Produktbild: Schierlingstod
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Schierlingstod Ein Reformations-Krimi

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2017

Verlag

Silberburg

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,2 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710003358562

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2017

Verlag

Silberburg

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,2 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710003358562

Herstelleradresse

Silberburg-Verlag GmbH
Infanteriestr. 11 a
80797 München
Deutschland
Email: info@Silberburg.de
Url: www.Silberburg.de
Telephone: +49 7071 688511
Fax: +49 7071 688520

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  • Bewertung

    aus Netzschkau

    5/5

    13.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Auf der Suche nach der Wahrheit

    In diesem fesselnden historischen Roman, dessen Handlung in der Mitte des 16. Jahrhunderts spielt, suchen die katholische Nonne Fidelitas und der evangelische Theologe Valentin Schmieder nicht nur nach der Wahrheit in Glaubensfragen, sondern sind auch mit der Aufklärung des Mordes an einem jungen Adligen aus dem Umfeld der heilkundigen Nonne beschäftigt. Mit lebendigem Sprachstil gelingt es der Autorin, den damaligen Alltag anschaulich zu schildern und den Leser in die Zeit kurz nach der Reformation hineinzunehmen . Interessant gezeichnete Charaktere tragen zum Lesevergnügen bei. Wie die Geheimnisse, Verletzungen und verborgener Hass miteinander verknüpft sind, die dann so unheilvoll enden, das wird erst nach und nach offenbar und ist spannend beschrieben. Von mir eine klare Leseempfehlung für dieses Buch – ich habe es sehr gern gelesen.

  • Monika S.

    aus Leutesdorf

    5/5

    12.06.2017

    eBook (ePUB 3)

    Spannender historischer Krimi

    Gräfin Johanna von Eberstein möchte ihren Lieblingssohn Bruno gewinnbringend verheiraten. Bruno hingegen kennt die Wünsche seiner Mutter , doch er denk nicht daran zu heiraten. Am Tag nachdem die Gräfin Bruno zum Gespräch bat, wird dieser tot aufgefunden, in seinem Schlafgemach und völlig bekleidet, als wollte er fliehen. Schwester Fidelitas , die der Gräfin als Pflegerin dient , ist ebenfalls vor Ort und kennt sich in der Kräuterkunde aus. Schnell wir ihr klar, dass Bruno vergiftet wurde, mit Wasserschierling, ein Kraut , welches Fidelitas selbst bei der Gräfin als schmerzlindernd einsetzt..... Ich war als Leser schnell in der Handlung und konnte mich in die Vergangenheit einfügen. Die tolle Beschreibung der einzelnen Charaktere und die bildliche Vorstellung der Umgebung, zogen mich schnell in ihren Bann. Mir gefiel gut, dass sich die Charaktere im Laufe der Geschichte immer mehr entwickelten und in die Tiefe gingen. Auch die lebhaften, mal lustigen und mal ernsten Dialogen war es eine Freude zu folgen, sie lockerten die Düsterheit der Vergangenheit und ich empfand es als sehr angenehm, diesen zu folgen. Der leichte und lockere Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und durch das Spielen mit Spannungskurven , war ich als Leser immer wieder versucht nur noch ein weiteres Kapitel zu lesen, auch wenn einem bereits die Augen zufielen. Alles in allem ein toller Krimi, der den Leser auf der ersten Seite mit auf eine Reise in die Vergangenheit nimmt, bei der es um Mord, Intrigen, Neid und vielem mehr geht.

  • Bewertung

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    09.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Mord und Todschlag am Neckar

    Ich bin begeistert und das nicht nur weil ich ortskundig bin und mich die facettenreiche Darstellung des alten Canstatts, der gesellschaftlichen Zwänge des 16. Jahrhunderts und der Zeit der Reformation besonders begeisterten. Simone Dorra hat das Buch um einen ausführlichen und sehr hilfreichen Glossar ergänzt, damit der Leser nicht mit altertümlichen Begriffen und historischen Persönlichkeiten, die z.T. fiktiv sind, überfordert wird. Der junge Grafensohn Bruno wird unter mytseriösen Umständen in Cannstatt vergiftet. Er verweilte dort zusammen mit seiner Mutter, der Gräfin Johanna von Ebertsein, die sich von den heilenden Quellen Linderung ihrer schmerzhaften Arthritis versprach. Begleitet wird die Gräfin von der kräuterkundigen Nonne Fidelitas. Sie macht der Gräfin, einer verbitterten und gehässigen Frau, Umschläge aus dem hochgiftigen Schierling, der gute Wirkung zeigt. Allerdings ist dieser auch für Brunos Tod verantwortlich. Zum Hofstaat gehören die Köchin Bärbel Häberlin und deren Sohn Andres, der als Stallbursche dient, sowie eine Zofe und der Kutscher Jörg. Andres wuchs zusammen mit Bruno auf und durfte dank des Grafen Lesen und Schreiben lernen, was zur damaligen Zeit außergewöhnlich war. Die Auswirkungen der Reformation werden in den Zwiegesprächen zwischen dem protestantischen Professor Valentin Schmieder und der Nonne Fidelitas deutlich. Schmieder wurde extra aus Tübingen geholt, um den Mord aufzuklären. Die Autorin bereichert den Krimi durch die eine oder andere ausführlichere Biografie, eine Romanze und eine Schägerei, zwei Brüder und einem Spanier sowie einem weiteren Mord. Simone Dorra verbindet eine flüssige und intelligente Schreibe mit einer spannenden Geschíchte, die bis zur letzten Seite fesselt. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung. Fazit: Unbedingt lesenswert!

  • Bewertung

    aus Marzling

    5/5

    03.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Schierlingstod

    Inhalt ( Klappentext) : 1550 – eine Zeit religiöser Umbrüche in Württemberg. Bruno von Eberstein stirbt an einem mit Schierling vergifteten Essen, während er seine Mutter in Cannstatt besucht. Aber wer wollte den Tod des sympathischen jungen Adligen? Valentin Schmieder, ein protestantischer Theologe aus Tübingen, wird beauftragt, den mysteriösen Fall aufzuklären. Mit Unterstützung der streng katholischen Nonne Fidelitas, mit der er sich immer wieder in Glaubensfragen auseinandersetzen muss, sucht Valentin im Dickicht undurchschaubarer Ränke und gut gehüteter Geheimnisse nach der Wahrheit. Das erweist sich jedoch weitaus schwieriger als erwartet. Und als nach einem nächtlichen Überfall Fidelitas plötzlich spurlos verschwindet und Valentin sich auf die Suche nach ihr macht, gerät er selbst unversehens in Gefahr. Meine Meinung: Eigentlich wollte ich den Roman ja nur lesen weil mir das Cover so gut gefiel und wurde von einem richtig gut geschriebenen historischen Buch überrascht, das mich voll in seinen Bann zog. Bei den Charakteren handelt es sich um fiktive, wie zum Beispiel die Nonne Fidelitas und Valentin Schmieder, aber auch um solche die wirklich in dieser Zeit gelebt haben, Wie die gräfliche Familie Eberstein, deren Sohn in der Geschichte zum Mordopfer wird. Bis zum Ende ist der Krimi sehr spannend und das grübeln ,wer wohl der Täter war und warum der arme Kerl sterben musste, hat richtig Spass gemacht Sehr gut gefallen hat mir auch die Sprache der Protagonisten, die sehr gut zu der Zeit passt, oft ist das ja bei historischen Romanen nicht so. Hilfreich ist auch der Anhang und das Glossar am Ende des Buches, ich konnte zum Beispiel mit Begriffen wie Horen,Kachelmus und Katzbalger nicht viel anfangen. Valentin und Fidelitas sind mir während dem lesen gute Freunde geworden und ich hoffe das es irgendwann mehr von ihnen zu lesen gibt. Fazit: Ein hervorragender historischer Krimi den ich jedem empfehlen kann der gerne gute Bücher liest.

  • Die Art der Ida Gratias

    4/5

    07.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Glauben & Sterben zu Zeiten der Reformation

    Simone Dorra ist mit „Schierlingstod – Ein Reformationskrimi“ das Kunststück gelungen einen wirklich unterhaltsamen, bis zur letzten Seite spannenden, gut recherchierten historischen Roman zu schreiben, aus dem von jeder Seite das pralle Leben der umbrüchigen Reformationszeit quillt. Fidelita von Frauenalb, eine junge, heilkundige Nonne, begleitet als Pflegerin die gichtkranke Gräfin Johanna von Eberstein nach Cannstadt. Diese besucht den Handelsort am Neckar, fern der heimischen Burg und ihrem Ehemann, lediglich in Begleitung einiger weniger Bediensteter, um neben einer Bäderkur auch ein paar eigene, ehrgeizigen Pläne zu machen. In ihr angemietetes Haus bestellt sie ihren Lieblingssohn Bruno ein, um ihn vor vollendete Heiratspläne zu stellen. Eine gewinnbringende eheliche Verbindung soll die leeren Schatullen füllen und damit der Familie zu altem Glanz verhelfen. Doch es kommt anders. Nach einem gemeinsamen Abendessen wird Bruno am nächsten Morgen sterbend in seinem Bett gefunden. Wenig später stellt Fidelita eine Schierlingswurzelvergiftung fest. Jene Pflanze, die sie regelmäßig außerhalb der Stadtmauern sammelt, um der Gräfin daraus Umschläge zur Schmerzlinderung zu bereiten. Nachdem Tod ihres Lieblingssohnes ist die Gräfin gezwungen etwa zwei Wochen auf die Abholung durch ihren Mann Graf Wilhelm in Cannstatt auszuharren, ohne den Leichnam nach Hause bringen zu können. Es besteht die Gefahr, dass durch eventuelle offizielle Ermittlungen der Ruf der Familie leidet, deshalb stimmt sie auch zu, als ihr jüngster Sohn Otto den protestantischen Theologieprofessor der Universität Tübingen, Valentin Schmieder, ins Haus holt, um den Fall diskret zu untersuchen. Magister Schmieder macht sich daran das Personal, die Köchin Bärbel, ihren Sohn Andres, Brunos Freund aus Kindertagen, die ambitionierte Zofe Clarissa, das Küchenmädchen Magdalena, den Kutscher Jörg, natürlich auch die von Standesdünkel beherrschte Gräfin selbst, und sogar die Verfechterin des alten Glaubens Fidelita zu befragen. Die Gespräche bleiben lange ergebnislos, bis er sich mit der jungen Nonne zu einem effizienten und in ihrem theologischen Schlagabtausch höchst amusanten Ermittlerduo zusammen schließt. Nach einer ungeplanten Entführung, einem verbotenen Flirt, nächtlichen Überfällen, einer heimlichen Romanze und einem weiteren Mord können die Zwei das Netz aus Geheimnissen und Intrigen endlich entwirren. Ein höchst unterhaltsamer historischer Kriminalroman, mit einem gut konstruierten Plot, stimmig gezeichnete Figuren, einem dicht gewebten, aber trotzdem nicht aufdringlichen belehrenden, historischen Hintergrund und einem überaus sympathischen Ermittlerduo, das sich mit diesem Fall für eine ganze Romanreihe qualifiziert hat.

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