Hanna - Zwischen den Gezeiten
Band 3 der Zweieinhalb-Schwestern-Reihe I Ein Roman über Schwestern, Zugehörigkeit und die Frage, was Familie wirklich bedeutet | Mit wunderschönem limitierten Farbschnitt
+++ Aufwendig gestaltete Erstauflage mit Farbschnitt, nur solange der Vorrat reicht +++
Manchmal reicht ein einziger Satz, um ein ganzes Leben zu verschieben.
Als Hanna erfährt, dass der Mann, den sie ihr Leben lang Vater nannte, nicht ihr leiblicher Vater war, gerät ihr sorgfältig geordnetes Dasein ins Wanken. Ein lang verschollener Brief enthält einen Hinweis – und zum ersten Mal beschließt Hanna, nicht zwischen ihren Schwestern zu vermitteln, nicht zu erklären, nicht zu warten. Sondern etwas nur für sich zu tun und ihn zu suchen.
Die Spur führt sie nach Hamburg. In eine Stadt, die laut ist, fordernd und wenig Geduld für Menschen hat, die sich selbst gerade neu zusammensetzen. Dort begegnet sie Mats, der mit seiner chaotischen, direkten Art genau die Fragen ausspricht, denen Hanna seit Jahren ausweicht. Denn es gibt längst jemanden in ihrem Leben. Einen Professor. Klug, kultiviert, verbindlich unverbindlich. Eine Beziehung ohne Streit, ohne Drama – aber auch ohne wirkliche Nähe. Sie funktioniert, solange niemand genauer hinsieht. Doch je näher Hanna der Wahrheit über ihre Herkunft kommt und dem Mann, in dessen Gesicht sie sich selbst erkennt, desto klarer wird: Familie ist manchmal verdammt kompliziert, Liebe lässt sich nicht dirigieren und mit etwas Glück schenkt einem das Leben Menschen, die man niemals vergisst. Ein berührender Roman über Herkunft, Familie und den Mut, endlich den eigenen Platz einzunehmen – mitten zwischen den Gezeiten.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Katja
aus Hünstetten
5/5
02.11.2026
Buch (Taschenbuch)
Bye bye Niehaus Schwestern
Und damit ist die Reihe beendet. Wir sagen tschüss. Und es fühlt sich richtig an.
Hannas Geschichte ist hoch emotional und hoch komplex, da hier nicht nur ihre Geschichte erzählt wird, sondern auch die ihrer Mutter und von Gerd.
Der Kloß im Hals bleibt die ganze Zeit. Man leidet mit Hanna, man freut sich mit ihr, man wächst mit ihr, man lernt sich selbst ein klein bisschen mehr zu akzeptieren, mit allen Macken und Schwächen, aber auch die eigenen Stärken zu sehen.
Die Geschichte ist rund. Tut weh. Tut gut. Tut ganz viel. Danke für diese Reise. Sie war es wert.
Bewertung
5/5
04.11.2026
eBook (ePUB)
Genial!
Ich habe das Buch heute gelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es war so spannend und sehr gut geschrieben. Auch die Story der Mutter der drei Schwestern fand ich super. Ein richtig schöner Abschluss dieser Trilogie. Hanna hat mir am besten gefallen.
Franci
aus Ilmenau
5/5
01.11.2026
eBook (ePUB)
Intensives, bittersüßes Finale
Die „Zweieinhalb Schwestern-Reihe“ geht weiter – und somit zu Ende.
In diesem letzten Band begleiten wir die Jüngste der Niehaus-Frauen, Hanna, auf dem Weg zur Wahrheit und zu sich selbst. Hin zu jenem Gefühl, das stets an ihr nagte, zu dem bisschen, das nie ganz rund erschien. Nur mit einer Adresse ausgestattet und den letzten Worten ihres Vaters sucht Hanna in Hamburg nach ihm. Gerd Buschmann. Und findet dabei so viel mehr, als sie jemals zu hoffen gewagt hätte: Ein Stück Vergangenheit und einen bis heute unbekannten Teil ihrer Geschichte. Tröstende Arme, die sie nach 35 Jahren zum ersten Mal halten und sich dabei nur wenig fremd anfühlen. Und einen stets offenen, interessierten Blick, von hinter der Bar und über den Dächern der Stadt, immer ganz bei sich, ganz bei ihr. Hanna entdeckt in diesen wenigen Wochen den Mut, endlich mal unbequem zu sein. Während sie beginnt, die neuen Puzzlestücke zu sortieren und pragmatisch zu betrachten, aufrichtig zu lächeln und losgelöst zu weinen, räumt sie Altes auf – und endlich aus. Schafft Platz für all das, was kommt, was kommen könnte.
Als sich ihr Geburtstag nähert, hat Hanna nur einen Wunsch. Ein erstes – und letztes – Mal. Doch zwischen Hamburg und der Insel schwankt die Entschlossenheit, kocht Reue hoch, blubbert Wehmut. Angst kriecht hinein. In die Fassaden. Die Hoffnungen. Denn was, wenn …? Und was, wenn nicht?
In ihrer Adult-Trilogie verknüpft Lene Jansen die individuellen Wege und Charaktere dreier Frauen miteinander, die nicht unterschiedlicher sein könnten und doch von dem Wichtigsten überhaupt zusammengehalten werden: der Liebe füreinander.
Gekonnt baut die Autorin diese Erzählungen auf, zur selben Zeit, ohne vorzugreifen, ohne sich zu wiederholen, bestückt sie mit den Empfindungen und Situationen, den Wesenszügen, Entscheidungen und Konsequenzen der jeweils im Zentrum stehenden Schwester. Was wir bekommen, sind Figuren mitten im, Probleme und Gedanken aus dem Leben. Rück- und Tiefschläge, die jede/n treffen könnten. War Jonna die, die gegangen ist, um neu anzufangen, Ella die, die blieb, um Altes aufrechtzuerhalten, saß Hanna zwischen den Stühlen. War Vermittlerin, Ja-Sagerin, Ruhepol und Karabiner. Doch jetzt, jetzt nicht mehr. Die Mittdreißigerin stellt sich zum ersten Mal selbst in den Mittelpunkt, sucht ihre Wurzeln, ihr Grün in anderen Augen. Und ich liebte es, Hanna zu begleiten. Versank in Jansens Wortwahl, ihrem Ausdruck – Poesie inmitten der Melancholie. Meerweh und unerklärliche Sehnsucht zwischen Nostalgie und Schwermut. Über allem so viel Wärme, Stärke, Güte. Trauer und Schmerz.
Dass in jedem der Romane lediglich eine Romance im Fokus stand, und zwar jene zu sich selbst, machte die „Zweieinhalb Schwestern-Trilogie“ zu etwas, das Wunden offenlegt, nachdenklich stimmt, Verbundenheit schafft. Die Suche nach Wahrheiten, die alles und nichts verändern, nach Antworten, die wehtun und ein ganzes Leben infrage stellen könnten, nach dem, was wirklich zählt, in einem Dasein, das einem Wimpernschlag gleicht, steht konstant, aber auf verschiedene Arten im Fokus. Es geht um Schuld und Vergebung, um Loslassen und Festhalten, um Biologie und Abstammung. Um eine Pflicht, die keine ist, und um einfach man selbst sein. Frei, laut und ja, auch anstrengend.
Lene rundet ihre emotionale Reihe im Finale mit Rückblenden ab, die dem Familiengeheimnis einen Abschluss geben, verstehen und schwer schlucken lassen. Wir gleiten zu Irene, in die 1980er, und sind mittendrin in einem bedeutenden Teil ihrer ganz persönlichen, schweren und zu Herzen gehenden Geschichte. Gewissermaßen glitchen wir zu einem Dreh- und Angelpunkt all dessen, was Hanna ausmacht, was sie im Heute antreibt. Wenn wir die natürlichen Konflikte und Schwierigkeiten der Schwestern außen vor lassen, dann sind Matz und Gerd in diesem letzten Buch die Figuren, die etwas ausmachen, etwas Bedeutsames anregen, Teil von etwas Großem werden – und schon immer waren. Die Autorin umrahmt Hannas von Zweifeln und Ängsten begleitete Selbstfindung mit einem Potpourri aus Emotionen und chaotischen Gefühlen, spickt sie mit bildreichen, vor allem aber atmosphärischen Eindrücken und einer kaum fassbaren Stimmung – hin- und hergerissen zwischen Euphorie und Schuld, zwischen „Jetzt endlich“ und „Lass mal zurückweichen“. Hannas Aufruhr war menschlich, echt, authentisch. Wie auch schon bei Ella und Jonna warten allerhand Gedanken und Situationen, mit denen es sich nur zu leicht identifizieren lässt. Herzergreifend und bittersüß. Voller Wachstum, Weitergehen, Straucheln und Einknicken und der von Tränen erfüllten Meeresluft. Ich habe jede Zeile gefühlt und hoffe, dass diese Trilogie vielen, vielen Menschen Hoffnung, Trost und eine Umarmung schenken wird.
Etwas muss ich aber noch loswerden: Lene schreibt immer unfassbar emotional, authentisch, mal mit mehr, mal mit weniger Poesie. Aber in diesem Buch hier … in diesem Buch traf die Autorin jeden Satz, jeden Ton. Mitten hinein.
Bewertung
aus Neukieritzsch
5/5
01.11.2026
eBook (ePUB)
Absolute Leseempfehlung für die komplette Trilogie
Hanna ist diejenige, die immer für alle da ist. Sie schlichtet, vermittelt, hört zu und hat irgendwie immer ein offenes Ohr. Nur sich selbst stellt sie dabei meistens hinten an. Deshalb war ich richtig gespannt auf ihre Geschichte und darauf, ob sie es diesmal schafft, auch einmal an sich selbst zu denken. Ein Brief ihres verstorbenen Vaters bringt plötzlich einiges ins Rollen und Hanna macht sich auf den Weg nach Hamburg, um endlich Antworten zu bekommen. Dabei erfährt sie mehr über das frühere Leben ihrer Mutter Irene und merkt schnell, dass sie die Frau, die sie bisher als ihre Mutter kannte, mit dem, was sie über deren Vergangenheit erfährt, nicht so einfach zusammenbringen kann. Und dann gibt es da noch Matz. Einen Mann, der Hanna zuhört, sie so nimmt, wie sie ist, und bei dem sie einfach sie selbst sein kann. Doch wird Hanna sich trauen, diesen Weg einzuschlagen und ausnahmsweise einmal sich selbst an die erste Stelle zu setzen?
Ich habe dem Finale um die „Zweieinhalb Schwestern“ wirklich entgegengefiebert. Jonna und Ella haben bereits so viel mitgebracht, dass ich gespannt war, ob das jüngste Mitglied der Schwestern da mithalten kann.
Der letzte Teil spielt größtenteils in Hamburg und ich gebe zu: Die Insel habe ich ein bisschen vermisst. Das tut der Geschichte allerdings keinen Abbruch, denn stattdessen begeben wir uns auf die Suche nach einem Teil von Hannas Wurzeln.
Dabei erfahren wir auch viel über die Vergangenheit von Irene, der Mutter der Schwestern. Sie kann ihre Geschichte leider nicht mehr selbst erzählen, da sie an Demenz leidet. Und sie hatte es früher definitiv nicht leicht. Ich fand ihre Geschichte unglaublich berührend, vor allem die verliebten Momente. Ich habe gelächelt, geweint und wieder gelächelt.
Besonders schön fand ich auch, dass Hanna
sich endlich getraut hat, sich selbst einmal an die erste Stelle zu setzen und an ihre eigenen Wünsche zu denken. Zu sehen, wie sie mit Matz aufgeblüht ist und wie liebevoll er mit ihr umgegangen ist, war einfach nur schön. Ich war wahnsinnig gern mit den beiden unterwegs.
Mein persönliches Highlight war aber zum einen, die Schwestern wieder vereint zu sehen, und zum anderen, noch einen richtig klaren Moment mit Irene erleben zu dürfen. Ich bin ehrlich: Alles andere hätte mir wahrscheinlich das Herz gebrochen. Da hatte ich wirklich Gänsehaut.
Fazit
Lene Jansen hat mit ihrer Trilogie rund um Jonna, Ella und Hanna bei mir einen absoluten Volltreffer gelandet. Ich habe die Schwestern wahnsinnig lieb gewonnen und war unglaublich gern in ihren Geschichten unterwegs. Egal, ob auf der Insel oder in Hamburg – ich habe gelacht, geweint und einfach ganz viel wirklich gute Unterhaltung mit den Büchern gehabt. Ein absolut gelungener Reihenabschluss und definitiv eine Herzensreihe für mich. 5 Sterne
Steffi
aus wingardium.steffi.osa
5/5
31.10.2026
eBook (ePUB)
Eine absolut großartige Herzensgeschichte, die nachhallt und das Herz erwärmt
Hanna verschlägt es nach Hamburg. Auf den Spuren ihrer Wurzeln lernt sie den Kellner Matz kennen, der, ohne dass die beiden sich kennen, tiefer blickt und direkt auf den Punkt bringt, wovor Hanna sich fürchtet und hinter wem und was sie sich versteckt.
Je näher Hanna der Wahrheit über ihre Herkunft kommt und dem Mann, in dessen Gesicht sie sich selbst erkennt, desto klarer wird: Familie ist manchmal verdammt kompliziert, Liebe lässt sich nicht dirigieren und mit etwas Glück schenkt einem das Leben Menschen, die man niemals vergisst.
Ohhh Lene, dieser dritte Band ist der absolut bewegendste der ganzen Reihe, mit dem du dich nochmal sowas von übertroffen hast.
Die Geschichte ist ehrlich, auch mal unbequem, mutig, rührend, bewegend, ich habe bestimmt die letzten acht Kapitel durchgeheult, erst recht Schorsch und Ilse betreffend. Omg!
Hanna ist super authentisch und durchlebt einen Wahnsinns Wandel, Matz ist ein absolutes Goldstück. Das Familien-Thema ist wie das wahre Leben eben ist; menschlich, echt statt perfekt und auch der Zusammenhalt der Schwestern so schön und würdig ausgearbeitet.
Die Rückblicke von Irene sind soooo schön, nostalgisch und romantisch.
Eine absolut großartige Herzensgeschichte, die nachhallt, das Herz erwärmt und die ich so sehr geliebt habe.
Ich empfehle diese Trilogie von ganzem Herzen!
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