In diesem äußerst unterhaltsamen Reisebericht zeichnet Tim Parks ein authentisches Portrait italienischer Lebensweise – wie es sich auf Zugfahrten durch das Land erschließt. Ob als Pendler im Regionalzug, beim Kampf mit dem Fahrkartenautomaten oder auf der Suche nach dem richtigen Gleis in Mailands Hauptbahnhof. In Begegnungen mit pedantischen Schaffnern und kauzigen Mitreisenden, mit Priestern und Prostituierten auf spektakulären Bahnstrecken fängt Parks ein, was für das italienische Leben so charakteristisch ist: rasantes Tempo und zugleich der Sinn für entspannte Entschleunigung sowie die unsterbliche Begeisterung für ein gutes Argument und den perfekten Cappuccino.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Ursula Kutzer
aus Wien
5/5
18.07.2018
Buch (Taschenbuch)
Großes Lesevergnügen
Wer wissen will, wie Italiener und die italienische Bürokratie funktionieren, darf an diesem Buch nicht vorbeigehen. Der Autor lebt bereits viele Jahre in Italien und wirft einen pointierten, liebevollen und auch sarkastischen Blick auf den italienischen Alltag. Köstlich, genau richtig für den kommenden Urlaub, egal ob im Zug, Flugzeug, am Meer, im Bad oder auch am heimischen Balkon.
Bewertung
4/5
04.05.2017
Buch (Taschenbuch)
Wer Dolce Vita ist schon gezwungen...
Wer Dolce Vita ist schon gezwungen diese Buch zu lesen...
Joschne
aus Sittensen
4/5
08.08.2014
Buch (Paperback)
Italien in vollen Zügen "Was…
Italien in vollen Zügen "Was macht Italien aus? Davon erzählt der großartige Tim Parks so überzeugend und mit so viel Humor; dass man sich wünscht, dieses Buch hätte kein Ende." The Guardian Pedantischer Schaffner trifft auf kauzige Mitreisende Tim Parks’ Bücher über Italien sind "so lebendig, so voll mit köstlichen Details, dass sie als würdiger Ersatz für das Wirkliche dienen können" (Los Angeles Times). In diesem äußerst unterhaltsamen Reisebericht zeichnet Tim Parks ein authentisches Portrait italienischer Lebensweise – wie es sich auf Zugfahrten durch das Land erschließt. Ob als Pendler in ratternden Regionalbahnen, beim Kampf mit tückischen Fahrkartenautomaten oder auf der Suche nach dem richtigen Gleis im majestätischen Hauptbahnhof Mailands, immer richtet sich sein literarischer Blick auf Details, auf Besonderheiten. In unvergesslichen Begegnungen mit pedantischen Schaffnern und kauzigen Mitreisenden, mit Priestern und Prostituierten, Schülern und Verliebten fängt Parks ein, was für das italienische Leben so charakteristisch ist: die Obsession für Geschwindigkeit und zugleich der Sinn für lebensfreundliche Entschleunigung; die großartigen Baudenkmäler und ihre fast schon gezielte Vernachlässigung; und die unsterbliche Begeisterung für ein gutes Argument und den perfekten Cappuccino. "Italien in vollen Zügen" erzählt auch, wie die Eisenbahn dazu beigetragen hat, Italien als Staat zu konstituieren, und wie ihre Entwicklung das Bewusstsein Italiens von sich selbst reflektiert – von Garibaldi zu Mussolini zu Berlusconi und darüber hinaus. Tim Parks, geboren 1954 in Manchester, wuchs in London auf und lebt seit 1981 in Italien. In vielen seiner Romane und erzählenden Sachbücher hat er das Leben in Italien thematisiert. Er hat das Werk von Italo Calvino, Roberto Calasso, Alberto Moravia und Machiavelli ins Englische übersetzt. Pressestimmen: "Tim Parks’ Buch über die italienischen Eisenbahnen ist fesselnd, unterhaltsam und wunderbar aufschlussreich. Perfekt auch zum Schmökern im Sessel – ein Genuss von Anfang bis Ende." David Lodge "Was macht Italien aus? Davon erzählt der großartige Tim Parks so überzeugend und mit so viel Humor; dass man sich wünscht, dieses Buch hätte kein Ende." The Guardian "Richtig ansteckend wirkt Parks' Begeisterung, als er an mäßig bevölkerten Stränden vorbei die Ferse des Stiefels entlangrattert – mit einem Bummelzug aus den 1930er-Jahren. Den hat er auf einem Seitengleis im barocken Lecce per Zufall entdeckt. Der Zug ist nicht im Fahrplan und schon gar nicht im Internet verzeichnet. Da bekommt man auf der Stelle Lust, in den Süden zu reisen, mit Parks' Buch im Handgepäck." Edelgard Abenstein, Deutschlandradio Kultur "In Klischees steckt ja auch immer ein kleines bisschen Wahrheit, und Tim Parks hält ganz gut auseinander, wo sie zutreffen und wo nicht. Das Erste, was ich gelernt habe, ist: Die Italiener pendeln. Weil es zuhause einfach am schönsten ist und weil Mama immer noch am besten kocht. Dieses Klischee, so sagt Tim Parks, stimmt einfach." Esther Willbrandt, Funkhaus Europa "Wenn Parks seine Zugfahrten quer oder längs über den Stiefel schildert, schreibt er nicht einfach eine Reisereportage, sondern sammelt Material für ein viel größeres Projekt: den Versuch, seine Wahlheimat, das Wunderland der tausend Widersprüche, besser zu verstehen. (…) Er zeichnet so ein Portrait seines ‚Adoptivlandes‘, wie es die kursierenden Güterzugladungen an Reiseliteratur über Italien bislang nicht zu bieten hatten." Kristina Maidt-Zinke
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