Produktbild: Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte
Gebraucht - 50%

Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte

16
50% sparen

9,82 € 19,90 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2016

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/1,8 cm

Gewicht

231 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004089489

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2016

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/1,8 cm

Gewicht

231 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004089489

Herstelleradresse

Braumüller GmbH
Servitengasse 5
1090 Wien
Österreich
Email: office@braumueller.at
Url: www.braumueller.at
Telephone: +43 1 3191159
Fax: +43 1 3102805

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Jennifer

    5/5

    29.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schaffenskrise eines Weltliteraten

    Wer die Goldenen Zwanziger und die damaligen Künstler F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, Dorothy Parker und Pablo Picasso verehrt, wird dieses Buch lieben. Es berichtet über den Sommerurlaub der genannten Bohemiens in Südfrankreich, genauer in Juan-les-Pins. Im Mittelpunkt steht Scott Fitzgerald, der sich 1926 auf den Höhepunkt seines Schaffens befindet und gerade den "Großen Gatsby" veröffentlicht hat. Es werden die Sonnen- und Schattenseiten des damaligen Künstlerdaseins beleuchtet. Ob mondäne Partys, Alkoholexzesse oder exquisite Gesprächsrunden, der Leser bekommt ein gutes Gespür für die wilden Zwanziger vermittelt. Im charmanten, avantgardistisch angehauchten Plauderton lässt es sich gut von der Vergangenheit träumen. Stück für Stück wird man mit dem Verfall des genialen Schriftstellers Fitzgerald konfrontiert, der sich zeitlebens innerhalb Kunstszene als Aussätziger fühlte. Seine Freundschaft mit und seine Eifersüchteleien gegenüber Ernest Hemingway belegen Fitzgeralds Zerrissenheit. Labil, alkoholsüchtig und finanziell geschwächt kehrt er nach seinem Südfrankreichaufenthalt zurück in die Vereinigten Staaten. Und dass, obwohl er sich in Frankreich doch so wohl fühlte. Aber das französische Laissez-faire hat Spuren hinterlassen. Die Autorin Emily Walton überzeugt vor allem durch die realistisch in Szene gesetzte Verletzlichkeit von Fitzgerald. Man kann sich leicht mit dem dandyhaften Literaten treiben und mitreißen lassen. Gerade einmal 165 Seiten umfasst diese literarische Momentaufnahme. Für mich hätten es gut und gern etwas mehr Seiten sein können. FAZIT Eine gelungene literarische Zeitreise, die begeistert und viel zeitgenössisches vermittelt. Wer mehr über F. Scott Fitzgeralds Persönlichkeit erfahren möchte, sollte zu diesem kurzweiligen Roman greifen.

  • Wedma

    5/5

    29.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr gut gelungenes, lesenswertes Buch, das die goldenen 20-ger an der Côte d‘Azur wieder aufleben lässt.

    Ein kleines Büchlein. Hat es aber in sich. März 1926. F. Scott Fitzgerald sitzt in der Villa Paquita in Juan-les-Pins an der Cote d’Azur und nimmt sich vor, am Ende des Sommers ein fertiges Manuskript seines neuen Romans in den Händen zu halten. Was aus diesem Vorhaben wurde und wie es dazu kam, erfährt man auf den nächsten 153 Seiten. Klar, bildhaft und schonungslos wird Scott Fitzgerald und die Besonderheiten seines Charakters gezeichnet: Seine Eitelkeit und der Wunsch, stets im Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit zu sein, die ihn zu diversen seltsamen Auftritten verleiteten, darunter auch das im Titel des Buches erwähnte Beinah-Zersägen eines Kellners, sein Alkoholismus, der ihn hinderte, an dem Verlag versprochenen Manuskript ernsthaft zu arbeiten. Auch seine Rivalität zum aufgehenden Star Earnest Hemingway und Fitzgeralds Ansinnen, am sich stetig entwickelnden Erfolg von seinem jungen Freund mitzuwirken. Wie man liest, hat er auch tatsächlich Hemingways Manuskript korrigiert und kommentiert, und ihn seinem Verleger empfohlen. Scotts Frau Zelda wird auch eingehend geschildert. Im Fach Verrückte-Dinge-Anstellen steht sie ihrem Mann im nichts nach. Da fühlt man sich hin und wieder in Fitzgeralds Roman Der große Gatsby versetzt. Um Gerald und Sara Murphy dreht sich das Leben der amerikanischen Boheme an der Côte d‘Azur im Jahr 1926. Es macht einfach Spaß, auch über die jungen Menschen zu lesen, die sich ein ruhiges, erfülltes Leben auf der Sonnenseite des Lebens am Cap d‘Antibes in Südfrankreich genehmigen können, wie sie ihre Kinder erzogen, was für Interessen sie hatten, welche Künstlerfreunde sie zu all den Partys und Diskussionsrunden einluden. Pablo Picasso schaut hin und wieder vorbei, Zelda und Scott Fitzgerald gehören zu den stets geladenen Gästen und der aufgehende Stern Earnest Hemingway zieht Aufmerksamkeit aller an sich, wenn er bei Murphys auftaucht. Gut geschrieben ist das Werk, liest sich leicht und flüssig. Die goldenen 20-ger des XX Jh. an der Côte d’Azur mit ihrem gemütlich gelebten Hedonismus werden vor Augen der Leser wieder lebendig. Die Bilder der Belle Epoche und des unbeschwerten Lebens, die jungen gebildeten Leute mit all ihren Diskussionen über Gott und die Welt, kommen gut zur Geltung. Im letzten Kapitel fährt Familie Fitzgerald am 10. Dezember 1926 zurück nach Amerika. Wie es mit Murphys, Fitzgeralds, Hemingway und seinen Frauen, und manchen anderen, wie es mit den Schauplätzen wie den Hotels, Casino, Villen aus dem Jahr 1926 weiterging, wird kurz zum Schluss im Epilog dargelegt. Ein schwarzweißes Foto von Scott und Zelda vor der Villa St. Louis aus dem Jahr 1926 rundet das Werk ab. Auf der letzten Seite steht: „Bei der Recherche für dieses Buch hat die Autorin auf Briefe, Biografien, Memoiren, Tagebücher, Artikel und wissenschaftliche Publikationen zurückgegriffen. Viele davon sind nur in Antiquariaten und Archiven erhältlich.“ Ja, die aufwendige Recherche sieht man dem Ganzen auch an. Fazit: ein sehr gut gelungenes, lesenswertes Buch, das die goldenen 20-ger auf der Côte d‘Azur wieder aufleben lässt. Ich vergebe gerne 5 Sterne und eine Empfehlung für die Fans kulturgeschichtlicher Werke.

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    5/5

    29.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick in die Goldenen Zwanziger

    Dieses durchgehend im Präsens geschriebene Buch katapultiert uns mitten in die „Goldenen Zwanziger Jahre“ des letzten Jahrhunderts. Die südfranzösische Küste wird von der angelsächsischen Welt als sommerliches Urlaubsziel entdeckt und mit ihnen zieht es Lebenskünstler, Maler und Schriftsteller an die damals für Engländer und Amerikaner noch günstige Gegend. Auch Scott. F. Fitzgerald zieht es dorthin, er schreibt an einem neuen Roman und ist trotz seines Erfolgs und Rufs als Schriftsteller zunehmend verunsichert. Den plötzliche Ruhm und Reichtum haben weder er, noch seine labile Frau Zelda verkraftet. Sie treiben in einem Sog aus Alkoholexzessen, Verschwendung, Partyrummel und Katerstimmung durch ihr Leben. Scott sieht bald voll Neid andere Schriftsteller, wie Hemingway an sich vorbeiziehen. Er kann es nicht ertragen, nicht mehr im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit zu stehen, er zweifelt immer mehr und erträgt sich und die Welt nur noch im Alkoholrausch. Während Zelda immer weiter in ihre Depressionen abdriftet, seine finanziellen Probleme immer größer werden, gehört der Ruhm und die Aufmerksamkeit zunehmend seinen Konkurrenten, allen voran Ernest Hemingway. „Der große Gatsby“ der heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur gehört, ist weder finanziell, noch in der Kritik erfolgreich gewesen, diesen – in seinen Augen schmählichen Rückschlag kann er nicht verarbeiten. In diesem schmalen Buch, mehr Novelle als Roman, wird diese kurze Zeitspanne der „Roaring Twentys“ kraftvoll und lebendig beschrieben. Die Essenz dieser Stimmung findet sich in diesem Buch. Der Leser taucht ein in diese Welt aus Unbeschwertheit, Vergnügungen und künstlerischen Entfaltung. Ein kurzer Abschnitt, der aber eine neues Zeitalter einläutet, die jungen Künstler fegten wie ein Wirbelsturm durch die etablierte Kunstszene. Und doch ist schon das Ende dieser unbeschwerten, wilden Zeit zu ahnen.

  • Bewertung

    aus Gotha

    5/5

    29.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fitzgerald vs. Hemingway

    Das ist ein nettes kleines Buch und dazu sehr hochwertig verarbeitet. Mit 164 Seiten lässt es sich schnell durchlesen. Das Cover zeigt einen leeren Strand, Himmel und Meer. Man könnte meinen, es zeigt die Winterpause am Mittelmeer, aber schnell findet man heraus, dass in den Zwanzigern der Strand den Hivernants vorbehalten war. Es war damals schick im Süden zu Überwintern, aber im heißen Sommer kehrte man nach Norden zurück. Interessant auch die unterschiedlichen Schriftarten, die den Titel im Stil dieser Zeit dekorieren. Der Roman der Autorin Emily Walton beleuchtet sehr gut die Künstlerszene der 1920 er Jahre. Den Sommer 1926 verbringt F.Scott Fitzgerald mit seiner Frau Zelda und der kleinen Tochter Scottie in Südfrankreich, an der Côte d’Azur, in dem kleinen Fischerdorf Juan-les Lins. F.Scott Fitzgeralds hat sich einen größeren Erfolg seines Romanes "The Great Gatsby" erhofft. Zunächst bleibt ihm aber die Anerkennung verwehrt und ihn plagen Selbstzweifel. Seine Frau Zelda ist gesundheitlich angeschlagen und erwartet sich vom Aufenthalt im Süden Genesung. In Paris, ihrem eigentlichen Wohnort, ist das exzentrische Ehepaar für seine mondänen Partys und Alkoholexzesse bekannt. An der Côte d’Azur lassen sie sich die Beiden ganz in der Nähe des befreundeten Ehepaares Sara und Gerald Murphy nieder. Die beiden Amerikaner haben sich eine "Villa America" am Cap d‘Antibes errichtet und laden hierher die wichtigsten Künstler ihrer Zeit zu legendären Feiern ein. Die illustre Runde lockt auch Pablo Picasso, Dorothy Parker und Fernand Léger an. Auch den jungen Ernest Hemingway, den Fitzgerald, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als Konkurrenz empfindet. Und das weniger in literarischer Sicht, sondern Fitzgerald vermisst jetzt die ihm „zustehende“ Aufmerksamkeit vergangener Sommer. Die Murphys haben Ernest Hemingway kennengelernt und sind von ihm begeistert. Dazu noch eine Schaffenskrise, dass ist zu viel für den narzisstischen Scott, er reagiert wie ein trotziges Kind, ist launisch und ungehobelt anderen gegenüber. Aber natürlich erhält er statt der erhofften erhöhten Aufmerksamkeit Unverständnis für sein Verhalten.. Eine gelungene literarische Zeitreise in die Zwanziger, man fühlt sich, als wäre man dabei gewesen. Der Schreibstil ist sehr lebendig, Emily Walton gelingt es besonders gut, die Sensibilität Fitzgeralds herauszuarbeiten. Zum Träumen auch die Naturbeschreibungen für alle die , die schon mal selbst dort waren. Den Roman "Tender is the night" werde ich jetzt auf jeden Fall lesen, und das mit einem besonderen Blickwinkel.

  • Bewertung

    aus Leonding

    5/5

    18.04.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das „Kind im Manne“, das er nicht loswurde

    Dieser Roman macht Lust auf einen Urlaub in Südfrankreich. Auch wenn wir heute keine Vorteile mehr durch Geldwechsel genießen können, wie F. Scott und Zelda Fitzgerald in den 1920er Jahren und sich die meisten wohl keine Villa leisten können, nicht zu damaligen und ganz sicher nicht mehr zu aktuellen Preisen. Dennoch beschreibt die Autorin das Lebensgefühl, das die Amerikaner damals in Europa erfasst hat, sehr authentisch und braucht dafür nicht übertrieben viele Worte oder allzu blumige Beschreibungen. Man hat das Gefühl, der Erzähl- und Schreibstil orientiert sich auch ein wenig an den Launen des Herrn Fitzgerald. Ist er glücklich, liest sich der Text anders, als zu den Zeiten, wo er dem Alkohol zuspricht, nicht mehr an seinem Roman arbeitet und mit seiner Aufmerksamkeit heischenden Art sogar bei seinen engsten Freunden aneckt. Und obwohl der Roman, wie im Titel angedeutet, wirklich nur einen Sommer umschreibt und ein wenig Erklärungen zu den Jahren davor und danach, hat man das Gefühl, Scott und die anderen Hauptpersonen schon viel länger zu kennen. Schonungslos erlebt der Leser, wie aus dem zufriedenen, selbstbewussten Schriftsteller ein unglückliches, verzogenes Kind wird, das, je älter es wird, umso streitbarer und für sein Umfeld unangenehmer wird. Scott kann sein „Kind im Manne“ nie ablegen und auch nicht mehr beherrschen. Emily Walton zeichnet ein eindringliches Psychogramm dieser speziellen Persönlichkeit, der letztlich auch daran zerbricht, als er wieder zurück in seine Heimat muss und dort aufgrund seiner Popularität nicht mehr ganz so unbehelligt tun und lassen kann, was er will. Durch die umfangreiche Recherche und Beschäftigung mit den französischen Schauplätzen ist dieses Buch sowohl für diejenigen interessant, die Werke oder deren Verfilmungen von Fitzgerald kennen, aber auch für jene, die gerne einmal einen so ganz anderen Roman lesen und sich in die Zeit versetzen lassen möchten, als die Region um Cannes und Nizza noch relativ unbekannt war.

Kundinnen und Kunden meinen

5

6

4

6

3

3

2

1

1

0

Bewertungen (16)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte