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Juliane Heinemann

1. Das stumme Rauschen der Wellen bei Nacht

Das stumme Rauschen der Wellen bei Nacht

Gesprochen von
4

17,29 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Leonie Landa + weitere

Spieldauer

10 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

175

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742440761

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

10 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

175

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742440761

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Absolut fesselnder Roman

Frauke aus Kreis Mettmann am 19.06.2026

Bewertungsnummer: 3172828

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch innerhalb eines einzigen Tages gelesen! Ich konnte nicht aufhören zu lesen & habe sowohl mit Mieke als auch mit Lefke mitgefiebert! Ich wünsche mir sehnlichst eine Fortsetzung oder einen weiteren Roman dieser Art von Juliane Heinemann/Julie Peters!

Absolut fesselnder Roman

Frauke aus Kreis Mettmann am 19.06.2026
Bewertungsnummer: 3172828
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch innerhalb eines einzigen Tages gelesen! Ich konnte nicht aufhören zu lesen & habe sowohl mit Mieke als auch mit Lefke mitgefiebert! Ich wünsche mir sehnlichst eine Fortsetzung oder einen weiteren Roman dieser Art von Juliane Heinemann/Julie Peters!

Ein Buch wie das Stürmen des Meeres, das Branden der Wogen und doch wie die Stille der Nacht…

Bewertung am 04.04.2026

Bewertungsnummer: 3099021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Meer sang von der Zukunft und erzählte von vergangenen Stürmen, die über es hinweggegangen waren. Jene Stürme, die dieses Land geformt hatten“ Mieke hat in den späten 70er Jahren ihr Studium beendet und steht an einem Punkt im Leben, in dem sie entscheiden muss, wie es weitergehen soll. Und ob sie weiterhin ihr großes Ziel verfolgen kann (und will), sich gegen die Erwartungen ihrer Mitmenschen weiterhin durchzusetzen und sich ganz den Brandschwalben auf Norderoog zu widmen, statt doch den Hof der Eltern auf Pellworm zu übernehmen. Denn als jüngstes Kind war sie schon immer „anders“ als ihre Schwester, fühlte sich nie wohl in ihrer Haut, verspürte die Fremdartigkeit mancher Menschen direkt körperlich und fragt sich oft, was den Unterschied macht. Lefke lebt in einer völlig anderen Zeit: 1362 ist das Leben auf Pellwormhalde hart, das hat Lefke schon als Kind lernen müssen, als die Geschwister und die Mutter der Pest zum Opfer fallen und Lefke fortan stumm hinterlassen. Als der Vater neu heiratet und sich Stiefgeschwister einstellen, scheint es aber mit der Familie wieder bergauf zu gehen, auch wenn die harte Arbeit ihren Tribut zollt. Für Lefkes Zwillingsschwester scheint es sogar eine Art Happy End zu geben, denn der Sohn des reichsten Bauern im Umfeld hält um ihre Hand an. Beide Frauen verbindet in diesem Roman das Meer, die Natur, die Vögel und die Tatsache, dass sie „anders“ sind als ihr Umfeld, sich oft nicht dazugehörig, nicht dazu passend oder völlig fehl am Platze fühlen, obwohl beide Frauen ihren Mann stehen und harter Arbeit nicht abgeneigt sind. Die Bögen der Geschichte münden in zwei Naturkatastrophen, zum einen der zweiten Marcellusflut 1362, zum anderen dem Schneewinter 1978/79. Die Leben unserer Protagonistinnen werden durch die Naturgewalten durcheinandergewirbelt und wie in einem Strudel hinabgezogen, um sich danach neu zu sortieren… Das Meer formt eben nicht nur das Land, sondern auch die Menschen, die mit ihm zusammenleben. Ein wunderschönes Buch, das auch die dramatischen Ereignisse, während draussen die Natur tobt, ruhig und poetisch beschreibt. Das mitnimmt. Das Einblicke in diese Frauen gibt, die sich nie so richtig dazugehörig fühlen, die aber lernen, mit der Natur ihren Weg zu gehen und diese „Andersartigkeit“ zu akzeptieren und damit zu leben, daraus Kraft zu schöpfen und zu wachsen. Diese Geschichte habe ich innerhalb von 24 Stunden inhaliert, bin in der Bildsprache der Autorin versunken, habe Erinnerungen an die eigene Kindheit gefunden, mich in vielen Gedanken der Protagonistinnen wiedergefunden und bin immer noch hin und weg. Auch das Spielen mit den verschiedenen Zeitebenen (Miekes Geschichte wird in zwei Ebenen erzählt und hat mich am Anfang etwas verwirrt) finde ich grossartig, durch klare Überschriften (Ort und Zeit) weiß der aufmerksame Lesende immer sehr gut, wo er sich grade befindet. Ein solch vielschichtiges, poetisches und herzerwärmendes Buch über die raue See, den tosenden Sturm und rauschende Wellen, das bei mir noch lange nachhallen wird.

Ein Buch wie das Stürmen des Meeres, das Branden der Wogen und doch wie die Stille der Nacht…

Bewertung am 04.04.2026
Bewertungsnummer: 3099021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Meer sang von der Zukunft und erzählte von vergangenen Stürmen, die über es hinweggegangen waren. Jene Stürme, die dieses Land geformt hatten“ Mieke hat in den späten 70er Jahren ihr Studium beendet und steht an einem Punkt im Leben, in dem sie entscheiden muss, wie es weitergehen soll. Und ob sie weiterhin ihr großes Ziel verfolgen kann (und will), sich gegen die Erwartungen ihrer Mitmenschen weiterhin durchzusetzen und sich ganz den Brandschwalben auf Norderoog zu widmen, statt doch den Hof der Eltern auf Pellworm zu übernehmen. Denn als jüngstes Kind war sie schon immer „anders“ als ihre Schwester, fühlte sich nie wohl in ihrer Haut, verspürte die Fremdartigkeit mancher Menschen direkt körperlich und fragt sich oft, was den Unterschied macht. Lefke lebt in einer völlig anderen Zeit: 1362 ist das Leben auf Pellwormhalde hart, das hat Lefke schon als Kind lernen müssen, als die Geschwister und die Mutter der Pest zum Opfer fallen und Lefke fortan stumm hinterlassen. Als der Vater neu heiratet und sich Stiefgeschwister einstellen, scheint es aber mit der Familie wieder bergauf zu gehen, auch wenn die harte Arbeit ihren Tribut zollt. Für Lefkes Zwillingsschwester scheint es sogar eine Art Happy End zu geben, denn der Sohn des reichsten Bauern im Umfeld hält um ihre Hand an. Beide Frauen verbindet in diesem Roman das Meer, die Natur, die Vögel und die Tatsache, dass sie „anders“ sind als ihr Umfeld, sich oft nicht dazugehörig, nicht dazu passend oder völlig fehl am Platze fühlen, obwohl beide Frauen ihren Mann stehen und harter Arbeit nicht abgeneigt sind. Die Bögen der Geschichte münden in zwei Naturkatastrophen, zum einen der zweiten Marcellusflut 1362, zum anderen dem Schneewinter 1978/79. Die Leben unserer Protagonistinnen werden durch die Naturgewalten durcheinandergewirbelt und wie in einem Strudel hinabgezogen, um sich danach neu zu sortieren… Das Meer formt eben nicht nur das Land, sondern auch die Menschen, die mit ihm zusammenleben. Ein wunderschönes Buch, das auch die dramatischen Ereignisse, während draussen die Natur tobt, ruhig und poetisch beschreibt. Das mitnimmt. Das Einblicke in diese Frauen gibt, die sich nie so richtig dazugehörig fühlen, die aber lernen, mit der Natur ihren Weg zu gehen und diese „Andersartigkeit“ zu akzeptieren und damit zu leben, daraus Kraft zu schöpfen und zu wachsen. Diese Geschichte habe ich innerhalb von 24 Stunden inhaliert, bin in der Bildsprache der Autorin versunken, habe Erinnerungen an die eigene Kindheit gefunden, mich in vielen Gedanken der Protagonistinnen wiedergefunden und bin immer noch hin und weg. Auch das Spielen mit den verschiedenen Zeitebenen (Miekes Geschichte wird in zwei Ebenen erzählt und hat mich am Anfang etwas verwirrt) finde ich grossartig, durch klare Überschriften (Ort und Zeit) weiß der aufmerksame Lesende immer sehr gut, wo er sich grade befindet. Ein solch vielschichtiges, poetisches und herzerwärmendes Buch über die raue See, den tosenden Sturm und rauschende Wellen, das bei mir noch lange nachhallen wird.

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