Ein totes Mädchen am See und ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht – und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: »Ich war‘s nicht.« Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Adams soll den geistig zurückge-bliebenen Jungen zu dem falschen Geständnis und so in den Selbstmord getrieben haben. Sara will seinen Tod sühnen
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Gaso
Book Circle Community
5/5
23.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Page turner
Eine junge Frau wird in einem See tod aufgefunden. Da ein Abschiedsbrief am Fundort gefunden wurde vermutet die Polizei einen Selbstmord. Durch Zufall ist Sara Linton zu Besuch bei ihren Eltern und wird zu dem Fall hinzugezogen. Da sie Zweifel an der Richtigkeit des Selbstmordverdachts hat, ruft Sara in Atlanta das GBI an. Will Trent bekommt den Fall und fährt zum Tatort.
Die Geschichte um Sara Linton und Will Trent setzt sich fort. Geschickt werden die zarten Bande und die schmutzigen Taten erzählt. Karin Slaughter versteht es erneut uns in ihren Bann zu ziehen.
Ich liebe die Krimi/Thriller der Autorin. Sie fesseln und zeigen uns die tiefsten Abgründe der Menschen. Das Buch konnte ich nicht weggelegen und kann es nur jedem empfehlen!
Bewertung
5/5
22.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Lügen und Intrigen
Mit diesem Buch geht es zum vierten Mal mit Ermittler Will Trent auf de Suche nach der Wahrheit.
Er trifft wieder auf Sara. die von Erinnerungen heimgesucht wird und auf Rache sinnt, Trent steht unter anderem vor der großen Aufgabe herauszufinden, was es mit dem Tod eines Häftlings auf sich hat und in welcher Verbindung Detective Lena Adams dazu steht.
Eine meine Lieblingsreihen ist "Grant County" und ich habe mich gefreut, dass Sara Linton in die "Georgia"-Serie wieder mit eingebunden wurde. Ob will Trent ein würdiger "Nachfolger" von Jeffrey Toliver sein wird, muss sich erst noch herausstellen. Er ist eine ganz besondere Figur und wirkt sehr authentisch. Mir gefällt, dass er nicht den großen Helden spielt, sondern einen Menschen mit Stärken und Schwächen, die seine Figur so interessant machen.
Ich liebe die Bücher der Autorin, gerade auch, weil es sich hier auch um zwei Reihen handelt, bei der es feste Charaktere gibt, die sich in jedem Teil weiterentwickeln und deren persönliche Geschichte voranschreitet.
Man bekommt Einblicke in die Ermittlungsbehörden und ihre Arbeit und es ist jedes Mal spannend und voller Überraschungen.
Ich war wieder von Anfang bis Ende ans Buch gefesselt. Düster, aufregend, überraschend.
Bei dieser Reihe (wie auch der "Grant County"-Serie", die man am besten vor dieser liest) sollte man die Bücher auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge lesen. Ein Quereinstieg ist möglich, macht aber nicht viel Sinn, da die Teile aufeinander aufbauen, und einem so der halbe Lesespaßß entgeht.
Mir gefallen die neuen Buchcover sehr gut. Sie fallen im Regal sofort auf.
Fredhel
5/5
16.03.2025
eBook (ePUB)
Schmerzliche Erinnerungen
Hier in Band 4 der Georgia-Reihe hat sich Sara Linton überwunden und ist zum Heimatbesuch bei ihren Eltern. Sie hat unterschätzt, wie sehr noch die Erinnerungen schmerzen, die an jeder Ecke auf sie lauern. Zu allem Überfluss zieht sie der Polizeichef, Nachfolger ihres ermordeten Mannes und ein Mensch, der quasi ein Onkel für sie ist, in die aktuellen Ermittlungen mit hinein. Ein gutgläubiger, irrsinniger Junge ist im Polizeigewahrsam verstorben, und verantwortlich ist genau die Detective, die ihren Mann auf dem Gewissen hat. In ohnmächtiger Wut zieht Sara die Dienstaufsicht hinzu, die in Person von Will Trent tatsächlich erscheint.
Einerseits haben wir hier einen raffinierten Mordfall, aber eigentlich ist in dieser Folge die Weiterentwicklung der instabilen Verbindung zwischen Sara und Will das Hauptthema. Doch auch die Charaktere der anderen Protagonisten sind sehr genau gezeichnet. Das ist die große Kunst bei Karin Slaughter: Alle Personen erlebt man hautnah, Klischees sucht man hier vergebens. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung ohne Abstriche.
sleepwalker
5/5
05.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein mutmaßlicher Selbstmord,…
Ein mutmaßlicher Selbstmord, verschleppte Ermittlungen, ein echter Selbstmord und ein Mord, dazu eher lustlose Ermittler – das sind die Dinge mit denen sich Agent Will Trent vom Georgia Bureau of Investigation in Karin Slaughters „Letzte Worte“ herumschlagen muss. Für ihn einerseits frustrierend, andererseits trifft er die verwitwete Dr. Sara Linton wieder und lernt ihre Familie kennen. Und die Leserschaft bekommt mit diesem zweiten Teil der „Georgia-Serie“ einen spannenden Thriller mit überraschendem Ausgang serviert. Was will man mehr? Aber von vorn. „Ich will es vorbei haben“ – das sind die letzten Worte, die man bei der einer toten jungen Frau am Lake Grant findet, sie stehen auf einem zusammengefalteten Zettel, der unter ihrem Schuh liegt. Kurz darauf stellt Polizistin Lena Adams fest, dass die Tote eine Stichwunde im Nacken hat und auch die schwere Kette um ihre Taille, an der zwei zehn Kilo schwere Waschbetonblöcke befestigt waren, sprechen nicht für Suizid. Allison Spooner war Studentin am örtlichen College und arbeitete im Diner, hatte aber Geldsorgen und Probleme mit dem Studium. Waren das genügend Gründe für einen Suizid? „Ich war es nicht“ – das sind die letzten Worte, die der Hauptverdächtige Tommy Braham mit seinem eigenen Blut an eine Zellenwand schreibt, kurz danach ist er tot. Davor hatte der Neunzehnjährige im Verhör Detective Lena Adams gegenüber gestanden, Allison getötet zu haben. Allison hatte im Haus von Tommys Familie ein Zimmer gemietet, der stark intelligenzgeminderte Junge scheint in sie verliebt gewesen zu sein. Als die Polizei eine Hausdurchsuchung machen möchte, greift er die Beamten an und verletzt einen schwer. Sind das genügend Beweise für seine Schuld? Sein Geständnis liest sich, als habe es ihm jemand diktiert. Hat ihn das Verhör durch Lena in den Suizid getrieben? Sara Linton ist mit ihren beiden Windhunden wegen Thanksgiving bei ihren Eltern in Heartsdale, da Lena Adams und ihr Vorgesetzter Frank Wallace ihre Inkompetenz bei dem Fall zur Schau stellen, bittet sie Agent Will Trent um Hilfe. Das sorgt im ganzen Revier für Unmut und Will muss sich nicht nur mit dem Mord/Selbstmord auseinandersetzen, sondern mit unkooperativen Kollegen, während er mit der auch nach vier Jahren noch trauernden Witwe Sara anbändelt. Und solange er versucht, Schwung in die Ermittlungen zu bringen, gibt es ein weiteres Opfer. Ich hatte „Letzte Worte“ schon vor Jahren zum ersten Mal gelesen, aber auch bei diesem Mal bin ich durch das Buch geflogen, was natürlich auch an der rasanten Handlung liegt. Die Geschichte beginnt am Montag und endet am Mittwoch und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt (aus Sicht von Sara, Lena und Will, jeweils in der 3. Person). Für mich war es ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen. Der Spannungsbogen ist hoch, die zahlreichen Passagen mit dem Privatleben von Sara und Will waren für mich willkommene Verschnaufpausen. Die Protagonisten waren mit bekannt, daher kann ich sagen, dass Karin Slaughter sie liebevoll und fast detailversessen weiterentwickelt hat. Allerdings ging mir Saras Hass auf Lena Adams ein bisschen auf die Nerven. Sie macht sie für den Tod ihres Ehemannes Jeffrey Tolliver vor vier Jahren verantwortlich, aber ihr Verlangen, die Polizistin zur Strecke zu bringen, ist fast zwanghaft. Man bekommt auch einen Einblick in Wills Leben zwischen Arbeit, Legasthenie, dreiteiligen Anzügen und seiner gewalttätigen Ehefrau Angie. Sprachlich ist das Buch ein „echter Slaughter“, brutal, blutig und voller Gewalt- und Kraftausdrücke. Das Buch ist nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen, ich empfehle es daher natürlich allen Fans der Serie, wobei ich allen nahelege, vor „Letzte Worte“ die anderen Bücher der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Natürlich kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse verstehen, sie machen aber vieles leichter. Es ist ganz sicher nicht Karin Slaughters bestes Buch, von mir gibt es trotzdem fünf Sterne.
tkmla
5/5
24.09.2024
eBook (ePUB)
Wespennest
„Letzte Worte“ von Karin Slaughter ist der vierte Band ihrer Georgia Reihe um dem GBI-Ermittler Will Trent und die Ärztin Dr. Sara Linton.
Sara ist nach vier Jahren zum ersten Mal wieder in Grant County, um ihre Familie zu besuchen. Die Rückkehr fällt ihr überaus schwer und an jeder Ecke lauert eine Erinnerung an den Verlust ihres geliebten Ehemannes. Umso schlimmer ist es, dass sie auch noch vom Polizeichef wegen eines Gefangenen um Hilfe gebeten wird. Doch als Sara im Polizeirevier ankommt, hat sich der Gefangene bereits umgebracht und mit seinem Blut eine Unschuldsbeteuerung an die Wand geschrieben. Sein Geständnis wurde ausgerechnet von der Frau aufgenommen, die Sara für die Schuldige am Tod ihres Mannes hält. Also setzt sie nun alles daran, zu beweisen, dass Detective Lena Adams selbst ins Gefängnis gehört. Der mit den Ermittlungen betraute Special Agent Will Trent sieht sich jedoch einer Mauer aus Schweigen und Lügen gegenüber, welche seinen Auftrag äußerst schwierig machen.
Diesmal kehrt Sara in ihre Heimatstadt zurück, aber auch vier Jahre nach Jeffreys Tod kommt sie kaum damit zurecht. Überall lauern Erinnerungen und doch ist alles anders als früher. Die sonst so rationale Ärztin Sara wird von ihrem plötzlich möglichen Rachefeldzug gegen Lena Adams so geblendet, dass sie manch andere Dinge außer Acht lässt.
Karin Slaughter zieht einen mit ihrem fesselnden Schreibstil bereits im Prolog in ihren Bann und es wird schnell klar, dass in Grant County gefühlt jeder ein dunkles Geheimnis hat. Die Handlung ist komplex und packend aufgebaut, so dass man nie weiß, wem man überhaupt trauen kann.
Will ermittelt in seiner ruhigen und hartnäckigen Art, während sich die Polizei von Grant County in ihren Lügen und Intrigen verstrickt. Es gibt ein Wiedersehen mit Lena, die wohl zu den streitbarsten Charakteren dieser Reihe und der Vorgängerreihe gehört. Auf der einen Seite gebe ich zu, dass ich sie überhaupt nicht mag, aber anderseits ist ihr Charakter faszinierend und facettenreich.
Die wechselnden Perspektiven finde ich besonders gut, denn so ist man den Charakteren noch näher und baut sofort eine enge Verbindung auf. Der Sumpf, in den Will und Sara hier hineingeraten sind, zeigt erneut dunkelste Abgründe, aber er bietet definitiv eine spannende Lesezeit.
Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!
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