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Die englische Fürstin Zwischen Glanz und Rebellion

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6,31 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Abbildungen

4 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/4,3 cm

Gewicht

526 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004087423

Beschreibung

Rezension

Sabine Weigand schildert Daisy von Pless ungeheuer lebendig - man hätte diese Fürstin gern erlebt. Saskia Aaro Freundin 20191016

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Abbildungen

4 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/4,3 cm

Gewicht

526 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004087423

Herstelleradresse

FISCHER Krüger
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Telephone: +49 69 60620
Fax: +49 69 6062214

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    12.02.2026

    Macht Lust auf Geschichte ...

    In "Die englische Fürstin" versteht es die Autorin Sabine hervorragend historische Fakten mit Fiktion zu verweben. Die Atmosphäre des schlesischen Hochadels und die politischen Umbrüche vor dem Ersten Weltkrieg werden eindringlich dargestellt und Daisy als eine vielschichtige Persönlichkeit dargestellt, die ihre eigene Meinung vertritt und sehr offen gegen die Beschränkungen ihrer Zeit zu kämpfen. Der flüssige Schreibstil ließ mich tief eintauchen in eine vergangene Welt, besonders das Leben bei Hofe, und verschaffte mir so viele interessante Lesestunden. Ich würde das Buch allen geschichtsinteressierten Leserinnen und Lesern empfehlen, die wie ich, gerne ihre Wissenslücken in diesem Bereich schließen möchten. Sehr gerne vergebe ich mit fünf Sternen die volle Punktzahl!

  • manu63

    aus Oberhausen

    5/5

    10.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant geschrieben

    Im Buch Die englische Fürstin Zwischen Glanz und Rebellion beleuchtet die Autorin Sabine Weigand das Leben von Daisy von Pless, einer englischen Aristokratin die einen deutschen Fürsten heiratet. Die Lebensgeschichte ist als Roman angelegt und vielfach werden die Ereignisse aus der Sicht von Daisy erzählt. Ihre Gedankenwelt ändert sich im Laufe der Zeit und als Leser/in erlebt man die Änderung von einer verwöhnten jungen Frau zu einer reifen Persönlichkeit die das Schicksal der unteren Bevölkerungsschicht berührt. Daisys Welt unterliegt starken Wandlungen die im Roman in kurzer geschichtlicher Form eingeflochten werden. Die damaligen Ereignisse haben viele Veränderungen hervorgebracht und werden auf gute Art in die Geschichte integriert. Der Schreibstil ist fesselnd und bildhaft, die damalige Zeit erwacht zum Leben und als Leserin habe ich Anteil an den Sorgen und Nöten von Daisy gehabt. Ihre Bemühungen den 1. Weltkrieg zu verhindern werden eindringlich geschildert und auch ihre Verzweiflung als es ihr nicht gelingt ist greifbar. Insgesamt ein informatives und interessantes Frauenportrait aus dieser Zeit. Auch die Anmerkungen der Autorin zu ihrer Informationssuche und was dichterische Freiheit und was belegt ist fand ich lesenswert.

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    5/5

    02.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Lebendige Geschichte

    Daisy wird jung an den deutschen Fürsten Hans von Pless verheiratet. Während sie zunächst versucht, in ihrer arrangierten Ehe glücklich zu werden, besteht ihr Leben aus dekadenten Maskenbällen, teuren Kostümen und vielen Reisen – wobei auch eine Tigerjagt zu Gast beim Maharadscha von Cooch Behar nicht fehlen darf. Gleichzeitig muss sie sich den komplizierten Regeln des Deutschen Adels unter dem launischen Regime von Wilhelm II anpassen. Nach und nach kommt sie durch Joshi den Stallburschen und seine Familie sowie durch die alte Köchin mit dem Elend der Bergwerksarbeiter und dem Leben der Armen in Kontakt. Gegen den Willen ihres Mannes beginnt sie zu helfen, wo sie kann, was oft in einem Streit mit Hans endet. Sie entfernt sich immer weiter von ihrem Mann und findet schließlich ihre Liebe bei einem anderen. Zur selben Zeit spitzt sich jedoch das Verhältnis zwischen England und Deutschland mehr und mehr zu: Daisy, geborene Engländerin, die einen guten Drat zum deutschen Kaiser, aber auch zum englischen Hof hat versucht lange zu vermitteln und den unausweichlichen Krieg zu verhindern. Als dieser dennoch ausbricht, wird sie Krankenschwestern und organisiert einen Lazarettzug mit dem sie wieder und wieder Verwundete aus dem Krieg heim bringt. Endlich gelangt sie nach dem 1. Weltkrieg zu einem happy end: Sie zieht sich mit ihrem Liebhaber und ihrem jüngsten Sohn nach Frankreich zurück und lässt sich vom Fürsten von Pless scheiden. Es geht ihn diesem Roman tatsächlich mehr um Geschichte und weniger um Liebe als ich erwartet hatte und das finde ich gut gelungen. Vieles aus dem Geschichtsunterricht wurde hier für mich lebendig. Das Buch ist abwechselnd aus Daisys Sicht und in der dritten Person geschrieben, sodass man sich gut in Daisy aber auch in die allgemeine Lage hineinversetzen kann. Zusätzlich verwendet die Autorin Ausschnitte aus Briefen und Zeitungen, wodurch Daisys Schicksal aber auch die politischen Stimmungen zu der Zeit unglaublich real werden. Das ganze Setting wirkt gut recherchiert und stimmig. Auch Daisys Charakter und ihre Entwicklung, finde ich sehr überzeugend. Sie wird einem ignoranten, hübschen jungen Ding zu einer selbstbewussten modernen Frau, die sich für das einsetzt, was ihr richtig erscheint. Alles in allem: Ein sehr gelungener historischer Roman.

  • Bewertung

    aus Kyritz

    5/5

    01.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte, die einen nicht mehr losläßt

    Das Leben schreibt die besten Geschichten. Daisy stammt aus einer verarmten englischen Adelsfamilie und wird mit einem wesentlich älteren Fürsten verheiratet. Zu diesem Zeitpunkt ist Daisy grad mal dem Teenager entwachsen und ist alles andere als gebildet. Sie geht diese Verbindung ein und ist schon kurze Zeit später maßlos enttäuscht. Nicht nur das sie adlige Etikette nicht beherrscht und von ein Fettnäpfchen ins nächst stolpert ihr Gatte behandelt sie auch wie ein kleines Dummchen. Nach und nach fügt sie sich in ihre Rolle und leidet dabei still. Der Verlust ihres ersten Kindes schmerzt sie jahrelang und ihr Mann ist nicht nur gleichgültig was dies betrieft nein er denkt nur daran möglichst schnell einen geeigneten Stammhalter zu zeugen. Er vernachlässigt nicht nur Daisy er betrügt sie auch regelmäßig. Im Laufe der Jahre bekommt sie drei Söhne, was diese bereits kaputte Ehe nicht rettet. Nach und nach bricht Daisy aus ihrem steifen Koreset aus und beginnt sich sozial zu engagieren, was ihrem Mann zur Weisglut treibt. Sie lindert Not und wird so zu einem Engel für die Bewohner der Stadt. Ihr Mann indes verschleudert sein Vermögen für einen großen Umbau ihres Schlosses. Mit Ausbruch des 1. WKs bricht das einstige opulente Leben der Familie zusammen. Die Familie beginnt sich zu entfremden und Daisy kümmert sich um verwundete und organisiert einen Zug der diese nach Hause holt. Am Ende existiert die Ehe nur noch auf dem Papier. Da Daisy endlich wieder frei sein will beendet sie diese Ehe und beginnt nun endlich ein Leben. Die Autorin hat einen mitreisenden und fesselnden Schreibstil, der einen nicht mehr loslässt. Der Grund warum dem Leser diese Geschichte nicht loslässt ist die Verquickung von Fiktion und Tatsachen. Die Handlung orientiert sich am auf und ab des Lebens von Daisy und ihrer Familie. Man erhält tiefe Einblicke in das damalige Leben. So lernt man ganz nebenbei noch geschichtliche Fakten, die man vorher nicht wusste oder aber in diesen Zusammenhang gar nicht berücksichtig hätte. An dieser Stelle muss ich der Autorin ein ganz großes Lob aussprechen, das sie mich mit ihren Roman in eine andere Zeit einführt hat. Und diese so eindringlich beschrieben hat ohne dabei ins Kitschige abzugleiten. Und das schreibt jemand der wirklich sehr selten einen historischen Roman liest. Die Figuren sind hervorragend beschrieben man schließt sie ins Herz leidet mit ihnen und ja entwickelt gegen einige eine regelrechte Antipathie. Sehr schön und detailliert werden die Entwicklungen der verschiedenen Figuren im Kontext mit historischen Begebenheiten beschrieben. Dadurch man die Figuren über einige Jahrzehnte begleitet versteht man auch warum die Figuren so handeln und reagieren wie sie es tun. Und ich persönlich habe so mit einigen Figuren mitgefiebert und auch hier und da eine Träne im Knopfloch gehabt und hätte so manches mal den einen oder anderen leibend gerne den Kopf gewaschen. Dadurch das die Autorin historische Quellen nutzt gewinnt nicht nur die Handlung sondern auch die Figuren an Glaubwürdigkeit. Fazit: Ein genialer und gelungener historischer Roman, der einen in eine ganz andere Welt entführt und so geschrieben das er auch für Geschichtsmuffels geeignet ist. Auch wenn der Roman hier und da die eine oder andere Länge hat, lohnt es sich dieses Buch zu lesen schon alleine dem Ende wegen. Und besonders das Nachwort der Autorin lässt noch mal einen besonderen Blick auf diese Geschichte werfen. Also lasst euch nicht von der Dicke dieses Buches abhalten fangt an zu lesen und ihr werdet es kaum aus der Hand legen können.

  • LEXI

    5/5

    22.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Das Portrait einer faszinierenden Persönlichkeit

    Mary Theresa Olivia Cornwallis-West, Fürstin von Pless, Gräfin von Hochberg und Freifrau zu Fürstenstein – das Portrait einer faszinierenden Persönlichkeit „Ich habe versucht, dich zu lieben.“ (Daisy – Mary Theresa Olivia Cornwallis-West) „Das ist nett von dir, meine Liebe, aber nicht nötig.“ (Fürst Hans Heinrich von Pless, Graf von Hochberg) Mary Theresa Olivia Cornwallis-West, „Daisy“ genannt, ist das erstgeborene Kind einer Aristokratenfamilie, ein temperamentvoller und ungezähmter Wildfang. Die prekäre finanzielle Lage veranlasst ihre Eltern dazu, ehrgeizige Heiratspläne für ihre Tochter zu schmieden. Als Debütantin bezaubert Daisy bei ihrer Einführung in die Gesellschaft mit ihrer Schönheit und ihrem Charme, sie wird umschwärmt und erobert die Männerwelt Londons im Sturm. Die Werbung eines schwerreichen Fürsten aus deutschem Uradel bedeutet für Daisys Eltern die Erfüllung all ihrer Träume. Obgleich das Mädchen den langweiligen, kühlen und äußerst reservierten Dreißigjährigen nicht mag, bleibt ihr keine Wahl. Nach der Eheschließung mit Fürst Hans Heinrich von Pless muss die Achtzehnjährige ihre Familie und ihr Heimatland verlassen und sich in ihr neues Leben im prunkvollen Fürstenstein einfügen, das von Vorschriften, Verboten und Zwängen beherrscht ist. Sabine Weigand erzählt in diesem beeindruckenden Portrait die Geschichte einer wenig bekannten, faszinierenden Persönlichkeit und nimmt ihre Leser mit auf eine interessante Reise, die im Jahre 1883 beginnt. Die Erzählperspektive der Autorin wechselt mit Erinnerungen Daisys als Ich-Erzählerin, diverse Zeitungsartikel über die Fürstin, aber auch die Wiedergabe zahlreicher Briefe aus Korrespondenzen mit der Fürstin bereichern dieses Buch ungemein. Sabine Weigand Autorin konzentriert sich in erster Linie auf die Lebensgeschichte ihrer Protagonistin, dank ihrer hervorragenden Recherchearbeit fungieren die politischen Ereignisse jener Zeit als aufwühlende Rahmenhandlung. Man erfährt von Daisys Schwierigkeiten, sich in Deutschland zurechtzufinden, ihrem Ringen um die Zuneigung ihres kalten und unnahbaren Ehemannes sowie die Geburt ihrer gemeinsamen Kinder. Das Luxusleben der englischen Fürstin in ihrem prunkvollen Zuhause wird ebenso thematisiert wie der verschwenderische Umgang ihres Ehemannes mit seinem Reichtum oder das Aufbegehren der jungen Ehefrau, wenn es um soziale Gerechtigkeit und Wohltätigkeit geht. Entgegen der Kälte und Gleichgültigkeit ihres Ehemannes den Armen gegenüber riskiert Daisy sehr viel, setzt sich laufend über Hans Friedrichs ausdrückliche Verbote hinweg, um Not und Elend zu lindern. Die junge Fürstin wird von der Bevölkerung hochgeschätzt und als „Engel von Waldenburg“ verehrt. Durch ihr mutiges Engagement und dank ihrer diplomatischen Art ist ihr sogar Kaiser Wilhelm sehr zugetan. Doch als Europa zielstrebig auf einen Krieg zusteuert, scheitert auch Daisy mit ihren Bemühungen, auf die Regenten und hochrangige Entscheidungsträger positiv einzuwirken. Die Figuren dieser Handlung wurden sehr detailliert ausgearbeitet, den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten großzügig Raum gegeben. Daisy und Hans Friedrich sind zwei starke Protagonisten, gefangen in einer lieblosen Ehe und völlig konträr im Denken und Handeln. Ihnen wurden zahlreiche Nebenfiguren – fiktive, wie auch historisch belegte Persönlichkeiten – zur Seite gestellt. Meine größte Sympathie galt dem bescheidenen und treuen Joschi Siebenbürger, der von Daisy unter die Fittiche genommen wurde und schon bald als persönlicher Begleiter und Beschützer der Fürstin fungierte. Auch die liebevolle alte Bedienstete namens Emma Kollischan zählte zu meinen absoluten Favoriten – die lebenskluge Frau mit dem großen Herzen erwies sich für Daisy als ganz besonderer Segen. Der Schreibstil der Autorin hat mir ausnehmend gut gefallen. Die persönliche Geschichte der Daisy von Pless wurde durch die Emotionen, Gedanken und Träume der jungen Frau bereichert. Die politische Situation in Europa und der Ausbruch des Krieges stellten wertvolle geschichtliche Hintergrundinformationen dar. Das verschwenderische und prunkvolle Leben des Adels und die herrschenden Standesdünkel bildeten einen starken Kontrast zum Überlebenskampf der bettelarmen, hungernden Bevölkerung. Sabine Weigand legte besonderes Augenmerk auf die Arbeiter in den Kohlebergwerken des Fürsten. Die Geschichte des bettelarmen Bergarbeitersohnes Josef Siebenbürger wurde kapitelweise als „Joschis Geschichte“ eingebunden. Soziale Missstände, bittere Armut, aber auch das Aufgebehren der Bevölkerung waren gewichtige Themen dieses Buches. Durch die zahlreiche Korrespondenz der Fürstin darf der Leser die Ereignisse intensiv miterleben. Angesichts der Vielzahl an Namen empfand ich das im Buch befindliche Personenregister als wichtiges Element. Der für mich interessanteste Abschnitt war der Anhang, in dem die Autorin nicht nur die wichtigsten Eckdaten des Lebens der Daisy von Pless dokumentierte, sondern auch darauf hinwies, bei welchen Ereignissen es sich um Fiktion, und bei welchen um historisch belegte Tatsachen handelte. FAZIT: Sabine Weigand hat mir ihrer Neuerscheinung „Die englische Fürstin“ eine eindrucksvolle Romanbiographie geschaffen, die mir ausgezeichnet gefallen hat. Historische Fakten und Fiktion wurden effektvoll zu einem imposanten Roman verwoben. Daisy von Pless – Mary Theresa Olivia Cornwallis-West, die spätere Fürstin von Pless, Gräfin von Hochberg und Freifrau zu Fürstenstein – war mir bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt. Ich habe der Autorin höchst interessante Einblicke in das Leben und Wirken dieser mutigen und starken Frau zu verdanken. Begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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