Deutliche Gebrauchsspuren z.B. Notizen. Könnte ein Mängelexemplar sein, aber voll funktionsfähig und lesbar. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.
Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …
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4.3/5.0
Meggie
aus Mertesheim
5/5
13.11.2021
eBook (ePUB)
Das Grandhotel
Das Grandhotel - die Nummer 1 in Binz auf Rügen. Der ganze Stolz der Besitzerin Bernadette von Plesow. Wer Geld hat, übernachtet in ihrem Hotel. Doch bleibt sie nicht verschont vor Neid, Missgunst und Erpressung. Bernadette ist jedoch eine starke Frau und weiß sich zu helfen. Bis ein Geheimnis aufgedeckt werden soll, welches mit ihrem verstorbenen Mann zu tun hat. Während Bernadette mit der Vergangenheit kämpft, weiß ihre Tochter Josephine nichts, was sie mit ihrer Gegenwart anstellen soll. Und so sucht sie ihr Glück als Künstlerin in Berlin und zieht zu ihrem Bruder Constantin, der dort sehr erfolgreich ds Hotel Astor leitet. Doch bald merkt sie, dass Constantin in Machenschaften verwickelt ist, die sie nie für möglich gehalten hat. Währenddessen kämpft Alexander, ein weitere Sohn Bernadettes um deren Anerkennung, da er als Teilhaber am Hotel in Binz alles in seiner Macht stehende tut, um das Hotel noch schöner, größer und berühmter zu machen.
Ein tragisches Erlebnis schweißt alle noch mehr zusammen, auch wenn die Familie dadurch zerrissen wurde.
Als der neue Roman der Autorin "Das Grandhotel. Die nach den Sternen greifen" erschien, wurde vom Verlag Blanvalet ein Gewinnspiel dazu veranstaltet. Zu gewinnen gab es einen Gutschein für zwei Übernachtungen im Travel Charme Kurhaus in Binz - welches im Roman eine wichtige Rolle spielt. Ich hatte das große Glück, diesen Gutschein zu gewinnen und im Oktober 2021 konnten wir ein paar Nächte in eben diesem wunderbaren Hotel verbringen.
Für mich war es natürlich ein Muss, den ersten Teil der Reihe der Autorin mit nach Rügen zu nehmen und ihn in würdiger Kulisse zu lesen.
Zu Anfang des Buches lernen wir Bernadette von Plesow kennen eine stolze, unbändige Frau, die sich das, was sie sich in den Kopf setzt, auch durchzieht. So wirkt sie im ersten Moment sehr kühl und teilweise auch hochnäsig. So ergibt es mir zumindest am Anfang. Erst im Laufe der Geschichte konnte ich mich für sie erwärmen, da sie deutlich zeigt, dass sie für jemanden kämpfen kann, den sie liebt.
Ihre Tochter Josephine ist das genaue Gegenteil. Sie zeigt offen ihre Gefühle, weiß nichts mit ihrem Leben anzufangen und lebt teilweise einfach in den Tag hinein. Auf der anderen Seite will sie jedoch als Künstlerin anerkannt werden, weiß aber nicht, wie sie das bewerkstelligen soll.
Constantin, Bernadettes ältester Sohn, kommt mehr nach seiner Mutter. Er leitet das Hotel Astor in Berlin, ist jedoch in illegale Machenschaften verwickelt. Prostitution und Drogen stehen sind Alltag. Seinen Gästen und Kunden versucht er jeden Wunsch zu erfüllen. Er "regiert" das Nachtleben mit harter Hand und ist gefürchtet.
Alexander, ein weiterer Sohn Bernadettes, jedoch asst so gar nicht in die Familie. Er macht zwar, was seine Mutter ihm sagt, versucht jedoch auch sein eigenes Ding durchzuziehen und eckt dabei ständig an.
Als Fünfte im Bunde erzählt die Autorin von Marie, einem Zimmermädchen in Grandhotel. Seit ihre Mutter gestorben ist, muss sie für ihre Schwester und ihren Vater sorgen. Sie ist sehr unglücklich, bis sie eine Liebschaft mit einem Hotelgast eingeht. Als dieser sie verlässt, weiß Marie, dass sie ihr Leben ändern muss.
Diese fünf Schicksale hängen mehr oder weniger stark zusammen und die Autorin weiß geschickt, diese zu verflechten. So ergibt sich eine Geschichte, die durch Höhen und Tiefen geprägt ist. Gerade weil die Protagonisten so unterschiedlich sind, ist viel mehr Spielraum vorhanden und im Laufe der Story merkt man auch, warum die Figuren so handeln.
Während Rügen sehr ruhig und beschaulich scheint, tobt in Berlin das Leben. Die Unterschiede sind sehr deutlich hervorgehoben und ich habe mich in den Szenen auf Rügen sehr viel wohler gefühlt. Das Leben und die Stimmung an den beiden Orten waren sehr plastisch wiedergegeben.
Das Kopfkino hatte sehr viel zu tun und das liebe ich an guten Romanen. Deswegen freue ich mich auf ein Wiederlesen im zweiten Teil. So kann ich mich auch nochmals in Binz aufhalten, ohne körperlich dort anwesend sein zu müssen.
Meggies Fussnote:
Das Grandhotel in Binz auf Rügen - auf alle Fälle einen Besuch wert.
Meggie
aus Mertesheim
5/5
13.11.2021
eBook (ePUB)
Das Grandhotel - die Nummer 1…
Das Grandhotel - die Nummer 1 in Binz auf Rügen. Der ganze Stolz der Besitzerin Bernadette von Plesow. Wer Geld hat, übernachtet in ihrem Hotel. Doch bleibt sie nicht verschont vor Neid, Missgunst und Erpressung. Bernadette ist jedoch eine starke Frau und weiß sich zu helfen. Bis ein Geheimnis aufgedeckt werden soll, welches mit ihrem verstorbenen Mann zu tun hat. Während Bernadette mit der Vergangenheit kämpft, weiß ihre Tochter Josephine nichts, was sie mit ihrer Gegenwart anstellen soll. Und so sucht sie ihr Glück als Künstlerin in Berlin und zieht zu ihrem Bruder Constantin, der dort sehr erfolgreich ds Hotel Astor leitet. Doch bald merkt sie, dass Constantin in Machenschaften verwickelt ist, die sie nie für möglich gehalten hat. Währenddessen kämpft Alexander, ein weitere Sohn Bernadettes um deren Anerkennung, da er als Teilhaber am Hotel in Binz alles in seiner Macht stehende tut, um das Hotel noch schöner, größer und berühmter zu machen. Ein tragisches Erlebnis schweißt alle noch mehr zusammen, auch wenn die Familie dadurch zerrissen wurde. Als der neue Roman der Autorin "Das Grandhotel. Die nach den Sternen greifen" erschien, wurde vom Verlag Blanvalet ein Gewinnspiel dazu veranstaltet. Zu gewinnen gab es einen Gutschein für zwei Übernachtungen im Travel Charme Kurhaus in Binz - welches im Roman eine wichtige Rolle spielt. Ich hatte das große Glück, diesen Gutschein zu gewinnen und im Oktober 2021 konnten wir ein paar Nächte in eben diesem wunderbaren Hotel verbringen. Für mich war es natürlich ein Muss, den ersten Teil der Reihe der Autorin mit nach Rügen zu nehmen und ihn in würdiger Kulisse zu lesen. Zu Anfang des Buches lernen wir Bernadette von Plesow kennen eine stolze, unbändige Frau, die sich das, was sie sich in den Kopf setzt, auch durchzieht. So wirkt sie im ersten Moment sehr kühl und teilweise auch hochnäsig. So ergibt es mir zumindest am Anfang. Erst im Laufe der Geschichte konnte ich mich für sie erwärmen, da sie deutlich zeigt, dass sie für jemanden kämpfen kann, den sie liebt. Ihre Tochter Josephine ist das genaue Gegenteil. Sie zeigt offen ihre Gefühle, weiß nichts mit ihrem Leben anzufangen und lebt teilweise einfach in den Tag hinein. Auf der anderen Seite will sie jedoch als Künstlerin anerkannt werden, weiß aber nicht, wie sie das bewerkstelligen soll. Constantin, Bernadettes ältester Sohn, kommt mehr nach seiner Mutter. Er leitet das Hotel Astor in Berlin, ist jedoch in illegale Machenschaften verwickelt. Prostitution und Drogen stehen sind Alltag. Seinen Gästen und Kunden versucht er jeden Wunsch zu erfüllen. Er "regiert" das Nachtleben mit harter Hand und ist gefürchtet. Alexander, ein weiterer Sohn Bernadettes, jedoch asst so gar nicht in die Familie. Er macht zwar, was seine Mutter ihm sagt, versucht jedoch auch sein eigenes Ding durchzuziehen und eckt dabei ständig an. Als Fünfte im Bunde erzählt die Autorin von Marie, einem Zimmermädchen in Grandhotel. Seit ihre Mutter gestorben ist, muss sie für ihre Schwester und ihren Vater sorgen. Sie ist sehr unglücklich, bis sie eine Liebschaft mit einem Hotelgast eingeht. Als dieser sie verlässt, weiß Marie, dass sie ihr Leben ändern muss. Diese fünf Schicksale hängen mehr oder weniger stark zusammen und die Autorin weiß geschickt, diese zu verflechten. So ergibt sich eine Geschichte, die durch Höhen und Tiefen geprägt ist. Gerade weil die Protagonisten so unterschiedlich sind, ist viel mehr Spielraum vorhanden und im Laufe der Story merkt man auch, warum die Figuren so handeln. Während Rügen sehr ruhig und beschaulich scheint, tobt in Berlin das Leben. Die Unterschiede sind sehr deutlich hervorgehoben und ich habe mich in den Szenen auf Rügen sehr viel wohler gefühlt. Das Leben und die Stimmung an den beiden Orten waren sehr plastisch wiedergegeben. Das Kopfkino hatte sehr viel zu tun und das liebe ich an guten Romanen. Deswegen freue ich mich auf ein Wiederlesen im zweiten Teil. So kann ich mich auch nochmals in
Bewertung
5/5
06.09.2021
Hörbuch-Download
Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen
Ich kannte bisher kein (Hör-)Buch von Caren Benedikt, hatte aber schon von der Grand Hotel-Reihe gehört, die durch ihre Titelbilder auffällt. Diesmal in blau und gold gehalten, dazu ein prachtvoller Hotelbau, Gräser am Strand. Von Anne Moll habe ich bereits andere Hörbücher gehört, ihrer angenehmen Stimme höre ich gerne zu.
Der Zuhörer erfährt vom erfolgreichen Hoteliers-Leben der Familie von Plesow: Mutter Bernadette, Tochter Josefine und Sohn Alexander in Binz, Sohn Constantin in Berlin. Im fernen Berlin hat dieser eine Stellung inne, von der Mutter und Schwester nichts wissen oder ahnen. Dabei hat Bernadette auch ihre Geheimnisse. Wie schön, wenn man mit Geld alles vertuschen kann. Spannend wird es, als Josefine sich eine Auszeit in Berlin beim Bruder nimmt und mitten in dessen Geschäfte gerät.
Man glaubt es kaum, dass Männer mit „guter Stellung und Ruf“ meinen, sie könnten mit Frauen machen, was sie wollen. Einerseits wird sich über die damaligen Schutzgelderpressungen aufgeregt und man geht dagegen an, andererseits ist man selbst nicht besser.
Zimmermädchen Marie hat mir gut gefallen, allerdings erst im zweiten Anlauf; zunächst ist sie naiv, wie andere junge Frauen auch, aber dann wendet sich das Blatt, durch eine zweite Chance wacht sie Wiese aus dem alten Leben auf und setzt sich durch. Josefine ist anfangs die verwöhnte reiche Tochter aus gutem Hause, die gegen die Mutter rebelliert, dann fängt auch sie sich, als sie den Geheimnissen Constantins auf die Schliche zu kommen scheint. Die 3 Frauen halten zusammen, Josefine ist für andere junge Frauen niedrigerer Stände da und hilft, wo sie kann. Traurig, dass doch der eine oder andere sein Leben lassen muss, die konkurrierenden Banden waren damals schon brutal und skrupellos, nichts ist so beschaulich, wie das Titelbild einen glauben macht.
Mir haben die 10 Stunden „Die nach den Sternen greifen“ angenehme Hörzeit beschert, ich vergebe für dieses Hörbuch 5 Sterne und werde den 2. Teil gleich im Anschluss hören.
Bewertung
aus Wuppertal
5/5
06.05.2020
eBook (ePUB)
Tolles Buch!
Ich fand das Buch sehr gut.
Man taucht ein in den Glanz der 20er Jahre.
Es ist eine Mischung aus Liebesdrama und Krimi.
Ließ sich gut lesen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
Bewertung
5/5
31.03.2020
eBook (ePUB)
Ein großartiger Auftakt
Das Grandhotel in Binz, erste Adresse am Platz. Mit fester Hand geführt wird es von Bernadette von Plesow, einer selbstbewussten Frau, die genau weiß, was sie will. An ihrer Seite ihr Erstgeborener, Alexander, dem sie noch nicht zur Gänze die Leitung eines Hotels zutraut und der darüber hinaus ein aufstrebender Nazi ist. Außerdem ihre Tochter Josephine, im Herzen eine Künstlerin, die sich stets nach mehr Anerkennung und Zuneigung ihrer Mutter sehnt und die mehr vom Leben erwartet als das Grand in Binz. Glücklicherweise führt ihr (skrupelloser) Bruder Constantin, der Liebling Bernadettes, das Astor in Berlin. Dorthin zieht es die Jüngste der Familie, nicht ahnend, dass dort nicht nur hochgestellte Persönlichkeiten anzutreffen sind. Im angrenzenden Varieté vermischen sich die "feine" und die Unterwelt und so trifft man dort auch auf Künstler und Hungerleider, Ganoven und Gangster, Drogen und Prostitution.
In diesem Kosmos bewegt sich der Roman und erweckt eindringlich die goldenen Zwanziger zum Leben. Man kann sich mitreißen lassen vom Glamour und der Freiheit, aber auch gebannt miterleben, wie die Unterwelt überall um das Geschehen herum existiert und wie alles ineinandergreift.
Diese Vielschichtigkeit der Geschichte sowie der absolut fesselnde Schreibstil der Autorin haben mich von der ersten Seite an begeistert. Aufgrund des Covers vermutete ich zunächst eine etwas kitschige Story, aber weit gefehlt, die Geschichten sind sehr facettenreich und die Grenzen zwischen den verschiedenen Welten der Protagonisten sind oftmals fließend, das macht es wahnsinnig spannend und aufregend. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und freue mich riesig auf die Fortsetzung. Eine klare Leseempfehlung!
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