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Dabei waren wir uns immer so nah

97

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1173

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,9 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00089-3

Beschreibung

Rezension

Jette Kötschau verwebt alltägliche Beobachtungen mit emotional aufgeladenen Zustandsbeschreibungen und lässt immer wieder feministische Perspektiven subtil, aber wirkungsvoll einfließen.

Produktdetails

Verkaufsrang

1173

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,9 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00089-3

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundschaft, wie sie wirklich ist

    Henri, Merle und Katharina sind Anfang 30, leben in Köln und seit etwa zehn Jahren miteinander befreundet. Doch inzwischen führen sie Leben, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Henri arbeitet in einem Museum und träumt von einem eigenen Kino. Das schwierige Verhältnis zu ihrer alkoholkranken Mutter und die enge Bindung zu ihrer Oma Herta begleiten sie dabei bis heute. Katharina arbeitet in einer Buchhandlung und fragt sich nach mehr als zehn Jahren Beziehung mit Ole zunehmend, ob beide eigentlich noch dasselbe vom Leben wollen. Insbesondere ihr großer Kinderwunsch steht zwischen ihnen. Und Merle fühlt sich seit der Geburt ihres Sohnes Paul zunehmend einsam. Während ihr Partner Flo mit dem Hausbau beschäftigt ist, bleibt ein Großteil der Care-Arbeit an ihr hängen und auch ihre Freundinnen sieht sie kaum noch. Jede der drei Freundinnen hat ihre eigenen Baustellen in Leben, von denen die anderen teilweise erstaunlich wenig wissen. Alte Rituale verschwinden, Treffen werden seltener und ihre Freundschaft driftet immer weiter auseinander. Und trotzdem reißt die Verbindung nie ganz ab. Im Kern geht es um die Frage: Wie hält man eine Freundschaft aufrecht, wenn einen inzwischen mehr zu trennen als zu verbinden scheint? Genau das mochte ich so sehr. Das Buch verklärt langjährige Freundschaften nicht, sondern zeigt, dass Menschen sich weiterentwickeln. Und dies manchmal eben auch in unterschiedliche Richtungen. Gleichzeitig ist es eine Liebeserklärung an Erwachsenenfreundschaften und daran, dass auch Menschen, die später in unser Leben treten, zu unseren wichtigsten Vertrauten werden können. Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist jung, modern und passend zum Buch. Der Schreibstil ist unglaublich nahbar und kurzweilig, man findet sofort in die Geschichte und es gibt für mich keine unnötigen Längen. Vor allem aber liebe ich die Authentizität. Henri, Merle und Katharina fühlen sich nicht wie Romanfiguren an, sondern wie echte Frauen mit eigenen Gefühlen. Ich konnte ihre Gefühlswelt so gut nachempfinden und hatte beim Lesen immer wieder Momente, in denen ich dachte: "Ja, kenne ich." Durch die kurzen, abwechselnd aus Sicht der drei Frauen erzählten Kapitel liest sich das Buch unglaublich schnell. Jette Kötschau schafft dabei eine solche Nähe zu ihren Figuren, dass man fast glaubt, selbst Teil dieser Freundschaft zu sein. Kurzum: Ich liebe dieses Buch! Ich habe selten ein so ehrliches Buch gelesen, das die Gedanken seiner Protagonistinnen so gut einfängt. Ich wünschte, es würde nie enden und ich könnte Henri, Merle und Katharina noch viel länger begleiten. Für mich ein absolutes Lesehighlight! Ganz klare Leseempfehlung für Frauen und Männer!

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohlfühlbuch über Freundschaft

    Der kleine Roman mit dem Titel "Dabei waren wir uns immer so nah", ist ein Wohlfühlbuch mit sehr positiven Charakteren. Als Leser wäre ich gern mit Ihnen befreundet und würde auch gern mal spontan vor der Tür stehen und meine Sorgen teilen dürfen. Durch die Länge von etwas über 200 Seiten steigt man in verschiedene Themen vielleicht nicht so tief ein, wie es möglich gewesen wäre. Aber der Hauptaspekt bleibt stets klar. Es geht um drei junge Frauen und darum, wie sich ihre Freundschaft im Erwachsenenalltag mit Arbeit, Familie, Beziehung verändert, wie sich Distanz aufbaut und dass es natürlich Mut braucht, um diese Gräben zu überwinden. Die Sprache ist dabei klar und eindrücklich, manchmal liebevoll aber nie übertrieben. Ich konnte mich mit dem Thema sehr identifizieren und fand die drei Frauen sehr gut gewählt für exemplarische Fragen des Erwachsenenalltags. Das Buch hinterlässt ein warmes Gefühl der Zuversicht beim Leser oder zumindest bei mir als Leser.

  • msdanilini

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine berührende Geschichte über Freundschaft und das Leben

    Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Art berührt. Es erzählt davon, wie sich Freundschaften im Laufe der Jahre verändern, wie sich Leben in unterschiedliche Richtungen entwickeln und wie wichtig es ist, Menschen an seiner Seite zu haben, die einen wirklich verstehen. Besonders gefallen haben mir die drei unterschiedlichen Perspektiven der Frauen. Jede steht gerade an einem anderen Punkt in ihrem Leben, hat ihre eigenen Sorgen, Wünsche und Probleme. Und trotzdem verbindet sie etwas ganz Besonderes. Ich konnte mich in jede einzelne Perspektive hineinversetzen und hatte beim Lesen nicht nur einmal Tränen in den Augen. Eine Stelle ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben: „Vielleicht gab es bestimmte Menschen für bestimmte Momente, und alle zusammen führten dazu, dass niemand sich allein fühlen musste.“ Was für ein wunderschöner Gedanke und davon gibt es noch viele mehr in dem Buch. Eine berührende Geschichte über Freundschaft, Veränderung, Zusammenhalt und darüber, dass manche Menschen vielleicht genau zur richtigen Zeit in unser Leben kommen. Unbedingt lesen!

  • Miro76

    aus Wels

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Durch dick und dünn

    Merle, Henri und Katharina haben sich am Studienanfang kennengelernt und schnell angefreundet. Kaum ein Tag verging damals, an dem sie sich nicht kurz gesehen haben. Doch jetzt, mit Mitte Dreißig, stecken alle drei in verschiedenen Lebensphasen und driften dabei auseinander. Merle kämpft mit dem ganz normalen Wahnsinn der Mutterschaft. Das Leben mit Baby hat sich noch nicht eingespielt und sie verbringt die meiste Zeit allein mit ihrem Paul, der ihren Tagesablauf prägt. Glücklich ist sie dabei nicht, obwohl sie ihr Kind über alles liebt, Aber sie ist oft einsam, denn ihr Mann ist ständig in der Arbeit oder auf der Baustelle. Abgemacht war das so nicht. Henri ist ungebunden und möchte daran auch nichts ändern. Sie genießt ihr Singleleben und versucht ihren Traum von einem eigenen Arthouse-Kino zu verwirklichen. Und Katharina, die damals schon mit Ole zusammen war, beginnt ihre Beziehung zu hinterfragen. Ihr Kinderwunsch wird übermächtig und Ole fühlt das nicht. Mit ihren Freundinnen meint Katharina nicht darüber reden zu können und über Merles Baby, kann sie sich auch nicht freuen. Vieles steht nun zwischen den Freundinnen, die mal die ganze Welt füreinander bedeutet haben und jede von ihnen kämpft mit ihrer eigenen Sinnkrise. Die Probleme sind einfach aus dem Leben gegriffen. Ich erkenne mich in Merle wieder, als ich eine junge Mutter war und definitiv nicht aufs Muttersein reduziert werden wollte. Aber auch Katharina und Henri sind Frauen, die ich in meinem Freundeskreis wiederfinde. Sie alle hinterfragen ihre Identität und versuchen zumindest ihre engen Beziehungen trotz unterschiedlicher Lebensphasen aufrecht zu halten. Ich habe diesen Roman ausgesprochen gerne gelesen. Es ist empathisch und authentisch und ganz besonders liebe ich den hohen Wiedererkennungswert. Das Buch ist so wunderbar aus dem Leben gegriffen und begeistert mich dadurch sehr. Ich empfehle es uneingeschränkt allen Frauen und Freundinnen, die nicht mehr Fünfundzwanzig sind.

  • Bewertung

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und wahr

    Im Roman Dabei waren wir uns immer so nah von Jette Kötschau geht es um drei Freundinnen, die sich im Laufe ihres Lebens verlieren. Die Geschichte beschreibt wunderbar das Leben vieler Frauen Anfang dreißig. Viele Freundschaften, die während der Schulzeit entstanden, zerbrechen in dieser Zeit. Es verschieben sich die Prioritäten. Besonders gelungen ist, wie die Autorin die Gefühle ihrer Figuren authentisch und ohne Übertreibung beschreibt. Die unterschiedlichen Lebenswege, Entscheidungen und Erwartungen machen nachvollziehbar, warum selbst enge Freundschaften auseinanderdriften können. Die Autorin hat dafür drei Frauen ausgewählt, wie es sie viele Anfang dreißig gibt. Eine hat ihren beruflichen Traum verfolgt, eine hat eine junge Familie und eine ist in einer nicht mehr so glücklichen Langzeitbeziehung. Ein berührender Roman, der zum Nachdenken über Beziehungen, das Erwachsenwerden und die Veränderungen des Lebens anregt.

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