Produktbild: Der Mädchenreigen
Gebraucht Band 2

Der Mädchenreigen Historischer Kriminalroman

Aus der Reihe Jurist Konrad von Velten
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2016

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20/12/2 cm

Gewicht

363 g

Auflage

2016

Sprache

Deutsch

EAN

2710003436765

Beschreibung

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2016

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20/12/2 cm

Gewicht

363 g

Auflage

2016

Sprache

Deutsch

EAN

2710003436765

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  • Leuchtturmwaerterin

    aus Bad Emstal

    5/5

    05.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Der 2. Fall für Konrad von Velten

    Auch dieses Buch hat wieder ein tolles Design. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zum ersten Band. Ein Buch voller wunderbarer Charaktere. Auch diesmal konnte ich wieder wunderbar mit Konrad mitfiebern. Die verschiedenen Figuren machen dieses Buch lebendig und bringen die Welt des Spätmittelalters zum Leser nach Hause. Auch die tollen kleinen Reime zwischendrin haben mich köstlich amüsiert. Die Geschichte um Gluhschwanz, den Drachen, passt perfekt in die Zeit, in der die Menschen extrem abergläubisch waren. Ganz nebenbei lernt man die Geschichte der Städte Braunschweig und Wolfenbüttel etwas besser kennen. Ich mag solche Bücher ja, wo man am Schluss das Gefühl hat, nicht nur gut unterhalten worden zu sein, sondern auch noch etwas gelernt zu haben. Verwirrend waren teilweise die Verwandtschaftsverhältnisse. Aber mit Hilfe eines kleinen Spickzettels hat es dann gut geklappt. Fazit: Es war ein äußerst kurzweiliges Buch mit keinerlei Längen und jeder Menge Spannung. Für Fans von historischen Krimis eine absolute Leseempfehlung!

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    25.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Machtkämpfe in Braunschweig und Wolffenbüttel

    Der historische Kriminalroman "Der Mäschenreigen" spielt im 16. Jahrhundert und handelt um den Kampf der Seewege um die städte Braunschweig und Wolfenbüttel. Elise, die zwölfjährige Tochter vom wohlhabenden Kaufmann Lorenz Kale ist verschwunden. Mehreren Berichten zufolge wurde sie von dem feuerspeienden Drachen Gluhschwanz entführt. Es herrscht große Angst in der Gegend. Der Herzog beauftragt den Juristen Konrad von Velten, das Rätsel der vermissten Elise zu lösen. Seine Recherchen ergeben, dass in der näheren Umgebung weitere Mädchen in einem ähnlichen Alter entführt wurden. Was und vor allem wer steckt hinter den Entführungen? Kann Konrad das Geheimnis rechtzeitig lüften und die Mädchen retten? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt... Susanne Gantert gelingt es mit ihrem bildreichen und der damaligen Zeit angepassten Schreibstil einen authentischen historischen Kriminalroman zu verfassen. Es erfordert anfangs sicherlich ein wenig mehr Aufmerksamkeit, macht das Buch aber auch zusätzlich interessant. Die Autorin baut eine fiktive und spannende Geschichte auf eine historische Begebenheit auf. Es geht um die Handels- und Seewege zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel. Die politischen Verflechtungen und die geographischen Begebenheiten waren aus meiner Sicht etwas zu komplex. Aufgrund einer Vielzahl von Beteiligten fiel es mir manchmal schwer dem Ganzen zu folgen, die angelehnte fiktive Geschichte hingegen war spannend und fesselnd und geschickt in die damaligen Fakten eingegliedert. Dies ist der zweite Band um den sympathischen und sehr cleveren Juristen Konrad von Velten und ich hatte keine grundsätzlichen Verständigungsprobleme mit den Hauptprotagonisten. Ich hoffe, der Jurist darf noch einige weitere Abenteuer vor historischer Kulisse bestehen. Das Buch hat mich in erster Linie mit seinem Schreibstil überzeugt, der gut recherchierte historische Hintergrund nahm in dem Buch einen zu großen Anteil ein, so dass ich insgesamt 4 von 5 Sternen vergebe und das Buch dennoch gerne weiterempfehle.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    15.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thronfolger, der hoch hinaus will. Ein Emporkömmling, der über Leichen geht. Ein irrwitziger Plan und unschuldige junge Mädchen.

    Braunschweig 1580: Der Jurist Konrad von Velten ist von seinem ersten Fall (Das Fürstenlied) immer noch traumatisiert, trotzdem sehnt sich nach einer neuen Aufgabe. Und da Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel so zufrieden mit Konrads Erfolg war, schafft er für ihn ein eigenes Amt: Konrad soll auch in Zukunft Verbrechen aufklären. Der nächste Fall lässt auch nicht lange auf sich warten. Der Handelszug des Kaufmanns Lorenz Kale wurde überfallen, aber nicht die Waren, sondern nur Elise, Kales jüngste Tochter, wurde geraubt - angeblich von einem feuerspeienden Drachen. Schnell kommt heraus, dass noch mehr Mädchen verschwunden sind, alle unter ungeklärten Umständen. Bei seiner Suche stößt Konrad auf Laura, die als Junge unterwegs ist und sich an nichts erinnern kann ... Parallel zu Konrads Suche geht es in Susanne Ganterts neuem Buch um einen irrwitzigen Plan. Herzog Julius will die Ocker mit der Bode verbinden und damit Anschluss an die Elbe bekommen. Dieses Geheimprojekt ist teuer, langwierig und sehr gewagt. Sein Sohn, Erbprinz Heinrich Julius, ist in diese Pläne involviert und will sich damit endlich profilieren. Dazu bedient er sich eines undurchschaubaren Emporkömmlings, Martin von Kaltenburg, der hoch hinaus will und sich dafür mit dem Teufel verbündet hat. Die Autorin bedient sich einer sehr bildlichen Sprache. Man sieht die örtlichen Gegebenheiten und Personen förmlich vor sich. Auch die Gefühle aller Beteiligten werden sehr gut transportiert: man spürt die Ängste der Mädchen und Konrads Rastlosigkeit bei der Suche nach ihnen. Und obwohl relativ schnell klar ist, wer „der Böse“ ist, wird das Buch keine Sekunde langweilig. Es ist nicht klar, ob Konrad ihn stoppen und die Mädchen rechtzeitig finden kann. Die Spannung wird fast unerträglich und ich habe bis zum Ende mitgefiebert – so muss ein Krimi sein. Auch die Protagonisten sind nicht nur schwarz oder weiß, sondern menschlich und nachvollziehbar. Vor einigen hat man Angst, für andere nur Mitleid oder Verachtung übrig und mit Konrad und den Mädchen kann / muss man bangen und hoffen. Ergänzt wird das Buch durch ein Kapitel über die historischen Hintergründe, ein Personenregister und ein Glossar. Zudem muss ich hier auch das Cover erwähnen, weil es so wunderschön und farbenfroh ist. Die Buchmalereien des Stundenbuches der Maria von Burgund wiederholen sich auch auf den Buchinnenseiten und dem Lesezeichen und die historische Stadtansicht von Wolfenbüttel fügt sich sehr harmonisch in das Gesamtbild ein. Dadurch sehen die historischen Romane aus dem Gmeiner Verlag immer besonders hochwertig aus. Mein Fazit: Eine sehr spannende Fortsetzung, die Lust auf weitere Abenteuer mit Konrad macht.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    15.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thronfolger, der hoch hinaus will. Ein Emporkömmling, der über Leichen geht. Ein irrwitziger Plan und unschuldige junge Mädchen.

    Braunschweig 1580: Der Jurist Konrad von Velten ist von seinem ersten Fall (Das Fürstenlied) immer noch traumatisiert, trotzdem sehnt sich nach einer neuen Aufgabe. Und da Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel so zufrieden mit Konrads Erfolg war, schafft er für ihn ein eigenes Amt: Konrad soll auch in Zukunft Verbrechen aufklären. Der nächste Fall lässt auch nicht lange auf sich warten. Der Handelszug des Kaufmanns Lorenz Kale wurde überfallen, aber nicht die Waren, sondern nur Elise, Kales jüngste Tochter, wurde geraubt - angeblich von einem feuerspeienden Drachen. Schnell kommt heraus, dass noch mehr Mädchen verschwunden sind, alle unter ungeklärten Umständen. Bei seiner Suche stößt Konrad auf Laura, die als Junge unterwegs ist und sich an nichts erinnern kann ... Parallel zu Konrads Suche geht es in Susanne Ganterts neuem Buch um einen irrwitzigen Plan. Herzog Julius will die Ocker mit der Bode verbinden und damit Anschluss an die Elbe bekommen. Dieses Geheimprojekt ist teuer, langwierig und sehr gewagt. Sein Sohn, Erbprinz Heinrich Julius, ist in diese Pläne involviert und will sich damit endlich profilieren. Dazu bedient er sich eines undurchschaubaren Emporkömmlings, Martin von Kaltenburg, der hoch hinaus will und sich dafür mit dem Teufel verbündet hat. Die Autorin bedient sich einer sehr bildlichen Sprache. Man sieht die örtlichen Gegebenheiten und Personen förmlich vor sich. Auch die Gefühle aller Beteiligten werden sehr gut transportiert: man spürt die Ängste der Mädchen und Konrads Rastlosigkeit bei der Suche nach ihnen. Und obwohl relativ schnell klar ist, wer „der Böse“ ist, wird das Buch keine Sekunde langweilig. Es ist nicht klar, ob Konrad ihn stoppen und die Mädchen rechtzeitig finden kann. Die Spannung wird fast unerträglich und ich habe bis zum Ende mitgefiebert – so muss ein Krimi sein. Auch die Protagonisten sind nicht nur schwarz oder weiß, sondern menschlich und nachvollziehbar. Vor einigen hat man Angst, für andere nur Mitleid oder Verachtung übrig und mit Konrad und den Mädchen kann / muss man bangen und hoffen. Ergänzt wird das Buch durch ein Kapitel über die historischen Hintergründe, ein Personenregister und ein Glossar. Zudem muss ich hier auch das Cover erwähnen, weil es so wunderschön und farbenfroh ist. Die Buchmalereien des Stundenbuches der Maria von Burgund wiederholen sich auch auf den Buchinnenseiten und dem Lesezeichen und die historische Stadtansicht von Wolfenbüttel fügt sich sehr harmonisch in das Gesamtbild ein. Dadurch sehen die historischen Romane aus dem Gmeiner Verlag immer besonders hochwertig aus. Mein Fazit: Eine sehr spannende Fortsetzung, die Lust auf weitere Abenteuer mit Konrad macht.

  • Bewertung

    aus Andernach

    4/5

    25.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Des einen Traum, des anderen Albtraum!

    Wolfenbüttel 1580: der junge Jurist Konrad von Velten ist vor Kurzem von seiner abenteuerlichen Mission rund um Hexenverfolgungen heimgekehrt und langweilt sich in der Kanzlei der herzöglichen Verwaltung zu Tode. Wie gut, daß der Herzog ihm den Auftrag erteilt, die Strafverfolgung in den einzelnen Bezirken und Ämtern zu koordinieren und zu systematisieren. Während er noch überlegt, womit er denn nun anfangen soll, erfährt er, daß in Braunschweig die blondgelockte Elise Kale, 12jährige Tochter des einflußreichen Patriziers Lorenz Kales dem heimlichen unehelichen Vater von Konrads Tante Barbara Riebenstahl unter fantastischen Umständen geraubt wurde. Da er nicht glauben kann, daß Elise von einem Drachen entführt wurde, macht er sich mit einem Schreiber des Kaufmanns Lorenz Kales auf die Suche. Unterwegs trifft er auf den pfiffigen Laurenz, den er flugs als weitern Assistenten mit auf die Mission nimmt. Laurenz hat durch einen Schlag auf den Kopf sein Gedächtnis verloren und doch scheint er sich immer mal wieder an Bruchstücke zu erinnern und diese Bruchstücke scheinen mit dem Fall der verschwunden Elise zusammenzuhängen. Außerdem erfahren die Gesandten des Herzogs von weiteren verschwunden Mädchen um die 12 Jahre von außerordentlicher Schönheit. Hängen diese Fälle zusammen, auch wenn sie in verschiedenen Bezirken begangen wurden? Sehr gut gefällt mir aber das in der Gestaltung dem Cover angelehnten Lesezeichen, welches dem Buch beiliegt. Es ist zwar nicht wichtig, aber ein hübsches kleines Extra. Die Autorin wurde als Pfarrerstochter in Salzgitter geboren und studierte ebenfalls Theologie. In ihrer Wahlheimat Wolfenbüttel interessierte sie sich zunehmend für die lokale Kirchengeschichte. Dies läßt sich deutlich in den zahlreichen Hinweisen auf Luther und seine reformatorischen Folgen für die Gegend deutlich zu spüren. Dies ist bereits die zweite Ermittlungsarbeit den ruhelosen und systematischen Konrad von Velten. Im Prolog erfährt man von der Gefangenschaft und dem Mißbrauch unter Drogeneinfluß eines jungfräulichen Mädchens durch einen alten nicht mehr allzu ansehnlichen Mann. Erst später im Verlaufe der Geschichte, wir d die Bedeutung des Prologes klar. Der Fall entwickelt sich daher sehr schnell, allerdings wird schon gegen Mitte des Buches die wahre Identität von Laurenz recht offensichtlich. Auch andere Zusammenhänge arbeiten sich recht deutlich heraus. Die Spannung resultiert daher vor allem aus der Frage: schaffen es Konrad und seine Gefährten rechtzeitig die gefangenen Mädchen zu befreien und vor der Schmach zu retten? Kann der teuflische Strippenzieher entkommen und wird im Falle des hochherrschaftlichen Mitverantwortlichen wieder Gnade vor Recht ergehen, oder wird seine Beteiligung überhaupt nicht aufgedeckt? Diese Frage gestaltet sich durchaus packend und hochdramatisch. Die historischen Hintergründe, die Lebensumstände und die Bedeutung der Binnenschifffahrt, der Kanalbauten, sowie die zollrechtlichen Verwicklungen, sind interessant in die Geschichte eingewoben. Um die historische Atmosphäre vor dem Leserauge zu verdichten bedient sich das Buch einer historisch inspirierten Sprache, die jedoch nicht konsequent durchgezogen wird. Mich hat es nicht gestört, einige Teilnehmer der Leserunde fühlten sich davon jedoch beeinträchtigt. Ich fand nicht alle Handlungsweisen und Verwicklungen immer ganz logisch oder wahrscheinlich, das beeinträchtigte mein Lesevergnügen bisweilen und führt daher zu einem Stern Abzug. Gerade beim hochdramatischen und spannungsgeladenen Finale fand ich einige Zufälle dann einfach einen zu viel. Abgerundet wird der historische Teil mit dem Abschnitt „Wahr oder unwahr“ in welchem die Autorin erläutert, welche Elemente des Buches historisch belegt und welche ihrer Fiktion entsprangen und aus welchen Gründen. Dies wird gefolgt von einem ausführlichen Personenverzeichnis mit Markierung der realen Personen und der fiktiven. Dies macht es auch denen leichter der Handlung zu folgen, die Band 1 Das Fürstenlied noch nicht kennen und es ist eine schöne Ergänzung des Teils „Wahr und unwahr“. Beim Lesen eines historischen Kriminalromans rätsele ich meist ebenso sehr, welche Elemente der Geschichte erdacht sind, wie ich den Täter zu ermitteln zu versuche. Trotz einiger kleiner Schwächen gebe ich diesem spannenden historischen Krimi 4 von 5 Sternen.

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