Produktbild: Tod bei den Salzburger Festspielen
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Tod bei den Salzburger Festspielen Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

108397

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,7 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Rot

Sprache

Deutsch

EAN

2710004022301

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

108397

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,7 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Rot

Sprache

Deutsch

EAN

2710004022301

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner historischer Roman über eine schwierige Zeit

    Sophie Reyer ist ein sehr schöner historischer Roman über das erste Drittel des 20. Jahrhunderts gelungen. Sie porträtiert darin die Schauspielerin Else Heims, die mit eiem Kriminalfall um Max Reinhardt, ihren Mann, in Verbindung gebracht wird. Aber keine Angst, ich verrate nichts...

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtiges Buch

    Die Geschichte der Schauspielerin und Gattin von Max Reinhardt Else Heims wurde sehr schön in diesen Krimi verpackt. Es ist wichtig, dass die alten Geschichten erzählt werden, insbesondere, wenn es so toll geschieht wie hier.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    01.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Else Heims als zentrale Figur ist unglaublich spannend

    Ich geb’s zu: Mit Else Heims konnte ich vorher nichts anfangen, sie war mir schlichtweg kein Begriff. Jetzt finde ich sie absolut faszinierend. Ihre Leidenschaft für die Bühne, die komplizierte Liebe zu Reinhardt und gleichzeitig ihr eigener Wille, das hat mich richtig gepackt. Ihr Einsatz als Hauptfigur zeigt sie als starke Frau mit eigener Geschichte, mit der ich mich dank Sophie Reyer jetzt richtig beschäftigt habe. Sie jongliert gleich mit zwei Ebenen. Auf der einen Seite der Kriminalfall rund um die „Jedermann“-Inszenierung, auf der anderen Seite Else Heims’ Biografie, von Kindheit über Ehe bis zur späten Rückkehr auf die Bühne. Das macht das Ganze viel mehr als nur Krimi, es ist ein literarisches Porträt mit Tiefe. Sophie hat außerdem diese irre Gabe, dich mitten hineinzuschmeißen. Ich hatte das Gefühl, nachts selbst durch die Gassen Salzburgs zu stolpern, das Knistern der Festspielatmosphäre in jeder Faser zu spüren. Kommissar Breitensees Unsicherheit und seine Angst um Else, die er beschützen muss, hab ich quasi mitgeatmet. Max Reinhardt bleibt für mich eine ambivalente Figur, ehrgeizig, getrieben, fast schon besessen davon, die Premiere durchzuziehen, obwohl bereits zwei seiner Schauspieler, die die Rolle des „Todes“ mimen, ermordet wurden. Der Roman zeigt außerdem gnadenlos, wie brutal die Realität für jüdische Künstlerinnen und Künstler Ende der 30er war. Erst gefeiert, dann verachtet und am Ende blieb nur Resignation. Diese unterschwellige Angst legt sich wie ein Schatten über die ganze Geschichte. Dass Reyer es schafft, dieses Gefühl so zu transportieren, dass es dir wirklich auf der Haut liegt, ist einfach großartig. Richtig krass fand ich die Einwürfe, in denen der „Tod“, der Mörder der Schauspieler, selbst auftritt. Er spricht zersplittert, verstörend, eindringlich, ja schlichtweg krank. Und bis zuletzt war ich völlig lost, wer hier Täter ist, wer Opfer, wie die Fäden zusammenlaufen. Klar, man merkt auch, dass Reyer Fakten und Fiktion wild mixt. Die Morde sind erfunden, aber das Setting rund um Reinhardt, die Trennung von Else und der politische Druck, das alles hat historische Wurzeln. Die Geschichte zeigt, wie eng Glanz und Zerbrechlichkeit in jener Zeit beieinander lagen. Am Ende ist es nicht nur ein Krimi, sondern auch ein literarisches Denkmal für eine Frau, die ihren Platz in der Geschichte verdient.

  • clematis

    5/5

    24.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Der Tod ist tot Aufregung…

    Der Tod ist tot Aufregung herrscht vor der Premiere der Salzburger Festspiele im Jahre 1937, denn der Darsteller des Todes ist tot, kurzerhand ermordet vor einer Engelstatue. Nachdem auch die Zweitbesetzung dieser Rolle erstochen wird, steht nicht nur Kommissar Oscar Breitensee vor einem Rätsel, auch Max Reinhardt muss rasch handeln und einen neuen „Tod“ quasi aus dem Hut zaubern. Dafür eignet sich niemand anderer besser als seine Ex-Frau Else Heims, die sich immer schon wie im Vorübergehen jeden Text leicht gemerkt hat. Die Handlung dieses historischen Kriminalromans ist in Salzburg im Jahre 1937 angesiedelt, ein weiterer Erzählstrang, beginnend 1882 in Berlin, nähert sich diesem schrittweise an. Raffiniert verknüpft Sophie Reyer – deren Großvater Walther Reyer übrigens selbst mehrmals den Jedermann am Salzburger Domplatz gegeben hat – eine spannende Kriminalgeschichte mit realen Ausschnitten aus Else Heims Biografie, einer Frau, die schon früh aufgrund ihrer Begabung als Schauspielerin engagiert worden ist, aber nach der Trennung von Max Reinhardt wieder in die Bedeutungslosigkeit abgedriftet ist. Durch entsprechende Szenen in diesem Buch werden ihr Können und ihre Vorreiterrolle für Gleichberechtigung entsprechend gewürdigt. Aber zurück zum Krimi: dieser besticht durch die einzigartige Atmosphäre bei den Salzburger Festspielen, dem alljährlichen Spiel vom Sterben des reichen Mannes. Was veranlasst einen Mörder, gerade den Tod zu töten? Will vielleicht ein verschmähter Schauspieler Rache üben? Die Autorin deutet verschiedene Motive an und bringt auch die gesellschaftspolitische Stimmung, den immer spürbarer werdenden Antisemitismus aufs Tapet, dem sich sogar der hiesige Pfarrer nicht verschließt. Auf diese Weise zeichnet Reyer ein lesenswertes Sittenbild im Rahmen eines faszinierenden Kriminalromans und bietet wie nebenbei noch allerhand Hintergrundinformationen zu den mittlerweile mehr als 125 Jahre alten Schauspielaufführungen im Salzburger Land. Der eloquente Schreibstil ist nicht zuletzt für vergnügliche Lesestunden verantwortlich. Tod bei den Salzburger Festspielen – eine gelungene Verquickung von Historie und Fantasie, welche beste Einblicke gewährt in die Gunst und Kunst der Theaterwelt. Lesenswert!

  • clematis

    5/5

    24.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Tod ist tot

    Aufregung herrscht vor der Premiere der Salzburger Festspiele im Jahre 1937, denn der Darsteller des Todes ist tot, kurzerhand ermordet vor einer Engelstatue. Nachdem auch die Zweitbesetzung dieser Rolle erstochen wird, steht nicht nur Kommissar Oscar Breitensee vor einem Rätsel, auch Max Reinhardt muss rasch handeln und einen neuen „Tod“ quasi aus dem Hut zaubern. Dafür eignet sich niemand anderer besser als seine Ex-Frau Else Heims, die sich immer schon wie im Vorübergehen jeden Text leicht gemerkt hat. Die Handlung dieses historischen Kriminalromans ist in Salzburg im Jahre 1937 angesiedelt, ein weiterer Erzählstrang, beginnend 1882 in Berlin, nähert sich diesem schrittweise an. Raffiniert verknüpft Sophie Reyer – deren Großvater Walther Reyer übrigens selbst mehrmals den Jedermann am Salzburger Domplatz gegeben hat – eine spannende Kriminalgeschichte mit realen Ausschnitten aus Else Heims Biografie, einer Frau, die schon früh aufgrund ihrer Begabung als Schauspielerin engagiert worden ist, aber nach der Trennung von Max Reinhardt wieder in die Bedeutungslosigkeit abgedriftet ist. Durch entsprechende Szenen in diesem Buch werden ihr Können und ihre Vorreiterrolle für Gleichberechtigung entsprechend gewürdigt. Aber zurück zum Krimi: dieser besticht durch die einzigartige Atmosphäre bei den Salzburger Festspielen, dem alljährlichen Spiel vom Sterben des reichen Mannes. Was veranlasst einen Mörder, gerade den Tod zu töten? Will vielleicht ein verschmähter Schauspieler Rache üben? Die Autorin deutet verschiedene Motive an und bringt auch die gesellschaftspolitische Stimmung, den immer spürbarer werdenden Antisemitismus aufs Tapet, dem sich sogar der hiesige Pfarrer nicht verschließt. Auf diese Weise zeichnet Reyer ein lesenswertes Sittenbild im Rahmen eines faszinierenden Kriminalromans und bietet wie nebenbei noch allerhand Hintergrundinformationen zu den mittlerweile mehr als 125 Jahre alten Schauspielaufführungen im Salzburger Land. Der eloquente Schreibstil ist nicht zuletzt für vergnügliche Lesestunden verantwortlich. Tod bei den Salzburger Festspielen – eine gelungene Verquickung von Historie und Fantasie, welche beste Einblicke gewährt in die Gunst und Kunst der Theaterwelt. Lesenswert!

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