Produktbild: Inmitten der Nacht
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Inmitten der Nacht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

115484

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,5 cm

Gewicht

528 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Leave the World Behind

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710003479670

Beschreibung

Rezension

»Kunstvoll erzählter Thriller.« ("Myself")
»Mit großem Gespür für Spannung streut Rumaan Alam die Details, die etwas erklären.« ("Brigitte")
»›Inmitten der Nacht‹ ist ein fieser, subtiler Thriller, der schon mit Julia Roberts verfilmt wird.« ("Madame")
»Wenn ich nochmal Urlaub mache, würde ich das Buch nochmal mitnehmen und nochmal lesen, weil es so außergewöhnlich ist.« ("Rbb/radioeins, Christian Koch, Krimibuchhandlung Hammett")

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Sehr gut

Verkaufsrang

115484

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,5 cm

Gewicht

528 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Leave the World Behind

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710003479670

Herstelleradresse

btb
Neumarkter Str. 28|81673|München|DE
kundenservice@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    08.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    bedrückend gut

    Ich habe selten ein Buch gelesen, das so sehr von seiner Atmosphäre lebt, wie "Inmitten der Nacht" denn die Geschichte an sich, ist nicht wirklich ... nennen wir es handlungsstark. Das geniale ist, wir bekommen immer wieder Häppchen an Wissen zugeworfen, die unsere Protagonisten, nicht haben. Wir haben also mehr Einblick in das Geschehen der Welt, als die Charaktere selbst. Das ist schon eine sehr coole Idee, denn sonst sind wir Leser, immer die, die "warten" müssen, bis jemand etwas preis gibt. Trotzdem war ich das gesamte Buch über unglaublich skeptisch, konnte niemanden vertrauen, nicht mal dem Autor. Was ist passiert? Ist überhaupt irgendetwas passiert? Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Die Protagonisten sind nicht gerade sympathisch Zeitgenossen und trotzdem ist es unglaublich spannend, wie sie sich im laufe des Buches entwickeln und was diese Notsituation in jedem einzelnen auslöst. Hilflosigkeit, Kontrollverlust und Verunsicherung ließen sie (und auch mich) alle möglichen Gefühle durchleben. Der emotionslose, trockene Schreibstil erschafft eine (wie schon erwähnt) unglaublich dichte Atmosphäre. Dieses enge und bedrückende Gefühl, hat mich den ganzen Roman lang begleitet und ich hab es richtig gefeiert. ;) Nur ein Punkt hat mich etwas "gestört", einfach aus dem Grund weil ich komplett anders reagieren würde (glaub ich zumindest). Ich wäre VIEL früher losgefahren um zu gucken was abgeht. Ich könnte nicht rum sitzen und warten ohne irgendeine Gewissheit. Ich fand das Buch sehr gut und danke hiermit Herrn Barack Obama für seine tolle Empfehlung ;) Nein im Ernst, wir haben hier einen gesellschaftskritischen Roman, der unterschwelligen Rassismus und die Doppelmoral einer weißen Familie ans Tageslicht befördert. Der Menschen in einer Ausnahmesituation zeigt und zum nachdenken anregt, wie wir wohl handeln würden. Kann man auf jeden Fall lesen.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    09.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannendes Leseerlebnis

    Ein paar erholsame, unbeschwerte Urlaubstage wollen sich Amanda und Clay mit ihren Kindern Archie und Rose gönnen. Dafür haben sie über Airbnb eine Haus auf Long Island gebucht. Die Abgeschiedenheit soll mithelfen, das Familiengefüge zu intensivieren, die Beziehungen untereinander zu stärken und überhaupt die Batterien aufzuladen. Eines Abends taucht in ihrem Feriendomizil ein älteres Ehepaar auf. Sie behaupten nicht nur sie wären die Eigentümer des Hauses, sondern auch dass ein Stromausfall die gesamte Ostküste lahmgelegt hätte. Diese undurchsichtige, dramatische Lage bringt 4 Erwachsene und 2 Teenager in eine ungewöhnliche Situation - sie sind sich plötzlich in einer Wohngemeinschaft ausgeliefert.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    24.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Späte Gäste bringen nie was Gutes

    Amanda und Clay, ein Ehepaar mittleren Alters, haben über Airbnb ein Haus gemietet, um mit ihren minderjährigen Kindern eine unbeschwerte Ferienwoche auf Long Island zu verbringen. Das Haus verfügt über allerlei Finessen wie eine Klimaanlage, eine vollausgestattete moderne Küche, Whirlpool, Swimmingpool und vieles mehr. Mitten in der Nacht steht ein älteres Paar vor der Tür und behauptet nicht nur, dass sie die Besitzer seien, sondern auch, dass es einen Katastrophenfall gab und die beiden die Sicherheit ihres Hauses der Großstadt vorziehen würden. Amanda und Clay sind verständlicherweise skeptisch und trauen den beiden nicht über den Weg. Bereits das erste Kapitel hielt, was mir die Inhaltsangabe versprach; eine unglaubliche Lesereise und ein ungewöhnliches Vergnügen. Ein Buch, von dem ich wollte, dass es immer weitergeht, das gut und gerne doppelt so dick hätte sein dürfen, und auch dann wäre ich nicht gesättigt gewesen von diesem feinen Humor, der manchmal ins Derbe abrutschte, aber nie ins Lächerliche. Ich hätte nicht genug bekommen von dieser mal mehr, mal weniger andauernden unterschwelligen Gefahr, die sich durch das Buch zog und trotzdem nie gänzlich erklärt wurde, was der Spannung keinen Abbruch tat und zur Story passte. Die Dynamik der Familie untereinander war bereits unterhaltsam, diese wurde dann aber mehr als skurril, als die Fremden hinzukamen, um als zusätzliche Gäste im eigenen luxuriösen Ferienhaus bleiben zu wollen. Ob Sexismuss, Rassismus, Eheprobleme, Pubertät oder einfach körpereigene Reaktionen des menschlichen Körpers; alles wird angesprochen und thematisiert. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund, empfindlich sollte man da nicht sein. Dafür bekommt man eine unterhaltsame, witzige, kluge, aber auch beängstigende Story, die für mich in kein Schema passt; ob Roman, Humor, Thriller oder Dystopie, es gibt von allem etwas. Nach Aussage des Verlages wird das Buch von Netflix verfilmt mit Julia Roberts und Mahershala Ali in den Hauptrollen. Für mich eines der besten Bücher dieses Jahres. Von mir gibt es 5 Sterne mit Sternchen und eine unbedingte Leseempfehlung. Grandios!

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    30.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele Fragen, keine Antworten

    „Inmitten der Nacht“ habe ich ausgewählt, weil er auf der Leseliste des ehemaligen US-Präsidenten Obama zu finden ist. Und alle Bücher, die ich in der Vergangenheit aufgrund seiner Empfehlungen gelesen habe, konnten überzeugen. So auch dieses. Amanda, Clay und die beiden Kinder, eine weiße Mittelklasse-Familie aus Brooklyn, mieten für den Familienurlaub eine Luxus-Villa auf Long Island. Das großzügige Anwesen liegt abgelegen im Wald, es gibt keine Nachbarn und zum Einkaufen muss man einige Zeit fahren. Das Anwesen lässt keine Wünsche offen, Pool, Jakuzzi, hochwertige Ausstattung, alles vorhanden. Entspannung pur, die allerdings nur kurz währt, denn schon am Abend des ersten Urlaubstages steht ein älteres Paar, Ruth und GH, unangemeldet vor der Tür, schwarz, völlig verstört. Wenn man ihren Aussagen Glauben schenken kann, sind sie die Besitzer des Hauses und suchen Zuflucht, weil ein großflächiger Stromausfall New York lahmgelegt hat und sie nicht in ihre Wohnung in der Park Avenue gelangen können. Verifizieren lässt sich diese Aussage nicht, denn weder TV, noch Internet oder Telefon funktionieren. Sämtliche Verbindungen zur Außenwelt sind gekappt. Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich ein Szenario, das zu Beginn nur mysteriös erscheint, aber im Verlauf der Handlung zunehmend bedrohliche Züge annimmt. Was geht da draußen vor sich? Soll man das vermeintlich sichere Refugium verlassen und in die Stadt zurückkehren? Ist das wirklich nur ein Stromausfall? Ist das Land im Krieg? Wurden Atomwaffen eingesetzt? Was hat es mit der Herde Rehe auf sich oder den Flamingos, die urplötzlich auf dem Grundstück auftauchen? Woher kommt der ohrenbetäubende Knall, der Risse in den Glasscheiben verursacht? Es gibt keine Antworten, nur Unsicherheit, eine verwirrende neue „Normalität“, mit der die beiden Familien zurechtkommen, sich trotz aller Vorurteile und Zweifel zusammenraufen, unterstützen müssen, damit sie eine Überlebenschance haben. „Leave the world behind“, so der Originaltitel, ist ein Roman, der perfekt in unsere Zeit passt. Beeindruckender und beunruhigend. Packend und atmosphärisch. Der die Hilflosigkeit, die Verunsicherung, den Kontrollverlust und die Ängste thematisiert. Der auch die Themen Vorurteile und Rassismus nicht ausklammert. Ein Roman über eine beängstigende Zukunft, am ehesten vergleichbar mit Cormac McCarthys „Die Straße“. Ein Roman über unsere Gegenwart, der viele Fragen aufwirft, aber keine einfachen Antworten parat hat. Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles andere als profan

    Der Autor hat das große Talent Profanes in eine spannungsgeladene Szene zu verwandelt und mit einer Brise Gänsehaut, Psychologie und Gesellschaftskritik zu garnieren. So entsteht ein Gesamtwerk, das mir sehr gut gefallen hat. Vor der Lektüre war ich mir nicht ganz sicher, was mich erwartet. Der Klappentext klang spannend, nach einer Mischung aus Thriller und Psychospiel. Doch was genau ich für eine Geschichte erzählt bekomme, wusste ich nicht so recht. Tatsächlich beginnt diese recht alltäglich mit einem Familienurlaub. Der Autor nimmt sich die Zeit seine Figuren vorzustellen und ihren Charakter klar zu zeichnen. Er lässt die Leser sie kennenlernen, Sympathisches und Laster finden und erzeugt so schon ziemlich früh eine unterschwellig brodelnde Spannung. Die Figuren sind mit das Beste an dem Buch. Eigentlich sind sie Durchschnittsmenschen, doch der Autor schafft es sie in Situationen zu zeigen und sie so darzustellen, dass sie in ihrer Durchschnittlichkeit alles andere als Profan wirken. Dabei ist er brutal ehrlich und scheut sich nicht die schlechtesten Seiten zu zeigen. Davon werde ich aber nicht abgestoßen. Ich bin beeindruckt mit welchem Geschick ihm das gelingt. Ein Teil seines Geheimnisses ist, denke ich, der Erzählstil, der durch seine häufigen und fließenden Perspektivwechsel interessant und ungewöhnlich ist. Nur wenn der Autor sich ab und an zu sehr in der Beschreibung und Deutung von einzelnen Szenen verliert, wird das Lesen lang. Ansonsten treiben die kurzen Kapitel, der angenehme Schreibstil, die ungewöhnliche Handlung und die interessanten Perspektiven die Leser durch das Buch. Es hat mich positiv überrascht und ist eine Empfehlung an alle, die Lust haben sich auf etwas Einzigartiges einzulassen.

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Bewertungen (22)

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