"Allerhöchste Erzählkunst aus Frankreich. Einer der Krimis des Jahres!" 3sat TV- & Kulturmagazin
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Mario Hollerbaum
aus Ludwigshafen
5/5
23.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein packender Thriller über mehrere...
Ein packender Thriller über mehrere wahrscheinliche Selbstmorde, die die Pariser Polizei aufklären soll. Die Autorin begeistert den Leser durch viele Möglichkeiten.
Bewertung
aus Zürich
5/5
06.10.2019
eBook (ePUB)
Schlechte Übersetzung
Die Geschichte hätte eine viel bessere Übersetzung verdient. Es spricht für den Roman, dass er trotz meiner Kritik an der Übersetzung sehr lesbar bleibt.
Bewertung
aus Wien
5/5
17.05.2019
eBook (ePUB)
Faszinierend
Bin schon lange Fan von Fred Vargas, auch dieses Buch ist faszinierend mit all seinen Facetten. Liest sich sehr gut, ist äußerst spannend und unterhaltsam.
Freue mich schon auf das nächste Buch von ihr.
Bewertung
aus Bern
5/5
23.11.2018
eBook (ePUB)
Das barmherzige Fallbeil
Sehr spannend, die Protagonisten mit ihren speziellen Charaktereigenschaften gefallen, Die Geschichte ist ungewöhnlich aufgebaut
Bewertung
5/5
13.10.2018
Buch (Taschenbuch)
Die französische Revolution lebt.
Fred Vargas ich liebe dich. Ein geschichtlich fabelhaft untermauerter Krimi.
Dieses Buch hat mir meine liebste Geschichtslehrerin vor den Abiturprüfungen wärmstens als spannende Abwechslung ans Herz gelegt. Wir teilen beide schon länger eine Faszination für Vargas, aber dieses Buch kannte ich noch nicht.
Und was soll ich sagen, ich bin schlichtweg begeistert. Anders als in bisherigen Büchern der Autorin, rückt die geschichtliche Facette weit mehr in den Vordergrund. Als Leser werde ich entführt in die Zeiten Robesspierres und erlebe in Paris hautnah die Aufarbeitung der französischen Revolution. Aber das ist nicht das einzige Thema, parallel zieht es den Hauptkommissar Adamsberg mit seiner Truppe auch nach Island auf eine kleine Insel und in weitere Gefahren. Der geschichtliche Ausflug war dabei ausgewogen sowohl mit Fakten als auch mit überlieferten Anekdoten und Interpretationen gefüttert und so keineswegs ermüdend.
Vargas schafft es auf über 500 Seiten die verschiedensten Erzählfäden am Ende gekonnt zu einem nachvollziehbaren Strang zu verknüpfen und nimmt den Leser dabei mit auf eine Reise ins Ungewisse. Besonders gefallen hat mir, dass es an keiner Stelle langweilig wurde, und trotzdem nie so rasant Fahrt aufnahm, dass die Handlung dadurch vorhersehbar wurde.
Adamsberg und sein Team als immer wiederkehrende Figuren der Reihe waren auch dieses mal wieder charakteristisch wunderbar kontrastreich ausgeprägt. Adamsberg pflegt eine völlig konfuse und ungewöhnliche Herangehensweise an Ermittlungen, die in Textform ebenso humoristisch wie verwirrend sein kann. Verbunden mit dem prägnanten Sprachstil, der teilweise an lyrische Texte erinnert und doch immer einen harten harschen Unterton mitbringt, der die Handlung auf ihr Minimum herunterbricht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser teils künstlerische Ton nicht für jeden Spannungsfan geeignet ist, da er eine Länge mitbringt, die nicht jeder in der Spannungsliteratur schätzt, daher würde ich einen kurzen Blick ins Buch empfehlen.
Das Ende kam für mich und meine mitlesenden Freunde völlig schlagartig und all die vorher gefassten Vermutungen wurden dadurch mit ganzer Kraft in den Wind geworfen. Dieses Gefühl der Überraschung und das trotzdem noch mitfiebern wollen, zeichnet für mich einen guten Kriminalfall aus. Aber selten erlebe ich es, dass ein völlig unvorhergesehenes Ende so viel Logik mit sich zieht. Chapeau!
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