Produktbild: Still. Chronik eines Mörders
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Still. Chronik eines Mörders

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.01.2015

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

22/14,6/3,1 cm

Gewicht

536 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003725876

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.01.2015

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

22/14,6/3,1 cm

Gewicht

536 g

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3. Auflage

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Deutsch

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  • Bewertung

    aus Buxtehude

    5/5

    16.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar traurig

    Mir hat noch nie ein Buch so dermaßen Tränen in die Augen gedrückt , wie Still! Unfassbar ich habe mich so in diesen Karl hineingezogen dass ich zum Ende nur noch weinen konnte! Ein Buch das einen zum Nachdenken anregt und zum weinen!

  • Lesebegeisterte

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Bravo Herr Raab!

    Ein Junge wird mit dem „absoluten Gehör“ geboren. Er entwickelt sich deshalb zu einem Mörder. Denn nur eins verschafft ihm die Erlösung: Die Stille des Todes. Voller Spannung und eine gewaltige Sprache auf hohem Niveau. Wer ein spannendes, anspruchsvolles, verstörendes Buch sucht, ist hier richtig.

  • Bewertung

    5/5

    23.11.2017

    eBook (ePUB 3)

    Karl Heidemann, still aber tödlich.

    Dieser Psycho-Thriller um Karl Heidemann ist sehr anders. Er ist wie eine Mischung aus Roman und Biografie, doch Thomas Raab hat es geschafft, daraus ein nahezu perfektes Buch zu schaffen. Der Leser begleitet Karl von seiner Geburt an. Und auf jeder Seite muss man einfach mit ihm fühlen - trotz seiner sonst unverzeihlichen Taten. Definitiv ein Buch für alle Liebhaber von Psycho-Thrillern und gut geschriebenen Charakteren.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Mein absoluter Geheimtipp für...

    Mein absoluter Geheimtipp für dieses Frühjahr-sprachlich ganz großes Kino und die Geschichte haut einen um!

  • goat

    5/5

    13.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Der Tag, an dem Karl starb, war ein guter Tag ...

    Ungewöhnlich ist es, wenn ein Autor diesen Satz über seinen Protagonisten verfasst. Aber ungewöhnlich ist auch dieses Buch, welches sich für mich als ein poetischer Schatz der Literatur herausgestellt hat. Doch zunächst stellt sich die Frage, für wen ist dieser Tag ein guter Tag? Für die Mitmenschen von Karl? Für Karl selbst? Oder sogar für die Leser, die Karl fast drei Jahrzehnte seines Lebens begleiten? Aber wer genau ist denn eigentlich Karl? Am 6. Dezember des Jahres 1982 durchbricht ein Schrei die Stille des kleinen Dorfes Jettenbrunn in Österreich. Karl, der Sohn von Charlotte und Johannes Heidemann, hat das Licht der Welt erblickt und schreit seinen ganzen Schmerz und seine ganze Empörung darüber hinaus. Noch ahnt niemand, dass dieses Geschrei Tage und Nächte andauern soll, lediglich unterbrochen durch einen kurzen Erschöpfungsschlaf. Karls Mutter weiß sich keinen Rat mehr: Jegliche Versuche, den Jungen zu beruhigen scheitern, bewirken sogar das Gegenteil - sobald sie ihn auf den Arm nehmen möchte, wird Karls Stimme noch durchdringender. Nur dem Zufall ist es geschuldet, dass Karls Vater die Entdeckung macht, dass jegliches Geräusch für Karl eine Tortur ist – und sei es noch so leise. Selbst den Flügelschlag eines Schmetterlings vermag Karl zu hören. Um der kleinen Familie, vor allem aber Karl das Leben erträglich zu machen, baut der Vater den Keller kurzerhand zu einem schalldichten Bereich um und fortan ist Ruhe. Dem Familienfrieden zwar dienlich, weniger jedoch der familiären Gemeinschaft, fristet Karl lange Zeit ein Eremitendasein. Der einzige soziale Kontakt – abgesehen von seinen Eltern, besteht aus gelegentlichen Besuchen eines Nachbarn, der pensionierter Lehrer ist und Karl unterrichtet. In puncto Zwischenmenschlichkeit liegt der Junge jedoch weit zurück und kann somit auch nicht unterscheiden, was richtig oder falsch ist. Als er mit einbezogen wird, lästige Fliegen zu erlegen und der Satz fällt, dass die Plagegeister endlich tot sind und nun Ruhe ist, hat das fatale Auswirkungen. Woher soll Karl wissen, dass Töten etwas Unrechtes ist? Töten = Ruhe? Als die Mutter in ihren verzweifelten Versuchen ihr Kind zu lieben, auf immer mehr Ablehnung stößt, sowohl vonseiten der Dorfbewohner als auch von ihrem eigenen Sohn, beschließt sie, sich vor den Augen ihres Sohnes in einem See zu ertränken. Karl kann dieses Ereignis natürlich nicht zuordnen und ist ebenso verwirrt wie fasziniert von dem friedlichen Ausdruck auf dem Gesicht seiner toten Mutter. Nun ist er sich sicher, dass der Frieden erst im Tod zu finden ist und er verlässt sein Zuhause mit dem Vorsatz, auch anderen Menschen diesen Frieden zuteilwerden zu lassen. Karl hinterlässt eine Spur des Todes, wo auch immer er sich gerade befindet und immer in dem Glauben, richtig zu handeln. Doch er selbst vermag keinen inneren Frieden zu finden … „Still“ ist kein reißerischer Thriller, wie man ihn vielleicht bei einer solchen Inhaltsangabe erwarten würde. Was Thomas Raabs Roman ausmacht, ist weniger der Inhalt als die Art, wie der Autor den Weg des Mörders beschreibt, nämlich in ganz leisen Tönen – eben STILL. Hier ist der Name Programm. Und wer nun glaubt, bei einer Schneise des Todes kann es keineswegs still zugehen, der irrt gewaltig. Karl ist beileibe kein Sympathieträger, aber ich konnte gut nachvollziehen, was ihn zu diesen Taten trieb und mich nicht ganz davon freisprechen, so etwas wie Mitleid mit ihm zu haben. Der Leser muss sich automatisch mit dem „Kind“ Karl auseinandersetzen, das auf so tragische Art und Weise zum „Mörder“ Karl wird. Es führt kein Weg vorbei am Begreifen dieser Taten. Diesen Roman mit „Das Parfum“ von Patrick Süskind zu vergleichen ist legitim. Aber „Still“ ist durch Raabs Schreibstil so viel mehr. Die Figuren, die er geschaffen hat, sind so gut beschrieben und in Szene gesetzt, dass ich einfach nur fasziniert bin. Die große Wendung dieses Romans wird allerdings von zwei Charakteren verursacht, die ich in meiner Rezension noch gar nicht erwähnt habe. Man darf „Still“ also noch immer mit großer, erwartungsvoller Spannung lesen, ohne dass ich zu viel verraten habe. Ein großartiges Werk und mehr als fünf Sterne wert.

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