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Eine Frau. Ein Boot. Ein Ozean. Ganz allein in einem Ruderboot den Atlantik überqueren, den Elementen ausgesetzt sein, die eigenen Grenzen testen – das ist der große Traum, den Janice Jakait sich im November 2011 endlich erfüllt. Allein und mit purer Muskelkraft schafft sie, was keiner Deutschen vor ihr jemals gelang. 90 Tage, 6.500 Kilometer und eine Million Ruderschläge trennen sie am Anfang ihrer Reise noch von ihrem Ziel. Begleitet von Walen, Delfinen und Vögeln erlebt sie faszinierende Naturschauspiele. Vor allem aber findet Janice in der Weite des Ozeans zu einer nie gekannten inneren Ruhe. Ein absolut einzigartiges Abenteuer.
Ausstattung: 16 S. farb. Bildteil
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Berlin
5/5
08.07.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr spannend
Sehr spannende Abenteuergeschichte einer "verrückten" Ruderin.
Für Wassersportler eine lehrreiche Lektüre. Interessant auch die Lektionen über die Umweltverschmutzung im Ozean.
Bewertung
aus Rheinstetten
5/5
22.05.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Faszinierend! - Mitreißend! - Bewegend!
... waren schon die Blogbeiträge, die Janice Jakait 2011/2012 während ihres 90-tägigen Abenteuers aus der endlosen Weite des Atlaniks gepostet hat.
Im Buch offenbart sie nun auch ihre vielfältigen Gefühlsregungen, spannt den Bogen von Euphorie bis Todesangst und lässt den Leser mit voller Wucht daran teilhaben. Man spürt die Salzkruste auf der Haut, riecht den modrigen Schlafsack und schaut dem Wal direkt ins Auge ...
Die letzten Meter vor der Landung in Barbados möchte man am liebsten mitschieben obwohl sie doch schon längst angekommen ist und die nächsten Abenteuer plant.
Man darf gespannt sein.
Für mich ist das Buch ein literarischer Urknall, dessen Hintergrundrauschen noch lange anhalten wird.
Bewertung
aus Berlin
5/5
25.03.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch wie ein Orkan auf See
Fangen wir mit dem Ende an. Ganz ehrlich: Ich habe geweint. Vor Freude, vor Rührung, vor Begeisterung. Es war, als ob ich dabei gewesen wäre, als Janice Jakait am 21. Februar 2012 nach 90 Tagen, fünf Stunden und neun Minuten mit ihrem Ruderboot im Hafen von Barbados angelegt hat, nachdem sie als erste deutsche Frau den Atlantik ohne Begleitboot überquert hat. Ich habe das Buch zugeklappt und ich hätte sie am liebsten umarmt.
Mich hat beim Lesen nicht nur diese Leistung überwältig oder dass sich jemand sich bewusst dem Risiko aussetzt, auch wenn alles schiefgehen kann. Nein - mich hat vor allem auch die Spanne zwischen Wortgewalt und Poesie beeindruckt, mit der Janice Jakait dieses Abenteuer erzählt.
Bevor sie sich für den Extremsport entschieden hat, war Janice Jakait IT-Beraterin. Wenn ich zwischen den Zeilen lese, dann hat sie ein ganz normales Leben geführt. Hatte Fragen im Kopf, auf die es im Alltagsgetümmel kaum befriedigende Antworten gibt. Das kennen viele von uns und viele von uns überlegen sich sicher auch, aus dem Hamsterrad auszubrechen. Endlich das eigene Leben zu hinterfragen. Herauszufinden, wer das ist, dem man morgens im Spiegel in die Augen schaut. In den allermeisten Fällen bleibt es bei diesen Überlegungen. Wirklich aufzubrechen und sich dem eigenen ICH zu stellen, das verwirklichen die Wenigsten. Darum ist dieses Buch mehr als ein Reisetagebuch, mehr als eine Aktion, die auf den Unterwasserlärm in den Weltmeeren aufmerksam machen will. Es ist ein Weckruf für alle, die den Entschluss, endlich das eigene Leben zu leben, von einem Tag zum nächsten verschieben.
Mich hat es angefixt. Eine Formulierung, die Janice Jakait für den Ozean benutzt, der sie in seinen Bann gezogen hat. Mich hat es angefixt, weil es so authentisch, so menschlich ist. Nichts beschönt. Scheitern an den eigenen Erwartungen als blinden Passagier an Bord hat und Aufgeben als Option nicht vorgesehen ist. Und weil auf jeder Seite deutlich wird, dass es verdammt schwer ist, sich selbst zu begegnen. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob man 6500 Kilometer allein rudert, einen Achttausender besteigt, oder als alleinerziehende Mutter tagtäglich versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen. Hauptsache man tut es.
Neben all den inneren und äußeren Kämpfen beschreibt Janice Jakait in dem Buch ihre einzigartigen Begegnungen mit der Natur. Mit einem Vogel, der das Boot über Wochen hinweg begleitet, mit einem Wal, mit fliegenden Fischen und dem Meer, das sie in allen Facetten kennenlernt. Auch das ist berührend.
Für mich ist "Tosende Stille" von Janice Jakait schon jetzt eines der Top-Bücher 2014, ein Bestbook, das hoffentlich zum Bestseller wird. Das wünsche ich der Autorin von Herzen und ich danke ihr für jeden Ruderschlag, den sie - ohne es zu wissen - auch ein bisschen mit für mich, im Grunde für jeden von uns gemacht hat.
Das Buch selbst ist in vier Teile aufgegliedert, die vier Reiseetappen entsprechen. Dazu gibt es ein paar Fotos und ein Glossar für die, die sich mit seemännischen Fachbegriffen nicht auskennen. Erschienen ist es als e-Book, als Hörbuch oder Hardcover.
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