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Alles, was passieren wird

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Abbildungen

2 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/3,2 cm

Gewicht

429 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003268458

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Sprachlich gelungen, nah an den Themen der Zielgruppe und mit einem winzigen Dreh ins Magische! Hier werden bekannte Elemente neu und überzeugend gemischt [...]. ("Leipziger Lesekompass")
Die beste Freundschaftsgeschichte, die ich bisher gelesen habe! ("Leipziger Lesekompass")
Mit ›Alles, was passieren wird‹ brilliert die Frankfurterin mit einer starken, sprachlich herausragenden und zugleich feinfühlig sowie klug erzählten Geschichte, die in Brandenburg spielt. ("Bücher Magazin")
Ein Buch über Trauer und darüber, wie Freunde helfen können, die Trauer zu überwinden. ("Evangelische Büchereien im Rheinland")
Ein atmosphärisch dichtes Buch, bewegend und hoffnungsvoll. ("Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 (Bücher)")
[...] ein abenteuerlicher Trip mit hinreißenden Nebenfiguren. Katharina Hacker skizziert ebenso sensibel wie schnoddrig [...]. Das macht den durch und durch gelungenen Roman handfest und hoffnungsfroh-tröstlich. ("Stuttgarter Zeitung")
Bemerkenswert an diesem Roman ist nicht nur, wie lässig Katharina Hacker ihn erzählt [...] handelt dieses Buch nicht zuletzt davon, dass jeder Tod Loslassen bedeutet. ("WAZ")
Manchmal entsteht zwar der Eindruck, die Welt, die Hacker beschreibt, ist eine arg ideale [...] Lesbarkeit und Güte dieses vielschichtigen, gedankenreichen Jugendromans tut das keinen Abbruch [...]. ("Der Tagesspiegel")
Iris’ Trauer schwebt lange wie ein Schatten über der Handlung. Doch sehr behutsam setzt Katharina Hacker lichte Tupfer und Humor [...] und zeigt ihre erzählerische Klasse. ("Berliner Zeitung")
Hier schreibt eine Autorin, die es kann. ("Mikado, NDR Info")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Abbildungen

2 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/3,2 cm

Gewicht

429 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003268458

Herstelleradresse

Fischer Sauerländer
Hedderichstraße 114|60596|Frankfurt am Main|DE
kontakt@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    5/5

    05.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Trauer um einen Angehörigen

    In dem Buch "Alles, was passieren wird" geht es um die Trauer um einen Angehörigen und die langsame Verarbeitung. Nachdem Iris Mutter verstorben ist, ist nichts mehr wie es war. Eine Dunkelheit und Traurigkeit hält sie gefangen von der sie sich nur schwer lösen kann. Ihr altbekanntes Leben scheint dazu viel zu weit hinter ihr zu liegen. Erst als sie die Stute Bellina kennen lernt, fasst sie langsam wieder Fuß in ihr neues, altes Leben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sehr empathisch mit den Tabu-Themen Tod und Trauer umgeht. Man spürt langsam Iris Erwachen und kann Schritt für Schritt ihre Fortschritte und ihre Verarbeitung des Schicksalsschlags nachverfolgen. Gleichzeitig erfährt man einiges über Pferde und gerade die Interaktionen zwischen Mensch und Tier, finde ich, sind hier sehr gut beschrieben. Man spürt förmlich wie gut ihr Bellina tut. Insgesamt ist das Buch sehr authentisch und auch das Ende ist kein happy end, sondern viel mehr offen, was in diesem Fall auch sehr gut passt. Iris ist auf ihrem Weg angekommen und muss ihn jetzt alleine weitergehen. Alles andere hätte auch zur übrigen Handlung nicht gepasst. Ein lesenswertes Jugendbuch das enrst, traurig aber auch voller Hoffnung ist.

  • Gertrud

    5/5

    29.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wunderbar intensives Buch über den Umgang mit der eigenen Trauer und was Freunde dabei ausmachen können

    Das Cover mit seinem Scherenschnittmotiv enthüllt bereits die Reise die der Leser mit der jugendlichen Protagonistin zusammen erleben wird. Ich mag die Schrift, die Figuren und die Hintergrundfarbe sehr. Das Buch liegt gut in der Hand. Iris muss raus aus der Trauer und der kleinen Wohnung, in die sie nach den Tod der Mutter gezogen sind. Die Geschichte enthüllt Kapitel für Kapitel mehr von der Dunkelheit und den Verlusten eines Mädchens, dass mit der Mutter irgendwie auch das eigene Leben verloren gibt. Kein zu Hause, keine Freunde, nicht mal die Musik scheint ihr erhalten zu bleiben. Ich lasse mich mitreißen und tauche tiefer in die Hoffnungslosigkeit von Iris ein, als mit gut tut. Aber die Geschichte lässt mich nicht los. Iris beginnt zu erwachen, als ihr die Augen der Mutter in einem Pferd begegnen. Nach und nach lässt sie es zu, dass andere ihr beistehen und mit jeder netten Geste öffnet sich ihr Blick für neues Licht. Ich habe Iris gerne durch Berlin und auf der Fahrt ins Umland, durch ihre hoffnungslose Trauer und erste Lichtblicke begleitet. Ihre Entwicklung im Umgang mit Tieren und Menschen fand ich sehr mitreißend und nachvollziehbar. Die Geschichte entlässt mich mit dem guten Gefühl, dass die schlimmst Dunkelheit durchschritten scheint. Ich vergebe 5 von 5 Punkten

  • Bewertung

    aus Neu-Ulm

    5/5

    19.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Glück auf Erden ist auf dem Rücken von Pferden

    Kurzmeinung: Wie gemacht für Teenager und besonders für Pferdeliebhaber*innen! Nette Geschichte für zwischendurch, aber wo bleibt die Spannung? „Alles, was passieren wird“ klingt zunächst einmal nach einem Titel, der vermutlich alles beschreiben könnte, doch je weiter man sich in die Geschichte hineinliest, desto mehr ergibt diese offene Beschreibung einen Sinn. Oder zumindest tat es das für mich. Zugegebenermaßen finde ich, dass der Klappentext die Dinge dramatischer darstellt, wie sie dann im Folgenden beschrieben werden. Ich hatte mich auf Zickenkriege zwischen pubertierenden Mädchen eingestellt, „doofe“ Jungs oder auch, dass die Schimmelstute Bellina eine weitaus größere Rolle im Verlauf der Erzählung spielt, als sie es tatsächlich tut. Nichtsdestotrotz finde ich, dass diese Geschichte eine nette, kurzweilige Unterhaltung für Teenager bietet, die sich auch gerne für das Leben auf Pferdehöfen interessieren. Die Tatsache, dass Iris noch sehr mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen hat und auch das Verhältnis mit dem Vater nicht sonderlich eng zu sein scheint, hätte man gerne noch mehr vertiefen können. Allerdings ist es vermutlich nicht leicht, eine Abhandlung über mögliche Trauerbewältigung zu schreiben und so lasse ich diesen Kritikpunkt auch gerne unter dem Gesichtspunkt fallen, dass das Buch eher für jüngere Leser*innen geschrieben wurde, die damit vermutlich nur wenig anfangen hätten können. Gerade das erste Drittel der Geschichte hat sich für mich leider etwas in die Länge gezogen und ich hätte es beinahe genossen, noch mehr von der Zeit auf dem Reiterhof von Andreas zu hören. Auch hätten mich die Hintergründe der anderen Charaktere noch interessiert, aber dafür hatte das Buch natürlich nicht die entsprechende Länge und nicht genügend Schauplätze für alle beteiligten Personen, um diesen den nötigen Tiefgang zu verleihen. Dieses Buch war nett, aber hat mich leider nicht komplett abgeholt. Besonders die spannenden Endszenen hätte man meiner Meinung nach noch mehr ausschmücken und zusätzliche Spannung einbauen können. So liest sich das Buch zwar recht schnell, aber stellenweise hätte ich mir noch eine Intensivierung der Handlung gewünscht. Ein schönes Jugendbuch, aber keineswegs das beste!

  • Bewertung

    aus Coesfeld

    5/5

    19.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    melancholischer Jugendroman über den Umgang mit Verlust und Trauer

    Iris ist 13 Jahre alt, als ihre herzkranke Mutter stirbt. Nach dem Tod der Mutter zieht sie mit ihrem Vater in eine dunkle, traurige Wohnung mit einem Zimmer voll mit unausgepackten Kisten. Ihr Vater hat sie einfach vor vollendete Tatsachen bezüglich des Umzugs gestellt und sie nicht mal gefragt. Iris fühlt sich alleine, auch weil sie und ihre Freundin Lisa sich verkracht haben und in der Schule kaum noch miteinander reden. Die Welt der 14-jährigen ist komplett ins Wanken geraten. Bei einem Martinsumzug macht sie Bekanntschaft mit der Schimmelstute Bellina (Belle) und verdient sich eine Reitstunde, weil sie beherzt eingreift, nachdem sich das Pferd erschrocken hat. Iris haut von zuhause ab und übernachtet zunächst in der Schule. Dann sollen die Hunde von Lisa ins Tierheim Berlin. Das geht nicht! Iris und Lisa 'entführen' zusammen mit den Mitschülern Lukas und Seteney die Hunde. Iris möchte Belle wiedersehen und macht sich zusammen mit den Hunden auf den Weg aufs Land. Vielleicht können die Hunde dort bleiben? Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen. Der Klappentext führt meiner Meinung nach in die Irre, die Beziehung zum Pferd spielt nicht so eine große Rolle, wie der Text vermuten lässt. Die Hilflosigkeit und Verzweifelung von Iris sind zwar spürbar, allerdings bleibt für mich die Geschichte zu sehr an der Oberfläche. Zwischendurch habe ich immer wieder den Faden verloren, da ich den Schreibstil sehr verwirrend fand. Leider konnte mich das Buch nicht richtig abholen. Schade!

  • fromme Helene

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiere mit besonderem Instinkt für Hilfesuchende

    Der Tod der Mutter wirft Iris aus der Bahn. Nichts fühlt sich mehr richtig an, nirgendwo gehört sie mehr hin. Dazu kommen die Geldsorgen, die neue Wohnung, die ihr kein Zuhause ist, und der Vater, der in Wortlosigkeit versinkt. Ohne Anker treibt sie der Dunkelheit entgegen. Doch dann hat sie eine zufällige Begegnung mit der Stute Bella, die das Gefühl gibt, etwas Wichtiges wieder gefunden zu haben. Die Geschichte wird aus Iris' Sicht erzählt und ihre Trauer und Hoffnungslosigkeit geht zu Herzen. Besonders das Gefühl des Fremdseins und der Entfernung von den Freunden wird wahnsinnig gut transportiert. Irgendwann hat sie sich soweit entfernt, dass es keinen Weg mehr zurückzugeben scheint. Die Begegnung mit Bella bringt dann die Wendung. Und plötzlich scheint alles, was vorher undenkbar war, wieder in den Bereich der Möglichkeiten zu rücken. Mir gefällt, wie sensible das Thema Trauer und Verlust in der Geschichte aufgegriffen wird, und dass sie nicht einfach durch die äußeren Geschehnisse weggewischt wird. Trotzdem entwickelt die Geschichte Tempo und Spannung und hat gerade durch die beiden Hunde viele lustige Szenen. Die Beziehung zu den Tieren und ihre tragende Rolle ist wunderbar erzählt. Manche Entwicklung ist vielleicht etwas zu optimal verlaufen. Aber man gönnt Iris so sehr, dass das Leben ihr endlich wieder positive Momente beschert, dass man darüber hinwegsehen kann, dass sich manche Probleme im Verlauf sehr schnell in Luft auflösen. Gut gefallen hat mir das Ende, das Hoffnung macht und Platz für Entwicklung lässt. Fazit: Eine wärmende Geschichte, die zeigt, dass das Leben nicht an seinen Tiefpunkten stehen bleibt.

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