Produktbild: Ein völlig anderes Leben
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Ein völlig anderes Leben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/3,3 cm

Gewicht

530 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004028020

Beschreibung

Rezension

»Ein lesenswertes Buch, das ein dunkles Kapitel deutsch-deutscher Geschichte in Romanform ans Licht holt.« ("Ruhr Nachrichten")
»Eine Spurensuche in einem besonders düsteren Kapitel der DDR-Geschichte.« ("Coburger Tageblatt")
»Extrem bewegender Roman über ein Schicksal, das sich zigfach so zugetragen haben könnte!« ("OK!")
»Ein packender Schreibstil, anregend und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt. […] Ein gelungener Debutroman.« ("Rümlanger")
»Klug und bewegend.« ("Buch aktuell - erlesen")
»Spannend, mitreißend und sehr nahegehend.« ("bn - Bibliotheksnachrichten")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/3,3 cm

Gewicht

530 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004028020

Herstelleradresse

Goldmann
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: kundenservice@penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    5/5

    13.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein völlig anderes Leben

    Jule findet bei der Wohungsauflösung ihrer verstorbenen Mutter Anke Unterlagen, dass sie adoptiert wurde, zunächst ein Schock für sie. Sie fängt an sich zu erinnern, die vielen Umzüge mit ihrer Mutter, als erstes in den Westen. Dann war da ja noch Vater Georg und ihre ältere Schwester Marlene, was ist aus den beiden geworden? Jule`s Fragen an ihre Mutter, ist diese immer ausgewichen und so richtig nah war sie ihrer Mutter nie. Doch jetzt beginnt sie mit 32 Jahren und mit Hilfe ihrer Freundin ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Die Autorin erzählt ergreifend von Adoptionen in der DDR, bei denen Kindern den leiblichen Eltern weggenommen wurden. Mich hat diese Geschichte sehr berührt und beeindruckt. Meine absolute Leseempfehlung, wer an Zeitgeschichte mit einem vernachlässigten Thema interessiert ist !!!

  • Bewertung

    aus Cleebronn

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein völlig anderes Leben

    "Ein völlig anderes Leben" ist der Debütroman von Lisa Quentin Als Jules Mutter an Krebs stirbt steht sie plötzlich alleine da, sie hat niemanden mehr. Bei der Wohnunhsauflösung ihrer Mutter findet Sie Adoptionsunterlagen. Jetzt ist ihr klar, weshalb Sie sich Ihrer Mutter nie nah gefüllt hat. Eva, Jules leibliche Mutter hat ihre Tochter ihr Leben lang vermisst und auch nicht freiwillig zur Adoption freigegeben. Ein Stück Deutsche Geschichte, was mir vorher nicht so bekannt war, mich aber sehr beschäftigt hat. Lisa Quentin sorgt mit Ihrem Roman dafür, dass dieses dunkle Kapitel der DDR Geschichte nicht vergessen wird. Ein sehr gelungener Roman, der zum Nachdenken bewegt!

  • sunshine-500

    aus 55597

    5/5

    20.03.2022

    eBook (ePUB)

    Jules Vergangenheit liegt in der DDR

    „Ein völlig anderes Leben“ von Lisa Quentin erschien am 14.03.2022 im Verlag Goldmann. Jule findet bei der Wohnungsauflösung ihrer verstorbenen Mutter Unterlagen, dass sie adoptiert ist, ein Schock für sie. Sie fängt an ihre Vergangenheit zu reflektieren, einiges kommt hoch aus ihrer Kindheit. Die vielen Umzüge, als erstes in den Westen, der Kontaktabbruch mit ihrem Vater und da war auch noch eine große Schwester. Ihre Mutter ist ihren Fragen immer ausgewichen. Nun beginnt sie mit Hilfe ihrer Freundin ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Dabei ahnt sie nicht, welche Dinge an Licht kommen sollen. Lisa Quentin erzählt ergreifend, ohne zu übertreiben, von Adoptionen in der DDR bei denen Kinder den leiblichen Eltern weggenommen wurden. Einer dunklen Seite der DDR-Vergangenheit, die viel Leid über Menschen gebracht hat. Sie bedient sich dabei des Stilmittels der wechselnden Ich – Erzählperspektiven. Der Leser* in kann so in die Vergangenheit durch Jules leibliche Mutter blicken, die Rückblicke lassen einem sprachlos werden. Detailliert werden Gefühle und Gedanken aufgezeigt, die alle sehr realistisch dargestellt werden. Mich konnte die Geschichte berühren und tief beeindrucken. Ich bin wie die Autorin in der Nähe der ehemaligen DDR aufgewachsen und wusste ebenfalls sehr wenig über deren teilweise diktatorischen Strukturen. Die Geschichte über die dunkle Vergangenheit überzeugt durch gute Recherche. Wer an Zeitgeschichte, einem vernachlässigtem Thema interessiert ist, dem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen.

  • Bewertung

    aus Offenburg

    5/5

    19.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd, emotional ... und nicht ganz einfach

    Lisa Quentin hat mir ihrem Debütroman "Ein völlig anderes Leben" mein Herz im Sturm erobert. Die Protagonistin Jule verliert ihre Mutter Anke an Krebs, zu dem Zeitpunkt erfährt sie auch, dass sie ein Adoptivkind ist. Ihr inneres Gleichgewicht und ihr momentanes Leben geraten aus den Fugen, Jule macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter, um die Antwort auf die plötzlich entstandenen Fragen zu bekommen. Sehr angesprochen hat mich die Schilderung der Handlung aus zwei Perspektiven: Jules und der ihrer leiblichen Mutter Eva. Diese hatte Jule nicht freiwillig zur Adoption freigegeben, sondern hatte sich dem damaligen DDR-Regime fügen müssen. Als gescheiterter Republikflüchtling war ihr das eigene Kind weggenommen worden, der staatliche Eingriff hatte somit das Leben zweier (miteinander verbundener!) Menschen in eine komplett andere Richtung gelenkt. Lisa Quentin hat die Gefühle ihrer beiden Protagonistinnen meisterhaft geschildert. Jules innere Zerrissenheit, das Hadern mit und die brennenden Fragen nach ihrer Herkunft werden ebenso spürbar wie Evas Sehnsucht nach der Tochter, die sie nicht ins Leben begleiten durfte. Sehr nachdenklich gestimmt haben mich der politische Druck und die Haftbedingungen in einem Land, das vor noch nicht allzu langer Zeit tatsächlich so existierte. Lisa Quentin hat eine fiktive Geschichte mit sehr realem Hintergrund geschrieben, die mich sehr berührt hat, indem sie das Tabuthema der DDR-Zwangsadoptionen ans Tageslicht gezerrt und beleuchtet hat. Ein Stück deutsche Geschichte, auf das man keinen Grund hat, stolz zu sein, aber weiterhin zum Thema gemacht werden muss. Ihr Stil hat mich sehr überzeugt und lässt hindurchspitzen, dass ihr als Debütautorin weitere Türen offenstehen. Unbedingt zu empfehlen!

  • Claudia

    5/5

    14.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut Lesenswert

    Das Buch hat mich sehr aufgewühlt. Es ist eine unglaublich tragische Geschichte zweier Menschen, die auf der Suche nach dem fehlenden Teil ihres Lebens sind. Dass sie so viel Leid erfahren mussten zerrte sehr an meinen Nerven. Dennoch würde ich dieses Buch jederzeit wieder lesen wollen. Werde es wahrscheinlich auch noch ein weiteres Mal lesen. Am Ende erzählt Lisa Quentin wie dieses Buch entstanden ist. Allein dafür lohnt es sich in meinen Augen besonders dieses Buch zu lesen, um es besser verstehen zu können und auch um einen Teil Deutscher Geschichte zu erfahren. Zu Beginn war ich ganz hibbelig dieses Buch endlich lesen zu können. Ich bekam jedes Mal Gänsehaut als ich den Klappentext las. Auch beim ersten Kapitel Gänsehaut pur, es sollte ein Buch nach meinem Geschmack werden. Ich hatte ja keine Ahnung... ungefähr nach fünfzig Seiten war es für mich nicht mehr so prickelnd das Buch weiterzulesen und gleichzeitig musste ich es Lesen, da ich wissen wollte wie es weitergeht. Für mich war der Schreibstiel in den ersten Kapiteln nicht flüssig zu lesen, zu viele kurze Sätze. Die Einsamkeit und Verzweiflung von Jule sprang mir von den Seiten förmlich entgegen. Das hat Lisa Quentin ganz wunderbar durch den für mich schweren Schreibstil vermittelt. Auch das ständige wechseln des Erzählers bei fast jedem Kapitel machte für mich das Lesen nicht einfach. Normalerweise finde ich es sehr gut wenn eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Oder wie hier der Fall auch aus unterschiedlichen Zeiten. Doch bis ca. zur Mitte des Buches fand ich das Wechseln des Erzählers bei den Kapiteln anstrengend. Achtung: ab hier kleiner Spoiler!! Die Wärme von Jules leiblicher Mutter war umso tröstlicher, auch wenn sie zu Beginn nur die Geschichte ihrer Großeltern und Eltern erzählte. Erst als sich die beiden endlich gefunden haben wurde es für mich einfacher zu Lesen, ja ich wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Erst zum Ende der Geschichte wurden die letzten Puzzleteile von Jules Suche gefunden. Die Spannung blieb bis zum Schluss aufrecht. Ein Happy End? Das wissen nur Jule und ihre Mutter.

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