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An den Ufern der Seine Die magischen Jahre von Paris 1940 - 1950

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

508

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/3,8 cm

Gewicht

730 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Left Bank

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003715297

Beschreibung

Rezension

»"Die magischen Jahre von Paris 1940-1950" erzählt Poirier so spannend und real, dass der Leser sofort in Zeit und Charaktere eintaucht.« P. M. History, Juli 2019 ("P.M. History")
»Agnès Poirier [...] präsentiert mit ihrem Buch eine fesselnde Chronik der magischen Nachkriegsjahre« Bernhard Windisch, Nürnberger Nachrichten, 08.06.2019 ("Nürnberger Nachrichten")
»Agnès Poirier [...] erzählt extrem unterhaltsam, oft heiter beschwingt« Alf Mayer, CulturMag, Mai 2019 ("CulturMag")
»Agnès Poiriers umfangreiches Porträt, das die „magischen Jahre“ „An den Ufern der Seine“ schildert, ist [...] keine Studie über Sartre oder die Seine, sondern letztlich eine kaum verschleierte Liebeserklärung an Simone de Beauvoir. In Abwandlung eines berühmten Sartre-Titels lässt sich Poiriers Gelungene Geste so resümieren: Der Existenzialismus ist ein Feminismus« Eckhart Goebel, Die Welt, 20.04.2019 ("Die Welt")
»Dieses Buch lässt diese Zeit und ihre Protagonisten in grandioser Weise aufleben und die LeserInnen teilhaben an einer der wohl wichtigsten Perioden in einer der wohl ebenso wichtigsten Metropolen des 20. Jahrhunderts - als wäre man selbst dabei.« Heiko Buhr, Lebensart, April 2019 ("Lebensart")
»Paris muss man einfach besuchen, erleben, fühlen, riechen! Autorin Agnès Poirier nimmt uns mit auf diesen »Vorgeschmack«, mit ihrem eindrücklichen Rückblick auf ein Jahrzehnt der außerordentlichen Bewegung. Ein wunderbares Buch! Neben dem Reiseführer sollte man auch »An den Ufern der Seine« mitnehmen.« Roland P. Poschung, kulturonline.ch, 12.03.2019 ("kulturonline.ch")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

508

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/3,8 cm

Gewicht

730 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Left Bank

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003715297

Herstelleradresse

Cotta'sche, J. G., Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
Deutschland
Email: info@klett-cotta.de
Telephone: +49 711 66721519
Fax: +49 711 66722031

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  • Sikal

    5/5

    06.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Paris – eine faszinierende Stadt

    Die Autorin Agnès Poirier nimmt uns mit auf eine Reise in das Paris von 1940 bis 1950. Und gleich vorneweg – der Ausflug lohnt. „Diese jungen Männer und Frauen, aufstrebende Romanciers, Philosophen, Maler, Komponisten, Anthropologen, Theoretiker, Schauspieler, Fotografen, Dichter, Herausgeber, Verleger und Dramatiker, die von den Qualen des 2.Weltkriegs geprägt waren, teilten nicht immer die gleichen politischen und kulturellen Einstellungen, hatten aber drei Gemeinsamkeiten: die Kriegserfahrung, die Begegnung mit dem Tod und die Hochstimmung, die sie bei der Befreiung in Paris erfasste.“ Die Autorin schildert das künstlerische Schaffen, wir dürfen Schriftstellern und Künstlern über die Schulter schauen, begleiten interessante Frauen auf ihrem Weg. Man trifft auf bekannte Namen, wie beispielsweise Simone de Beauvoir, Sartre, Camus, und viele andere. Deren politische Gesinnung, dieses unbeschreibliche Lebensgefühl – man bekommt einen sehr guten Einblick in dieses Leben vermittelt. Die Autorin schafft es, die Atmosphäre und das besondere Flair dieser Stadt perfekt einzufangen. Besonders hervorheben möchte ich, dass es gut gelungen ist, diesen Kriegsalltag mit Hunger und Kampf um das Notwendige einerseits und dann wieder das Hochhalten von Freundschaft und Zusammenhalt darzustellen. Es kommt ganz klar auch heraus, mit welcher Einstellung die Protagonisten diese Monate überlebten, welche Grenzen überschritten wurden, welche Bedeutung das Leben an sich erlangte. Die Autorin schafft es, mit ihrem leichten und lockeren Schreibstil ab der ersten Zeile zu fesseln, Zusammenhänge herzustellen, Informationen zwischen den Szenen zu verpacken und so ein großes Ganzes darzustellen. Beeindruckend beispielsweise war die Rettung der Kunstschätze des Louvre, die Anstrengungen des Direktors, um diese vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. Das Buch gibt einen groben Überblick über viele Einzelheiten aus dieser Zeit. Natürlich darf man sich nicht erwarten, dass die Themen ausführlich erzählt werden – dafür sind diese zu komplex. Doch ein wunderbarer Einblick in eine ereignisreiche Zeit wird gewährt, dies ist der Autorin großartig gelungen. Ergänzt durch Bilder und Zeittafel erhält man ein rundum gelungenes Werk, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    15.03.2019

    eBook (ePUB 3)

    Künstler leben und arbeiten am linken Ufer der Seine

    Agnés Poirier lebt und arbeitet sowohl in London als auch in Paris. Mit ihrem Sachbuch #An den Ufern der Seine schrieb sie ein wichtiges Werk zur Geschichte Europas. Die Berichte zur damaligen Zeit beginnen kurz vor der Besetzung durch Hitlerdeutschland. Frau Poirier beschreibt die Ängste der Menschen und auch die Deportationen einiger von ihnen. Wer konnte, floh nach Amerika oder verschwand im Untergrund. Denunziationen waren leider auch in Paris damaliger Zeit nicht selten. Nach der Befreiung durch die Alliierten normalisierte sich das Leben nur langsam. Lebensmittelknappheit und Wohnungsnot waren an der Tagesordnung und auch das Material zum Heizen bekam man nur auf Bezugsschein. #An den Ufern der Seine belegt in eindrucksvoller Weise, wie Künstler mit den schrecklichen Ereignissen des Krieges umzugehen wussten. Sie leben so als gäbe es kein Morgen. Die Treue zum Partner spielte keine Rolle und niemand nahm Anstoß an gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Autoren schrieben ihre Bücher und das häufig nur durch wenige Stunden Schlaf unterbrochen. Aufputschmittel gab es damals bereits und der Alkohol half dabei, den Kreislauf zu senken und wieder ruhiger zu werden. Für mich war das Buch #An den Ufern der Seine ein weiteres Highlight. Ich habe sehr viel gelernt und erfuhr Dinge, die mir nicht präsent waren. Einige zähle ich auf, damit Sie sich ein Bild von dem umfangreichen Inhalt des Buches machen können: - Werke aus dem Louvre wurden kurz vor dem Einmarsch der Nazis aus dem Louvre gerettet. Dafür sorgte Jacques Jaujard, der damalige Leiter des Museums mit etwa 1000 Helfern. Sie verteilten die Gemälde auf private Häuser und Schlösser und niemand wusste davon. - Sartre war ein hilfsbereiter Mensch, der viele Freunde vor dem Hungertod bewahrte. Er spendierte seinen Schülerinnen auch das Geld, welches sie für Abtreibungen benötigten. - Der Werdegang von Dior wird sehr detailliert beschrieben. - Links der Seine lebten Künstler und ärmere Einwohner von Paris, rechts des Flusses nur Reiche. - Amerikaner waren die „Hüter der großen Geldbörse“, und warum das so war, erfuhr ich in dem Buch. - Der Prozess um Wiktor Krawtschenko fand 1949 in Paris statt und durch ihn wurde unter anderem bekannt, wie Gulag und Konzentrationslager funktionierten. Ja, dass es sie tatsächlich gab, war zu dem Zeitpunkt nicht allen Menschen klar. Zu erwähnen ist ebenfalls die sehr gute Arbeit von Monika Köpfer. Sie übersetzte das Buch so, dass es sich nicht vom Original unterscheidet. Das ist keineswegs selbstverständlich. #An den Ufern der Seine muss konzentriert gelesen werden. Es birgt so viel Wissen in sich, dass es wertvoller Bestandteil für die Literatur zur Geschichte Europas ist. #NetGalleyDE

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    15.03.2019

    eBook (ePUB 3)

    Agnés Poirier lebt und…

    Agnés Poirier lebt und arbeitet sowohl in London als auch in Paris. Mit ihrem Sachbuch #An den Ufern der Seine schrieb sie ein wichtiges Werk zur Geschichte Europas. Die Berichte zur damaligen Zeit beginnen kurz vor der Besetzung durch Hitlerdeutschland. Frau Poirier beschreibt die Ängste der Menschen und auch die Deportationen einiger von ihnen. Wer konnte, floh nach Amerika oder verschwand im Untergrund. Denunziationen waren leider auch in Paris damaliger Zeit nicht selten. Nach der Befreiung durch die Alliierten normalisierte sich das Leben nur langsam. Lebensmittelknappheit und Wohnungsnot waren an der Tagesordnung und auch das Material zum Heizen bekam man nur auf Bezugsschein. #An den Ufern der Seine belegt in eindrucksvoller Weise, wie Künstler mit den schrecklichen Ereignissen des Krieges umzugehen wussten. Sie leben so als gäbe es kein Morgen. Die Treue zum Partner spielte keine Rolle und niemand nahm Anstoß an gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Autoren schrieben ihre Bücher und das häufig nur durch wenige Stunden Schlaf unterbrochen. Aufputschmittel gab es damals bereits und der Alkohol half dabei, den Kreislauf zu senken und wieder ruhiger zu werden. Für mich war das Buch #An den Ufern der Seine ein weiteres Highlight. Ich habe sehr viel gelernt und erfuhr Dinge, die mir nicht präsent waren. Einige zähle ich auf, damit Sie sich ein Bild von dem umfangreichen Inhalt des Buches machen können: - Werke aus dem Louvre wurden kurz vor dem Einmarsch der Nazis aus dem Louvre gerettet. Dafür sorgte Jacques Jaujard, der damalige Leiter des Museums mit etwa 1000 Helfern. Sie verteilten die Gemälde auf private Häuser und Schlösser und niemand wusste davon. - Sartre war ein hilfsbereiter Mensch, der viele Freunde vor dem Hungertod bewahrte. Er spendierte seinen Schülerinnen auch das Geld, welches sie für Abtreibungen benötigten. - Der Werdegang von Dior wird sehr detailliert beschrieben. - Links der Seine lebten Künstler und ärmere Einwohner von Paris, rechts des Flusses nur Reiche. - Amerikaner waren die „Hüter der großen Geldbörse“, und warum das so war, erfuhr ich in dem Buch. - Der Prozess um Wiktor Krawtschenko fand 1949 in Paris statt und durch ihn wurde unter anderem bekannt, wie Gulag und Konzentrationslager funktionierten. Ja, dass es sie tatsächlich gab, war zu dem Zeitpunkt nicht allen Menschen klar. Zu erwähnen ist ebenfalls die sehr gute Arbeit von Monika Köpfer. Sie übersetzte das Buch so, dass es sich nicht vom Original unterscheidet. Das ist keineswegs selbstverständlich. #An den Ufern der Seine muss konzentriert gelesen werden. Es birgt so viel Wissen in sich, dass es wertvoller Bestandteil für die Literatur zur Geschichte Europas ist. #NetGalleyDE

  • yesterday

    4/5

    19.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine musikalische, politische und intellektuelle Reise ins Paris der Nachkriegszeit

    Dieses über 500 Seiten starke Buch (darin inkludiert Einleitung und Anhang) braucht Durchhaltevermögen. Es ist wohl nur für sehr “parisophile” Leser zu empfehlen und solche, die sich stark für die damalige Zeit, also rund 1940-1950 und/oder für die Personen interessieren, die im Zentrum stehen. Zahlreiche Künstler, Philosophen, Schriftsteller, Autoren und viele ihrer (musikalischen) Wegbegleiter begegnen dem Leser im Verlauf dieses Romans. “An den Ufern der Seine” ist kein Büchlein, das man eben schnell in wenigen Zügen durchlesen kann. Es ist nicht schwierig zu lesen, weil es schwierig geschrieben wäre, sondern weil so unheimlich viele Namen auf einen einprasseln und man mit der Zeit das Gefühl hat, jeder Dritte habe damals Jean geheißen. Zudem passiert mit den Personen und um die Personen herum so viel dass man auch das alles erst verdauen muss und immer wieder Pausen braucht. Die sehr interessanten Nachweise und das praktische Namensregister zeugen davon, wie viel unglaublich akribische Recherche Agnès Poirier in “An den Ufern der Seine” reingesteckt haben muss. Nicht nur hat sie zahlreiche Briefe und Tagebuchaufzeichnungen der Protagonisten wie Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir oder Pablo Picasso gesichtet, sie scheint auch Dutzende Werke von und über die Genannten verschlungen zu haben. Das wäre bei drei Hauptpersonen ja noch überschaubar, jedoch kommen rund 750 Namen im Register vor. 32 Buchseiten sind alleine nur für die sehr ausführlichen Anmerkungen/Quellenangaben reserviert. Der Leser erfährt in diesem historisch also sehr ausführlich verankerten Roman nicht nur wann wer wen getroffen und wann wer welches Buch veröffentlicht hat (was relativ einfach nachzusehen ist heutzutage), sondern viele kleine Geschichten, Verstrickungen zwischen Namen, die man noch nie gehört hat oder wo man nie vermutet hätte, dass die sich gekannt oder getroffen hätten. Viele persönliche Gedanken und Tagebuchauszüge flicht die Autorin in aktuelle politische Vorgänge oder allgemein bekannte oder weniger bekannte Begebenheiten ein. Hier auch nur ein paar Beispiele zu nennen, ist fast unmöglich und würde den Rahmen sprengen. Dank dieses Buches hat der Leser aber auch die Möglichkeit, mit den berühmten Namen zu wohnen, durch die französische Hauptstadt zu streifen und auch ein wenig hinter die Fassade zu blicken und zu erfühlen, wie diese “Popstars” des Paris von damals so gedacht und gelebt - und auch gearbeitet haben. Ein wahrhaft ereignisreiches Jahrzehnt, das auch heute noch zum Nachdenken anregt. Zusätzlich bekommt man ungeheuer viele Buchtipps. Einerseits sind da die immer wieder erwähnten Werke, an denen die Autoren arbeiteten, Bücher, Stücke, Essays und vieles mehr. Andererseits kommen dann noch die Bücher aus den Quellenangaben hinzu. Genug Lesestoff für das nächste Jahrzehnt also.

  • Gavroche

    4/5

    23.03.2019

    eBook (ePUB 3)

    Paris, Paris

    Paris war schon vor dem Zweiten Weltkrieg ein Zentrum für Intellektuelle, die Avantgarde, die Bohème, für Künstler aller Genre. In ihrem Buch beschäftigt sich Agnès Poirier nun mit großer Sachkenntnis einem Jahrzehnt in der Geschichte der Metropole, als große Zäsur der Zweite Weltkrieg, der auch vor der schillernden Metropole nicht halt macht, denn recht schnell wird sie von den Deutschen besetzt. Welche Auswirkungen hat das auf das Leben der Künstler, wie gehen sie mit der Situation um? Welchen Einfluss hatten die Nazis? Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir und natürlich Camus dürfen hier nicht fehlen, aber nicht nur Schriftsteller, sondern Künstler aus allen Bereichen kommen hier zu Wort. Ich denke, es ist hilfreich, wenn man sich bereits ein wenig auskennt in der Geschichte, denn sonst wird man leicht von der Fülle an Informationen "erschlagen", aber für mich war es eine fasznierende Lektüre, die meinen Horizont erweitert hat.

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