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Nightmare Alley Die Romanvorlage zum Kinofilm von Guillermo del Toro

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.11.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/4 cm

Gewicht

582 g

Übersetzt von

Christian Veit Eschenfelder + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710003750007

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.11.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/4 cm

Gewicht

582 g

Übersetzt von

  • Christian Veit Eschenfelder
  • Anja Heidböhmer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003750007

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  • MVR

    aus Fulda

    5/5

    24.11.2019

    eBook (ePUB)

    düstere Schaustellerwelt

    absolut empfehlenswert. Düstere Darstellung vom Werdegang eines jungen Mannes im Schaustellergewerbe, der manipulativ und intrigant in und mit seiner Umgebung umgeht und sich in ihr verliert. Flüssig geschrieben und gute charakterliche Darstellung der Protagonisten in ihrer Entwicklung vom Anfang und Ende des " Showbiz"

  • Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen

    aus Contwig

    5/5

    20.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn aus einem American Dream ein Alptraum wird.

    Kurzmeinung: In diesem düsteren Werk, hatte ich das Gefühl in die Tiefen manch seelischer Abgründe zu blicken. Dabei fand ich den Ansatz eines American Dreams sehr interessant, der sich in einen wahrhaften Alptraum verwandelt und die Protagonisten in ein Schicksalrad zwängt aus dem es kein Entrinnen gibt. Darum geht’s: Stanton Carlisle ist auf den Jahrmärkten als skrupelloser Gauner unterwegs und in seinem Spiel, die Leute hinters Licht zu führen, ein Meister. Dabei verbessert er nicht nur seine eigenen Fähigkeiten sondern versucht sich immer weiter zu verbessern, bis er eines Tages aus seinem Traum erwacht und geradewegs in der Alptraumgasse ankommt, die ihn schon zu erwarten scheint. Der erste Blick: Das Cover hat mich neugierig gemacht. Zum einen, da die Farbwahl und die Grafik wundervoll aufeinander abgestimmt sind und ich mir die Frage gestellt habe, was sich hinter dem Mann mit dem Zylinder verbirgt in dem Flair eines Zirkusdirektors. Dazu das düstere der Umrandung das mit dem Titel Lust auf mehr macht. Der Klappentext hat mich dann völlig überzeugt wie auch die Leseprobe und ich war gespannt auf die Story. Meine Meinung: In diesem Klassiker der Amerikanischen Literatur hat mich diese interessante Story fasziniert, die sich mit den menschlichen Abgründen beschäftigt. Sei es das Netz aus Selbsthass, Drama, und gut inszenierten Shows, die die innere Wut und Leichtgläubigkeit der Andersartigen ausnutzt, oder dass die Protagonisten auf den Jahrmärkten verpottet oder veralbert werden. Gefürchtet wegen ihrer Andersartikeit, sind sie hier sehr gut in Szene gesetzt, wie auch die Geschichten dahinter, die mit einer gewissen Tiefe die Verzweiflung und den Weg des Abstiegs eines American Dreams beschreiben. Dazu die eigenen Abgründe die tief in der Seele schlummern, wie Habgier und Neid kommen hier noch hinzu und runden dieses Werk ab. Stanton Carlisle, der auf dem Jahrmarkt als spiritueller Guru arbeitet und den man bei seiner Reise begleitet, finde ich interessant. Denn er lernt nicht nur Reiche und Schwache auszunehmen, sondern darüber hinaus, dass Wahrsagen ein Fluch und ein Segen sein kann, wie auch die passenden Überschriften des Tarot, die hier stimmig bei jedem Kapitel zum Einsatz kommen. Dazu die Athmospäre, die dieses Drama perfekt in Szene setzt, und schon hat man einen Alptraum, der zwangsläufig nur in eine Gasse führt. In die Alptraumgasse. Die Übersetzung wurde bei diesem Werk von Christian Veit Escherfeld und Anja Heidböhner übernommmen. Fazit Ein Alptraum beginnt. Düster, dunkel mit einem Treiben das alles verändert.

  • Bewertung

    5/5

    23.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klare Leseempfehlung

    Protagonist Stanton Stan war für mich ein sehr überraschender Charakter. Denn alles an ihm war darauf ausgelegt, keinen Funken Sympathie zu entwickeln. Trotzdem hat mich sein facettenreiches Wesen von der ersten Seite in den Bann gezogen. Er will höher, weiter, schneller, besser. Ohne auch nur einmal an jemand anderen zu denken als sich selbst. Krass, ja. Aber warum musste ich dann unbedingt wissen wie es weiter geht? Was hinter der schillernden Fassade des Tricksers steckt? Weil er fasziniert und sein Verhalten mich selbst außerhalb der Lesestunden beschäftigte. Stan ist was er ist, ein Gauner, ein Lügner, ein Egoist. Wenn man mit diesem Wissen in dieses Buch geht, hat man absolut kein Problem mit Stan. Heldenhafte Protagonisten gibt es wie Sand am Meer, da kommt ein Stan gerade recht. Story-Aufbau Mein erstes Buch von Festa, das nicht unter die Dark Romance-Schiene fiel und ich habe versucht, wie ein weißes leeres Blatt in diese Geschichte zu gehen. Ohne Erwartungen, ohne Vermutungen und trotzdem mit allem rechnend. Der Schreibstil war ungewöhnlich wenn man nur „aktuelle“ Schreibstile gewöhnt ist, aber nach ein paar Stolperern findet man rasend schnell in die Geschichte. Man beachte auch, dass das Buch vor guten 70 Jahren geschrieben wurde. Eigentlich ist „Nighjtmare Alley“ mit wenigen Worten am besten beschrieben. Düster, fesselnd, manipulativ, berauschend. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefangen. Gefangen von dieser mir fremden Zeit, der Düsternis und der Verzweiflung die sich durchweg gezeigt hatte. Wir erleben Stan wie er aufsteigt und fällt und dabei fühlt man sich wie in einem Strudel aus Emotionen und Faszination. Nach dem Lesen kann ich noch nichtmal genau sagen, was so fesselte. Ob es Stan war, Molly, das Gesellschaftsbild, der Schreibstil. Alles in allem war es einfach eine tolle Geschichte in die man sich einfach fallen lassen muss. Mein erstes Nicht-Festa-Dark-Romance-Buch und garantiert nicht mein letztes!

  • Endlose Seiten

    4/5

    15.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Düster und lehrreich

    Im Jahr 1946 schrieb William Lindsay Gresham (*20.08.1909, †14.09.1962) »Nightmare Alley«. Darin geht es um Stanton Carlisle, der nach seinem rasanten Aufstieg als erfolgreicher Illusionist immer mehr in den Abgrund gerät. Greshams Roman war so erfolgreich, dass er kurz nach der Veröffentlichung verfilmt wurde. Danach ist der Autor samt Werk für einige Zeit in Vergessenheit geraten. 2021 kehrte die Story dank Regisseur Guillermo del Toro zurück auf die Leinwand. Bradley Cooper spielt Stanton Carlisle, weshalb er auch auf dem Cover zu sehen ist. Handlung: Carlisle schließt sich einer Gruppe von Schausteller:innen an und stellt bald fest, dass er mehr will, als für den Rest seines Lebens auf einem Jahrmarkt zu arbeiten. Da Stanton ein gewiefter Typ ist, lernt er schnell einige interessante Tricks kennen. Diese will er aber an den Reichen und Schönen anwenden, da sie logischerweise mehr Geld zahlen, als das „einfache Volk“ auf einem Jahrmarkt. Stanton gelingt es, rapide erfolgreich zu werden. Er denkt, er ist dazu in der Lage, alle um sich herum zu täuschen. Dabei merkt Stanton nicht, dass er sich selbst täuscht. Dies wird ihm eines Tages zum Verhängnis. Charaktere: Stanton Carlisle hätte viel aus sich machen können, denn er ist anpassungsfähig und hat eine schnelle Auffassungsgabe. Schade, dass er keine Grenzen kennt und immer der Meinung ist, dass er alle überlisten kann. Er bekommt viele Gelegenheiten, bei denen er aus Fehlern der anderen lernen kann, ignoriert aber alle Warnzeichen. Er merkt nicht, wie er abstürzt, obwohl er denkt, dass er aufsteigt. Die interessanteste Figur war für mich jedoch nicht Stanton, sondern Dr. Lilith Ritter, da sie etwas komplexer gestrickt ist als Stanton. Während man bei Stanton früh erkennt, in welche Richtung es mit ihm gehen wird, bleiben Ritters wahre Absichten lange verborgen, was sie für mich faszinierend machte. Carlisle und Ritter sind aber nicht die einzigen Figuren in »Nightmare Alley«. Molly Cahill ist eine weitere Figur, die nicht außer Acht gelassen werden darf. Sie und Stanton lernen sich kennen, als Stanton noch mittellos ist. Für ihn lässt Molly alles stehen und liegen, da sie in ihn verliebt ist. Als sie merkt, dass Stanton sich nicht unter Kontrolle hat, versucht sie an seine Vernunft zu appellieren. Das Wahrsager-Paar Zeena und Pete Krumbein sind ebenfalls erwähnenswert, da sie Stanton viel beibringen. So skrupellos wie Stanton ist, sind sie für ihn nur ein Mittel zum Zweck. Gestaltung: »Nightmare Alley« besteht aus zweiundzwanzig Kapiteln. Jedes Kapitel trägt den Namen einer Tarotkarte und enthält deren Abbildung. Soweit ich es richtig erkennen kann, handelt es sich dabei um das Rider-Waite-Tarot. Aber ich kann mich auch irren, da ich keine Wahrsagerin oder Ähnliches bin :-D Was ich aber weiß ist, dass diese Gestaltung Hinweise auf den Inhalt des jeweiligen Kapitels gibt, was ich ziemlich cool finde. Eine bessere Gestaltung für diese Geschichte kann ich mir nicht vorstellen. Schreibstil: Besonders gut ist Gresham eine glaubwürdige Darstellung der Figuren gelungen. Die Art und Weise, wie tief er in die Abgründe ihrer Seele blicken lässt, sorgte bei mir einige Male für Gänsehaut. Das Setting ist ziemlich düster, passt aber zur Handlung und zum Protagonisten. Man fühlt sich beim Lesen oft unwohl, was vor allem an Stantons Entscheidungen liegt. Man fragt sich, wie weit er noch gehen kann und wie vielen Menschen er dadurch schaden wird. Gleichzeitig bekommt man einen kleinen Einblick hinter die Kulissen und erfährt einiges über die Tricks und das Leben der Schausteller:innen. Ich fand den Anfang und das Ende des Buches genial, da mich der Autor mit der Art und Weise, wie er den „Kreis“ um Stanton geschlossen hat, überrascht hat. Fazit: Düster und lehrreich - »Nightmare Alley« von William Lindsay Gresham ist ein spannender Roman über den Auf- und Abstieg eines gierigen Mannes.

  • Susi Aly

    4/5

    30.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant, dunkel und mit Angst und Schmerz behaftet

    Auf Nightmare Alley hab ich mich sehr gefreut. Das Cover hat mich sofort angezogen, woraufhin ich erstmal die Leseprobe gelesen habe. Diese traf ebenfalls meinen Geschmack und so begann ich. Besonders gut hat mir das Buch ohne Schutzumschlag gefallen, ein richtig schönes grün, das mir richtig gut gefallen hat. William Lindsay Gresham hat einen sehr fesselnden und einnehmenden Schreibstil, wodurch ich das Werk in einem Rutsch inhaliert habe. Ich fand es richtig schön zu lesen, denn es kamen fast keine Stolpersteine auf. Die Atmosphäre empfand ich als sehr düster, aber auch etwas drückend. Es hatte etwas qualvolles und berechnendes an sich. Hierbei handelt es sich um die Geschichte von Stanton Carlisle. Das Ganze erfahren wir aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers. Was mir wirklich gut gefallen hat. Denn wir lernen nicht nur Stanton kennen. Denn ehrlich gesagt mochte ich Stanton gar nicht. Ich kann nicht mal sagen, warum das so war. Er hatte etwas sehr berechnendes und kaltes an sich, das mir einfach nicht gefiel. Stanton ist jemand, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Kollateralschäden sind quasi unvermeidbar. Und ebenso ist vorprogrammiert, das seine Gier ihn tief fallen lassen wird. Denn ewig kann er mit seinen Betrügereien nicht durchkommen. Am Anfang ist es der Jahrmarkt, bis er meint , er könne das auch allein. Das zieht ihn immer weiter in eine Abwärtsspirale , bei der er einiges durchmacht. Der Erfolg ist mächtig. Zu mächtig. So mächtig , das er meint unbesiegbar zu sein. Doch es gibt mehr Menschen wie Stan und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem er an den Falschen gerät. Neben Stan spielt auch Molly eine sehr wichtige und tragende Rolle. Molly hat mir unheimlich gut gefallen. Sie ist sehr sanft und verletzlich und man hat das Gefühl, die Welt des Jahrmarktes würde sie verschlingen. Molly ist einfach zu gut, zu vorhersehbar. Ihr Hintergrund hat mich nicht kalt gelassen, weswegen ich auch so mit ihr gelitten habe. Zu gern hätte ich sie mal ordentlich durchgeschüttelt, damit sie mal die Scheuklappen abnimmt und die Wirklichkeit sieht. Eine Frau die einfach besseres verdient hat. Die Handlung hat mich sofort begeistert. Den Verlauf empfand ich als sehr interessant und faszinierend. Manipulationen, Besessenheit und Hochgefühl. Illusionen. Zauberei. All das findet man hier und noch viel mehr. Es hat mich erstaunt, wie weit Stan mit seinen Betrügereien kam. Man muss ihm jedoch zugute halten, das es sehr geschickt angestellt war. Dennoch war es erstaunlich für mich, wie leicht Menschen manipuliert werden können. Triff sie an einer verletzlichen Stelle und zack, sie fressen dir aus der Hand. Ich empfand das als sehr beängstigend und beklemmend. Nichtsdestotrotz haftet dem Ganzes auch etwas trauriges , verlorenes und einsames an. Denn alle sehen Stans Hülle. Doch wer ist Stan wirklich? Wahres Glück das er nie erfahren wird, weswegen er mir mitunter doch etwas leidtat. Stan geht seinen Weg geradlinig ohne Rücksicht auf Verluste. Auch sein Hintergrund konnte ihn für mich nicht sympathisch machen. Ein Werk das von Intrigen und Gaunereien lebt. In der damaligen Zeit hat es funktioniert und für viel Aufsehen gesorgt. Heute wäre das kaum noch möglich. Bis auf ein paar Längen ließ es sich wirklich gut lesen. Das Ende fand ich als sehr stimmig. Der Autor baut zwar keine allzu großen Überraschungen ein, dennoch hat es mich mitgerissen und immer weiterlesen lassen. Die Entwicklung ist deutlich spürbar und man kommt dabei zu seinen eigenen Schlüssen. Emotional gesehen konnten mich Molly und Zeena mitreißen, bei Stan blieb es dagegen etwas auf der Strecke, was ich doch als sehr schade empfand. Ich hätte mir da einfach mehr Zugang gewünscht, um ihn besser verstehen und verinnerlichen zu können. Insgesamt sind die Charaktere jedoch sehr authentisch, greifbar und mit Ecken und Kanten versehen. Etwas das ihnen sehr viel Menschlichkeit verleiht. Leider empfand ich sie aber auch als etwas flach. Ebenso hätte es gern temporeicher sein können. Es besticht weitgehend mit unterschwelliger Spannung. Schlussendlich zwar ein interessanter und düsterer Roman, der mich jedoch nicht vollends überzeugen konnte. Fazit: Die Geschichte des Stanton Carlisle ist düster und unheilvoll. Hochgefühl. Berechnung. Besessenheit. Illusionen. Zauberei. Eine Abwärtsspirale die sich immer weiter dreht. Interessant, dunkel und mit Angst und Schmerz behaftet. Mich konnte vor allem Molly begeistern. Ein Werk das mich mitgerissen hat, aber auch kleine Schwachstellen hat.

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