Produktbild: 2006. Sommermärchen des Jahrhunderts

2006. Sommermärchen des Jahrhunderts

7

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

29714

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Verlag die Werkstatt

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

5967 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783730708248

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

29714

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Verlag die Werkstatt

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

5967 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783730708248

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  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    03.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sommermärchen des Jahrhunderts

    Eine wunderbare Reise in ein Jahr, in dem Fußball wieder zur wichtigsten Sache des Landes und die Nationalspieler wieder einmal mehr zu Helden wurden und das, obwohl sie das Endspiel verpassten. Eine WM, die Menschen zusammenbrachte und zeigte, dass es manchmal ganz einfach sein kann. Eine chronologische Reise, die nicht nur den Fußball beschreibt, sondern auch politische Themen und andere Sonderheiten.

  • Nirvia

    aus Osterholz-Scharmbeck

    5/5

    23.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zurück in den Sommer der unvergessen bleiben wird

    Ganz ehrlich: Das Buch „2006 – Sommermärchen des Jahrhunderts“ hat mich richtig überrascht. Ich dachte zuerst, es wäre ein typisches Fußballbuch mit vielen bunten Bildern. Am Ende sind es gar nicht so viele Fotos – und sie sind auch nur in Schwarz-Weiß. Schade, denn in Farbe hätten sie die Stimmung von damals noch stärker rübergebracht. Trotzdem passen die Bilder gut und wecken sofort Erinnerungen. Was mich aber wirklich gepackt hat: Man erlebt das Jahr 2006 fast so, als würde man in ein altes Tagebuch schauen. Tim Frohwein erzählt alles Tag für Tag, und dadurch fühlt man sich total zurückversetzt. Ich hatte beim Lesen ständig dieses „Ach ja, stimmt, das war ja auch damals“-Gefühl. Viele Momente kamen wieder hoch, an die ich ewig nicht gedacht hatte. Das Buch zeigt aber nicht nur die schönen Seiten. Es erinnert auch daran, wie skeptisch und müde Deutschland vor der WM war. Die schlechte Stimmung, die Kritik an Klinsmann, die politischen Themen – all das gehört eben auch zu diesem Jahr. Und genau das macht das Buch so spannend: Es zeigt, wie aus einem eher grauen Gefühl plötzlich dieser unglaubliche Sommer wurde, der uns alle mitgerissen hat. Besonders gut gefällt mir, dass Frohwein nicht nur über Fußball schreibt. Er holt auch Politik, Medien, Musik und Alltagskultur mit rein. Dadurch merkt man erst, wie viel damals gleichzeitig passiert ist. Und trotzdem bleibt alles leicht verständlich und nahbar. Während der WM beschreibt er dieses besondere „Flimmern“ in der Luft – dieses Wir-Gefühl, das man kaum erklären kann, aber sofort wieder spürt. Die Fanmeilen, die Grillabende, die Fahnen, die gute Laune überall. Und gleichzeitig vergisst er nicht die ernsten Themen, die damals im Hintergrund liefen. Das macht das Ganze sehr ehrlich. Ich habe beim Lesen richtig mit meinem Mann in Erinnerungen geschwelgt. Und ich konnte meinem Sohn endlich erklären, warum dieser Sommer für uns so besonders war. Kaum zu glauben, dass das schon 20 Jahre her ist. Mein Fazit: Das Buch ist nicht nur etwas für Fußballfans. Es ist für alle, die diesen Sommer erlebt haben – oder verstehen wollen, warum er so besonders war. Es ist emotional, aber trotzdem sachlich. Es ist Erinnerung, Zeitreise und Geschichte in einem. Und es bringt dieses Sommermärchen noch einmal zum Leuchten.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommermärchen des Jahrhunderts: Zwischen Nostalgie-Rausch und Realitätsschock

    Tim Frohweins Werk "2006. Sommermärchen des Jahrhunderts" ist weit mehr als eine bloße Sportchronik. Es ist eine intellektuelle Zeitreise, die den Leser zwei Jahrzehnte zurückversetzt – in ein Jahr, das Deutschland nicht nur sportlich, sondern vor allem gesellschaftlich und identitär neu definiert hat. Tim Frohwein nutzt ein collagenartiges Tagebuchformat, das den Fußball meisterhaft in das globale und nationale Gefüge einbettet und somit zu einem Mosaik des Jahrhunderts macht. Die Stärke des Buches liegt in der chronologischen Verzahnung. Die Aspekte lassen sich in drei Phasen unterteilen: 1. Der Realitätsschock: Die ersten Kapitel führen uns zurück in eine Zeit der tiefen Skepsis – unser Land befand sich in einem emotionalen Winter. Frohwein erinnert an die „WM-Depression“ nach dem 1:4-Debakel gegen Italien im März und die massive Ablehnung gegenüber Jürgen Klinsmann. Man spürt förmlich die starke Skepsis gegenüber Jürgen Klinsmann, die heute oft vergessen wird. Besonders wertvoll ist hier der Mut des Autors zu harten Kontrasten. Während Hochglanzkampagnen wie „Du bist Deutschland“ Optimismus predigten, konfrontiert uns Frohwein mit dem Brandbrief der Rütli-Schule oder der Vogelgrippe. Dieser Bruch zeigt, dass 2006 nicht nur aus „Schwarz-Rot-Gold-Partys“ bestand, sondern ein Jahr tiefgreifender sozialer Brüche war. Von der Wahl Angela Merkels bis hin zur Geburtsstunde von Twitter – Frohwein weckt Erinnerungen an Details, die das Lebensgefühl dieser Zeit prägten. 2. Das Reform-Beben: In der Vorbereitungsphase zoomt der Autor auf die strukturellen Umbrüche. Die Torwart-Debatte zwischen Kahn und Lehmann wird zum Psychogramm einer Nation. Frohwein analysiert messerscharf, wie Klinsmanns US-geprägte Management-Methoden den verkrusteten DFB aufbrachen. Die Situation entsprach einem „Kampf“, in welchem Klinsmann gegen das Establishment anging. Parallel dazu fängt er kuriose Zeitgeist-Momente ein – vom Maskottchen-Spott um Goleo VI bis hin zum tragikomischen Schicksal des Problembären Bruno. 3. Der Rausch und seine Reflexion: Während der WM gelingt es Frohwein, das „Flimmern“ der Junitage einzufangen. Er beschreibt die „Geburt von Schland“ und das neue Wir-Gefühl auf den Fanmeilen, ohne dabei die „rosarote Brille“ aufzusetzen. Er thematisiert die politische Instrumentalisierung durch die Ära Merkel ebenso wie die dunklen Schatten, etwa die damals unerkannte NSU-Mordserie. Das Finale mit Zidanes Kopfstoß wird schließlich als das erste große „Sport-Meme“ der Digitalgeschichte gedeutet – ein brillanter Brückenschlag in unsere heutige Zeit. Sein Schreibstil ist nahbar, lebendig und angenehm unprätentiös. Frohwein schreibt als Beobachter, der durch die Einbindung von Zeitzeugen (z. B. Philipp Lahm) und soziologischen Studien (z. B. zur Integration) eine beeindruckende Tiefe erreicht. Die chronologischen und scannbaren Abschnitte machen das Werk zu einer kurzweiligen, aber dennoch gehaltvollen Lektüre, in welcher auch einige Originalfotos in schwarz-weiß zu finden sind. Fazit: „2006: Sommermärchen des Jahrhunderts“ ist eine Pflichtlektüre für Nostalgiker und Analytiker und gleichzeitig ein faszinierendes Dokument der Transformation. Wer verstehen will, wie aus einem skeptischen, krisengebeutelten Land dieser „rauschhafte Sommer“ entstehen konnte, findet hier die Antworten. Tim Frohwein beweist: Fußball ist nie „nur ein Spiel“, sondern ein Spiegel der Gesellschaft. Das Buch ist ein Standardwerk für alle, die das Gefühl von damals noch einmal durchleben wollen – mit dem Wissen von heute und dem Tiefgang eines Soziologen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Zeitreise ins Jahr 2006!

    Das Cover sieht toll aus! Ich war gespannt auf das Buch und wurde nicht enttäuscht! Es ist bereits zwei Jahrzehnte her, dass Sommermärchen 2006, einfach der Wahnsinn! Ich bin ehrlich, ich bin ein nicht ganz so großer Fussballfan, ich gucke gerne aber was in dem Sommer 2006 passiert ist, war einfach magisch. Die Stimmung, der Zusammenhalt und die Leidenschaft, es war einfach unvergesslich! Und dieses Buch spiegelt diese Gefühle wieder, es geht nicht nur um Fußball, es geht um die Gemeinschaft. Das Buch ist sehr gut aufgebaut, chronologisch und nah beim Menschen, die Erzählungen und Sichtweisen haben mir sehr gut gefallen. Der Autor nimmt den Leser wieder mit, zu Fanmeilen, Public Viewings, die politischen Entscheidungen und die prägende Musik. Ein wirklich gelungenes Buch mit vielen Einblicken und Erinnerungen. Der Schreibstil war locker und gut verständlich, die Bilder haben mir auch sehr gut gefallen. Ein tolles Buch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter!

  • Katyleh

    aus Lingen

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als hätte ich den Sommer noch mal erlebt

    Ich habe beim Lesen fast das Public Viewing in meiner alten Straße gehört: das Klimpern der Bierflaschen, dieses Kribbeln vor dem Elfmeter, die Nachbarn, die plötzlich Freunde waren. Tim Frohweins _2006. Sommermärchen des Jahrhunderts_ holt mich direkt in diese Wochen zurück – nicht nur in die Spiele, sondern in das Gefühl von damals. An manchen Abenden musste ich das Buch kurz weglegen, weil ich selbst vor dem Fernseher saß und Klinsmanns Team anfeuerte – 20 Jahre später, aber mit demselben Grinsen. Was mich gepackt hat: Frohwein erzählt tageweise, und ich folge ihm wie einem Freund durch den Juni und Juli 2006. Da sind die Tore und Aufstellungen, ja, aber dazwischen stecken die kleinen Momente, an die ich mich kaum noch erinnerte – welcher Song im Radio lief, wie ein Politiker plötzlich über Liberaldad sprach, wie unsere Straße ohne Absprache zur Fanmeile wurde. Das ist Fußball im Alltag, Gesellschaft als Stadion, und ich erkenne mein eigenes Sommer-Ich wieder. Ich mag, dass er nie doziert. Er sortiert, verknüpft, lässt Leute zu Wort kommen; manche Begegnungen wirken wie Zufall und bleiben hängen. Kein Pathos, sondern Wärme und ein feiner Blick für Widersprüche. Für mich ist das weniger Geschichtsbuch und mehr Speicherkarte: Ich höre wieder Meiers Pfiff, rieche Wassermelone vom Balkon, spüre diese Leichtigkeit, die Deutschland damals kurz gehörte. Wer 2006 mochte – oder verstehen will, warum so viele es mochten –, sollte diese Reise mitgehen. Ich war dankbar, nochmal dabei zu sein.

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