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Psychopathen Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.05.2013

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,7 cm

Gewicht

442 g

Originaltitel

The Wisdom of Psychopaths. Lessons in Life from Saints, Spies and Serial Killers

Übersetzt von

Ursula Pesch

Sprache

Deutsch

EAN

2710003530623

Beschreibung

Rezension

"Ein hoch interessantes Buch!"
HNA Frankenberger Allgemeine 26. Mai 2013

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.05.2013

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,7 cm

Gewicht

442 g

Originaltitel

The Wisdom of Psychopaths. Lessons in Life from Saints, Spies and Serial Killers

Übersetzt von

Ursula Pesch

Sprache

Deutsch

EAN

2710003530623

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Steckt in jedem von uns ein....?

Marion Olßon aus Reutlingen am 26.05.2013

Bewertungsnummer: 812318

Bewertet: eBook (ePUB)

Unglaublich, was Kevin Dutton da auf Papier gebracht hat. Wie ähnlich sich „ normale“ Menschen und Psychopaten sind, ist einfach faszinierend. Es ist etwas verstörend, wenn Eigenheiten, die uns zuweilen ausmachen, doch schon an die erinnern, denen wir eigentlich nicht begegnen möchten. In jedem von uns steckt Unerschrockenheit oder Risikofreude. Jeder von uns trifft auch mal harte Entscheidungen, die in den Augen der anderen überzogen sind, sind wir deshalb etwa….? Ein absolut lesenswertes Buch, das Aufschluss gibt, wer wir sind und wer wir sein könnten!

Steckt in jedem von uns ein....?

Marion Olßon aus Reutlingen am 26.05.2013
Bewertungsnummer: 812318
Bewertet: eBook (ePUB)

Unglaublich, was Kevin Dutton da auf Papier gebracht hat. Wie ähnlich sich „ normale“ Menschen und Psychopaten sind, ist einfach faszinierend. Es ist etwas verstörend, wenn Eigenheiten, die uns zuweilen ausmachen, doch schon an die erinnern, denen wir eigentlich nicht begegnen möchten. In jedem von uns steckt Unerschrockenheit oder Risikofreude. Jeder von uns trifft auch mal harte Entscheidungen, die in den Augen der anderen überzogen sind, sind wir deshalb etwa….? Ein absolut lesenswertes Buch, das Aufschluss gibt, wer wir sind und wer wir sein könnten!

Der Untertitel „Was man von ……

Raumzeitreisender aus Ahaus am 29.01.2021

Bewertungsnummer: 2737738

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Untertitel „Was man von … Serienmördern lernen kann“ wirkt provokativ und dürfte dem Zweck dienen, den Verkauf zu fördern. Unter der gleichen Prämisse ist vor wenigen Jahren das Buch „Von der Mafia lernen“ von Louis Ferrante erschienen. „Psychopathen“ erregt ebenso wie „Von der Mafia lernen“ Aufmerksamkeit und sein Inhalt wird kontrovers diskutiert. Damit hat Autor Kevin Dutton, Forschungspsychologe an der renommierten Universität Oxford, sein Ziel erreicht. „Es ist keine ganz neue Beobachtung, dass psychische Störungen generell auch von Nutzen sein können, dass sie manchmal ganz eigenartige, außergewöhnliche Vorteile mit sich bringen.“ (9) Daraus sollte nicht gefolgert werden, dass Psychopathen positive Menschen sind. Überhaupt ist eine seriöse Schlussfolgerung nur zulässig auf Basis einer klaren Definition, was Psychopathen denn nun sind. Diese klare Definition fehlt. Wie unterscheiden sich Psychopathen z.B. von Soziopathen? Adam Cash schreibt in „Psychologie für Dummies“, dass Soziopathen früher als Psychopathen bezeichnet wurden. In Duttons Buch taucht der Begriff Soziopath nicht auf. In verschiedenen Quellen finden sich Definitionen, wie sich Soziopathen und Psychopathen voneinander unterscheiden. So können z.B. Psychopathen, im Gegensatz zu Soziopathen, Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen. Außerdem haben sie kein Gewissen und verhalten sich höchst manipulativ. In „Zwei Seiten einer Medaille“ relativiert Dutton seine Sicht. Die gleichen Eigenschaften, die Menschen destruktiv handeln lassen, können auch dazu führen, dass sie sich in ein brennendes Haus stürzen, um Leben zu retten. (49) Es ist diese Facette aus dem Spektrum psychopathischer Verhaltensweisen, um die es Dutton in diesem Buch geht. Es handelt sich in diesen Fällen jedoch nicht um Psychopathen, sondern um Menschen, die verhaltensmäßig eine Schnittmenge mit Psychopathen haben. Der Klappentext bringt die Intention des Buches genauer auf den Punkt, als Dutton selbst in seinen Ausführungen, nämlich dass „normale“ Menschen das eine oder andere Merkmal der Psychopathy Checklist besitzen ohne deshalb als Psychopath zu gelten. Dutton beschreibt psychopathische Verhaltensweisen anhand zahlreicher Fallbeispiele. „Man findet sie [Psychopathen] in allen Organisationen, in denen ihnen Stellung und Status Macht über andere verleihen und die Chance auf materiellen Gewinn bieten.“ (150) Die Leser werden durch die Ausführungen sensibilisiert, aber auch ein wenig verwirrt, wenn es darum geht, Psychopathen und psychopathische Eigenschaften voneinander zu trennen. Das Buch ist nicht sehr tiefgehend, aber unterhaltsam. Psychopathie wird tendenziell verharmlost. Die Ursachen für psychopathische Verhaltensweisen kommen zu kurz.

Der Untertitel „Was man von ……

Raumzeitreisender aus Ahaus am 29.01.2021
Bewertungsnummer: 2737738
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Untertitel „Was man von … Serienmördern lernen kann“ wirkt provokativ und dürfte dem Zweck dienen, den Verkauf zu fördern. Unter der gleichen Prämisse ist vor wenigen Jahren das Buch „Von der Mafia lernen“ von Louis Ferrante erschienen. „Psychopathen“ erregt ebenso wie „Von der Mafia lernen“ Aufmerksamkeit und sein Inhalt wird kontrovers diskutiert. Damit hat Autor Kevin Dutton, Forschungspsychologe an der renommierten Universität Oxford, sein Ziel erreicht. „Es ist keine ganz neue Beobachtung, dass psychische Störungen generell auch von Nutzen sein können, dass sie manchmal ganz eigenartige, außergewöhnliche Vorteile mit sich bringen.“ (9) Daraus sollte nicht gefolgert werden, dass Psychopathen positive Menschen sind. Überhaupt ist eine seriöse Schlussfolgerung nur zulässig auf Basis einer klaren Definition, was Psychopathen denn nun sind. Diese klare Definition fehlt. Wie unterscheiden sich Psychopathen z.B. von Soziopathen? Adam Cash schreibt in „Psychologie für Dummies“, dass Soziopathen früher als Psychopathen bezeichnet wurden. In Duttons Buch taucht der Begriff Soziopath nicht auf. In verschiedenen Quellen finden sich Definitionen, wie sich Soziopathen und Psychopathen voneinander unterscheiden. So können z.B. Psychopathen, im Gegensatz zu Soziopathen, Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen. Außerdem haben sie kein Gewissen und verhalten sich höchst manipulativ. In „Zwei Seiten einer Medaille“ relativiert Dutton seine Sicht. Die gleichen Eigenschaften, die Menschen destruktiv handeln lassen, können auch dazu führen, dass sie sich in ein brennendes Haus stürzen, um Leben zu retten. (49) Es ist diese Facette aus dem Spektrum psychopathischer Verhaltensweisen, um die es Dutton in diesem Buch geht. Es handelt sich in diesen Fällen jedoch nicht um Psychopathen, sondern um Menschen, die verhaltensmäßig eine Schnittmenge mit Psychopathen haben. Der Klappentext bringt die Intention des Buches genauer auf den Punkt, als Dutton selbst in seinen Ausführungen, nämlich dass „normale“ Menschen das eine oder andere Merkmal der Psychopathy Checklist besitzen ohne deshalb als Psychopath zu gelten. Dutton beschreibt psychopathische Verhaltensweisen anhand zahlreicher Fallbeispiele. „Man findet sie [Psychopathen] in allen Organisationen, in denen ihnen Stellung und Status Macht über andere verleihen und die Chance auf materiellen Gewinn bieten.“ (150) Die Leser werden durch die Ausführungen sensibilisiert, aber auch ein wenig verwirrt, wenn es darum geht, Psychopathen und psychopathische Eigenschaften voneinander zu trennen. Das Buch ist nicht sehr tiefgehend, aber unterhaltsam. Psychopathie wird tendenziell verharmlost. Die Ursachen für psychopathische Verhaltensweisen kommen zu kurz.

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Psychopathen

von Kevin Dutton

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