Produktbild: Zwei bemerkenswerte Frauen
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Zwei bemerkenswerte Frauen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Verlag

btb

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,7 cm

Gewicht

301 g

Originaltitel

Remarkable Creatures

Übersetzt von

Anne Rademacher

Sprache

Deutsch

EAN

2710003736520

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Verlag

btb

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,7 cm

Gewicht

301 g

Originaltitel

Remarkable Creatures

Übersetzt von

Anne Rademacher

Sprache

Deutsch

EAN

2710003736520

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  • J. Kaiser

    5/5

    26.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrückliche Geschichte

    Klapptext: Niemand findet so spektakuläre Fossilien am Strand des kleinen Städtchens Lyme wie Mary. Eines Tages macht sie eine erstaunliche Entdeckung, doch in der männerdominierten Welt des 19. Jahrhunderts schenkt ihr niemand Gehör. Zum Glück findet sie in Elizabeth, einer jungen Frau aus besseren Kreisen, die aus London in die Provinz ziehen musste, eine Verbündete. Die Freundschaft wird bald ihr wichtigster Halt. Fazit: Diese Geschichte fesselt schon von Beginn an. Die beiden Frauen, Elizabeth Philpot und Mary Anning stammen aus sehr verschiedenen Schichten. Ich rede hier von Vermögen, Bildung und Stand. Doch die beiden verbindet eine besondere Sammelleidenschaft. Sie sammeln beide Fossilien. Man wird beim Lesen auch mit anderen Fragen konfrontiert. Über religiöse und erdgeschichtliche Fragen. Beim Lesen dieses Buches ist es von Vorteil, wenn man Interesse an gesellschaftlichen Strukturen der vergangenen Zeit hat. Meine Meinung nach ist es ein Buch, welches die damalige Zeit gut widerspiegelt und deshalb empfehlenswert.

  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    21.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Zwei mutige Frauen, die ihren Weg gehen

    2010 ist beim Knaus Verlag ein hervorragender Roman der Autorin Tracy Chevalier erschienen. Die Autorin ist durch ihr Buch „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ bekannt geworden ist und hat mit diesem Buch einen großen Fan-Kreis gewonnen. Auch dieses Mal hat sie sich wieder wahre Persönlichkeiten aus der Geschichte ausgesucht, über deren Leben einiges, aber eben nicht zu viel bekannt ist. Dieses Mal entführt sie uns nach England in die Zeit von Jane Austen, d.h. an den Anfang des 19. Jahrhunderts. Ort der Handlung ist Lyme Regis, ein Küstenort in Dorset, der in der Zwischenzeit bekannt geworden ist durch seine Fossilienfunde. Die Hauptpersonen sind Elizabeth Philpot und Mary Anning. Nun ist das Buch 2021 mit dem alten, aber wirklich stimmigen und schönen Cover neu im Atlantik Verlag erschienen. Elizabeth Philpot stammt aus einer leidlich wohlhabenden Familie aus London. Da sie insgesamt vier Schwestern und ein Bruder sind, langen die finanziellen Mittel nur dazu, einer der Frauen eine Mitgift mitzugeben. Die drei anderen Frauen bleiben unverheiratet. Da das Leben in London zu teuer ist, suchen sie gemeinsam mit ihrem Bruder nach einem Ort, wo sie preisgünstig wohnen können und sie sich trotzdem wohlfühlen. Ihre Wahl fällt auf Lyme Regis. Dort angekommen, fällt Elizabeth auf, dass es an dem Strand und in den Klippen viele merkwürdige „Steine“ zu entdecken gibt. Da sie sehr an den neu aufgekommenen Naturwissenschaften interessiert ist, speziell an Fossilien, hat sie ihre zukünftige Aufgabe gefunden. Am Strand lernt sie die arme Mary Anning, Tochter des ortsansässigen Tischlers kennen, die schon früh das Interesse der Sommergäste an diesen merkwürdigen Steinen entdeckt hat und es für sich zu nutzen weiß. Als ihr Vater stirbt, verdient sie mit den Fossilienfunden den Lebensunterhalt für die Familie. Die beiden Frauen freunden sich trotz ihrer Standesunterschiede an und profitieren voneinander. Da Frauen in dieser Zeit alleine gar nichts galten - man durfte eigentlich nicht mal alleine unterwegs sein - fallen sie natürlich sehr auf, wie sie ohne Dienstboten oder Brüder alleine am Strand unterwegs sind und sich auch noch die Hände und die Kleidung schmutzig machen. Aber sie geben nichts auf ihren Ruf, sondern gehen ganz in der Fossiliensuche und der damit verbundenen Forschung auf. Tracy Chevalier beschreibt das ungewöhnliche Leben dieser beiden Frauen sehr genau. Beide sind historisch belegt. Zu Mary Anning gibt es einiges an Informationen, zu Elizabeth Philpot etwas weniger. Die Lücken, die es in deren Leben gibt, füllt sie mit ihrer Phantasie, denn es ist natürlich ein Roman und keine wissenschaftliche Abhandlung. Zusätzlich bringt sie uns auch noch den Wandel im Denken der Menschen der damaligen Zeit nahe. Laut der Kirche existiert die Erde erst seit 6000 Jahren. Wie kann es da sein, dass versteinerte Kreaturen gefunden werden, die es anscheinend gar nicht mehr gibt. Hat Gott etwa von ihm geschaffene Kreaturen aussterben lassen oder ist die Welt etwa doch älter als die Kirche sagt? Hervorragend recherchiert und durchaus spannend geschrieben. Trotzdem ist ein ganz ruhiger Roman, für den man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Die Spannung kommt dadurch zustande, dass man wirklich mit den beiden Frauen mitfiebert. Ein wunderbarer Roman über „Zwei bemerkenswerten Frauen“ in einer Zeit des Umbruchs. Diesen Buch kann ich Ihnen sehr empfehlen, wenn Sie planen, den Ort Lyme Regis oder die sogenannte Jurassic Coast zu besuchen. Ich selbst hatte das Glück, dass ich 2016 dort Urlaub gemacht habe. Lyme Regis ist ein bezaubernder, kleiner Ort, der aus der Zeit gefallen scheint. Mary Anning erscheint allgegenwärtig zu sein. Und am Strand kann man immer noch Fossilien finden. Aber Vorsicht – sie brauchen eine Genehmigung dazu!

  • I. Schneider

    aus Mannheim

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wahre Geschichte von zwei...

    Eine wahre Geschichte von zwei Frauen Anfang des 19. Jahrhunderts, die sich als Naturforscherinnen und Fossilienfinderinnen in Südengland einen Namen machen.Wundervoll geschrieben!

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    03.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Frauen und Fossilien

    Elizabeth Philpot, eine Dame aus der besseren Gesellschaft, deren Geld aber nicht für ein Leben in einer größeren Stadt reicht, zieht 1830 in einen kleinen Küstenort namens Lyme Regis. Zunächst erscheint es ihr wie ein Exil, doch dann endeckt sie am Strand ihre Leidenschaft für Fossilien! Mary aus ärmlichen Verhältnissen stammend, findet am Strand die schönsten Fossilien, die ihre Familie mit dem Verkauf dieser unterstützt. Die beiden so unterschiedlichen Frauen freunden sich an und geben einander Halt-bis sie sich in den selben Mann verlieben... Diese Geschichte wird auf sehr ruhige Art und Weise erzählt und dennoch zieht einen diese leise, unscheinbare Geschichte in ihren Bann. Die Autorin versteht es das Küstenstädchen und den Strand sehr bildhaft zu beschreiben, man hat alles vor seinen Augen und kann sich gemeinsam auf Fossilien-Suche begeben. Das Thema nimmt auch einen großen Stellenwert im Buch ein, manchen Lesern könnte dies vielleicht etwas langweilig-oder langatmig werden. Dennoch geht es in diesem Buch noch um so viel mehr. Das Buch erzählt wie es Frauen in diesem Jahrhundert ergangen ist, in einer von Männern dominierten Welt und wie es angekommen ist, wenn sich gerade Frauen für Themen der Geologie oder Wissenschaft interessiert haben. Natürlich wurden auch die beiden Frauen schief angesehen, der gesellschaftlichen Unterschiede wegen. Es war schön zu lesen wie sich diese Frauen in der schweren Zeit mit ihrer Freundschaft Halt gegeben haben, trotz aller Unterschiede füreinander da waren. Fazit: Eine ruhig erzählte, aber sehr schöne Geschichte über Standesunterschiede, Frauen in einer Männerdominierten Welt, Freundschaft und Fossilien

  • Gavroche

    4/5

    27.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Welt der Fossilien

    Ich habe schon einige Bücher von Tracy Chevalier gelesen und bin immer wieder begeistert von ihrem wunderbaren Schreibstil und ihren Geschichten, die so lebendig vor meinem inneren Auge entstehen. Dieses Buch bildete hier keine Ausnahme. Hier bin ich ins 19. Jahrhundert in das Städtchen Lyme gereist, wo ich die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammenden Elizabeth und Mary kennen lernen durfte. Zwei überaus interessante Charaktere, die von der Suche nach Fosilien begeistert waren. Eine Geschichte über zwei Frauen, die es tatsächlich gab, ein Ausflug in eine männerdominierte Welt, in eine außergewöhnliche Beschäftigung. Lediglich die Suche nach den Fossilien fiel manchmal etwas zu langatmig aus, aber insgesamt ein schönes Buch mit einer wichtigen Botschaft.

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