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Honey Roman | "Ein kluger, bissiger und vor allem wahnsinnig  unterhaltsamer Campus-Roman über Schwarze weibliche Wut, Macht und die Frage nach Selbstermächtigung." Mirrianne Mahn

138

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1167

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,8 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Asal Dardan

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00789-8

Beschreibung

Rezension

"Sarkastisch, unterhaltsam und provozierend klug." ("Deutschlandfunk")
Imani Thompson erzählt schnell, sarkastisch und mit viel Witz, mischt starke Gesellschaftsanalysen mit Romantik und Thrill. ("Deutschlandfunk Kultur "Studio 9"")
Ein bemerkenswertes Debüt. ("Ruhr Nachrichten")
Ein absurdes, unterhaltsames Debüt, das sowohl Thriller als auch feministisches Manifest ist. ("myself")

Produktdetails

Verkaufsrang

1167

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,8 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Asal Dardan

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00789-8

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Female-Rage Thriller

    Yrsa ist eine ehrgeizige Doktorandin in Cambridge, doch in ihrem Inneren brodelt die Wut auf Männer. Als schwarze Frau fühlt sie sich nicht ernst genommen und ausgenutzt. Ihr erster Mord war eher ein Unfall, sie hat es nicht beabsichtigt. Dennoch erlebt sie durch den Mord einen solchen Rausch, dass sie immer weitermacht. Ein spannender Perspektivenwechsel, in dem erforscht wird, wie sich eine Serienmörderin fühlt. Dabei werden Theorien zu Rassismus und Feminismus einbezogen. Die Morde werden dadurch zwar nicht gerechtfertigt, aber die Gründe werden verständlicher. Am Ende ist der Antrieb, die Kontrolle über das Opfer zu haben, das, was sie in den Rausch bringt. Der Roman ist sprachlich modern und spiegelt die Lebensrealität der Smartphone-Generation mit kurzgeschriebenen Chats wider. Die kurzen Kapitel halten die Spannung aufrecht, und zwischen den Thrillermomenten gibt es dennoch genug Zeit, um die Figur Yrsa auszuarbeiten. Auch wenn das Ende abrupt wirkt, hatte ich das Gefühl, Yrsa verstehen zu können. Aus meiner Sicht war die Geschichte somit ausreichend erzählt, ohne dass ich genau wissen musste, wie es mit ihr weitergeht. Für viele Leserinnen könnte das jedoch unbefriedigend sein, daher meine Warnung. Insgesamt ist es aber ein spannender Roman über Rassismus und Feminismus, der lesenswert ist.

  • Alexandra H.

    aus Köln

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absurd, lustig, spannend

    Selten habe ich es so sehr genossen ein Buch zu lesen. Die ersten 30 Seiten hab ich gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen aber das fand ich nur noch toll. Ich saß regelmäßig fassungslos vor dem Buch und hab mich gefragt, was zur Hölle ich da gerade gelesen habe & trotz allem, was Yrsa die Protagonistin so macht war sie mir bis zur letzten Seite sympathisch. Ein völlig krankes Buch empfehle ich jedem von Herzen

  • Bewertung

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moral vs. Moral

    Tu es! Aber eigentlich ist es falsch. Egal, nun mach! Oder ist es doch zu viel? Beim Lesen von Imani Thompsons 'honey' erlebt man eine Achterbahn der Moralvorstellungen. Die Protagonistin Ysra lebt ein auf den ersten Blick typisches Universitätsleben: Freundschaften, Partys, Beziehungen und Männer. Während ihrer soziologischen Recherchen scheint sie dabei ein ganz eigenes Moralverständnis zum Umgang mit Diskriminierungen aller Art zu entwickeln. Während sie sich in ihrer Arbeit auch mit Rache und Gewalt beschäftigt, entwickelt sie eine Methodik, um sich aus der systemischen Unterdrückung freizukämpfen. Schnell stellt man sich die Frage: Darf ich das gut finden? Was darf Female Rage? Meine Antwort ist eine Gegenfrage: Warum werden männliche Autoren für Thriller gefeiert, in denen Gewalt an Frauen teils noch konkreter dargestellt wird? Das Fazit: Wir dürfen und sollten 'honey' gut finden. Aufgrund der Kälte, die von Ysra ausgeht und meinem Missverständnis gegenüber einiger ihrer Umgangsweisen mit anderen Menschen, wollte ich zuerst einen Stern abziehen. Am Ende habe ich mich dennoch für die fünf Sterne entschieden, da diese Eigenschaften und Taten genau das sind, was die Geschichte braucht und realistisch macht: Wir dürfen Wut empfinden. Wir dürfen Grenzen setzen. Wir dürfen Fehler machen. Besonders gut gelingt Imani Thompson der Umgang mit Intersektionalität. Sehr natürlich und dabei so offensichtlich wird im Roman deutlich, wie erdrückend Sexismus und Rassismus für sich, aber vor allem im Zusammenspiel sind. Einige männliche Charaktere wirken im ersten Moment in ihrer Überheblichkeit überspitzt dargestellt. Doch schnell fällt auf: das ist Alltag. Das ist eine Welt mit Männern.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Honey

    Ein mitreißender Lesegenuss voller Gefühl und Charme. Mit ihrem Roman Honey gelingt Imani Thompson ein absolut mitreißendes und herzerwärmendes Lesevergnügen. Die Geschichte zieht einen ab der ersten Seite in ihren Bann und lässt einen so schnell nicht wieder los. Thompson erzählt mit einer Leichtigkeit und stilistischen Eleganz, die in diesem Genre ihresgleichen sucht, und schafft es gleichzeitig, tiefe Emotionen völlig mühelos zu transportieren. Die Charaktere sind unglaublich vielschichtig, nahbar und mit so viel Liebe zum Detail gezeichnet, dass man das Gefühl hat, alte Freunde auf ihrer Reise zu begleiten. Man leidet, lacht und hofft auf jeder einzelnen Seite mit ihnen mit. Besonders beeindruckend ist die Dynamik zwischen den Hauptfiguren: Die Chemie ist greifbar, der Schlagabtausch spritzig und die Entfaltung der Handlung fühlt sich rundum natürlich und organisch an. Honey ist das perfekte Buch für alle, die dem Alltag für ein paar Stunden entfliehen möchten. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Selbstfindung und das Verfolgen der eigenen Träume – verpackt in eine Atmosphäre, die einfach warm und tröstlich ist. Wer nach einer Lektüre sucht, die das Herz erwärmt, extrem viel Spaß macht und einen mit einem rundum glücklichen Lächeln zurücklässt, wird mit Honey eine absolute Punktlandung landen. Ein echtes Highlight, das man so schnell nicht vergisst!

  • Buchverliebt und leselustig

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitterböse und verdammt unterhaltsam

    Wow. Dieses Buch hat mich wirklich kalt erwischt. Am Anfang denkt man bei Yrsa noch: Okay, das war jetzt wohl ein ziemlich blöder Unfall. Eine Biene in einer Getränkeflasche, ein Professor, ein Stich, tragisch, aber irgendwie auch Pech. Tja. Und dann stellt man fest: Yrsa sieht die Sache ein bisschen anders. Und plötzlich wird aus dem vermeintlichen Unfall der Beginn einer Geschichte, die herrlich absurd, ziemlich böse und gleichzeitig erstaunlich klug ist. Ich mochte Yrsa als Figur sofort. Sie ist gelangweilt, wütend, intelligent und offensichtlich nicht besonders daran interessiert, sich an die Spielregeln zu halten. Gerade diese Mischung macht sie so faszinierend. Man weiß nie ganz, wohin das Ganze führt und genau das hat für mich einen großen Teil des Reizes ausgemacht. „Honey“ liest sich unglaublich gut. Die Geschichte hat Tempo, einen wunderbar trockenen Humor und treibt ihre Idee immer weiter ins Absurde, ohne dabei ihre ernsteren Themen aus den Augen zu verlieren. Feministische Wut, Macht, Ungerechtigkeit, Begehren und Rache spielen eine große Rolle. Gleichzeitig geht es um das Schwarzsein in einer sehr weißen Welt und darum, was passiert, wenn man ständig erleben muss, dass die eigenen Leistungen, Ideen oder Grenzen weniger zählen als die der anderen. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch dabei nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt. Es darf böse sein. Es darf überdrehen. Und manchmal musste ich tatsächlich grinsen, obwohl das, was gerade passiert, eigentlich überhaupt nicht zum Grinsen ist. Für mich war „Honey“ definitiv eines dieser Bücher, bei denen ich nach den ersten Kapiteln dachte: Oh, das könnte richtig gut werden – und am Ende unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich hätte ehrlich gesagt nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden. Im Gegenteil: Ich hoffe sehr darauf. Lieben Dank an den Rowohlt Hundert Augen Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley.

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