Soziologie ökonomischen Denkens und Ökonomisierungsforschung Beiträge zur Entstehung, Persistenz und Performativität von ökonomischen Denkmustern
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.07.2026
Abbildungen
XIII, mit 13 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHSeitenzahl
333
Maße (L/B)
21/14,8 cm
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-658-51336-8
Dieses Buch eröffnet einen alternativen Blick auf den Zusammenhang von wirtschaftlichen Strukturen und ökonomischem Denken. Ausgangspunkt ist die These, dass die fortschreitende Ökonomisierung aller Lebensbereiche unter anderem auf die performative Wirkung der Wirtschaftswissenschaften zurückgeht, die maßgeblich an der Etablierung und Veränderung betrieblicher Organisationsformen beteiligt sind. Diese Strukturen prägen wiederum die ökonomischen Denkmuster von Individuen und sollten daher in den Fokus einer soziologischen Analyse von Ökonomisierungsprozessen gerückt werden. Das zentrale Argument in dem Buch lautet, dass die Ökonomisierung der Gesellschaft ihren Ursprung in einer Ausweitung ökonomischer Denkmuster im alltäglichen Handeln hat, dass ihre Folgen zugleich aber auch – gewissermaßen ungesteuert – Konsequenzen für korrespondierende ökonomische Denkmuster haben. Das Buch plädiert daher für eine Analyse der wechselseitigen Dynamik zwischen wirtschaftlichen Strukturen, ökonomischem Denken und gesellschaftlichem Wandel. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Rolle der Wirtschaftswissenschaften sowie die zunehmende Durchdringung nahezu aller Lebensbereiche durch ökonomische Logiken als Grundlage für das Verständnis moderner Marktgesellschaften.
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