Produktbild: Titos Brille
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Titos Brille Die Geschichte meiner strapaziösen Familie

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

107395

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2012

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,1 cm

Gewicht

240 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003428135

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

107395

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2012

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,1 cm

Gewicht

240 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003428135

Herstelleradresse

S. Fischer Verlag GmbH
S. Fischer Verlag GmbH
produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Lena

    aus Leipzig

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Judentum und Stauballergie

    Der Tod ihrer Eltern bringt Adriana Altaras dazu, sich wohl oder übel mit ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Trotz einer immer schlimmer werdenden Stauballergie zwingt sie sich dazu durch, über dje schlimmen Dinge, die ihre jüdische Familie erlebt hat, nachzudenken und Revue passieren zu lassen. Parallel dazu läuft das gegenwärtige Leben weiter: eine Beerdigung nach jüdischer Tradition zu organisieren erweist sich schwieriger als gedacht. Außerdem müsste sie eigentlich zu Theaterproben und auch die kroatische Verwandtschaft erwartet sie. titos brille ist ein tolles Buch. Man erhält Einblicke in die Kriegszeit außerhalb von Deutschland und in die Herausforderungen, mit denen jüdische Kriegsflüchtlinge auch 50 Jahre nach dem Krieg noch zu kämpfen hatten. Zu dem erfährt man viele interessante Infos über jüdische Traditionen, die einem zuvor vielleicht sogar noch nie begegnet sind. Adriana Altaras lässt immer einen Hauch von Humor mit einfließen, was die tragischen Geschichten des 2. Weltkriegs erträglicher machen. Außerdem zeigt sie durch ihre Geschichten, und durch die ihrer Eltern, dass es wichtig ist mutig zu sein und für sich einzustehen. Ein durchweg gelungenes Buch!

  • Gisela Busemann

    aus Leer (Ostfriesland)

    5/5

    23.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Titos Brille. Ein schrecklich strapaziöse Familie.

    Jede Familie hat ihre Geschichte, soweit, so gut. Manche müssen einfach erzählt werden, vor allem die der jüdischen Familie der Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras. Die Geschichte nimmt ihren Anfang in Zagreb und führt im Laufe der langen Jahre quer durch Europa. Mit sehr viel Humor und dem eigenartigen, bemerkenswerten Witz für Spitzfindigkeiten, die meines Erachtens speziell den jüdischen Menschen zu eigen ist, ich persönlich liebe diese Herzenswärme und den furiosen Witz. Adriana Altaras erzählt anfangs aus ihrem Leben in Berlin und aus ihrer Jugend und Kindheit. Als die Eltern gestorben sind, obliegt es ihr, den Haushalt aufzulösen. Diese konnten sich von nichts trennen und was sich anfangs als Problem für die Tochter herausstellt, findet den Höhepunkt in der Erkenntnis, in Dokumenten, Briefen und Erinnerungsstücken die ganze Familiengeschichte wieder zu finden. Viele Dinge sind einfach nur mit sehr viel Humor zu ertragen und das drückt Adriana Altara in ihrem Buch „Titos Brille“ einfach hervorragend aus. Lassen Sie sich lieber Leser einfach darauf ein, die strapaziöse jüdische Sippschaft Altara kennen zu lernen. Sie werden es nicht bereuen. Adriana Altara erhielt viele Preise und Auszeichnungen. Sie lebt mit ihrem westfälischen Ehemann und ihren zwei fußballbegeisterten Söhnen in Berlin.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Turbulenzen...

    Von Split über Zagreb nach Gießen, dies sind nur einige Stationen dieser turbulenten, weitverzweigten Familie ! Ausgangspunkt ist ein Erbe - ein altersschwacher Mercedes und eine vierig Jahre alte, nicht aufgeräumte Wohnung ! Da kommt dann einiges zum Vorschein an Geheimnissen, an traurigen und tragischen Geschichten ....an Historie und an Wahrheiten ! Wunderbar zu lesen, zum Lachen und zum Weinen !

  • S. Sauter

    aus Bonn

    5/5

    05.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein Buch!

    Ich habe lange nicht mehr ein Buch gelesen, in dem Tragik und Humor so dicht beieinander liegen und das so wunderbar erzählt ist. Die Autorin Adriana Altera arbeitet als Schauspielerin und inzwischen vorwiegend als Regisseurin auf der Bühne und im Film. Sie legt hier die Geschichte ihrer Familie vor, insbesondere die ihrer Eltern. Ihre kroatischen Eltern kämpften im Zweiten Weltkrieg als Partisanen an der Seite Titos. Ihre Loyalität wurde im späteren Jugoslawien auf eine harte Probe gestellt, als eine Vielzahl der Juden – darunter auch sie - aus den Reihen der Genossen ausgeschlossen wurden. Die kroatische Familie landete schließlich in Gießen. Adriana Altera wuchs teilweise dort, teilweise bei ihrer Tante in Italien und im Internat auf. Sie erzählt die Geschichte ihrer Eltern im Zweiten Weltkrieg und das Leben im Nachkriegsdeutschland und lässt außerdem sehr treffende Kommentare über das heutige Leben in Berlin und Deutschland einfließen. Ein sehr lesenswertes Buch!

  • Thomas Fritzenwallner

    aus Wiener Neustadt

    4/5

    15.03.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein herrlich witziges Stück europäischer Zeitgeschichte

    Nach dem Tod der Eltern und der Konfrontation mit deren Nachlass wird Adriana Altaras, deren Vornamen an das einstmals vor der Haustür gelegene Adriatische Meer erinnern sollte, verstärkt zur Auseinandersetzung mit ihrer Herkunft gezwungen. Daraus ergibt sich ein neuer Blick auf ihr eigenes Leben und die innere Notwendigkeit, Kontakte zu den über die halbe Welt verstreuten Verwandten aufzufrischen oder zu knüpfen. Die Kapitel heißen etwa „Der Rabbi mit der Aldi-Tüte“, „Wer wegwirft, ist ein Faschist“ oder „Bar jeder Mizwa“ und sind mit wunderbar leichter Hand und furchtlosem Humor geschrieben. Angereichert sind sie durch kurze, kursiv hervorgehobene Einschübe mit Traum- oder Albtraumvisionen, ungenierten Witzen (“Werden alle Juden klug geboren? Nein! Aber die Dummen lassen wir gleich taufen . . .“), Erinnerungen und allerlei Anmerkungen in direkter Rede, die eine unmittelbare Verbindung zu den Toten herstellen. Die Dibbuks, die sich da äußern, sind allerdings eher nette, aufmerksame Stimmen aus dem Jenseits und drängen sich nicht in den Vordergrund. Eine Familienchronik, in der etwa wie in einem Puzzle jeder Teil für sich betrachtet Rätsel und dessen Lösung zugleich sein kann.

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