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Schuld Stories

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

8089

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Verlag

Piper

Seitenzahl

199

Maße (L/B/H)

18,7/12/1,9 cm

Gewicht

200 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003502880

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Akzeptabel

Verkaufsrang

8089

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Verlag

Piper

Seitenzahl

199

Maße (L/B/H)

18,7/12/1,9 cm

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Deutsch

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2710003502880

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  • Bewertung

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Kurzgeschichtensammlung mit vielen guten Geschichten

    Ferdinand von Schirach beweist mit seinem zweiten Buch Schuld ein mal mehr, dass er ein erstklassiger Autor ist. Die Kapitel sind ganz unterschiedlich lang und unterscheiden sich auch qualitativ, wobei jedoch keine Geschichte schlecht ist. Besonders gut bzw. harte Geschichten sind die Kapitel Volksfest und Kinder, aber auch die besonders kurze Geschichte Anatomie ist sehr stark. Wer kurze und überwiegend gute kriminalistische Geschichten mag, der kommt mit Schuld auf seine Kosten.

  • Lukas

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Recht und Gerechtigkeit

    Ferdinand von Schirachs Schuld ist ein eindringliches und zugleich verstörendes Werk, das lange nach dem Lesen nachhallt. In kurzen, präzise erzählten Geschichten gewährt Schirach Einblicke in reale Kriminalfälle – nüchtern, unaufgeregt und sprachlich auf das Wesentliche reduziert. Gerade diese Klarheit macht die Lektüre so intensiv. Schirach gelingt es, mit wenigen Worten ganze menschliche Abgründe sichtbar zu machen. Seine Sprache ist direkt und sachlich, fast schon kühl – und genau darin liegt ihre Wirkung. Er verzichtet bewusst auf moralische Wertungen und überlässt es den Leserinnen und Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Das ist nicht immer leicht auszuhalten, denn die geschilderten Fälle sind oft verstörend und werfen unbequeme Fragen auf. Im Zentrum steht dabei immer wieder die Frage nach Schuld: Wer ist wirklich schuldig? Und kann Schuld überhaupt eindeutig bestimmt werden? Schirach zeigt eindrucksvoll, dass Recht und Gerechtigkeit nicht zwangsläufig dasselbe sind. Die juristische Wahrheit ist oft klar – die menschliche hingegen bleibt komplex und vielschichtig. Schuld ist keine leichte Kost, aber genau darin liegt seine Stärke. Das Buch fesselt durch seine schonungslose Ehrlichkeit und die fast beiläufige Art, mit der existenzielle Fragen verhandelt werden. Man liest es schnell, vielleicht sogar in einem Zug – und merkt erst danach, wie tief es eigentlich geht. Für mich ist Ferdinand von Schirach einer der beeindruckendsten Autoren unserer Zeit – sowohl sprachlich als auch in seiner Haltung gegenüber den Menschen, über die er schreibt.

  • Melissa

    Book Circle Community

    5/5

    28.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ferdinand von Schirachs fesselnde Erzählungen

    Ferdinand von Schirach entführt uns in seinen Geschichten in die dunklen Abgründe menschlichen Verhaltens. Mit überwältigender Präzision beleuchtet er erschütternde Schicksale – von einem quälenden Ehemann bis hin zu einem internatsgeschundenen Schüler. Jedes Szenario konfrontiert den Leser mit der komplexen Frage nach Schuld und Verantwortung. Schirachs leiser, aber bestimmter Stil schafft eine eindringliche Atmosphäre, die zum Nachdenken anregt. Ein starkes Werk, das die Grenzen des menschlichen Verhaltens und die moralischen Grauzonen meisterhaft erkundet!

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    11.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    SCHULD Ferdinand von Schirach…

    SCHULD Ferdinand von Schirach Die Blaskapelle, bestehend aus neun Männern, spielte beim Volksfest der Kleinstadt. Auf der Bühne saßen sie, ihre Gesichter gepudert mit Perücken auf dem Kopf, ein Glas zu viel in der Hand, während die Sonne heiß vom Himmel brannte. Die ausgelassene Stimmung spiegelte sich in der Menge wider. Sie wurden von einem jungen Mädchen bedient. Sie trug ein weisses T-Shirt. Als diese versehentlich Bier über ihr Shirt kippte, sahen die Männer ihre Brüste und fielen über sie her. Der Rhythmus der Tanzfläche wurde zu ihrem Rhythmus. Ein Mitglied der Blaskapelle alarmierte die Polizei anonym. Die Notärzte retteten das Mädchen, verwischten jedoch dabei versehentlich alle Spuren, die für die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Bedeutung gewesen wären. Bei einer späteren Gegenüberstellung konnte das Mädchen die Täter nicht identifizieren. Acht Männer der Blaskapelle waren die Täter, einer ihr Retter. Alle schwiegen. Kann das Gericht alle Männer verurteilen oder muss es alle Männer freisprechen? Die 15 Geschichten aus dem Leben des Strafverteidigers Ferdinand von Schirach habe ich mit unterschiedlichsten Emotionen durchlebt. Wut und Fassungslosigkeit dominierten dabei. Im Zentrum stehen Sexualverbrechen, Missbrauch und die schwierige Frage nach Schuld oder Unschuld. Von Schirachs präziser und nüchterner Schreibstil hat mich erneut überzeugt. 4½ / 5

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    14.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    gut geschrieben

    Welch spannende Kurzgeschichten, geschrieben in einem beinahe protokollarischen Stil, sehr sachlich, exakt, ohne (sprachliche) Übertreibungen, „juristisch“. Was den Personen widerfährt, könnte allen passieren. Die Geschichten sind aus der Lebenswelt gegriffen. Deshalb haben sie einen grosses Identifikationspotential. Wahrscheinlich ist diese Nähe zum eigenen Leben und zur eigenen Empfindsamkeit der Grund für die Attraktivität und den Erfolg dieser Geschichten.

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