Produktbild: Unorthodox
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Unorthodox

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

133369

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2016

Verlag

Secession Verlag für Literatur

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,2 cm

Gewicht

485 g

Auflage

6. Auflage

Übersetzt von

Christian Ruzicska

Sprache

Deutsch

EAN

2710003548161

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

133369

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2016

Verlag

Secession Verlag für Literatur

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,2 cm

Gewicht

485 g

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6. Auflage

Übersetzt von

Christian Ruzicska

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Deutsch

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2710003548161

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    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar

    Dieses Buch lag schon länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Warum ich es so lange nicht gelesen habe, kann ich gar nicht sagen, denn ich war total neugierig darauf. Und ich muss sagen, das Buch hat mich wirklich gefesselt. Es hat mich sehr berührt und lange beschäftigt. Die Autorin ist nur wenig jünger als ich und ich fand es faszinierend und erschreckend zugleich, wie sehr sich ihr Leben von meinem unterscheidet. Ihre Kindheit und Jugend bei den Satmarern ist unfassbar strikt und streng von Regeln und Vorgaben geprägt. Alles ist reglementiert, Bildung nicht gerne gesehen und ein eigener Wille sowieso nicht. Wenn man das alles so liest, wundert man sich, dass jemand die Kraft und Energie und auch den Mut hat, sich aus dieser Welt zu befreien. Anders als Befreiung kann man es kaum nennen, finde ich. Man kann an manchen Stellen kaum glauben, dass es heutzutage in New York so ein Leben geben kann – und gleichzeitig wirkt das Erzählte sehr authentisch, offen und ehrlich.  Wer sich für andere Religionen, Traditionen und Gebräuche interessiert, wird das Buch gerne lesen. Ich habe viel Wissen mitgenommen, auch weil ich neben der Lektüre noch einiges recherchiert habe. Absolut spannend – ich denke, ich werde auch das Nachfolgerbuch bald lesen, weil es mich doch interessiert, wie es mit Deborah weitergegangen ist.

  • Bewertung

    aus Bäretswil

    5/5

    18.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unorthodox

    Es gibt Einblick in eine aus unserer Sicht nicht nachvollziehbare Lebensweise.

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    26.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein packendes Buch

    Eine Geschichte, von der man glaubt, dass sie in einer Zeit spielt, die längst vergangen ist. Doch Deborah wird 1986 geboren, mitten hinein in eine jüdische Glaubensgemeinschaft, deren strenge Regeln mit der einer Sekt vergleichbar sind. Sie ist ein extrovertiertes, lebhaftes Mädchen, das schnell die Enge der jüdischen Gesetze bemerkt und hinterfragt. Die Frauen werden jedoch vorsätzlich dumm gehalten, was für das hochintelligente Mädchen eine Qual wird. Fortan versucht sie heimlich ihren Horizont durch Bücher, die sie unter ihrer Matratze versteckt, zu erweitern. Doch ihr Wunsch nach Freiheit bleibt zunächst unerfüllt. Mit 17 wird sie verheiratet und lebt nun mit ihrem Ehemann zusammen, der ihre Extrovertiertheit auch nicht zu schätzen weiß. Nach der Geburt ihres Sohnes, schafft sie es ihrem Wunsch nach Bildung nachzukommen. Und schlussendlich gelingt ihr mit ihrem Kind, der Ausbruch aus diesem Gefängnis. Heute lebt die Autorin in Berlin. Ein faszinierendes Buch. Viele Situationen lassen einen kopfschüttelnd zurück, da einem die Vorstellung fehlt, das solche Glaubensgemeinschaften tatsächlich existieren. Dieser Titel war das Septemberbuch im Buchclub @maedelsdielesen auf Instagram. Ganz lieben Danke nochmal an Helen für das wunderbare, interessante Gespräch mit der Autorin!

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Der schwere Weg in ein selbstbestimmtes Leben

    Deborah Feldmans Lebensgeschichte liest sich so spannend wie ein Roman. Sie wächst auf in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeide in New York, jeder Gedanke, jede Verhaltensweise unterliegt strengen Regeln. Frauen sind die am meisten Betroffenen. Schon als Kind lebt Feldman in dem Konflikt zwischen Gehorsam und der Sehnsucht nach Eigenständigkeit. Wie unfassbar schwer muss es sein, sich aus einer vertrauten Gemeinschaft zu lösen, die damit verbundenen Verurteilungen und Anfeindungen zu ertragen und dennoch den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen, die eigenen Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen. Feldman gelingt es nach und nach, ihrem Gewissen und der eigenen Moralvorstellung zu folgen, doch der Preis, den sie dafür bezahlt, ist hoch... Wenn Sie dieses Thema interessiert, lesen Sie doch dazu auch den Roman von Eve Harris, "Die Hochzeit der Chani Kaufman"

  • Bewertung

    aus Falkenstein

    5/5

    10.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend

    Dieses Buch ist eine Autobiographie einer Frau, die bei einer ultraorthodoxen, jüdischen Sekte aufwächst. Das Ganze wurde zu einem interessanten Roman verdichtet. Der Schreibstil ist unaufgeregt, Sie klagt weder an, noch verurteilt Sie Ihre damalige Umwelt. Man kriegt einen Einblick in diese abgeschottete, in Ihren eigenen Kosmos lebenden Gemeinschaft. Teilweise geht es da echt heftig zu. Frauen haben null Rechte und sind Schuld an allem (Frau verführt Mann und verleitet Ihn quasi zur Sünde...) und muss sich immer nur unterwerfen. Ein Buch über Emanzipation und Befreiung, ich kann es uneingeschränkt empfehlen (als Mann)!

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