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Wir waren Wunder Roman - Der 275. Geburtstag von »Nannerl« Mozart im Juli 2026: ein fesselnder Roman über die große Klaviervirtuosin im Schatten ihres kleinen Bruders

14

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7748

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,1 cm

Gewicht

566 g

Farbe

Messing / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60525-6

Beschreibung

Rezension

»Es ist ein Coming-Of-Age-Roman, aber es ist vor allem ein stimmiges Porträt einer Vater-Tochter-Beziehung.« ("Deutschlandfunk Kultur, "Tonart", Steffen Greiner")
»Man folgt gespannt den Gedanken und Gefühlen Marianns und hat dabei nie das Gefühl einen historischen Roman zu lesen. […] Ein Buch, das in den Bann zieht und genau recherchiert einen neuen Blick auf die Mozartfamilie wirft.« ("NDR Kultur - Neue Bücher")
»Vor allem aber ist dieser Roman eine Geschichte über eine verlorene Kindheit.« ("Die Presse")
»Stefan Cordes erzählt packend und leicht lesbar in vielen kurzen Kapiteln mit klaren Bildern.« ("Stefan Keim, WDR Westart")
»Sehr große Empfehlung an alle: Ein wunderbares und berührendes Buch - mit viel Geschichte darin.« ("MQ Female Empowerment Buchclub")
»...in diesem Text werden aber nicht nur die visuellen Sinne angesprochen, wir erfahren viel über Gerüche und Geräusche.« ("Die Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

7748

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,1 cm

Gewicht

566 g

Farbe

Messing / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60525-6

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Wunderkinder

    Nannerl / Mariann Mozart, die Schwester im Schatten des berühmten Bruders Wolfgang Amadeus Mozart, bekommt hier ein Denkmal gesetzt. Sie war auch talentiert, wurde von dem von Ehrgeiz getriebenen Vater Lepold aber klein gehalten. Mir hat gefallen, wie Stefan Cordes Wolfgang Amadeus Mozart als neurodivergentes, lebendiges, etwas anstrengendes und eigensinniges Kind geschildert hat, das von der Schwester gegen Reize abgeschirnt und in seiner Besonderheit behütet wurde. Ich fand auch die Reise durch Europa und das regelrechte Verschachern des Vaters der "Wunderkinder" an den adeligen Höfe intetessant. Ein spannender, historischer und trotzdem moderner Roman!

  • Kat

    aus Augustusburg

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben zwischen Applaus und Verzicht

    Mit "Wir waren Wunder" erzählt Stefan Cordes die Geschichte der Familie Mozart und wirft dabei ein besonderes Lichte auf Maria Anna, genannt "Nannerl", die eine sehr begabte Pianistin war und in ihrer Jugend mit der Familie durch Europa reiste, weil der Vater unbedingt seine beiden Wunderkinder bekannt wissen und durch sie reich werden wollte. Der Roman wird aus ihrer Sicht erzählt und dies lässt ihre Hoffnungen, Wünsche aber auch inneren Konflikte und Enttäuschungen fühlbar werden. Und Enttäuschungen hat Nannerl reichlich erleben müssen - sie leidet unter ihrem übermächtigen Vater, der von Ehrgeiz und Kontrolle zerfressen ist, ihr Bruder wird bevorzugt und sie immer mehr in die Rolle einer Hausfrau abgedrängt, die ihr sehr zu schaffen macht, die Heimat wird ihr fremd und die Fremde nicht zur Heimat. Stefan Cordes hat es als Mann sehr gut geschafft, in das Seelenleben einer Frau und historischen Person zu blicken. Ich habe viel über die geschichtlichen Zusammenhänge gelernt und über die Musik und Kultur dieser Zeit. Der Schreibstil war sehr fesselnd, gleichzeitig modern und nahbar - ich war mit ganzem Herzen dabei und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe mitgelitten und den Schmerz und die Ohnmacht der Frauen gefühlt - Katherls, Nannerls aber auch den der kaiserlichen Prinzessinnen zum Beispiel. Sehr gut haben mir die eingestreuten Auszüge aus der Gegenwart gefallen, die einen Blick auf Maria Anna Mozart kurz vor ihrem Tod 1829 in Salzburg werfen lassen. Am liebsten wäre es mir gewesen, der Roman hätte sich nicht nur mit den frühen Jahren des berühmten Komponisten Mozart beschäftigt, sondern hätte das Leben von Maria Anna weiterverfolgt, denn auch ihre spätere Vernunftsehe bietet sicherlich spannende Erkenntnisse. Wer sich für die Familie Mozart interessiert, familiäre Machtverhältnisse und die Rolle der Frauen im 18. JH, der wird mit diesem Buch ganz sicher so glücklich werden wie ich.

  • Desiree Buchwald

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderkinder

    Jeder auf der Welt kennt wohl Wolfgang Amadeus Mozart, doch nur wenige wissen, dass er auch eine Schwester hatte. Mariann wird ebenso wie Wolfgang von ihrem Vater auf die Bühne gezerrt. Sie will nicht weg aus Salzburg, aber hat keine Wahl, denn Leopold Mozart hat Großes mit seinen Kindern vor. Mit der Zeit verschiebt sich sein Fokus komplett auf den Sohn und er lässt nicht nur seine Tochter fallen, sondern gefährdet auch die Existenz der gesamten Familie mit seinem wahnsinnigen Ehrgeiz, aber besonders mit seinem Hochmut. Stefan Cordes widmet sich in „Wir waren Wunder“ einer Virtuosin am Klavier, die immer im Schatten ihres berühmten Bruders stand, und beweist nach „Billy“ ein weiteres Mal, dass er nicht nur Historisches wunderbar in Romanform gießen, sondern sich als Mann auch in eine Frau hineinfühlen kann. Ich lese meist Zeitgenössisches und nur sehr ausgewählt Autoren, vor allem wenn sie mit ihrem Male Gaze über eine Frau schreiben, stellen sich meine Antennen auf. Zu Stefan Cordes Romanen würde ich allerdings immer wieder greifen. In passender Sprache, aber nicht altertümlich hochgestochen, beschreibt er das Leben der Mozarts, den Kampf um Anerkennung und den unbedingten Willen nach Ruhm, der erst nur vom Vater ausgeht und später auf Wolfgang übergeht. Leopold Mozart erinnerte mich stark an Tigermums und ich habe oft die Augen verdreht, weil er mich mit seinem Getue genervt hat. Was für eine Wohltat waren da die Frauen in der Familie: die Mutter, die dem Ehrgeiz ihres Mannes nur mahnende, manchmal zynische Worte entgegensetzen konnte und auch Mariann, die sich weitaus diplomatischer und bewanderter in den Musikkreisen der Metropolen bewegte. Auch ihre Freundinnenschaften zu den Prinzessinnen und zu Katherl haben mein Herz viele Male aufatmen lassen. Dabei beschönigt Stefan Cordes nichts, nicht die Zeit, nicht die Erwartungen, die an Frauen gestellt wurden, und auch nicht den Schmerz, den Mariann empfunden hat. Also egal, über wen er das nächste Mal schreibt, ich werde es lesen. Er gehört definitiv zu den Schriftstellern, die sich einen Platz in meinem Regal erschrieben haben.

  • Yernaya

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerung an Mariann Mozart - ein Frauenleben im Patriarchat

    Mariann Mozart war die ältere Schwester von Wolfgang Amadeus. Es wäre tragisch, wenn ihr Leben in Vergessenheit geriete, denn sie war eine begnadete Klaviervirtuosin. Mit Wir waren Wunder hat Stefan Cordes dazu beigetragen, dass dies nicht passiert, und ihr ein literarisches Denkmal gesetzt. Cordes bringt uns die Lebensrealität der Familie Mozart in den frühen Jahren des Komponisten nahe. Im Fokus steht dabei Mariann. Während Sie bereits am Rande der Pubertät steht, ist Wolfgang Amadeus noch ein kleines Kind. Der von Ehrgeiz zerfressene Vater der beiden hadert mit seiner eigenen empfundenen Erfolglosigkeit. Als zweiter Geiger in Salzburg fühlt er sich verkannt. Zur Kompensation unterrichtet er seine Kinder von Anfang an, so dass sie schon früh ein Können vorweisen, was seinesgleichen sucht. Doch der Vater will stets die Kontrolle behalten und als patriarchales Familienoberhaupt bestimmt er autokratisch die Geschicke der Familie. Er strebt nach höheren Ruhm, den er selbst nicht erreichen kann. Deshalb vermarktet er seine Kinder, denen dadurch eine Kindheit verwehrt bleibt. Wie "dressierte Affen" präsentiert er sie an den europäische Höfen. Immer wieder stürzt er dabei über seine egomanische Geltungssucht, gibt mehr Geld aus, als die Kinder einbringen können und lässt skrupellos seine Tochter fallen, als diese kein Kind mehr ist. Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Es ist mitreißend geschrieben und ich habe mit den Kindern und Frauen mitgelitten. Denn nicht nur im Hause Mozart regiert ein Patriarch. Die ganze europäische Fürstenwelt beruht auf rechtlosen Kindern, die als "Handelsware" auf dem Heiratsmarkt verschachert werden. Doch es geht nicht nur düster zu in diesem historischen Roman. Denn es gibt viele freudige Momente und die Liebe zur Musik. Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt hervorragend zum Buch. Ich spreche eine 100%ige Leseempfehlung aus und vergebe voller Überzeugung fünf Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Syltfreundin

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tief berührendes, historisches Meisterwerk

    „Wir waren Wunder“ von Stefan Cordes hat mich so gefesselt, dass ich es an einem einzigen Tag durchgelesen habe. Das Cover ist wunderschön und fängt die Atmosphäre des Buches ein. Stefan Cordes ist hier eine wunderbare und erschütternde Darstellung der historischen Familienverhältnisse rund um das Genie Wolfgang Amadeus Mozart und seine hochbegabte Schwester Mariann gelungen. Stefan Cordes schafft es, die historische Distanz zu überbrücken, sodass man den Schmerz, die Ohnmacht, aber auch die Faszination für die Musik hautnah miterlebt. Die tiefgründige Recherche und sein packender Schreibstil machen das Buch zu einem Highlight. Im Zentrum steht die toxische Beziehung zum narzisstischen Vater Leopold. Es ist bewegend beschrieben, wie größenwahnsinnig dieser Mann agierte und was er seinen Kindern bereits im zarten Alter von 6 und 12 Jahren abverlangte. Sie funktionierten wie Marionetten seines Erfolgsdrangs. Besonders emotional hat mich das Schicksal der Frauen berührt. Das Buch führt uns schmerzhaft vor Augen, wie rechtlos Frauen zu dieser Zeit waren. Mariann, selbst ein musikalisches Genie, durfte nicht komponieren. Ihre Mutter musste bedingungslos mitreisen, und all ihre berechtigten Einwände gegen die wahnsinnigen Geldausgaben des Vaters wurden einfach ignoriert. Auch das Schicksal von Marianns bester Freundin, die von ihrem eigenen Vater einfach weggesperrt wurde, zeigt die bittere Realität der damaligen Gesellschaft und lässt einen beim Lesen fassungslos zurück. Stefan Cordes schafft es, die historische Distanz zu überbrücken, sodass man den Schmerz, die Ohnmacht, aber auch die Faszination für die Musik hautnah miterlebt. Eine tief berührende, aufwühlende Geschichte über Narzissmus, Patriarchat und das Schicksal zweier Wunderkinder. Das Buch empfehle ich Menschen, die sich für Mozarts Geschichte interessieren, aber auch Menschen, die sich für die Rolle der Frauen im Wandel der Zeiten interessieren.

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