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Gebraucht Band 2

Die Zarin und der Philosoph (Sankt-Petersburg-Roman 2) Roman | Eintauchen in das Petersburg von Katharina der Großen

Aus der Reihe Sankt-Petersburg-Roman
7

4,77 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

146800

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

List Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/5 cm

Gewicht

660 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003450303

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Rezension

»Eine opulente Geschichte, unterhaltsam erzählt. Ein großartiger historischer Roman.« Ruhr Nachrichten 20190702

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496

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/5 cm

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660 g

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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2710003450303

Herstelleradresse

List Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
Deutschland
Url: www.ullstein-buchverlage.de

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  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    13.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Zarin und der Spion

    KT: “Sankt Petersburg, 1762. Die Welt hält den Atem an, als sich die junge Katharina nach einem Putsch selbst zur Zarin krönt. Bewunderung und Misstrauen schlagen ihr entgegen. Der Preußenkönig Friedrich der Große schickt einen jungen Philosophen als Spion in den Winterpalast. Er soll über Katharinas Pläne berichten. Stephan verfällt der Schönheit der aufblühenden Stadt. Und einer Frau, die einen gefährlichen Plan gegen die Zarin verfolgt. Als eine Rebellion Russland erschüttert, muss Stephan sich entscheiden.“ Nachdem der zweite St. Petersburg Roman unter dem Titel „Die Zarin und der Philosoph“ im Mai 2019 erschienen ist, kommt er hier noch einmal im neuen Gewand als Taschenbuch und mit dem Titel „Die Zarin und der Spion“. Ich war schon vom ersten St. Petersburg Roman „Die Stadt des Zaren“ absolut begeistert. In „Die Zarin und der Spion“ erleben wir St. Petersburg unter Katharina der Großen. Wie im Nachwort der Autorin festgehalten, konzentriert sich der Roman vor allem …„auf Katharinas Rolle zur Zeit der Aufklärung“. Es fließen jede Menge historische Fakten ein, die äußerst geschickt mit fiktiven Elementen verwoben sind. Martina Sahlers Schreibstil ist für mich immer wieder beeindruckend, wunderbar bildhaft, äußerst lebendig und absolut flüssig zu lesen. Man wird in eine andere Zeit versetzt und findet sich als stiller Betrachter aller Szenen im Hintergrund. Martina Sahler lässt uns am russischen Flair in St. Petersburg teilhaben. Ich konnte alle Emotionen nachvollziehen: Freude, Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und vieles mehr. Die Protagonisten, vor allem die historischen Persönlichkeiten wie Katharina, Graf Grigori Orlow, Grigori Potemkin, J. I. Pugatschow, Voltaire, Diderot und Friedrich II. werden hier beeindruckend und authentisch im Geschehen integiert. Die Einflechtung der fiktiven Figuren ist ebenso sehr gut gelungen. Ein entscheidende Rolle nehmen dabei der Philosoph Stephan und seine Frau Johanna und Katharinas Ziehtochter Sonja ein. Der Handlungsverlauf, die persönlichen Geschichten/Erlebnisse sind hier perfekt in die Historie verankert und dies hat mir wunderbar gefallen. Historische Fakten in einer spannenden Story verpackt, da macht es Spaß, Seite um Seite durch das Buch zu fliegen. Das Buch selbst hat ein gelungenes Cover, es wirkt fast schlicht und regt dennoch zum Kaufen an. Entsprechende Landkarten – hier vom damaligen St. Petersburg und Russland – sind vorn im Buch enthalten. Vor allem auf der Karte von St. Petersburg war ich sehr oft mit den Protagonisten unterwegs und konnte mir vieles bildhaft vorstellen. Ein Personenverzeichnis mit den historisch belegten und fiktiven Personen schließt sich den Landkarten an und ich mag diese sehr und schaue auch oft beim Lesen hinein. Und am Ende natürlich ein sehr interessante Nachwort, vieles wird dadurch noch schlüssiger und von manchen Gegebenheiten war ich sehr überrascht (Reiseroman). „Die Zarin und der Spion“ liefert spannende historische Unterhaltung und ich kann diesen Roman uneingeschränkt empfehlen. Dafür gibt es fünf verdiente Sterne.

  • Sabrina Schneider

    4/5

    28.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    eine andere Seite von Katharina der Grossen kennenlernen und St. Petersburg per Kopfkino besuchen

    Meine positiven Erfahrungen mit dieser Autorin, der interessante Klappentext, das wunderschöne ansprechende Buchcover und der geänderte Buchtitel der zur Geschichte passend erscheint haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Der Ullstein Verlag ist bekannt für anspruchsvolle aber auch unterhaltsame Lektüre und hat mit diesem Buch ein kleines Juwel im Bestand. Ich habe den 1. St Petersburgroman Die Stadt des Zaren vor längerer Zeit gelesen und das Buch die Zarin und der Spion spielt ca. 2 Generationen später die Stadt Sankt Petersburg ist zu einer Metropole herangewachsen und für die Zarin Katharina der Grossen ihr bevorzugter Regierungssitz. Aus Funk und Fernsehen habe ich eine verklärte Vorstellung von der Herrscherin über das grosse russische Zarenreich und die Autorin Martina Sahler schafft es in dieser Geschichte ein noch faszinierenderes Bild von ihr zu zeichnen. Sie kommt klug, als starker Charakter und warmherzig rüber, anderseits aber auch manipulativ, hartherzig und immer auf ihren Vorteil bedacht. Auch die anderen Protagonisten wie z.B. Johanna, Boris oder Stephan sind interessant gezeichnet wobei Sonja eine wichtige Person ist und sich zu meinem heimlichen Lieblingscharakter entwickelt hat. Die Handlung beeinhaltet alles was zu einem spannenden historischen Roman passt Lug und Trug, Verrat und Intrigen und am Hof ist Katharina von Günstlingen und Speichelleckern umgeben. Der Revolutionsgedanke schimmert immer subtil durch und wird durch verschiedene Personen vertreten das war sehr lebendig zum Mitfiebern da ich mich da nicht so auskannte zu dieser Zeit auch ein komplett neues Thema für mich. Es begegnen uns berühmte auch Persönlichkeiten aus dieser Epoche, bekannte Fakten werden mit Fiktion mühelos in die Handlung eingefügt. Man spürt beim Lesen deutlich die Liebe der Autorin zu dieser Stadt das hat sie durch tolle inspierende Bilder transportiert, somit ein buntes Kopfkino entstehen lassen und das Interesse an ein Reiseabenteuer dorthin geweckt. Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost dabei in einem verständlichen komplexen Schreibstil der keine Ablenkung duldet und volle Aufmerksamkeit einfordert und einem detailreichen, bildhaften Erzählstil mit einer hilfreichen Legende am Buchbeginn. Ich vergebe 4 grossartige historische Sterne und werde weiterhin Bücher jeglichen Genres aus dem Verlag verfolgen von der Autorin lesen.

  • Bewertung

    aus Braunau am Inn

    4/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    "REBELLISCHES BLUT"

    Das wie ein Gemälde wirkende Buchcover gefällt. Dieser sehr gute historische Roman ist kein "POTEMKINISCHES DORF" , es wird hier nichts vorgetäuscht. Katharina die Grosse hatte neben ihren zahlreichen Liebhabern auch den Feldmarschall Reichsfürst Grigori Alexandrowitsch Potjomkin (Potemkin) zum Geliebten. Aber die Hauptfigur in diesem Roman ist Sonja, Emilios Findelkind. Sie lebten zusammen in einer Grube im Wald, abgedeckt mit Ästen, innen ausgelegt mit Wolfsfellen. Doch eines Tages brachte Emilio sein Findelkind nach St.Petersburg in den Winterpalast von Katharina der Grossen, wo sie von dieser sehr wohlwollend in Empfang genommen wurde. Von nun an kümmerte sich die Zarin um Sonja, sie durfte studieren und alle Vorzüge des Hofes geniessen. Sonja bekam einen sehr guten Einblick über die Tätigkeiten und Geschäfte der Zarin, wurde aber im Laufe der Zeit immer misstrauischer und schloss sich alsbald einer Gruppe von Revolutionären an, welche die Zarin stürzen wollten. Wer waren aber die Eltern von Sonja, hatte sie gar rebellisches Blut in ihren Adern ?. Sie lernte dann den Philosophen Stephan Mervier kennen und lieben, der in Wien und Paris studiert hat und von Preussenkönig Friedrich II nach St. Petersburg geschickt wurde, um die Zarin auszuspionieren. Ein sehr ansprechender Schreibstil vermittelt sehr gute Einblicke in die Geschehnisse rund um den Zarenhof mitsamt der drohenden russischen Revolution, eine klare Kaufempfehlung von mir.

  • Julia Matos

    4/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Philosophie, Politik, Liebe in Russland 1761 bis 1775: spannend und atmosphärisch

    Dieser Band 2 kann unabhängig von Band 1 "Die Stadt des Zaren" (verortet zu Beginn des 18. Jahrhunderts) gelesen werden. Beleuchtet wird die russische Zarin Katharina die Große im Zeitalter der Aufklärung, in und um St. Petersburg von 1761 bis 1775. Historisch belegte Geschehnisse werden verwoben mit auf intensiven Recherchen beruhenden Annahmen sowie mit fiktiven Personen, die die damaligen gesellschaftlichen Stellungen und Geisteshaltungen repräsentieren. Eine Zeitlinie, ein Nachwort und ein Personenverzeichnis, welches entsprechend selektiert, helfen sehr beim Verständnis und unterstützen den Lerneffekt, insbesondere für Neulinge im Bereich der Russland-Literatur, zu denen ich gehöre. Es hat bis etwa 40 % gedauert, mich emotional involviert zu fühlen, denn die Figuren, in deren Bewusstseinshorizont man wechselweise schlüpft, sind keine typischen Sympathiefiguren. Ich konnte zunächst nicht so mitfiebern wie erhofft. Zudem nimmt man nur episodenhaft an ihrem Leben teil, d. h. bekommt teils nur im Zeitraffer mit, was sich in den letzten Jahren ereignet hat. Spätestens ab der Hälfte erzeugte die Handlung durch die Verknüpfung der Figuren untereinander und zwei unterschiedliche Rebellionsbewegungen einen starken Sog. Mitfühlfaktor und eine hohe Spannungskurve blieben bis zum absolut zufriedenstellenden Ende bestehen. Die Menge an Kenntniszuwachs würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Das erfundene Ziehkind der Zarin sowie zwischenmenschliche Beziehungen fiktiver Figuren beanspruchen viel Aufmerksamkeit. Der leibliche Sohn der Zarin ist hingegen nur ein paar Zeilen wert. Dafür dürfte durch den unterhaltsamen Rahmen viel vom Erlernten im Gedächtnis hängenbleiben: Erscheinungsbild der aufstrebenden Stadt St. Petersburg und des Herrschersitzes, Leben am Hof, Überblick zu politischen Zuständen und Ausrichtungen, (laienkompatibel formulierte) philosophische Einschätzungen, Umgang mit Kultur, Einblicke in die Gesellschaft. Kleine Kritik: Beleuchtet werden Zarenhof, gehobenes Bürgertum und Leibeigene. Eine Figur, die den „klassischen arbeitenden Bürger“ repräsentiert, hätte die Eindrücke komplettieren können. Dieses Buch bietet viel unterhaltsam aufbereiteten Lesestoff. Stil und Handlung (u. a. viel Raum für konfliktbehaftete Liebesbeziehungen) lassen mich annehmen, dass sich dieses Werk vorrangig an einen weiblichen Leserkreis richtet. Für den Einstieg in Russland-Romane geeignet. Ich habe Lust bekommen, diese europäisch geprägte Stadt zu besuchen und weitere Werke der Autorin Martina Sahler kennenzulernen. Ein zusätzlicher Anreiz ist, dass die Chance besteht, Familienmitgliedern lieb gewonnener Charaktere zu begegnen. Ich vergebe vier Sterne mit Tendenz zu fünf Sternen und empfehle dieses Buch gern weiter.

  • yellowdog

    4/5

    22.07.2019

    eBook (ePUB)

    St.Peterburg im 18.Jahrhundert…

    St.Peterburg im 18.Jahrhundert Die Zarin und der Philosoph ist ein beeindruckender historischer Roman, detailreich und unterhaltend. Er zeigt St. Petersburg im 18.Jahrhundert und Katharina die Große und ihre Bemühungen, Russland nach Westen hin zu öffnen. Die Arbeit des Verlages ist auch zu loben, denn neben einem Personenverzeichnis und einer Zeittafel gleich am Anfang ist auch das Cover, das einen Blick auf St.Petersburg 1817 zeigt, geeignet, der historischen Atmosphäre beizutragen. Obwohl auch Denis Diderot und Voltaire erwähnt werden, ist der im Titel erwähnte Philosoph anscheinend eine fiktive Figur mit dem Namen Stephan Mervier, der aus Potsdam nach Russland reist. Eine weitere wichtige Figur ist die elternlose Sonja, die Ziehkind von Katharina wird. Sonja kommt mir aber leicht überzeichnet vor, da ihr schon als Kleinkind solche Intelligenz zugesprochen wird. Für die Handlung aber funktioniert das. Das informative Nachwort der Autorin ist noch erwähnenswert. Martina Sahler schreibt seit Jahren historische Romane, die man als anspruchsvolle Unterhaltungsromane bezeichnen kann. Es freut mich sehr, dass sie so unverdrossen weiterschreibt.

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