Produktbild: Das Mädchen aus Apulien
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Das Mädchen aus Apulien Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.10.2016

Verlag

Knaur

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,5/14/4,8 cm

Gewicht

844 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003726859

Beschreibung

Rezension

"Wieder eine Geschichte, so plastisch geschrieben, dass man meint, dabei gewesen zu sein." Für Sie , 05.12.2016

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.10.2016

Verlag

Knaur

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,5/14/4,8 cm

Gewicht

844 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003726859

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  • http://www.literaturlounge.eu

    aus Gießen

    5/5

    16.06.2021

    Hörbuch-Download

    Es ist mir schon richtig…

    Es ist mir schon richtig peinlich, wie lange ich gebraucht habe, um endlich das Buch zu hören und etwas darüber zu schreiben. Bei einem kurzen Blick auf die Homepage war ich schon wirklich erleichtert, dass noch kein neues Buch von Iny Lorentz erschienen ist. Es ist schon heftig, wenn die Lieblingsautoren schneller schreiben, als man selber lesen kann. Nachdem ich nun in letzter Zeit viele Krimis und Thriller gehört hatte, war es einfach wieder Zeit für einen gut recherchierten historischen Roman, der einen aus der (g)rauen Wirklichkeit in eine noch viel rauere Vergangenheit bringt. Einfach mal wieder abschalten und in eine alternative Realität flüchten. Das geht mit den Romanen von Iny Lorentz ausgesprochen gut. Man kann sich wunderbar in der Vergangenheit verlieren. Diesmal geht es zurück in die Zeit von Kaiser Friedrich II. (1194 – 1250). Und nein, es ist nicht Barbarossa. Das war Friedrich I., der Großvater. Gemeinsam hatten sie allerdings auch den ständigen Streit mit dem Papst, von dem beide auch exkommuniziert wurden. Zur damaligen Zeit eine echte Strafe. Dieser intensive Glaube der Zeit zeigt sich auch gleich zu Beginn des Romans als Pandolfina, Marquesa de Montcoeur, um ihren Vater trauert und in der Sorge um sein Seelenheil vergeht, da der Priester wie vom Erdboden verschluckt ist und nicht mit ihr in der Kapelle betet und bei seinem höchsten Herren ein gutes Wort für den Verstorbenen einlegt. Der geneigte Leser (oder Zuhörer) ahnt schon, dass es dieser Priester faustdick hinter den Ohren hat. Insgesamt kommt der Klerus in diesem Roman besonders schlecht weg. Passt aber auch zu den historischen Fakten. Da Friedrich II. mit vier Jahren zur Vollwaise wurde, übernahm Papst Innozenz II. die Vormundschaft, und nutzte dies genauso aus wie andere weltliche Berater. Diese Skepsis gegenüber anderen, die es vermeintlich gut mit einem meinen eint auch Pandolfina, die nun alles daran setzt ihren väterlichen Besitz zurück zu erhalten, und Kaiser Friedrich. Pandolfina ist eigentlich eine typische Heldin bei Iny Lorentz – eine starke Frau mit herausragender Persönlichkeit, die sich gegen die strengen Regeln der damaligen Zeit auflehnt. Mal tut sie dies mit brachialer Gewalt, mal mit List und Tücke, aber wie auch immer sie kommt zu ihrem Ziel, auch wenn sich diese im Laufe der Erzählung verändert. Klingt jetzt ein wenig verwirrend? Ja, Verwirrungen gibt es auch im Roman und wenn ich mich deutlicher ausdrücke, nehme ich der Geschichte zu viel vorweg. Insgesamt wieder eine sehr gelungene Erzählung aus der bewährten Feder von Iny Lorentz. Für mich hat der Roman die perfekte Mischung aus historischen Fakten, Phantasie und eine Prise Romantik. Als Mittelhessin habe ich mich auch sehr über die kleine Episode in Marburg zur Erhebung der Gebeine der Heiligen Elisabeth. Auch dies ein historisch belegter Fakt, der mich noch mal kurz zur eigenen schnellen Suche im Geschichtsbuch veranlasst hat. Die Burgruine Löwenstein werde ich mir mal anschauen. So wird ein historischer Roman auch zur Anregung für Ausflüge in die Umgebung..

  • Literaturlounge eu

    aus Gießen

    4/5

    16.06.2021

    Hörbuch-Download

    Das Mädchen aus Apulien

    Es ist mir schon richtig peinlich, wie lange ich gebraucht habe, um endlich das Buch zu hören und etwas darüber zu schreiben. Bei einem kurzen Blick auf die Homepage war ich schon wirklich erleichtert, dass noch kein neues Buch von Iny Lorentz erschienen ist. Es ist schon heftig, wenn die Lieblingsautoren schneller schreiben, als man selber lesen kann. Nachdem ich nun in letzter Zeit viele Krimis und Thriller gehört hatte, war es einfach wieder Zeit für einen gut recherchierten historischen Roman, der einen aus der (g)rauen Wirklichkeit in eine noch viel rauere Vergangenheit bringt. Einfach mal wieder abschalten und in eine alternative Realität flüchten. Das geht mit den Romanen von Iny Lorentz ausgesprochen gut. Man kann sich wunderbar in der Vergangenheit verlieren. Diesmal geht es zurück in die Zeit von Kaiser Friedrich II. (1194 – 1250). Und nein, es ist nicht Barbarossa. Das war Friedrich I., der Großvater. Gemeinsam hatten sie allerdings auch den ständigen Streit mit dem Papst, von dem beide auch exkommuniziert wurden. Zur damaligen Zeit eine echte Strafe. Dieser intensive Glaube der Zeit zeigt sich auch gleich zu Beginn des Romans als Pandolfina, Marquesa de Montcoeur, um ihren Vater trauert und in der Sorge um sein Seelenheil vergeht, da der Priester wie vom Erdboden verschluckt ist und nicht mit ihr in der Kapelle betet und bei seinem höchsten Herren ein gutes Wort für den Verstorbenen einlegt. Der geneigte Leser (oder Zuhörer) ahnt schon, dass es dieser Priester faustdick hinter den Ohren hat. Insgesamt kommt der Klerus in diesem Roman besonders schlecht weg. Passt aber auch zu den historischen Fakten. Da Friedrich II. mit vier Jahren zur Vollwaise wurde, übernahm Papst Innozenz II. die Vormundschaft, und nutzte dies genauso aus wie andere weltliche Berater. Diese Skepsis gegenüber anderen, die es vermeintlich gut mit einem meinen eint auch Pandolfina, die nun alles daran setzt ihren väterlichen Besitz zurück zu erhalten, und Kaiser Friedrich. Pandolfina ist eigentlich eine typische Heldin bei Iny Lorentz – eine starke Frau mit herausragender Persönlichkeit, die sich gegen die strengen Regeln der damaligen Zeit auflehnt. Mal tut sie dies mit brachialer Gewalt, mal mit List und Tücke, aber wie auch immer sie kommt zu ihrem Ziel, auch wenn sich diese im Laufe der Erzählung verändert. Klingt jetzt ein wenig verwirrend? Ja, Verwirrungen gibt es auch im Roman und wenn ich mich deutlicher ausdrücke, nehme ich der Geschichte zu viel vorweg. Insgesamt wieder eine sehr gelungene Erzählung aus der bewährten Feder von Iny Lorentz. Für mich hat der Roman die perfekte Mischung aus historischen Fakten, Phantasie und eine Prise Romantik. Als Mittelhessin habe ich mich auch sehr über die kleine Episode in Marburg zur Erhebung der Gebeine der Heiligen Elisabeth. Auch dies ein historisch belegter Fakt, der mich noch mal kurz zur eigenen schnellen Suche im Geschichtsbuch veranlasst hat. Die Burgruine Löwenstein werde ich mir mal anschauen. So wird ein historischer Roman auch zur Anregung für Ausflüge in die Umgebung..

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    08.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Historischer Roman

    Interessant geschrieben und spannend wie viele Romane von Iny Lorentz. Hilfreich wäre eine Länderkarte aus dem Jahrhundert um den Inhalt noch besser zu verstehen.

  • Bewertung

    3/5

    27.07.2020

    Hörbuch (CD)

    Ein Muss-Buch für alle Iny Lorentz...

    Ein Muss-Buch für alle Iny Lorentz Fans.

  • Ingrids_Blog

    3/5

    02.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Potential verschenkt

    Nach dem ihr Vater stirbt, soll Pandolfina in eine Ehe gedrängt werden. Sie flieht und sinnt auf Rache. Friedrich II. nimmt sie mit auf seinen Kreuzzug ins Heilige Land, von dem so gut wie nichts berichtet wird. Er erlaubt ihr in Salerno Medizin zu studieren, worin sie letztendlich scheitert. Irgendwann taucht dann auch der Protagonist auf, der sie heiratet und mit nach Deutschland nimmt. Für mich ein Buch ohne wirkliche Höhepunkte. Die Handlung plätschert so dahin, auch wenn ständig etwas geschieht, wie ich es von Iny Lorentz gewohnt bin. Doch dieses Mal konnte mich die Handlung nicht packen. Pandolfina blieb mir fremd, was sicherlich nicht allein dem sperrigen Namen zu verdanken war. Leonhard, ursprünglich für das Klosterleben vorgesehen und diesem kurz vor der Profess entrissen, taucht erst verhältnismäßig spät auf und ich gestehe, dass sein Handlungsstrang mich wesentlich mehr zu fesseln vermochte. Obwohl es schöne Szenen mit den beiden gab, vermisste ich das Knistern zwischen ihnen. Fazit: Der Roman erzeugte keine Bilder in meinem Kopf. Bis auf Leonhard blieben die Figuren blass und teilweise hölzern. Die Darstellung der Deutschen war mir zu einseitig, der Kaiser als „rettender Engel“ zu eindimensional. Mir gelang es nicht, in die Atmosphäre des 13. Jahrhunderts einzutauchen. 300 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Schade, deshalb dieses Mal nur 2,5 Sterne. Nicht jede Geschichte kann die Leserschaft überzeugen. Die nächste, die vergleichbar im Hochmittelalter angesiedelt ist, ist bestimmt besser.

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