Produktbild: Das hier ist kein Tagebuch
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Das hier ist kein Tagebuch Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2016, Kategorie Jugendbuch und Kategorie Preis der Jugendlichen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Paperback

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.05.2017

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

183

Maße (L/B/H)

22,4/14,1/1,9 cm

Gewicht

379 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Dit is geen dagboek

Übersetzt von

Rolf Erdorf

Sprache

Deutsch

EAN

2710003401787

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Paperback

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.05.2017

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

183

Maße (L/B/H)

22,4/14,1/1,9 cm

Gewicht

379 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Dit is geen dagboek

Übersetzt von

Rolf Erdorf

Sprache

Deutsch

EAN

2710003401787

Herstelleradresse

Freies Geistesleben GmbH
Landhausstr. 82
70190 Stuttgart
DE

Email: info@geistesleben.com

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  • Bewertung

    4/5

    18.12.2025

    eBook (ePUB)

    Interessanter und realistisch wirkender Roman zum Thema Depressionen mit feinfühligem Humor

    Das Format als Tagebuch fand ich sehr gelungen und passend. Die Darstellung der Depression und wie Bou damit umging, wirkte sehr realistisch. Mit Bou konnte man stets mitfühlen und sein Verhalten nachvollziehen. Toll fand ich auch den feinen gelungenen Humor trotz des schweren Themas. Da das Buch aus dem Jahr 2015 ist, ist es natürlich schon in die Jahre gekommen. Unabhängig vom Veröffentlichungsjahr fand ich jedoch einige Sätze sehr unrealistisch für einen 16-jährigen. So hätte kein Teenager geschrieben. Zudem hat es mich irritiert, dass Bou sich mit dem „Tagebuch“ nur selbsttherapiert und zu keiner Psychotherapie geschickt wurde. Das Ende war etwas zu abrupt. Insgesamt war es dennoch ein intelligenter Roman, der geschickt und realistisch den Umgang mit Depressionen thematisiert.

  • Bewertung

    4/5

    18.07.2019

    eBook (ePUB)

    Für alle, die ein bisschen mehr verstehen wollen. Über sich oder über andere

    Boudewijns Mutter hat sich umgebracht. Einfach so umgebracht. Das macht ihn so wütend! Und alle wollen ihm erzählen, dass es ihm schlecht gehe und er Hilfe bräuchte. Aber er will mit niemandem darüber reden. Also fängt er an seine Gedanken aufzuschreiben. Aber einfach nur so, versteht sich. Er führt ja kein Tagebuch oder so. Und allmählich weicht die Wut einer Trauer, der er sich nicht bewusst war. Eine Geschichte, die sehr nahe geht. Und eine Geschichte, die sehr gut verständlich macht, was es heißt unter Depressionen zu leiden. Wie schwer es für die Betroffenen ist, sich überhaupt einzugestehen, dass sie ein Problem haben. Das Buch konfrontiert, schreckt im ersten Moment ab. Es ist schwer zu empfehlen, wie meist bei so einem schweren Thema. Aber es lohnt sich allemal es zu lesen. Für all jene, die vielleicht betroffen sind. Oder für ihre Angehörigen. Und auf jeden Fall für alle anderen.

  • Bewertung

    aus Dresden

    4/5

    06.06.2018

    Buch (Paperback)

    Eindrückliches Buch

    Ein Buch, welches mich durch seinen provokanten Titel und die Gestaltung selbst ansprechen konnte. Schlicht, traurig, schwarz, voller Trübsinn und Schmerz. Genau das begegnet dem Leser auch auf den ersten Seiten dieses Tageskalenders, der kein Tagebuch ist. Die Worte, die Bou auf die Vorsatzseiten seines Tagebuch schreibt, findet man auch auf den Klappenseiten dieses Romans: FÜR UNBEFUGTE VERBOTEN. Der Hauptprotagonist Boudewijn, der von allen nur Bou genannt wird, hat es nicht leicht. Im Zuge einer Behandlung soll er sich ein Tagebuch zulegen und in dieses seine Empfindungen eintragen. Natürlich findet er das alles ziemlich blöd, doch schon bald wird dieses „Nicht-Tagebuch“ für ihn lebensnotwendig. In ihm verarbeitet er den Tod seiner Mutter und dies auf wirklich eindrucksvolle und emotionale Art und Weise. Die Texte die Bou schreibt, haben mich zutiefst berührt und lange nachdenklich zurück gelassen. Dieses Buch geht unter die Haut und das noch lange nach der Lektüre. Es ist ein Buch um einen Jungen, der zu zerbrechen scheint, was seine Texte auch deutlich zeigen, er ist verzweifelt und am Boden. Doch das Tagebuch hilft ihm, seinen Schmerz zu verarbeiten. Gerade weil er mit seiner unbändigen Wut nicht umgehen kann, ist dieses Tagebuch das richtige Mittel. Zwei Menschen geben Bou im Leben Halt und das ist zum einen seine Tante, die er häufig verantwortlich für den Tod seiner Mutter macht und seine siebenjährige Schwester Fussel, die noch zu klein war, um den Tod seiner Mutter zu verstehen. Eine weitere Protagonistin, die im Laufe des Buches ans Tageslicht tritt, ist Bous Schulkameradin Pauline, die in ihm den kleinen Keim einer Freundschaft sät. Allerdings bleibt diese Leider nicht lang bestehen. Von einem Schreib- und Erzählstil kann man im Buch kaum sprechen, da es sich häufig um aneinandergereihte Songtexte etc. handelt. Allerdings finde ich, dass gerade die zusammengewürfelten Sätze zeigen, wie verwirrt Bou gerade zu Beginn ist. Durch seine unregelmäßige Form in Inhalt und Form, ist das Buch etwas besonderes, was auch eine besondere Tiefe transportiert. Zurecht 2016 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

  • anette1809 - katzemitbuch.de

    aus Sulzheim

    4/5

    23.08.2016

    Buch (Paperback)

    "Das hier ist kein Tagebuch"…

    "Das hier ist kein Tagebuch" ist von der Aufmachung aber eben wie eines aufgemacht: das Cover fühlt sich an wie ein fester Tageskalender und die ebenen Kanten des Buchblocks zum Einband vermitteln ebenfalls diesen Eindruck. Der Inhalt besteht aus den Gedanken Boudewijns genannt Bou, der einige Zeit nach dem Freitod seiner Mutter jeglichen Lebenswillen aus den Augen verliert. Da sein Vater lange genug mit der depressiven Mutter sein Leben geteilt hat, erkennt er die Anzeichen zum Glück frühzeitig und zwingt Bou seine Zeit wenigstens stundenweise täglich mit Inhalt zu füllen: Musik hören und Tagebuch schreiben. Die Worte, die Bou auf die Vorsatzseiten seines Tagebuch schreibt, findet man auch auf den Vorsatzseiten dieses Romans: FÜR UNBEFUGTE VERBOTEN. Bous Gedanken sind von Hass erfüllt. Für Leser, die noch nie mit Depressionen konfrontiert waren, mag dies unglaublich klingen, aber genau dies sind die bestimmenden Gedanken, die man monate- oder jahrelang mit sich herumträgt. Keine Trauer über den Verlust, sondern grenzenloser Hass auf die Person, die den vermeintlich einfacheren Weg gewählt hat. (Manche Menschen tragen diesen Hass sogar für den Rest ihres Lebens im Herzen, meine Schwester ist dafür ein Paradebeispiel, die alle Menschen mit Depressionserkrankungen als Geisteskranke abstempelt und laut eigener Aussage froh über den Selbstmord unserer Mutter ist.) Zum Glück besitzt Bou einen Vater, der nicht die Augen vor seinem Schicksal und dem seiner Kinder verschließt, so dass Bou irgendwann vielleicht wieder ein glücklicher Mensch wird. In der schweren Zeit gibt es zwei Anker, die Bou in einem einigermaßen ruhigen Gewässer halten: seine Tante, die trotz oder vielleicht auch wegen des eigenen Verlusts Verständnis für Bous Hass auf die verstorbene Mutter zeigt, und seine siebenjährige Schwester Fussel, die zu klein war, um den Verlust der Mutter wirklich zu betrauern und vor allen Dingen zu klein war, um ihre depressive Erkrankung bewusst zu erleben. Die Schwierigkeiten sich sozial zu binden für einen Menschen, der depressive Züge in sich trägt wie Bou, erkennt der Leser an der aufkeimenden Freundschaft zu seiner Schulkameradin Pauline, die beinahe schneller endet als sie beginnt. Auf Grund des Tagebuchstils und Bous Widerwillen ist das Buch teilweise sehr sperrig zu lesen. Zudem hätte ich mir am Ende zu manchen Dingen mehr Details gewünscht beziehungsweise noch eine gewisse Weiterentwicklung der Personen, um zu ahnen, wie es mit Bou, seiner Familie und mit Pauline weitergeht, der Schluss ist doch recht offen. Gerade in die Gefühlswelt seines Vaters hätte ich sehr gerne einige Einblicke mehr gehabt. Wie hat er den Tod seiner Frau bislang verarbeitet, so dass er nun die Kraft hat seinen Sohn vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren? Trotzdem bin ich mehr als froh, dass es Bücher wie "Dies hier ist kein Tagebuch" gibt, um unsere Gesellschaft für das Thema Depressionserkrankungen zu sensibilisieren, dass leider noch viel zu häufig - ein makaberes Wortspiel - totgeschwiegen wird.

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