Produktbild: Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt
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Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2021

Verlag

Limes

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/4,8 cm

Gewicht

633 g

Originaltitel

Light from other Stars

Übersetzt von

Astrid Finke

Sprache

Deutsch

EAN

2710003686337

Beschreibung

Rezension

»Ein spannendes Familiendrama, das klug Emotionen und Wissenschaft verbindet.« ("Hörzu")
»Ein schöner Wechsel zwischen Neddas Alltag auf der Raumstation und ihrer Kindheit in Florida. (…) ein Buch für ruhige Stunden, in dem man sich verlieren kann« ("Ratgeber Frau und Familie")
»Ein wunderbarer Roman von Erika Swyler« ("7 Tage")
»Fantasievoll, spannend und berührend« ("emotion")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2021

Verlag

Limes

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/4,8 cm

Gewicht

633 g

Originaltitel

Light from other Stars

Übersetzt von

Astrid Finke

Sprache

Deutsch

EAN

2710003686337

Herstelleradresse

Limes
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
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Url: www.penguinrandomhouse.de
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Fax: +49 89 41363333

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  • autor.michael-kothe@gmx.de

    5/5

    23.03.2024

    eBook (ePUB)

    Liebevoller Rückblick auf hausgemachte Naturkatastrophe

    Erster Eindruck. Nach den Tagen der Marslandung durch einen Roboter der NASA gewinnt der futuristische Blick auf die Besiedlung neuer Planeten wieder an Bedeutung. In der US-amerikanischen Originalversion war der Roman „Light from other Stars“ auch dem Genre Science Fiction zugeordnet. Dazu kam ein Hauch Fantasy. Als Autor eines eigenen Fantasyromans und mancher SF-Kurzgeschichte interessierte mich brennend, was Erika Swyler als Autorin und Astrid Finke als Übersetzerin aus dieser Mischung gemacht hatten. Mein Eindruck vom Buch war ein ganz anderer, als ich ihn von der Leseprobe her erwartet hatte. Aber wie erwartet war er gut. Inhalt ohne Spoiler. Nedda Papas ist als Mitglied einer vierköpfigen Raumschiff-Crew unterwegs zu einem fernen Planeten. Ihre Aufgabe ist die Aufzucht von Pflanzen und Saatgut, um den nachfolgenden Siedlern brauchbare Lebensverhältnisse zu schaffen. Vergesst kleine grüne Männchen! In den zahlreichen wochenlangen Schlafphasen während der mehrjährigen Reise lässt Nedda uns an ihren Träumen teilhaben, in denen ihre Erinnerung sie zurückführt nach Florida. Nahe Cape Canaveral führte sie in den 1980er Jahren in ihrer Familie das klischeehafte Leben der Durchschnittsamerikaner auf dem Lande. Als Elfjährige sieht sie in einer Liveübertragung die Explosion der Apollo-Rakete, die ihre und die Gedanken ihrer Schulkameraden, ihrer Familie und anderer Zeitgenossen prägt. Dennoch stehen nach wie vor für ihre Mutter Betheen der hausfrauliche Erfolg einer neuen Kuchenkreation und für ihren Vater Theo, einen Ingenieur, seine Erfindung im Vordergrund. Ein paradoxes Naturphänomen bringt dieses Leben gehörig durcheinander. Anders als für den Leser erhellt sich für die Romanfiguren der Zusammenhang zwischen der Anomalie und Theos Erfindung erst nach und nach. Stil. Science Fiction: nüchterne Sprache, Fachausdrücke, actionreiche Ereignisse, Pannen, die dramatisch hochgespielt werden? Mit nichts davon quält uns Erika Swyler. „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ ist trotz der raumfahrerischen Zukunftsvision und der buchstäblich umwälzenden Erfindung von Neddas Vater über das erste Drittel des Buches eine recht ruhige Milieustudie über die ländliche Mittelschicht Amerikas, als die Raumfahrt der NASA ihre beste Zeit hatte. Der Raumflug bildet die Rahmenhandlung und lockert durch kapitelweise eingestreute Szenen die seitenmäßig längere und handlungsmäßig wichtigere Rückblende auf. Doch auch in diesen kurzen Schilderungen vom Einsatz der erwachsenen Nedda als Crewmitglied spiegeln sich ihre kindliche Empfindsamkeit, eine gewisse Naivität und jugendlicher Forscherdrang in einer einfühlsamen Sprache wider. Die Dialoge sind eine Abwechslung zwischen Gefühlsausdrücken und Fachgesprächen. Hier gerät sogar die Auseinandersetzung mit einem lebensbedrohenden Defekt anfangs zur sprachlichen Trivialität. Der Schwerpunkt von Inhalt wie vom Stil liegt eindeutig auf Neddas Kindheitserinnerung. In einer lebhaften, authentischen Sprache, die ihrer kindlichen Entdeckerfreude entspricht. Mit sprachlichen Bildern und Vergleichen, die zugleich unerwartet und äußerst treffend sind, begleitet Swyler die Elfjährige durch ein Jahr, in dem die Natur verrückt spielt. Mein Blick auf ihre schriftstellerische Liebe zum Detail lässt mich neidisch werden. Mit der Dramatik hält sich die Autorin bis zum Ende des ersten Drittels zurück. So baut sich das Unheil langsam auf und hält die Neugierde des Lesers am Leben. Dann gewinnt die Geschichte rasant an Fahrt. Fazit. Der Originaltitel „Light from other Stars“ lenkt die Erwartungen des Lesers mehr als die deutsche Übersetzung auf den Kindheitstraum vom Raumflug, die Hindernisse und seine Erfüllung. Demgegenüber zielt „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ mehr auf die Vater-Tochter-Beziehung ab. Wer aus dem Anhalten der Zeit Typisches für die Genres Science Fiction oder Fantasy ableitet, wird lange lesen müssen. Wer aber sich an nostalgischen Erinnerungen, an liebevollen Formulierungen, und an Beobachtungen auch winziger Details erfreuen kann, dem beschert der Roman von der ersten Seite an das Eintauchen in die farbenfrohe Welt eines Kindes, die diesmal nicht durch das Erwachsenwerden, sondern durch den Eingriff in die Naturgesetze zerbricht. Im ersten Drittel präsentiert sich Swylers Werk wie Johanna Spyris „Heidi“ für Erwachsene, aber auch Tom Sawyer und Huckleberry Finn lassen grüßen. Danach mausert sich der Roman zum Thriller über eine energetische Anomalie, deren Überwindungsversuch packend geschrieben ist. Swylers Detailverliebtheit macht das Buch sympathisch und einzigartig.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    20.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Geschichte

    Nach Abschluss war mir klar, diese Buch gehört zu meinen Favoriten. Liebevoll erzählt, berührende und nachdenklich stimmende Geschichte. Kann ich nur empfehlen, werde ich wieder lesen.

  • Michael Kothe, Autor

    aus Unterschleißheim bei München

    5/5

    23.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sympathischer Rückblick auf…

    Sympathischer Rückblick auf eine hausgemachte Naturkatastrophe Erster Eindruck. Nach den Tagen der Marslandung durch einen Roboter der NASA gewinnt der futuristische Blick auf die Besiedlung neuer Planeten wieder an Bedeutung. In der US-amerikanischen Originalversion war der Roman „Light from other Stars“ auch dem Genre Science Fiction zugeordnet. Dazu kam ein Hauch Fantasy. Als Autor eines eigenen Fantasyromans und mancher SF-Kurzgeschichte interessierte mich brennend, was Erika Swyler als Autorin und Astrid Finke als Übersetzerin aus dieser Mischung gemacht hatten. Mein Eindruck vom Buch war ein ganz anderer, als ich ihn von der Leseprobe her erwartet hatte. Aber wie erwartet war er gut. Inhalt ohne Spoiler. Nedda Papas ist als Mitglied einer vierköpfigen Raumschiff-Crew unterwegs zu einem fernen Planeten. Ihre Aufgabe ist die Aufzucht von Pflanzen und Saatgut, um den nachfolgenden Siedlern brauchbare Lebensverhältnisse zu schaffen. Vergesst kleine grüne Männchen! In den zahlreichen wochenlangen Schlafphasen während der mehrjährigen Reise lässt Nedda uns an ihren Träumen teilhaben, in denen ihre Erinnerung sie zurückführt nach Florida. Nahe Cape Canaveral führte sie in den 1980er Jahren in ihrer Familie das klischeehafte Leben der Durchschnittsamerikaner auf dem Lande. Als Elfjährige sieht sie in einer Liveübertragung die Explosion der Apollo-Rakete, die ihre und die Gedanken ihrer Schulkameraden, ihrer Familie und anderer Zeitgenossen prägt. Dennoch stehen nach wie vor für ihre Mutter Betheen der hausfrauliche Erfolg einer neuen Kuchenkreation und für ihren Vater Theo, einen Ingenieur, seine Erfindung im Vordergrund. Ein paradoxes Naturphänomen bringt dieses Leben gehörig durcheinander. Anders als für den Leser erhellt sich für die Romanfiguren der Zusammenhang zwischen der Anomalie und Theos Erfindung erst nach und nach. Stil. Science Fiction: nüchterne Sprache, Fachausdrücke, actionreiche Ereignisse, Pannen, die dramatisch hochgespielt werden? Mit nichts davon quält uns Erika Swyler. „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ ist trotz der raumfahrerischen Zukunftsvision und der buchstäblich umwälzenden Erfindung von Neddas Vater über das erste Drittel des Buches eine recht ruhige Milieustudie über die ländliche Mittelschicht Amerikas, als die Raumfahrt der NASA ihre beste Zeit hatte. Der Raumflug bildet die Rahmenhandlung und lockert durch kapitelweise eingestreute Szenen die seitenmäßig längere und handlungsmäßig wichtigere Rückblende auf. Doch auch in diesen kurzen Schilderungen vom Einsatz der erwachsenen Nedda als Crewmitglied spiegeln sich ihre kindliche Empfindsamkeit, eine gewisse Naivität und jugendlicher Forscherdrang in einer einfühlsamen Sprache wider. Die Dialoge sind eine Abwechslung zwischen Gefühlsausdrücken und Fachgesprächen. Hier gerät sogar die Auseinandersetzung mit einem lebensbedrohenden Defekt anfangs zur sprachlichen Trivialität. Der Schwerpunkt von Inhalt wie vom Stil liegt eindeutig auf Neddas Kindheitserinnerung. In einer lebhaften, authentischen Sprache, die ihrer kindlichen Entdeckerfreude entspricht. Mit sprachlichen Bildern und Vergleichen, die zugleich unerwartet und äußerst treffend sind, begleitet Swyler die Elfjährige durch ein Jahr, in dem die Natur verrückt spielt. Mein Blick auf ihre schriftstellerische Liebe zum Detail lässt mich neidisch werden. Mit der Dramatik hält sich die Autorin bis zum Ende des ersten Drittels zurück. So baut sich das Unheil langsam auf und hält die Neugierde des Lesers am Leben. Dann gewinnt die Geschichte rasant an Fahrt. Fazit. Der Originaltitel „Light from other Stars“ lenkt die Erwartungen des Lesers mehr als die deutsche Übersetzung auf den Kindheitstraum vom Raumflug, die Hindernisse und seine Erfüllung. Demgegenüber zielt „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ mehr auf die Vater-Tochter-Beziehung ab. Wer aus dem Anhalten der Zeit Typisches für die Genres Science Fiction oder Fantasy ableitet, wird lange lesen müssen. Wer aber sich an nostalgischen Erinnerungen, an liebevollen Formulierungen, und an Beobachtungen auch winziger Details erfreuen kann, dem beschert der Roman von der ersten Seite an das Eintauchen in die farbenfrohe Welt eines Kindes, die diesmal nicht durch das Erwachsenwerden, sondern durch den Eingriff in die Naturgesetze zerbricht. Im ersten Drittel präsentiert sich Swylers Werk wie Johanna Spyris „Heidi“ für Erwachsene, aber auch Tom Sawyer und Huckleberry Finn lassen grüßen. Danach mausert sich der Roman zum Thriller über eine energetische Anomalie, deren Überwindungsversuch packend geschrieben ist. Swylers Detailverliebtheit macht das Buch sympathisch und einzigartig.

  • lulja

    aus Recklinghausen

    5/5

    17.06.2021

    eBook (ePUB)

    Zeitlos packend und zauberhaft

    Nedda ist elf Jahre alt als sie mit ansehen muss, wie in ihrem Heimatort beim Start der Raumfähre Challenger etwas schiefläuft und alle Besatzungsmitglieder sterben. Obwohl sie zutiefst geschockt ist, ändert dies nichts an ihrem unbändigen Wunsch so schnell wie möglich Astronautin zu werden. Neddas Vater Theo ist Wissenschaftler und der Gedanke, dass seine kleine Tochter so schnell erwachsen werden will und ihn verlässt, ist für ihn unerträglich. Seitdem seine Frau und er ihren Sohn verloren haben, ist nicht mehr so wie vorher. Daher möchte er, dass Nedda so lange Kind sein kann wie sie möchte. Dafür baut er „Crucible“ – eine Maschine mit der er die Zeit beeinflussen kann. Als es bei dem Raktenabsturz eine Spannungsspitze gibt, entwickelt die Maschine ein gefährliches Eigenleben. Nicht nur Neddas bester Freund Denny wird in einer Zeitblase festgehalten – die ganze Stadt ist in Gefahr und beim Versuch Crucible zu reparieren, wird die Maschine auch Theo zum Verhängnis. Da zeigt sich, dass Neddas Mutter viel mehr kann als nur Kuchen backen und sie tut alles um mit zusammen mit ihrer Tochter Theo, Denny und die ganze Stadt zu retten. Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeitabschnitten, die sich abwechseln. In der einen Zeit befinden wir uns im Jahre 1986 als das Unglück mit der Challenger passiert. Die andere Zeit beschreibt Nedda Jahre später. Sie ist wirklich Astronautin geworden und befindet sich im All. Das Buch hat mich wirklich umgehauen. Es ist bis zum Schluss sehr spannend geschrieben und man muss lange auf die finale Auflösung warten, so dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Neben der Spannung ist es aber auch ein Buch über die Liebe. Die Liebe zu Freunden, Familie und dem Weltraum. Wir alle sind Gas, Kohlenstoff, Wärme, Licht – das ist die schönste Botschaft, die ich aus dem Buch mitnehmen konnte. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

  • KittyCatina

    3/5

    17.06.2021

    eBook (ePUB)

    Interessante Geschichte, anstrengend erzählt

    Dieses Buch war leider eines, welches mich extrem viel Zeit gekostet hat und das nicht, weil es unbedingt besonders schlecht gewesen wäre, sondern vielmehr, weil es wahnsinnig anstrengend zu lesen war. Und letztendlich bin ich echt ein bisschen enttäuscht, denn der Klappentext hierzu hörte sich so gut an. Schon der Schreibstil ist einfach nur megaschwer zu lesen, sehr verworren, irgendwie geschwollen und gleichzeitig verwirrend und nur wenig bildlich. Jedenfalls konnte er mich leider überhaupt nicht richtig erreichen. Zwar kam ich mit der Zeit ein bisschen besser damit zurecht, als noch ganz am Anfang, aber so viel besser wurde es leider die ganze Zeit nicht und so habe ich wirklich sehr lange gebraucht, es durchzulesen. Die Geschichte selbst, welche abwechselnd 1986 und irgendwann in der Zukunft spielt, hätte mir wirklich super gut gefallen können, denn eigentlich hat sie alles, was eine gute Geschichte braucht. Sie ist an sich spannend, skurril, hat ein bisschen Humor, ein bisschen Tiefgründigkeit und sehr viel Gefühl. Nur das kam leider durch den für mich schrecklichen Schreibstil einfach nicht so richtig zum Tragen und aus spannend wurde ganz schnell ziehend wie Kaugummi, weil ich die Hälfte trotz mehrerem Lesen schlichtweg nicht verstanden habe, nicht greifen konnte. Das machte die Tatsache, dass es extrem viel um Physik geht, auch nicht besser. Dabei fand ich allerdings die Ereignisse, welche 1986 spielten, noch ein Stück nachvollziehbarer als diese, welche in der Zukunft spielen. Das Setting des Raumschiffs oder Shuttles oder was auch immer es sein soll, konnte ich mir absolut nicht bildlich vorstellen. Genauso war mir am Ende auch nur sporadisch bekannt, welchen Sinn dieser Einsatz nun eigentlich hatte. Auch das Ende selbst hat mich dann eher enttäuscht, da der große Knall nicht mehr kam und das, was noch offenbart wurde, einfach von Anfang an vorhersehbar war. Und trotzdem konnte mich die Geschichte, warum auch immer, bis zum Ende hin irgendwie in ihren Bann ziehen und obwohl ich langweilige Geschichte, was diese ja irgendwie auch nicht war, oft mehr überfliege als Satz für Satz zu lesen, habe ich es hier einfach nicht tun können. Zudem hat mir das Grundthema der Geschichte gefallen, die Angst vor Verlust, Familie und Freundschaft und genauso die Chemie zwischen Nedda und ihren Eltern, ebenso zu Denny und wie sich diese Beziehungen im Laufe der Story entwickeln. Auch die einzelnen Charaktere mochte ich wirklich sehr, denn sie sind echt gut und lebendig geschrieben. Nedda ist dabei die Protagonistin, ein junges Mädchen von elf Jahren, welches wahnsinnig schlau ist, aber dennoch eher eine Außenseiterin. Ihren Charakter fand ich wahnsinnig interessant und ich hatte sie sehr gern. Neddas Mutter wirkt am Anfang noch ziemlich kühl und die Beziehung zwischen den beiden ist alles andere als gut, aber von Seite zu Seite ist sie mir immer mehr ans Herz gewachsen, weil sie eine Seite von sich zeigte, die ich richtig toll fand. Dann war da noch ihr Vater, der verrückte Professor schlechthin, den ich mir auch richtig gut vorstellen können und Denny, ihr bester Freund, der zwar eine große Rolle in der Geschichte spielte, aber selber eher wenig Handlung hatte. Insgesamt kann ich sagen, dass dieses Buch eine Reise durch die Zeit ist, aber auch durch die Entwicklung einer etwas anderen Familie, irgendwo zwischen Science Fiction, Familiengeschichte und Coming of Age. Gewünscht hätte ich mir allerdings, dass diese Geschichte leichter zu lesen gewesen wäre, denn der Schreibstil hat mir letztendlich ein ganzes Stück vom Spaß an dieser eigentlich richtig tollen Story, die das Potential hat, im Kopf hängen zu bleiben, genommen.

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