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  • Produktbild: Dem Meer entgegen
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Dem Meer entgegen Roman

121

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15783

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Abbildungen

5

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3,7 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Hellbraun / Dunkelbraun

Auflage

1

Originaltitel

SLANTING TOWARDS THE SEA

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28724-2

Beschreibung

Rezension

»Auf BookTok wird der Debütroman von Lidija Hilje schon seit einiger Zeit gehypt (und das nicht nur wegen des schönen Covers!). EIn Buch, das bald alle Lesen werden.« Antonja Everding, InStyle, 19.07.2026
»Ein poetischer Sommerroman.« Alexander Kern, Kurier, 08.08.2026

Produktdetails

Verkaufsrang

15783

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Abbildungen

5

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3,7 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Hellbraun / Dunkelbraun

Auflage

1

Originaltitel

SLANTING TOWARDS THE SEA

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28724-2

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

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  • Jule89

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen alten Gefühlen und neuer Liebe

    Dem Meer entgegen, genauer gesagte an die Küste Kroatiens geht es in dem neuen Roman von Lidija Hilje. Hier lebt Ivona die sich in jungen Jahren sicher nicht erträumt hätte mit fast 40 gemeinsam mit ihrem Vater wieder in ihrem Elternhaus zu leben, nachdem die Ehe mit ihrer Jugendliebe Vlaho Zerbrach. Auch Jobtechnisch verlief ihr weg nicht so wie erträumt. Auf zwei Zeitebenen erfahren wir wir zum einen im hier und jetzt mit welchen Problemen und Sorgen Ivona zu kämpfen hat, aber auch wie die Geschichte von ihr und Vlaho bis zur Scheidung verlief. So setzt sich nach und nach ein rundes Gesamtbild zusammen. Sicherlich lebt diese Geschichte nicht von rasanten temporeichen Wendungen, es sind eher die kleinen fast unscheinbar anmutenden Momente die nachhallen und einen selbst zum Nachdenken bringen. Ich habe teile es Buches am Strand gelesen und konnte so den Blick immer wieder in die ferne schweifen lassen, wofür dieser Roman sich perfekt eignet. Lidija Hilje hat eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, so dass man wenn man die Augen geschlossen hat fast das Gefühl hatte selbst in einem Olivenhain zu stehen. Dem Meer entgegen ist ein wundervoll melancholischer Roman der von verpassten Chancen aber auch Neuanfängen erzählt und vielleicht ist auch die ein oder andere Träne beim lesen geflossen.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als ein Sommerroman – Ehrlich, menschlich und voller großer Gefühle!

    „Dem Meer entgegen“ von Lidija Hilje ist für mich absolut überraschend zu einem absoluten Highlight geworden! Wer nach dem Klappentext eine klassische, leichte Sommer-Romance erwartet, wird feststellen, dass dieses Buch viel tiefer geht. Der Klappentext trifft den Kern der Geschichte meiner Meinung nach zwar nicht ganz auf den Punkt, aber was die Autorin hier geschaffen hat, ist schlichtweg wunderschön und bewegend. Im Mittelpunkt steht Ivona, die in einer kleinen kroatischen Stadt mit den Trümmern und Zwängen ihres bisherigen Lebens kämpft. Sie pflegt ihren Vater nach einem Schlaganfall, versucht verzweifelt, die verschuldete Familienfirma vor der Zwangsversteigerung zu retten, und arbeitet nebenbei im Schreibwarenladen. Dazu kommt der schmerzhafte unerfüllte Wunsch nach eigenen Kindern und die ständigen Begegnungen mit ihrem Ex-Mann Vlaho und dessen Familie, die alte Wunden immer wieder aufreißen. Denn auch viele Jahre nach der Scheidung - die übrigens Ivonas Entscheidung war - liebt Ivona Vlaho immer noch; und um diese Liebe kreist ihr gesamtes Leben. Die Liebe der beiden wird auf eine so ehrliche, ungeschönte und wunderschöne Weise beschrieben, dass man als Leser sofort darin versinkt. Ivona ist als Protagonistin erfrischend nahbar und menschlich – sie macht Fehler, zaudert und steht sich selbst im Weg. Sie muss über alle Zeitebenen hinweg schwere Entscheidungen treffen, wächst aber sehr daran. Ich mochte, dass die Entscheidungen allesamt realistisch waren: es gab keine magischen Traumlösungen aus dem Nichts...Dadurch hat das Buch gezeigt, dass man im Leben manchmal einfach unmögliche Entscheidungen treffen muss, und dass auch danach das Leben weitergeht. Für mich ist das Buch ein großartiger, emotionaler und realistischer Roman vor kroatischer Kulisse, der trotz aller Nebenstränge von einer ganz großen Liebesgeschichte getragen wird. Für mich das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe!

  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dem Meer entgegen

    Ich bin zufällig auf das Buch aufmerksam geworden und war vom Klappentext gar nicht so angetan – aber die Leseprobe hat mich sofort eingenommen und dann auch das ganze Buch! Nach zwei Jahrzehnten reist Ivona zurück in ihre alte Heimat an die kroatische Adriaküste. Die Rückkehr nach Zadar weckt längst begraben geglaubte Erinnerungen an ihre Jugend und konfrontiert sie unverhofft mit ihrem Ex-Mann Vlaho. Die Begegnung rührt an alten Wunden und lässt verdrängte Gefühle aufleben. Sie erinnert sich an Fehlentscheidungen und muss nun herausfinden, wie ein echter Neuanfang für sie aussehen kann. Der Klappentext erweckt vielleicht den Eindruck eines typischen Liebesromans, doch für mich ging die Geschichte viel tiefer. Das Buch lebt von seinen ruhigen Innenansichten. Es geht um verpasste Chancen, Selbstzweifel und Verantwortung, ohne jemals in Kitsch abzudriften. Die Kulisse am Meer ist wunderschön eingefangen; man sollte aber wissen, dass die Handlung selbst oft auf der Stelle tritt. Mich hat das nicht gestört, ganz im Gegenteil: Ich habe die vielen Gedanken und Innenansichten von Ivona sehr genossen. Ich habe sie mit all ihrer Traurigkeit und ihren Zweifeln schnell in mein Herz geschlossen. Ivona ist eine Frau, die erst an andere denkt, bevor sie ihre eigenen Bedürfnisse erfüllt. Das war schon in ihrer Jugend so und setzt sich in der Gegenwart fort. Ihr Ringen zwischen romantischen Gefühlen und Pflichtbewusstsein hat mich sehr berührt, auch wenn ich manchmal dachte, sie könnte ruhig ein wenig mehr an sich selbst denken. Ihr Ex-Mann Vlaho ist verständnisvoll, liebevoll und voller echter Gefühle – fast schon ein wenig zu gut, aber ich konnte nicht anders, als ihn zu mögen. Deshalb hat er mir auch leidgetan, weil er unverschuldet und ohne Ahnung von den echten Hintergründen um eine echte Liebe gebracht wurde. Erzählt wird die Geschichte sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. So ergibt sich nach und nach ein komplettes Bild, warum Ivona nun in der Situation ist, in der sie sich befindet. Dabei erzählt sie selbst in der Ich-Form, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Der Schreibstil ist emotional und schafft unheimlich viel Atmosphäre. Durch die Ich-Perspektive und den Wechsel der Zeitebenen war ich nah an Ivona dran. Es fühlte sich für mich fast so an, als würde ich einer alten Kindheitsfreundin durch die verschiedenen Stationen ihres Lebens folgen. Für mich ein unerwartetes Highlight, das ich gerne empfehle, wenn man Bücher mag, in denen Innenansichten und weniger eine rasante Handlung im Vordergrund stehen. Mein Fazit Ein leiser, nicht minder emotionaler Roman über verdrängte Gefühle und die Spuren der Vergangenheit. Auch wenn die Handlung ab und zu auf der Stelle tritt, hat mich das Buch durch seine nahbaren Charaktere und den feinfühligen Stil überzeugt. Ein berührendes Werk ganz ohne Kitsch.

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu Hause neigt sich alles dem Meer entgegen

    Ivona kehrt mit Ende dreißig nach Zadar zurück, hinter der Kasse eines Schreibwarenladens statt als Biologin. Die Ehe zerbrochen, der Vater nach einem Schlaganfall auf Hilfe angewiesen, der Olivenhain der Großmutter das Einzige, an dem sie sich festhält. Mit neununddreißig noch immer dabei, erwachsen zu werden. Vlaho ist die große Liebe, die Ivona selbst verlassen hat, und lebt jetzt mit Marina und zwei Kindern. Ich hab mich gefragt, was eigentlich hinter dieser Trennung steckt, gerade nach Ivonas eingestreuten Andeutungen. Am Ende: eine Mutter, die zu wissen glaubte, was gut für ihren Sohn ist – ohne ihn je zu fragen. *"Keiner hat ihm zugetraut, aus freien Stücken bei Ivona zu bleiben, weil er sie liebt."* Und das zieht sich, auch beim Vater, auch beim Hotelprojekt. Immer andere, die entscheiden, was gut ist für sie. Identitätsfindung, sich freimachen, zu sich selbst stehen – auch das ist dieses Buch. Ich kann verstehen, wenn Leute wenig Geduld haben mit einer Frau, die zehn Jahre einem Mann hinterherhängt, der ihr nicht mehr zur Verfügung steht. Mich hat's nicht genervt. Vielleicht, weil ich Ivona in ihrem Alter, ihren Rückblicken, ihrer Musik wiedererkannt hab. Es geht eh nicht nur um Vlaho. Es geht um die verschiedenen Arten von Liebe – Familie, Freundschaft, romantische Liebe, Liebe zwischen Menschen, die einfach zusammengewachsen sind. Weiterlieben können, auch wenn die Person nicht mehr da ist. Ohne dagegen anzukämpfen, ohne es sich zu verbieten. Einfach stehen lassen. Die Landschaft, das Wetter, das Licht – immer wieder, sie zeichnen ein stimmungsvolles Bild, aber sie zeigen auch, wie sehr die Figuren mit dieser geografischen Besonderheit verwoben sind. Vlaho sagt am Anfang: *"Zuhause neigt sich alles dem Meer entgegen."* Ivona ist es dann, die sich mit ihrem ganzen Sein ihm entgegenneigt, als wäre er das Meer, ihr Zuhause. Genauso der Olivenhain. Eine Metapher für Ivonas Vergangenheit, für alles, was sie konserviert, an dem sie krampfhaft festhält. Am Ende merkt sie, sie muss das gehen lassen. Für sich selbst. Weil sie zu sehr in der Vergangenheit lebt und sich selbst dabei im Weg steht, ihren Weg zu finden. Ein ruhiger, melancholischer Text, den ich nicht aus der Hand legen konnte. 4,5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommer, Meer und eine Liebe, die nie ganz vergangen ist...

    Ich habe dieses Buch wirklich unfassbar gern gelesen. Ich wollte es kaum aus der Hand legen und habe es sehr genossen, mit Ivona an die kroatische Küste zu reisen. Ivona habe ich total ins Herz geschlossen. Ich wollte einfach, dass sie glücklich wird. Mit ihrem Leben, mit ihren Entscheidungen, mit dem, was vor ihr liegt. Immer wieder geht es zurück in Ivonas Vergangenheit und wir erfahren nach und nach mehr über ihre Beziehung zu ihrem Ex-Mann Vlaho. Die beiden haben sich während ihrer Studienzeit kennengelernt und man spürt sofort, wie besonders ihre Liebe einmal gewesen sein muss. Umso mehr fragt man sich: Wie konnte das nur so auseinandergehen? Die Antwort darauf kommt Stück für Stück und hat für mich vieles verständlicher gemacht. Ivona schafft es bis heute nicht ganz, von Vlaho loszukommen. Die beiden sitzen sogar gemeinsam mit seiner neuen Frau Marina und den gemeinsamen Kindern am Tisch. Gleichzeitig macht genau das verständlich, warum es für Ivona so schwer ist, jemand anderem wirklich Raum in ihrem Leben zu geben. Ivonas eigenes Leben ist dabei alles andere als geradlinig verlaufen. Sie hat Biologie studiert, findet in ihrer Heimat aber keinen entsprechenden Job und arbeitet inzwischen in einem Schreibwarenladen. Dazu kommt die Verantwortung für ihren kranken Vater. Ihre Geschichte erzählt deshalb nicht nur von Liebe, sondern auch von verpassten Chancen, dem Zurückstellen eigener Wünsche und der Frage, ob man irgendwann noch einmal neu anfangen darf. Besonders schön fand ich, wie selbstverständlich dabei auch das Land selbst Teil der Geschichte wird. Das Meer, die Olivenhaine, die Landschaft und diese besondere Verbundenheit mit der eigenen Heimat: ich konnte mir Zadar und die Küste wirklich gut vorstellen. Gleichzeitig bekommt man auch Einblicke in das Leben im Kroatien der vergangenen Jahrzehnte, in Erwartungen an Frauen und Familie und in die Schwierigkeiten, die ein Neuanfang nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen mit sich brachte. Und obwohl es natürlich um Liebe geht, hat sich die Geschichte für mich nie kitschig angefühlt. Eher ruhig, warm und manchmal auch ein bisschen melancholisch. Eine Geschichte über Liebe, Schuld, zweite Chancen und die Frage, ob man die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen kann. Für mich ein wunderschöner, atmosphärischer Sommerroman, der mir ganz nebenbei ein kleines Stück Kroatien ins Urlaubsgefühl gezaubert hat. Und Ivona hat definitiv einen Platz in meinem Herzen.

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