Sophie steckt fest - im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für einen Spottbetrag ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Doch die Renovierungsarbeiten stellen sich als schwieriger heraus als auf YouTube dargestellt. Und was macht man mit den langen Stunden der Stille zwischen den Tagen? Dort, wo nur weite Felder und flirrendes Licht sind, beginnt Sophie endlich, die Erwartungen anderer abzustreifen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich? Und warum?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
05.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Wunderschöne Geschichte mit Tiefgang
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und bin sehr beeindruckt.
Eine wunderbare Stimme hat mich durch dieses fabelhafte Buch begleitet.
Lange Zeit wurde meine Phantasie nicht mehr so angesprochen wie bei diesem Buch. Mein Fazit: vielleicht steckt in jedem von uns ein kleines bisschen Sophie und wir sollten mutiger sein
Bewertung
5/5
20.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Statt aus dem Fenster zu schauen…
…das Leben entdecken, dass man will. Dieses Buch ist mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen, vor allem weil ich mich mit der Protagonistin Sophie selbst sehr gut identifizieren kann. Zu Lesen wie Sophie in das grosse Unbekannte im Nirgendwo eintaucht, sich als Hausbesitzerin wiederfindet und sich jeden Tag ein Stückchen mehr in der wunderschönen Natur wiederfindet, war einfach wunderschön. Die Ruhe, welche diese Geschichte für mich ausstrahlt, lässt einem immer tiefer wieder ein- und ausatmen. Vor allem aber was passiert, wenn man sich bewusst entscheidet aus dem Hamsterrad auszusteigen und dem Leben, dass einem finden will, mal Raum gibt? Absolut lesenswert!
Bewertung
5/5
15.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wunderschöner Roman
Sophie hat alles "richtig" gemacht: Einser-Abi, Studienplatz, Praktikum – und fühlt sich trotzdem leer. Aus einer Laune heraus kauft sie für ihr letztes Erspartes eine Ruine irgendwo in Brandenburg, ohne Wasser, ohne Strom.
Genau diese Zerrissenheit hat mich gepackt: zwischen Panik und Freiheit, zwischen Staub und Sternenhimmel. Es passiert kaum etwas Spektakuläres, und doch wollte ich nicht aufhören zu lesen, wie Sophie mit den eigenen Händen etwas erschafft, das ihr wirklich gehört.
Ein leiser, kluger und wunderschöner Roman über Mut und die Frage, wozu das ganze Streben eigentlich gut sein soll. Er macht Sehnsucht nach Einfachheit, nach echter Arbeit – und danach, dem eigenen Bauchgefühl mal zu vertrauen, statt jedes Risiko totzudenken. Absolute Leseempfehlung, gerade für alle, die selbst mal ans Aussteigen gedacht haben.
Annett
Thalia Book Circle Community
5/5
05.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Reise zu sich selbst
Was für ein toller Roman. Ich liebe Sophie und ihren Mut.
Der Roman erzählt ehrlich die Geschichte von Sofie, die sich einfach ein Haus kauft, ohne es gesehen zu haben. Was für eine Bruchbude, ohne Strom und warmes Wasser. Der Mut sich damit auseinander zu setzen und daran zu wachsen hat mich beeindruckt.
Ein Buch das zum Nachdenken anregt, in einer Welt wo alles immer schneller und höher sein muss. Das Landleben fordert ihr einiges ab, aber sie wächst an ihren Aufgaben. Toll geschrieben. Das Cover gefällt mir. Ich wäre gern an diesem Ort
katzenminze
5/5
29.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Stadtflucht
Etwas Sinnvolles tun, etwas mit den eigenen Händen erschaffen statt Emails zu schreiben und den ganzen Tag auf den PC zu starren - wer kann diesen Wunsch nicht nachvollziehen? So geht es auch Sophie, die nach top Abi, top Studienplatz und top Praktikum in einer Art Kurzschlussreaktion via Kleinanzeigen ein heruntergekommenes Häuschen im brandenburgischen Nirgendwo kauft. Doch statt beim Anblick der halben Ruine schnell wieder die Flucht zu ergreifen bleibt sie und schwankt zwischen Panik und Euphorie, Staubflusen und Sternenhimmel.
Ich konnte die Zerrissenheit Sophies absolut nachvollziehen. Ihr Häuschen ist gleichzeitig eine Katastrophe und ein absolut wunderbarer Ort. Ich habe irgendwann komplett mitgefiebert, wie ihre Entscheidung ob sie bleibt oder geht nun ausfallen wird und fand das Ende sehr passend.
"Statt aus dem Fenster zu schauen" ist ein ruhiger, nachdenklicher Roman, in dem eigentlich gar nicht so viel passiert und der mich doch sehr gepackt hat. Das Leben besteht nämlich nicht nur aus sinnvollen Entscheidungen, sondern passiert eher abseits davon. Ein wirklich schöner Roman, der Sehnsucht macht nach Sommer und ein bisschen mehr Einfachheit.
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