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Die große Heuchelei Wie Politik und Medien unsere Werte verraten | Ein großes Plädoyer für den Humanismus

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8,22 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

Propyläen

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,8 cm

Gewicht

540 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003686214

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2019

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Propyläen

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,8 cm

Gewicht

540 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003686214

Herstelleradresse

Propyläen Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
Deutschland
Url: www.ullstein-buchverlage.de

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  • Bewertung

    aus Dinslaken

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr schönes Buch

    Ein sehr schönes Buch, was dem ein oder anderen definitiv die Augen öffnen würde. Es wird einfach genau das geschrieben, was Politiker all die Jahre denken, aber nie vor den Medien sagen. Außerdem kriegt man hier ein ganz anderes Bild vom Islam, als von den Medien berichtet wird. Ich kann es jedem nur empfehlen!

  • Rose75

    4/5

    15.03.2019

    Hörbuch-Download

    Es gibt keine guten Bomben - Hörbuchrezension

    Jürgen Todenhöfer rechnet in diesem Buch schonungslos mit der westlichen Politik und der Medienlandschaft ab. Er deckt die Lügen und Scheinheiligkeit auf, mit der unsere Politiker von Ethik und Demokratie sprechen und gleichzeitig Waffen in Krisengebiete schicken und ohne Skrupel Bündnispartnern den Rücken stärken. Wer sich schon länger kritisch mit den Konflikten im Nahen Osten beschäftigt, wird hier kaum was Neues erfahren. Allerdings kann man durch Herrn Todenhöfers Berichte ein Gefühl für die Menschen und die Situation Vorort bekommen. Er bereist schon seit Jahrzehnten Kriegsgebiete, versucht mit beiden Seiten der Konfliktparteien zu sprechen und deren Haltung darzustellen. Er zitiert an einer Stelle den ehemaligen NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark, der von einem internen Papier berichtet, nachdem die USA planen, "innerhalb von 5 Jahren, 7 Regierungen v.a. im Nahen Osten zu stürzen". Das war 2007, heute kann man sehen wie erfolgreich sie waren und was aus diesen Ländern geworden ist. Brutstätten des Terrors. Wie soll da wieder ein Vertrauen in die "westliche Wertegesellschaft" entstehen? Herr Todenhöfer hat sehr viel Zeit in islamischen Ländern verbracht und man spürt seine Wertschätzung, vielleicht auch Liebe zu diesen Kulturen. Er versucht auch an einigen Stellen mit Koranversen, die gefährliche Ideologie des IS zu widerlegen. -- Das Hörbuch beinhaltet 2 mp3 CDs und dauert 625 Minuten. Frank Arnold als Sprecher ist eine hervorragende Wahl. Er spricht in einer sehr angenehmen Tonlage und hält eine emotionale Distanz, die in diesem Buch sehr nötig ist.

  • Bewertung

    3/5

    19.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Starkes Anliegen, schwache Trennung von Religion und Macht.

    Die große Heuchelei ist ein engagiertes und eindrucksvolles Buch, stark geprägt von Jürgen Todenhöfers persönlichen Erfahrungen in Kriegs- und Krisengebieten. Seine Kritik an westlicher Doppelmoral und militärischer Machtpolitik ist nachvollziehbar und in vielen Punkten berechtigt. Kritisch sehe ich jedoch die wiederholte pauschale Verwendung des Begriffs „Christen“, wenn es um Gewalt, Kreuzzüge oder Unterdrückung geht. Häufig werden politische Interessen, Machtmissbrauch oder historische Herrschaftssysteme als „christlich“ etikettiert, ohne klar zwischen religiöser Lehre und deren Missbrauch zu unterscheiden. Dadurch entsteht der Eindruck einer kollektiven Schuldzuweisung, obwohl die christliche Lehre selbst Gewalt, Unterdrückung und Entmenschlichung klar widerspricht. Diese Zuschreibung bleibt unscharf und wirkt vereinfachend. Im Kontrast dazu werden vergleichbare Handlungen muslimischer Akteure deutlich stärker kontextualisiert oder relativiert, teils sogar als humaner dargestellt. Dadurch misst das Buch mit unterschiedlichen Maßstäben und verliert an Ausgewogenheit. Todenhöfers Anliegen, pauschale Vorurteile gegenüber Muslimen zu hinterfragen, ist wichtig. An Überzeugungskraft verliert das Buch jedoch dort, wo diese berechtigte Kritik in eine einseitige Gegenzeichnung umschlägt. Lesenswert – aber nur mit kritischer Distanz.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    3/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB)

    Neutrale Berichterstattung muss Herr Todenhöfer noch üben

    Seit einigen Jahren besuche ich regelmäßig die Seite des Herrn Todenhöfer auf Facebook. Ich weiß, dass er von vielen Leuten angefeindet wird und gegen jede Kritik erhaben ist. Um seine Bücher machte ich bisher einen großen Bogen, da mich seine Kritiker über die Maßen beeinflussten. Jetzt endlich las ich sein neuestes Werk #DieGroßeHeuchelei. Stilistisch ist das Buch weniger als Mittelmaß. Ja, das kann ich beurteilen, da ich sehr viel lese und auch selbst schreibe. Herr Todenhöfer beschreibt seine Reisen in Krisengebiete und betont dabei stets, wie gefährlich diese doch sind. Er berichtet von Mossul und vergleicht einen Krieg mit der Schilderung einer Jagd. Nein, das ist daneben aber ich denke, dass er das weiß und ein wenig provozieren wollte. Das Wort Systempresse aus dem Mund eines deutschen Journalisten und ehemaligen Abgeordneten? Passt nicht, da es eine Vokabel aus der Nazizeit ist. Herr Todenhöfer war also unter anderem in Syrien, Inside the IS und in Gaza. Seine Berichte sind meiner Meinung nach sehr einseitig. Es gibt kein Schwarz und Weiß, jedes Ding hat zwei Seiten. Ich würde seinen Ausführungen dennoch mit Freude glauben, bis, ja bis er seine Erlebnisse in Gaza schildert. Nein, Israel ist nicht nur böse und weder Abbas noch die Hamas sind nur gut. Kann dieser Mensch sich vorstellen was es heißt, ständig von Terroristen angegriffen zu werden? Ist es nicht logisch, dass sie sich wehren? Hat der Herr Todenhöfer auch geschaut, wie palästinensische Kinder ihre Ferien verbringen? Ich glaube nicht. Gaza bekommt sehr viel Geld auch aus der EU und dieses versickert in undurchsichtigen Kanälen. Da diese Tatsache kein Thema bei seiner Auflistung der Fehler Israels war und ist, sehe ich das ganze Buch sehr kritisch. Ich habe keine Ahnung, ob die Ausführungen in seinen Büchern tatsächlich so ganz selbstlos geschildert wurden. Ist es nicht eher Effekthascherei, damit seine Werke auch zahlreich verkauft werden? Eins weiß ich, es stimmt keineswegs, dass die Hamas von Israel gezielt gedemütigt werden. Ja, und in dem Buch #DieGroßeHeuchelei las ich nur Klagen gegen den Westen. Ja, die Amerikaner sind auch in meinen Augen Kriegstreiber und der blonde Dummkopf ist fehl am Platz. Seine Anhänger haben ihn aber gewählt und durch negative Presse wird er wohl nur noch mächtiger. Das Buch lässt sich gut zwischendurch lesen. Es darf allerdings niemals als ultimative Wahrheit angesehen werden. Es zeigt die Meinung eines Menschen, der selbst keine Lösung für das Dilemma hat. Meiner Meinung nach sollte der Titel in#DieGroßeHeuchelei der Mächtigen heißen. Es ist nicht nur der Westen, der seine Mitmenschen bluten und hungern lässt. Herr Todenhöfer festigt seine Aussagen mit Fußnoten, deren Quellen im Anhang aufgeführt sind. Beendet wird das eBook mit 31 Fotos von ihm und seinem Sohn, wo in den Krisengebieten der Welt unterwegs sind.

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