Produktbild: Gewundene Pfade
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Gewundene Pfade

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2019

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/4,7 cm

Gewicht

671 g

Farbe

Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kronkelpad

Übersetzt von

Thomas Weissenborn

Sprache

Deutsch

EAN

2710004086211

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2019

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/4,7 cm

Gewicht

671 g

Farbe

Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kronkelpad

Übersetzt von

Thomas Weissenborn

Sprache

Deutsch

EAN

2710004086211

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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  • LEXI

    5/5

    02.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben verläuft manchmal auf seltsamen, gewundenen Pfaden.

    „Das Leben verläuft manchmal auf verschlungenen Pfaden, aber trotzdem passiert immer das, was Gott im Himmel vorherbestimmt hat.“ Die vier Freundinnen Aletta „Lettie“ Louw, Christine le Roux, Klara Fourie und Annabel de Vos wachsen im Bosveld in Südafrika auf, absolvieren die Schule, erleben ihre erste Liebe und sind einander bei all den kleinen und größeren Enttäuschungen des Lebens eine Stütze. „Ich werde die bestmögliche Ärztin werden. Ich gehe ins Bosveld zurück, um meinen eigenen Leuten zu helfen, sodass irgendwann alle von Lettie Louw sprechen werden, der Ärztin des Bosveldes.“ Während die intelligente Lettie schon in jungen Jahren den Wunsch verspürt, Medizin zu studieren und die Hausarztpraxis ihres Vaters zu übernehmen, geht ihre beste Freundin Christine zur Armee, um mit kranken Menschen zu arbeiten. Klara wiederum verliebt sich in einen attraktiven italienischen Kriegsgefangenen, die verführerische Schönheit Annabel zieht es als Journalistin nach London. Irma Jouberts Beschreibung der Geschicke dieser vier unterschiedlichen Frauen umfasst einen Zeitraum von fünfzig Jahren. Politische Turbulenzen, der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, unerfüllte Hoffnungen und zerplatzte Träume bilden die Rahmenhandlungen dieses Buches. Kriegsereignisse, insbesondere die Judenverfolgung, sowie die damals dramatisch verlaufende Polioerkrankung werden geschickt mit der Lebensgeschichte der vier Frauen verwoben. Wer „Hinter dem Orangenhain“ aus der Feder dieser grandiosen Autorin kennt, wird sich über das Wiedersehen mit bekannten Figuren freuen. Den vier Protagonistinnen wird die größte Aufmerksamkeit zuteil, ihre Ehemänner und Kinder fungieren gemeinsam mit weiteren interessanten Charakteren als Nebenfiguren dieser Geschichte. Das Beiwohnerkind Pérsomi Pieterse spielt als intelligente und erfolgreiche Anwältin eine relevante Nebenrolle, ebenso wie Klaras Brüder Boeli und De Wet Fourie und die Geschwister Marco, Antonio und Lorenzo Romanelli. Ein Personenregister zu Beginn des Buches erleichtert die Orientierung und erläutert die Verwandtschaftsverhältnisse der einzelnen Familien. Die gelungenen Charakterzeichnungen und der einnehmende Schreibstil Irma Jouberts sorgten dafür, mich regelrecht an das Buch zu fesseln und mich mit den handelnden Figuren zu identifizieren. Besonders Letties und Marcos Leben verläuft wie ein gewundener Pfad, sie werden auf Wege geführt, die nicht so einfach zu gehen sind. Tragische Verluste, prägende Erfahrungen, Hürden, die sie zu überwinden haben und der lange Weg zu ihrem Glück werden vortrefflich beschrieben. „Manchmal bricht deine ganze Welt zusammen und es bleibt nichts von ihr über, aber man bekommt immer wieder die Kraft, aufzustehen. Manchmal ist der Weg einfach nur zu steil. Du darfst nur nie mit dem Laufen aufhören. Auch die elendste Zeit geht irgendwann vorbei.“ Der christliche Glaube nimmt bei Irma Joubert stets einen hohen Stellenwert ein, die christliche Botschaft wird in die Handlung eingeflochten und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Fazit: „Gewundene Pfade“ hat mir durch die interessante Handlung, einen wunderschönen Schreibstil, tiefsinnige Einsichten, große Emotionen sowie facettenreiche Charaktere großes Lesevergnügen bereitet. Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Fünf Bewertungspunkte und eine begeisterte Leseempfehlung dafür!

  • LEXI

    aus Österreich

    5/5

    02.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben verläuft manchmal…

    Das Leben verläuft manchmal auf seltsamen, gewundenen Pfaden. „Das Leben verläuft manchmal auf verschlungenen Pfaden, aber trotzdem passiert immer das, was Gott im Himmel vorherbestimmt hat.“ Die vier Freundinnen Aletta „Lettie“ Louw, Christine le Roux, Klara Fourie und Annabel de Vos wachsen im Bosveld in Südafrika auf, absolvieren die Schule, erleben ihre erste Liebe und sind einander bei all den kleinen und größeren Enttäuschungen des Lebens eine Stütze. „Ich werde die bestmögliche Ärztin werden. Ich gehe ins Bosveld zurück, um meinen eigenen Leuten zu helfen, sodass irgendwann alle von Lettie Louw sprechen werden, der Ärztin des Bosveldes.“ Während die intelligente Lettie schon in jungen Jahren den Wunsch verspürt, Medizin zu studieren und die Hausarztpraxis ihres Vaters zu übernehmen, geht ihre beste Freundin Christine zur Armee, um mit kranken Menschen zu arbeiten. Klara wiederum verliebt sich in einen attraktiven italienischen Kriegsgefangenen, die verführerische Schönheit Annabel zieht es als Journalistin nach London. Irma Jouberts Beschreibung der Geschicke dieser vier unterschiedlichen Frauen umfasst einen Zeitraum von fünfzig Jahren. Politische Turbulenzen, der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, unerfüllte Hoffnungen und zerplatzte Träume bilden die Rahmenhandlungen dieses Buches. Kriegsereignisse, insbesondere die Judenverfolgung, sowie die damals dramatisch verlaufende Polioerkrankung werden geschickt mit der Lebensgeschichte der vier Frauen verwoben. Wer „Hinter dem Orangenhain“ aus der Feder dieser grandiosen Autorin kennt, wird sich über das Wiedersehen mit bekannten Figuren freuen. Den vier Protagonistinnen wird die größte Aufmerksamkeit zuteil, ihre Ehemänner und Kinder fungieren gemeinsam mit weiteren interessanten Charakteren als Nebenfiguren dieser Geschichte. Das Beiwohnerkind Pérsomi Pieterse spielt als intelligente und erfolgreiche Anwältin eine relevante Nebenrolle, ebenso wie Klaras Brüder Boeli und De Wet Fourie und die Geschwister Marco, Antonio und Lorenzo Romanelli. Ein Personenregister zu Beginn des Buches erleichtert die Orientierung und erläutert die Verwandtschaftsverhältnisse der einzelnen Familien. Die gelungenen Charakterzeichnungen und der einnehmende Schreibstil Irma Jouberts sorgten dafür, mich regelrecht an das Buch zu fesseln und mich mit den handelnden Figuren zu identifizieren. Besonders Letties und Marcos Leben verläuft wie ein gewundener Pfad, sie werden auf Wege geführt, die nicht so einfach zu gehen sind. Tragische Verluste, prägende Erfahrungen, Hürden, die sie zu überwinden haben und der lange Weg zu ihrem Glück werden vortrefflich beschrieben. „Manchmal bricht deine ganze Welt zusammen und es bleibt nichts von ihr über, aber man bekommt immer wieder die Kraft, aufzustehen. Manchmal ist der Weg einfach nur zu steil. Du darfst nur nie mit dem Laufen aufhören. Auch die elendste Zeit geht irgendwann vorbei.“ Der christliche Glaube nimmt bei Irma Joubert stets einen hohen Stellenwert ein, die christliche Botschaft wird in die Handlung eingeflochten und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Fazit: „Gewundene Pfade“ hat mir durch die interessante Handlung, einen wunderschönen Schreibstil, tiefsinnige Einsichten, große Emotionen sowie facettenreiche Charaktere großes Lesevergnügen bereitet. Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Fünf Bewertungspunkte und eine begeisterte Leseempfehlung dafür!

  • smillas_bookworld

    aus Rheinland Pfalz

    5/5

    19.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grandioser, inspirierender Schmöker!

    „Das Leben verläuft manchmal auf verschlungenen Pfaden, aber trotzdem passiert immer das, was Gott im Himmel vorherbestimmt hat.“ (S. 250) Manchmal fesselt mich ein Buch so sehr, dass ich es viel zu schnell durchlese, was zur Folge hat, dass ich mich mit einer Rezension schwertue. So auch mit „Gewundene Pfade“. Drei Viertel des Buches las ich innerhalb eines Tages, denn die Geschichte um Lettie zog mich von der ersten Seite an in den Bann. Irma Jouberts Schreibstil kenne ich bereits von anderen Romanen und weiß, dass ich dazu in der Stimmung sein muss, da er ein wenig „eigen“ ist und sich von den üblichen Romanen abhebt. Sie schreibt – obwohl sie über historische Ereignisse erzählt – in der Gegenwart, teilweise in recht knappen Sätzen und dennoch sehr bildhaft. Also tauchte ich ein in die Lebensgeschichte der in Südafrika lebenden Lettie Louw, beginnend in ihrer Jugend- und Studienzeit, die vom 2. Weltkrieg kaum berührt wird. Was sie beschäftigt, ist das, was wohl viele Jugendliche beschäftigt: Ihr Aussehen und ihre unerwiderte Liebe zu einem Jugendfreund. Mit ihrer etwas pummeligen Figur findet sie sich alles andere als hübsch und vertieft sich – um ihren Liebeskummer zu begraben – ins Medizinstudium. Während dieser Zeit durchlebt Marco Romanelli in Italien den zweiten Weltkrieg. Seine besondere Geschichte und sein Gesundheitszustand veranlassen ihn nach Südafrika auszuwandern. Lettie wird seine Ärztin und gemeinsam kämpfen sie für seine Genesung. Wie auch in Jouberts anderen Romanen begleitet man die Protagonisten über einen langen Zeitraum. Ungefähr Anfang der 80er endet er und zeigt – in die Romanhandlung eingebettet – einen Teil der geschichtlichen Ereignisse. Diesmal mit Fokus auf die medizinischen Erkenntnisse und Forschungen. Ein paar der Romanfiguren bin ich übrigens schon „Hinter dem Orangenhain“ begegnet. Auch Pérsomi und Letties Freunde spielten dort bereits eine große Rolle. Emotional hat mich die Geschichte auf jeden Fall wieder einmal ziemlich mitgerissen, weil die Autorin mit Letties Lebensgeschichte zeigt, dass nicht jeder Lebensweg gerade und eben ist. „Manchmal ist der Weg einfach zu steil“, […] „Nicht wirklich – du darfst nur nie mit dem Laufen aufhören. […] Manchmal bricht deine ganze Welt zusammen und es bleibt nichts von ihr über, aber man bekommt immer wieder die Kraft aufzustehen“, erklärt ihr Pérsomi eines Tages. (S. 357) Die Frage nach dem Willen Gottes treibt Lettie um, aber mit der Kraft des Kreuzes und ihres Glaubens schafft sie es, neue Wege und Pfade zu beschreiten. Ein grandioser, inspirierender Schmöker!

  • Bewertung

    aus Aldenhoven

    5/5

    02.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    bewegende Lebenswege

    Dieser großartige Roman umfaßt die Lebensgeschichte von Lettie und MArco, die kurz vor dem zweiten Weltkrieg beginnt. Lettie wächst behütet in Südafrika auf , während Marco in Italien mit den Schrecken des Naziregimes konfrontiert wird. Er überlebt ein Konzentrationslager , ist aber gesundheitlich sehr angeschlagen. Und das führt ihn nach Afrika, wo die BEiden aufeinander treffen. Die Autorin verbindet sehr gekonnt historische Ereignisse mit fiktiven Handlungen, denen man anmerkt das die Hintergründe sehr gut recherchiert worden sind. Der Schreistil ist sanft und doch sehr emotional. Die Charaktere werden detailliert ausgearbeitet. Und der christliche Glaube spielt bei der Entwicklung der Charaktere eine große Rolle. Der Wert von Familie, Freundschaft, Glaube , Lebenskrisen und Lebenswegen, die nicht immer gerade verlaufen, verdichten die Handlungen und sprechen den LEser immer wieder direkt an. Über eine Zeitraum von etwa 50 Jahren dürfen wir Lettie begleiten . Und das Ende läßt den LEser mit Hoffnung und Zufriedenheit zurück, das auch gewundene Pfade vorgezeichnet sind.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    02.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional berührend

    Es ist die Geschichte von Lettie. Es beginnt in den 1930er Jahren, als Lettie mit ihren Freundinnen noch zur Schule in Südafrika geht. Es geht um die Liebe, um Freundschaften, aber auch um den zukünfigen Berufsweg. Im Gegensatz zu ihren gertenschlanken und hübschen Freundinnen ist Lettie äußerlich eher unscheinbar, zu dick, Brillenträgerin. Sie ist verliebt, ihre Liebe wird aber nicht erwidert. So stürzt sie sich in ihr Medizinstudium und übernimmt anschließende die Landarztpraxis ihres Vaters. Es ist aber auch die Geschichte des Italieners Marco, der im 2. Weltkrieg Rachel und die Famile Rosenfeld in den Bergen versteckt. Diese Zeit und diese "Umstände", dieses Grauen, dieses Bangen und Leid, wird von der Autorin sehr sehr beeindruckend erzählt. Am Anfang muss man sich ein bisschen in das Buch einlesen, hier hilft das vorangestellte Personenregister ungemein. Aber nach ein paar Kapiteln hat mich die Geschichte so richtig gepackt, vor allem emotional. Oft hatte ich Tränen in den Augen, so sehr habe ich mitfühlen könenn. Die Geschichte spannt sich bis in die 80er Jahre. Politik wird eher am Rande behandelt, es ist vielmehr der steinige und verschlungene (Lebens-)Pfad einer Einzlelnen. Letties Leben, ihre lIebe, ihre Familie, ihre Freundinnen, ihr Alltag, ihre Probleme, die guten und die schlechten Tage, ihre Gedanken, ihre Schicksalsschläge, ihr Hadern mit Gott und der Welt, aber auch ihre Stärke, ihr Mut, ihre Intelligenz und vor allem ihr Glaube, sind das Kerngerüst dieses Romans. Am Ende hätte ich es mir etwas straffer gewünscht, allerdings gelingt der Autorin hier dann auch ein Bogenschlag zum Anfang des Romans, es ist ein mutmachendes und versöhnliches Ende. Es gibt zwei weitere Romane "Hinter dem Orangenhain" und "Das Kind aus dem versteckten Dorf", die die Sichtweisen und Lebensgeschichten von anderen Personen, die auch hier als Nebenrollen auftauchen, erzählen. Diese beiden Romane möchte ich jetze auch unbedingt lesen. Irma Joubert hat einen ungemein fesselnden Erzählstil, eher mit leisen Tönen, sanft erzählt, aber man fühlt sich regelrecht hineingezogen in die Geschichte, kann sich alles sehr gut vorstellen und vor allem mitfühlen. Gewundene Pfade ist ein außergewöhnlicher und emotional berührender Roman.

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