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Der ewige Tanz Anita Berber, Ikone und Mythos der 20er Jahre - ihr aufregendes Leben als Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01530-4

Beschreibung

Rezension

Wie Schroeder diese Leichtigkeit gelingt, wie er historische Figuren samt familiärer Verhältnisse zum Leben erweckt, ist erstaunlich. ("NDR")
Der Roman erzählt von Kunst, Sehnsucht und der Leidenschaft einer Frau, die niemals stillstand. ("Freundin")
Steffen Schroeder hat sich intensiv mit Anita Berbers Lebensgeschichte beschäftigt, ist jeder kleinsten biografischen Spur gefolgt ... ein schwindelerregend choreografierter Roman, der uns die oft missinterpretierte Künstlerin näher bringt. ("NDR")
Anita Berber war ein Stern! Eine Sensation! Ein Skandal! Ihr Leben ein einziger Tanz auf dem Vulkan! Steffen Schroeder gelingt ein eindrückliches, fesselndes Porträt dieses hell leuchtenden und schnell verglühenden Lebens. ("Fritzi Haberlandt")
Ein großes, ein zärtliches Buch – vor dem Hintergrund einer zerrissenen Zeit. ("Magazin Tanz, April 2025")
Mit wunderbarer Detailfülle pinselt Steffen Schroeder ein Epochenporträt (…) Man spürt: Hier schreibt einer mit unverkennbarer Bühnenexpertise. ("WDR Westart Lesestoff")
Mitreißend! ("Emotion")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01530-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • tausendschön

    5/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine mutige Frau

    Ich hatte bis dato noch nichts von Anita Berber gehört, aber schon die LP hat sich sehr interessant angehört und in die Zwanziger Jahre in Berlin einzutauchen fand ich spannend. Somit hat die Romanbiographie von Steffen Schroeder Wort gehalten. Sein flüssiger Erzählstil macht Spaß, das Leben der Tänzerin Anita Berber und ihren Männern und Liebhabern kennenzulernen. Ein Leben gänzlich unkonventionell gegenüber dem bürgerlichen Leben ihrer Zuschauer. Sie lebt den ihren Tanz und die Musik und geht darin gänzlich auf, ihre Nacktheit, ist für sie Teil der Darbietung und nichts anstößiges. Für diese Zeit also ziemlich unkonventionell. Sie vertritt ihre Ansichten mutig und ist völlig kompromisslos, wa sihre Arbeit angeht. Leider wird sie, die immer auf der Suche nach Wärme und Liebe ist, von den Männern zumeist ausgenutzt und sucht dann auch die 'Wärme' auf ihre Art, in der Drogensucht. Die ihr dann auch zum Verhängnis ihrer künstlerischen Arbeit wird. Unpünktlichkeit, Unzulänglichkeit lassen sie immer mehr in den Hintergrund rücken und die Angebote werden rar. Ihr ertanztes Vermögen, existiert schon lange nicht mehr - einmal durch die Drogen und dann auch durch die Männer, die sich mittellos an ihrer Seite befunden haben. Ein kurzes Leben hat Anita Berber nur erleben dürfen. Allein stirbt sie in ihren Zwanzigern an Schwindsucht. Der Autor hat meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und trifft auch genau die Beschreibung des Zeitgeistes. Sehr interessant und auch einfühlsam geschrieben. Leider gefällt mir das Cover dazu gar nicht.

  • Sursulapitschi

    5/5

    09.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Anita Berber war ein Stummfilmstar, eine Tänzerin, eine Modeikone, ein Skandal und eine Legende schon zu Lebzeiten. Sie ist mit nur 29 Jahren an der Schwindsucht gestorben. Hier liegt sie todkrank im Krankenhaus. Es ist 1928 und Anita hat kaum noch Kraft, aber ihre Gedanken kreisen um ihr Leben. In Episoden erfährt man ihre ganze aufregende Lebensgeschichte und bekommt gleichzeitig ein lebendiges Zeitportrait, eine Milieustudie der wilden 20er Jahre, einen Blick hinter die Kulissen der Kunstwelt, wo man in finsteren Bars Hoffmannstropfen mit Äther trinkt und Chloroform getränkte Tulpenblätter knabbert. Sex, Drugs und Ausdruckstanz stand auf ihren Fahnen. Anita hat mit Fritz Lang gearbeitet, Marlene Dietrich inspiriert und war mit Otto Dix befreundet. Mit ihrem Tanz wollte sie Grenzen sprengen und tat es auch. In wunderbarer Sprache und mit tausenderlei spannenden Details macht Steffen Schroeder diese Zeit lebendig und zeigt uns tatsächlich den Menschen hinter Anitas schillernder Gestalt. Es ist hoch interessant und ein Vergnügen gleichzeitig. Er liest sogar das Hörbuch persönlich und macht das großartig. Ich bin begeistert.

  • nikchen

    aus Blieskastel

    5/5

    07.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Steffen Schroeder nimmt uns…

    Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. Für mich absolut passend gewählt. Mir war Anita Berber ein Begriff und ich wusste das sie als Tänzerin gearbeitet hat, mehr aber auch nicht. Nach dem Lesen des Romans habe ich das Gefühl ich habe sie gekannt. Steffen Schroeder schafft es Anita Berber in allen Facetten ihres Lebens darzustellen. Von der Kindheit in Dresden, die sie hauptsächlich bei ihrer Oma Lu verbracht hat, ihre Jugend in Berlin mit den ersten Erfahrungen im Tanz und ihrer Ausbildung im Ballett, dann ihr Aufstieg als Tänzerin und Schauspielerin in zahlreichen Stummfilmen bis hin zu ihren zahlreichen Männergeschichten, ihren Drogenproblemen und ihrem Absturz und letztendlich ihrem viel zu frühen Tod. Dabei wird uns die Geschichte von Anita, kurz vor ihrem Tod, in Rückblicken über ihr Leben geschildert. Mich hat die Lebensgeschichte von Anita Berber fasziniert und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Danach habe ich mich dann noch intensiv mit Recherchen über sie beschäftigt, da ich noch viel mehr über diese Frau und die Zeit der 20er Jahre wissen wollte. Würde sagen alles richtig gemacht mit dem Roman. Von mir eine absolute Empfehlung.

  • bdriver

    aus Berlin

    5/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anita Berber Wer war Anita…

    Anita Berber Wer war Anita Berber? Sie war eine deutsche Schauspielerin und Tänzerin, die neben Josefine Baker in den 1920er Jahren zu den bekanntesten Tänzerinnen gehörte. Der Autor führt uns in längst vergangene Zeiten zurück und gewährt Einblicke in ihr kurzes Leben. Ihm gelingt es, dass faszinierende und turbulente Leben eindrucksvoll nachzuzeichnen. Das Buch bietet einen Einblick in ihre Welt, zu Zeiten der Weimarer Republik. die ihre exzessive Lebensweise, ihren künstlerischen Mut und ihre Selbstbestimmung widerspiegelt. Gleichzeitig zeigt er aber auch die Schattenseiten auf. Die Atmosphäre der Zeit wurde gut eingefangen. Es war eine Epoche zwischen Freiheit und Gefahr, in der Anita Berber ihren Weg suchte, den Tanz zur Kunst zu erheben und dabei oft im Skandal landete. Interessant fand ich die Begegnungen mit anderen bekannten Persönlichkeiten dieser Zeit. Ein unterhaltsamer, informativer und interessanter Roman, der auch eine Hommage an eine mutige und faszinierende Frau ist.

  • Leser

    aus Berlin

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit allen Sinnen gelebt.

    Mit diesem Roman in die Goldenen Zwanziger zu reisen, war ein schönes Leseerlebnis. Ich habe schon einige Bücher aus dieser Zeit gelesen und bin auch ein Fan der "Babylon Berlin"-Reihe. Daher hat mich die Buchbeschreibung sofort angesprochen und zum Buch greifen lassen. Die kurze Lebensgeschichte der Tänzerin Anita Berber versetzt einen direkt ins historische Berlin und ist ein Stück Zeitgeschichte. Die junge Frau hatte ein bewegtes Leben, geprägt von ihrer Liebe zum Tanz, von Skandalen, Exzessen, Alkohol- und Drogenkonsum. Sie hat diese Zeit gelebt, mit allem was die Künstlerszene zu bieten hatte. Es war interessant zu lesen, welches Bild der Autor von Berber gezeichnet hat. Das Leben zwischen den Kriegen, die Gier nach Leben, der freizügige Lebensstil, all das kam perfekt rüber und macht diese Geschichte zu dem was sie ist. Dank solcher Romane werden Erinnerungen an längst vergessene Persönlichkeiten wachgerufen und ihnen ein kleines Denkmal gesetzt.

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