Alexis' Welt ist unwiderruflich zusammengebrochen. Alles, was sie über ihre Eltern, Corin und die Grays zu glauben wusste, hat sich in Rauch aufgelöst. Und noch viel schlimmer: Ihre Schwester Lucy, nach der sie so lange gesucht hat, scheint eine Fremde geworden zu sein. Durch ihren Deal in Tartarum gefangen, wird Alexis nun zum Spielball der mächtigen Daimonen-Clans, die in ihr nur ein Mittel zur Macht sehen. Nach und nach erwachen Alexis' daimonische Fähigkeiten und statt Opfer wird sie zur Kämpferin. Sie will den Clavis Animarum finden, das Gleichgewicht der Welten wiederherstellen - und dabei nicht ihr Herz verlieren ...
Das Finale der romantischen Urban-Romantasy-Dilogie und einer Enemies-to-Lovers-Geschichte, die verzaubert!
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Amy K.
5/5
30.07.2026
eBook (ePUB 3)
Eine Fortsetzung, die den ersten Band übertrifft
Nach dem fiesen Ende von My Darkest Revenge konnte ich es kaum erwarten, weiterzulesen und My Cursed Soul hat meine Erwartungen sogar übertroffen. Ich war ab der ersten Seite wieder mitten in der Geschichte und wollte das Buch am liebsten in einem Rutsch verschlingen.
Besonders begeistert hat mich die Entwicklung der Figuren. Alexis wächst im Laufe der Geschichte immer mehr über sich hinaus, bleibt mit ihren Zweifeln und Unsicherheiten aber trotzdem unglaublich nahbar. Genau das macht sie für mich zu einer so starken Protagonistin. Auch Corin hat mich wieder vollkommen überzeugt. Hinter seiner verschlossenen Art steckt so viel mehr, als man zunächst vermutet, und genau das macht ihn zu einem der spannendsten Charaktere der Reihe. Besonders schön fand ich außerdem, dass auch die Nebenfiguren mehr Raum bekommen und die Geschichte dadurch noch lebendiger wirkt.
Auch das Worldbuilding hat mich dieses Mal noch mehr begeistert. Tartarum wirkt deutlich ausgearbeiteter und man erfährt immer mehr über die Häuser der Daimonen, ihre Strukturen und die politischen Machtspiele. Trotz der vielen neuen Informationen fühlt sich nichts überladen an. Im Gegenteil: Ich wollte immer noch mehr über diese Welt erfahren.
Spannungstechnisch hat mich das Buch komplett abgeholt. Immer wenn ich dachte, ich wüsste, worauf die Geschichte hinausläuft, kam die nächste Wendung. Gleichzeitig nimmt sich die Handlung aber auch Zeit für ruhigere Momente, die den Figuren noch mehr Tiefe geben und dafür sorgen, dass die emotionalen Szenen besonders gut wirken.
Der Schreibstil liest sich wieder unglaublich flüssig und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Einzig das Finale hätte für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas mehr Raum bekommen dürfen. Das ist für mich allerdings wirklich Kritik auf hohem Niveau.
Für mich ist My Cursed Soul ein rundum gelungener Abschluss der Dilogie. Die Figuren sind mir noch mehr ans Herz gewachsen, das Worldbuilding wurde sinnvoll erweitert und die vielen Wendungen haben mich bis zum Schluss gefesselt. Wer den ersten Band mochte, sollte sich diese Fortsetzung auf keinen Fall entgehen lassen. Für mich war sie sogar noch ein Stück stärker.
Aarany
aus Berlin
4/5
03.07.2026
eBook (ePUB 3)
Seelenfall
Cover & Klappentext
Das Cover von Band eins ist schon toll, aber dieses hat mich wie magisch angezogen. Die Farbgebung und die Details sind perfekt aufeinander abgestimmt, sodass man sofort den richtigen Eindruck von dem Buch bekommt.
Der Klappentext spricht für eine würdige Fortsetzung. Ich konnte also gar nicht anders, als Alexis’ Geschichte weiterzuverfolgen.
Meinung
Alexis’ Welt ist unwiderruflich zusammengebrochen. Nichts ist mehr, wie es schien. Nur der Verrat ist geblieben.
Der einzige Lichtblick sollte ihre Schwester sein, nach der sie so lange gesucht hat, doch sie wirkt so unnahbar wie eine Fremde.
Aufgrund eines Deal ist Alexis gezwungen, in Tartarum zu bleiben, wo sie wegen ihrer erwachenden Kräfte das Interesse der Daimonen-Clans auf sich zieht. Anstatt aufzugeben und sich manipulieren zu lassen, kämpft Alexis, denn sie weiß, dass so viel mehr auf dem Spiel als das, was sie verloren hat – das Gleichgewicht der Welten wiederherzustellen.
Aus der Sicht von Alexis wird man durch das Geschehen geführt.
Dank der Zusammenfassung hatte ich kaum Schwierigkeiten, wieder in die Story zu finden. Das wurde zusätzlich dadurch erleichtert, dass man gefühlt sofort in die Handlung geworfen wird.
Die Fortsetzung knüpft direkt an den ersten Teil an, sogar das Tempo wurde beibehalten.
Es ist erstaunlich, wie anders ich die Hauptprotagonisten, die ich schon aus Band eins kannte, wahrgenommen habe. Alexis war für mich greifbarer, während Corin aufgrund der Geschehnisse seine lockere Art verloren hat. Allerdings gab es trotzdem genügend Charaktere, die für eine gewisse Leichtigkeit sorgten, sodass die Schwere, die auch diesem Buch anhaftet, nicht zu erdrückend wurde.
Der Schreibstil überzeugt auch hier durch schöne Formulierungen, obgleich sich wiederholt ein paar Stolpersteine eingeschlichen haben. Jedoch nicht so viele wie im ersten Teil.
Passend zum Inhalt wirkt der Schreibstil etwas anspruchsvoll, wobei es eher die Handlungsstränge sind, die den Leser zwingen, dranzubleiben, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass sich hier alle losen Fäden verknüpfen lassen. Dafür ist die Story zu komplex. Aber der Autorin ist es tatsächlich gelungen, den Großteil zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Ein paar Kleinigkeiten blieben zwar offen, sind aber im Gesamtgefüge zu vernachlässigen.
Während in Band eins einige Charaktere noch etwas blass wirkten, glänzen sie hier durch Präsenz. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Hauptprotagonisten handelt oder Randfiguren. Niemand geht wirklich unter. Das war beeindruckend. Insbesondere weil es eine Vielzahl an Charakteren gab, die durch ihre Eigenheiten schnell im Gedächtnis blieben.
Der Schwerpunkt der Geschichte liegt in erster Linie auf der Handlung, weniger auf der Weiterentwicklung. Natürlich ist diese auch vorhanden, aber eher reduziert. Das stört nur bedingt, weil das relativ rasante Tempo die Aufmerksamkeit auf die jeweilige Situation lenkt. Während es in Band eins noch einige Längen gab, hätte ich mir hier mehr Entschleunigung gewünscht. Das wäre notwendig gewesen, um Schlüsselszenen Raum zu schaffen. So gingen sie leider komplett unter.
Vielleicht ist die recht hohe Geschwindigkeit auch dafür verantwortlich, dass die Autorin manchmal vom zuvor beschrittenen Weg abgekommen ist. Das ist mir allerdings nur zweimal aufgefallen.
Das Ende kam erwartungsgemäß schnell und wirkte auf mich wie ein Sturz. Der Aufprall wurde allerdings durch den Epilog deutlich abgemildert, sodass ich Tartarum entspannt verlassen konnte.
Fazit
Ein deutlich stärkeres Finale in Vergleich zu Band eins, das mit Temperament und einem außergewöhnlichen Weltenbau überzeugt, in der Spannung und auch tiefer gehende Emotionen nicht zu kurz kommen.
Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.
Rose
aus Kiel
5/5
11.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Düster, chaotisch und emotional – genau mein Ding
Ich wollte ein bisschen Magie, Tartarum und Seelenpartner-Drama. Bekommen habe ich zusätzlich Familienchaos, Intrigen und diverse Momente, in denen ich die Charaktere gerne angeschrien hätte: Redet doch einfach miteinander!
Besonders Tartarum und die Hintergründe der Daimonen haben mir richtig gut gefallen. Die Welt bekommt mehr Tiefe und einiges fügt sich endlich zusammen.
Alexis und Corin sorgen natürlich zuverlässig dafür, dass emotionale Stabilität keine Chance hat, und auch Lucy und Lesander tragen ihren Teil zum Chaos bei. Vernünftige Entscheidungen? Optional. Drama? Garantiert.
Das Ende war dann gleichzeitig frech, emotional und ein bisschen kitschig – und ja, ich habe es komplett gefressen.
Fazit: Magie, Seelendeals, Familienchaos und Männer, bei denen Therapie vermutlich günstiger wäre.
Xenia
aus Baden Württemberg
5/5
16.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Sie ist eine 5 von 5
Sie ist eine 5 von 5
Was für ein großartiger zweiter Band! Ich bin wirklich positiv überrascht und unglaublich happy mit der Fortsetzung. Die Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Teil an und entwickelt sich genauso spannend und mitreißend weiter. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nachlässt – im Gegenteil.
Die Hauptcharaktere sind mir noch mehr ans Herz gewachsen und auch die neu eingeführten Figuren haben die Geschichte perfekt ergänzt. Besonders die dämonische Welt, die man im Laufe des Buches immer besser kennenlernt, fand ich unglaublich kreativ und faszinierend aufgebaut. Das Worldbuilding hat mir richtig gut gefallen. Mein persönliches Highlight war der Endkampf. Bzw. Wie sich alle Probleme gelöst haben.
Bewertung
aus Overath
5/5
02.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Manchmal muss erst alles zerbrechen, bevor man erkennt, wofür es sich zu kämpfen lohnt
Es gibt Fortsetzungen, die an den ersten Band anknüpfen. Und dann gibt es Fortsetzungen, die einfach noch einmal alles größer machen. Genau das war My Cursed Soul für mich.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten in der Geschichte, als wäre ich nie weg gewesen. Ich musste keine Sekunde überlegen, wer wer ist oder was zuvor passiert war. Stattdessen hatte ich sofort dieses vertraute Gefühl: Endlich bin ich wieder zurück.
Was mich diesmal besonders beeindruckt hat, war Alexis. Nach allem, was sie erlebt hat, hätte sie allen Grund aufzugeben. Stattdessen wächst sie mit jeder Herausforderung über sich hinaus. Ich mochte unglaublich, dass sie nicht plötzlich unbesiegbar wird. Sie zweifelt, sie macht Fehler und genau dadurch fühlt sich ihre Entwicklung so echt an. Mit jeder Seite wird deutlicher, wie viel Stärke eigentlich in ihr steckt.
Und Corin... ich glaube, er hat mein Herz endgültig erobert. Hinter seiner oft verschlossenen Art verbirgt sich so viel Schmerz und gleichzeitig so viel Loyalität. Es sind gar nicht die großen romantischen Momente zwischen den beiden, die mich berührt haben. Vielmehr waren es die kleinen Gesten, die kurzen Blicke und das Vertrauen, das sich langsam wieder seinen Platz erkämpft hat. Gerade diese leisen Momente haben mich emotional viel mehr erreicht als jede übertriebene Liebesszene.
Was Stefanie Hasse hier erschaffen hat, ist aber weit mehr als eine Liebesgeschichte.
Die Welt der Daimonen fühlt sich im zweiten Band noch greifbarer an. Tartarum mit seinen Clans, den unterschiedlichen Fähigkeiten und den politischen Machtspielen hat mich komplett fasziniert. Ich liebe es, wenn ein Fantasyroman das Gefühl vermittelt, dass hinter jeder Tür noch eine weitere Geschichte wartet. Genau dieses Gefühl hatte ich hier ständig.
Und dann sind da noch die Nebenfiguren.
Ich mag Bücher, in denen sie nicht einfach nur "mitlaufen", sondern ihre eigene Geschichte erzählen. Genau das gelingt hier unglaublich gut. Jeder bringt etwas Eigenes mit, jeder hat seine Daseinsberechtigung und keiner wirkt wie bloße Kulisse. Dadurch fühlt sich die Welt lebendig an und ich hatte oft das Gefühl, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
„Manchmal wächst die größte Stärke genau dort, wo vorher nur Angst war.“
Ich habe mich beim Lesen immer wieder dabei ertappt, dass ich eigentlich schlafen gehen wollte... und dann doch noch ein Kapitel gelesen habe. Und noch eins. Nicht, weil ständig ein Cliffhanger kam, sondern weil ich unbedingt wissen wollte, welches Geheimnis als Nächstes ans Licht kommt. Immer wenn ich dachte, jetzt hätte ich den Überblick, hat Stefanie Hasse wieder eine neue Wendung eingebaut, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Was mir am längsten im Gedächtnis bleiben wird
Dass diese Geschichte nie nur Schwarz oder Weiß kennt. Freund und Feind verschwimmen immer wieder, Entscheidungen haben Konsequenzen und selbst Figuren, von denen ich glaubte, sie längst einschätzen zu können, haben mich noch überrascht. Genau das liebe ich an Fantasy.
Mein Fazit
Für mich hat My Cursed Soul genau das geschafft, was ich mir von einem Dilogie-Finale wünsche. Die Geschichte entwickelt sich konsequent weiter, beantwortet offene Fragen und überrascht trotzdem bis zum Schluss. Gleichzeitig verlieren weder die Figuren noch ihre Beziehungen an Bedeutung – im Gegenteil. Alles fühlt sich größer, emotionaler und intensiver an als noch im ersten Band.
Als ich die letzte Seite gelesen hatte, musste ich das Buch erst einmal einen Moment geschlossen in den Händen halten. Nicht, weil ich traurig war, sondern weil ich gemerkt habe, wie sehr mir diese Welt und ihre Figuren ans Herz gewachsen sind.
Und genau das macht für mich ein richtig gutes Buch aus.
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