerferien hat er mit seinen Eltern auf einem Campingplatz verbracht auf dem es von beidem, Partys und Alkohol, nur so gewimmelt hat. Er hat sich immer mehr zurückgezogen und seine Sommerliebe aus der Ferne angehimmelt. An einem der letzten Abenden des Ferienaufenthalts wird er Zeuge eines Selbstmordes. Er trifft eine blöde Entscheidung aus der ein grosser Rattenschwanz entsteht. Überfordert mit ungefähr allem versucht er durch den letzten Tag zu kommen ohne aufzufallen... Mich hat das Buch umgehauen. Es fällt in das Genre der Popliteratur. Ein berühmtes Beispiel für Popliteratur ist zum Beispiel "Tschick" von Wolfgang Herrendorf. Die Geschichte von Léonard, seiner Familie und Freunden ist einzigartig. Das der Autor noch so jung ist hat mich umso mehr beeindruckt. Die Sprache gefällt mir besonders gut, genau so wie der Schreibstil. Ein Gemisch aus Euphorie, Tristheit, Unsicherheit und Müdigkeit. Wie so viele Teenagerjahre. Lesen sie dieses Buch :D Es ist speziell und nicht etwas was uns jeden Tag begegnet.

  • Stefanie Loebel

    aus Berlin

    5/5

    01.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schuldfrage

    Der 17-Jährige Leonard wird während eines Sommerurlaubs mit seiner Familie auf einem Campingplatz an der französischen Atlantikküste Zeuge des Todes von Oscar. In der flirrenden Hitze stellt sich Leonard die Frage: Hätte er Oscars Tod durch sein Eingreifen verhindern können? Soll er sich stellen? Ein flüssig zu lesender Roman, der die Leser an Leonards Gefühlen, zerrissen zwischen der Schuldfrage und zugleich verwirrt durch die Annäherungsversuche der gleichaltrigen Luce, teilhaben lässt.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    2/5

    15.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Enttäuschend

    Ich war sehr gespannt auf das Buch fand es aber absolut nicht fesselnd und konnte es leicht aus der Hand legen. Ich finde die Geschichte die wirklich spannend hätte sein können sehr platt und langweilig erzählt. Es gäbe viel Potential um auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten aber das wurde leider nicht getan. Kurzes Buch und schnell lesbar aber von mir nicht zu empfehlen.

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