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Gestörte Idylle Ein Dorf. Ein Geheimnis. Kein Ausweg.

5

23,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

658

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/4,6 cm

Gewicht

878 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-71017-1

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

658

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/4,6 cm

Gewicht

878 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-71017-1

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  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gestörte Idylle

    Was für ein großartiger Roman! Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, weil es mich von der ersten Seite an gepackt hat. Was zunächst wie eine interessante Geschichte über ein unerwartetes Erbe beginnt, entwickelt sich zu einem unglaublich spannenden und tiefgründigen Roman über Macht, Gemeinschaft und die zerstörerische Kraft des Schweigens. Jana war für mich eine wunderbare Hauptfigur – authentisch, mutig und nahbar. Gemeinsam mit ihr entdeckt man nach und nach die Fassade eines Dorfes, das nach außen perfekt wirkt, hinter der sich jedoch dunkle Geheimnisse verbergen. Gerade diese schleichende Veränderung der Atmosphäre hat mich fasziniert: Aus Herzlichkeit wird Misstrauen, aus Geborgenheit Beklemmung. Die Spannung steigt Kapitel für Kapitel, ohne dass der Roman auf billige Effekte angewiesen ist. Besonders beeindruckt hat mich, wie eindringlich der Autor zeigt, wie leicht Menschen sich an Schweigen und Wegsehen gewöhnen können – und welchen Mut es braucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Figuren sind vielschichtig, die Handlung klug aufgebaut und das Ende hat mich noch lange beschäftigt. Ein fesselnder, atmosphärischer Roman mit Tiefgang, der weit mehr ist als ein Dorfgeheimnis. Absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit psychologischer Tiefe lieben!

  • Bewertung

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend

    "Gestörte Idylle" ein Horrorthriller von Marcel Richtsteiger. Das Cover spiegelt einen Ausschnitt aus der Geschichte wieder. Mir hat das Buch und sein Schreibstil sehr gut gefallen. Es ist zwar keine leichte Kost aber es spiegelt einen Teil der Gesellschaft wieder und macht es dadurch Lesenswert. Jana Richter erbt von ihrem Großonkel eine Wurst- und Käsefabrik in einem Dorf in Bayern. Sie weiß nichts über Joachim Richter weil ihr verstorberer Vater keinen Kontakt mehr zu ihm hatte. Sie reist von Leipzig, wo sie Grundschullehrerin ist, nach Bayern um ihr Erbe zu begutachten. Oberschnaubing ein Dorf nahe Weilheim, dass sie freundlich empfing bis sie Fragen stellte und so manches hinterfragte. Nun wurde sie unter Kontrolle gebracht und manipuliert. Joachim Richter und das Dorf hat ein grausames Geheimnis, das sich keiner vorstellen kann und möchte. Unter Lebensgefahr dringt sie in das System ein und will es zerstören. Sie hättes es einfach haben können, 20 Millionen hatte ihr Bürgermeister Moser geboten 655 spannend geschriebene Seiten. Aber Jana kann ihre Augen nicht davor verschließen, sie muss es irgendwie beenden. Es steckt so viel Hintergründiges in dem Werk, ich kann es nur empfehlen. Was aus einer Not entsteht kann eine Dynamik entwickeln die man sich nicht vorstellen kann.

  • misspider

    4/5

    20.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aussen hui...

    Dieser Thriller hat mir richtig gut gefallen, er erzählt eine sehr komplexe und durchdachte Geschichte und ist trotz seiner Längen, überwiegend in einigen Dialogszenen, trotzdem nie langweilig. Aber da mir Handlung sowieso immer lieber ist als Gedankenaustausch, bin ich da wohl auch etwas voreingenommen. Die Protagonistin Jana, die unverhofft eine Fleischfabrik und Molkerei erbt und in der ländlichen Idylle von Oberschnaubing den reinsten Horror erlebt, war mir nicht unsympathisch, allerdings konnte ich manche unvorsichtige, vielleicht sogar dumme und daher gefährliche Handlungen auch nicht nachvollziehen. Nun gut, vielleicht hat Jana nicht so viele Thriller gelesen und kennt daher einige Grundregeln nicht, so dass sie einige typische Fehler macht... Gefallen hat mir aber, dass ihr Charakter sehr vielschichtig und keine Heldin war. Da gab es eine andere Person, die mir viel mehr ans Herz wuchs und die ich schlichtweg bewunderte für ihren Mut und ihre Beharrlichkeit. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die Beziehung von Jana zu Frederick, die mir zu schnell ging und für mich bei allem, was passiert, einen komischen Beigeschmack hatte. Doch das sind nur Kleinigkeiten, denn die Story an sich, die Erzählweise und die Zusammenhänge haben mich wirklich gefesselt, schockiert und begeistert. Sehr bemerkenswert war dabei der historische Hintergrund, der den Grundstein legt für die unglaubliche Tradition, die in Oberschnaubing über die Jahrzehnte gewachsen ist. Dabei ist es besonders makaber und faszinierend zugleich, wie selbstverständlich alle damit umgehen. Da wird wirklich nichts ausgelassen, und man ist ein ums andere Mal fassungslos angesichts solch unverfrorener Doppelmoral und Scheinheiligkeit. Fazit: klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    4/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    super spannend und verstörend

    Wow, das ist ja mal wirklich ein richtig spannender und verstörender Thriller! Ich habe das Buch sehr geliebt und innerhalb kürzester Zeit gelesen (trotz einiger Längen in der Mitte, aber die möchte ich hier mal vernachlässigen). Das Buch ist ein echter Wälzer mit seinen 650 Seiten, aber der Schreibstil ist so flüssig und die Sprache so bildhaft, daß das Lesen großen Spaß macht und einige Situationen sind so toll beschrieben, daß man richtig gut hineinversetzen kann. Es geht hier um einen kommerziell ausgeschlachteten (im wahrsten Sinne des Wortes) Kannibalismus - aber immer in Anlehnung an die tatsächliche Gesellschaft und die Frage, ob Menschen und Tiere denn so unterschiedlich sind. Das ist ein richtig interessantes Konzept, was im Roman sehr gut umgesetzt wurde. Das Buch ist in mehrere Teile aufgegliedert die wunderbar aneinander anschließen und aufeinander aufbauen. Hier treffen das idyllische Dörfchen Oberschnaubing (so ein niedlicher Name!) mit den absolut verstörenden Machenschaften der dortigen Fleisch- und Käsefabrik zusammen - und eine Dorfgemeinschaft, die durch nichts davon abzubringen ist, ihre althergebrachten "Traditionen" aufzugeben. Ich ziehe einen Stern ab, weil es im Roman ein paar sachliche Ungereimtheiten gibt, die aber nicht störend auf die Geschichte wirken und wegen der Längen, die im Mittelteil des Buches auftreten. Aber insgesamt kann ich den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen!

  • Bewertung

    3/5

    09.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz OK

    Jana erbt überraschend die Fabrik ihres Grossonkels in Bayern. Zur Besichtigung und Besprechung des weiteren Vorgehens reist sie nach Neuschnaubing. Was sie dann dort allerdings antrifft, ist eine Mauer aus Schweigen und einer gut geschützten Maschinerie. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Für meinen Geschmack okey aber etwas langatmig.

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